Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Journal
- Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Volume
- 32 (1915)
- Issue
- 41 (15.10.1915)
- Date
- 1915-10-15
- Page
- – (sequence 19)
- Language
- German
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Nr. 41 Dr. Bloch's Es ist nicht möglich, altes zu schildern, was die russische Soldateska hier getriehen hat. Die Juden io Sadagora befanden sich während der ganzen Zeit in ständiger Gefahr, bloß geduldet, um als Objekt zur Befriedigung der niedersten' Geltiste russischer Eosaken ZU dienen Und diesen dannzum Opfer zu fallen. Nun aber schließe ich. Ich hin müde. Konnte wegen des Dienstes nicht schlafen, bin nicht gewaschen, wenig gegessen, wie es halt im Krieg ist. Ich grüße und küsse Euch herzlichst, Euer treuer Sohn Willy. Weratirr. Blätter, Herausgegeben von der Agudas Jisroel-Jugendorganisation, Bund gesetzestreuer jüdischer Jugendvereine, unter Mitwirkung des Gruppenverbandes der Agudas Jisroel für Deutschland. Inhalt: Hermann S ch w a b - Halberstadt: Rofch-Haschono 1. Moses Jacobson, zurzeit im Felde: Welche segensreiche Folgen hat der Krieg für uns Juden im Felde? 6. Grete Stteinert- Berlin: Trauer und Butze. 9. Die Tätigkeit des Gruppenverbandes der Agudas Jisroel während des Kriegsjahres. 12. Aus den Gruppen. 16. Spenden. 16. Wilhelm Wachtel. Das Oktoberheft der von Dr. P a t a i herausgegebenen Ungarisch-Jüdischen Zeitschrift „Mult es Jövö" macht uns mit einem großen jüdischen Künstler bekannt, mit Wilhelm Wachtel, der sich seit Ausbruch des Krieges in Wien ansätzig gemacht hat. Die Wachtel-Nummer der „Mult es Jövö" bringt ungefähr 40 prächtig gelungene Reproduktionen von den verschiedenen Werken des Künstlers, dessen bedeutende und tiefe Kunst Ing. Josef A w i n aus Lemberg in einem eingehenden Artikel Würdigt. Der Künstler selbst gibt eine Autobiographie in Briefform an Redakteur Dr. P a t a i gerichtet. „Jenner." In einem Lodzer Jargontheater wird zurzeit unter lebhaftem Zuspruch der feldgrauen Besatzung Paul Lindaus — „Jenner" gegeben. Nicht leicht werden unsere Leser erraten, datz der „jiddische" Titel Lindaus viel gespieltes Schauspiel „der Andere" meint. Der Erfolg aber ist dem Stücke auch in dieser llebertragung ins Oestliche, allzu Oestliche treu geblieben. Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums. Begründet von Z. Frankel. Organ der Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaft des Judentums. Herausgegeben von Prof. Dr. M. Brann. 59. Jahrgang. Heft 5/6. Neue Folge. 23. Jahrgang. Mai-Juni 1915. K o e b n e r'sche Verlagsbuchhandlung (Barasc und Riesenfeld), Breslau, Schmiedebrücke 17/18. — Inhaltsverzeichnis : S. Si 1 berstein: Ohne Unterschied von Geburt und Religion. — D. Feuchtwang: Monumenta Talmudica. — E. B aneth: Bemerkungen zum Seser Schaaschuim. — M. Brann: Aus der Zeit von vor hundert Jahren. — Protokoll der Sitzung des Ausschusses der Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaft des Judentums. _ Jnng-Juda. Illustrierte Zeitschrift für unsere Jugend. XVI. Jahrg., Nr. 19. Prag, den 8. Oktober 1915. (80. Tischri 5676.) Redaktion und Administration: Prag, II., Stefansgasse 629. Inhalt: Mathilde Popper: Das Nachtgebet. — Ben Jehuda: Jesaia der Spätere. — Dr. A. Berliner: Das Schicksal der aus dem Heiligtume in Jerusalem geraubten Temvelgeräte. — H. H. C.: Moses Tod. — I. Kohen: Eine unheimliche Last. (Schluß.) — Tarnopol. (Illustration.) — Prof. Paul Ehrlich. (Illustration.) -- Ter Berpflegsakzessist als Arzt. — R. S.: In der Z'dokoh-Büchse — Prof. L. Kellner: Ein Hauch weht. — M. Pulvermann: Erzählungen aus Bibel und Talmud. — Guck in die Welt. — Uebersetzungsaufgabe. — Rätsel. _ Jüdischer Nationalkalender auf das Jahr 5676. 1915— 1916. Wien 1915. R. Löwit Verlag. Dr. Mayer Präger. Kriefkaste«. I. K., Wien. Die Ansichtskarten des „Schwarz-gelben Kreuzes" mit dem Text der Ansprache unseres erlauchten Thronfolgers in glänzender künstlerischer Ausführung können Sie bei der Bertriebsstelle des „Schwarz-gelben Kreuz", Wien, VII., Neubaugaffe 68 erhalten. L. Sch. in Brünn. Wegen Raummangels dankend abgelehnt. I. B in K. a) Mitteilung über Offiziere, welche während der russischen Invasion bei Juden sich verborgen hielten, b) Gespräch des Thronfolgers mit einem jüdischen Soldaten. Neuer Abonnent Der von ihnen genannte Landsturmmann muß sich neuerdings zur Musterung stellen. Ignaz und Rosalia Wolf-Kranken-Unlerstützungs- Stiftung. Anzahl der Plätze: Unbestimmt, jedoch nicht unter Kr. 50.— per Platz, zusammen Kr. 200.—. Wochenschrift s«*« Vewerbungsberechtigt sind: Arme, hilfsbedürftige Kranke der israel. Kultus gemeinde Wien. Bevorzugt find: Unter gleichen Verhältnissen solche Bewerber, welche die Verwandtschaft mit dem stifterischen Ehepaare, das ist mit dem am 17. Dezember 1877 verstorbenen Herrn Ignaz Wolf und der am 3. Mai 1870 verstorbenen Frau Rosalia Wolf s. A., nächzuweisen vermögen. Verleihungstag: 18. Dezember 1915 (11. Thebet). Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, Krankheilszeugnis, event. Verwandtschaftsnachweis. Letzter Tag der Einreichungsftist: 31. Oktober 1915. Einreichstelle: 1. Bez., Seitenstettengasse 4, 2. Stock (Einreichungsprotokoll). _ D-r. Adolf Sacks-Stiftung für Techniker. Anzahl der Plätze: Unbestimmt, im Betrage von je Kr. 200.— bis Kr. 600.—. Bewerbungsberechtigt sind: Studierende der k. k. technischen Hochschule in den im Reichsrate vertretenen Königreichen und Ländern, ohne Unterschied des Glaubensbekenntnisses, welche ihre Vermögenslosigkeit und die Armut ihrer Eltern nachzuweisen vermögen. Bevorzugt sind: Kompetenzberechtigte Bewerber, welche bereits im Genüsse dieser Stiftung gestanden sind, bei gleichgebliebener Würdigkeit. Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Heimatsschein, Armutszeugnis, Frequentationszeugnisse und Studienzeugnisse. Letzter Tag der Einreichungsftist: 31. Oktober 1915. Einreichstelle: 1. Bez., Seitenstettengasse 4, 2. Stock (Einreichungsprotokoll). _ Karl und Rosalia Goldschmidt-Wohltätigkeits-Stiftung. Anzahl der Plätze: Unbestimmt, in Beträgen von je Kr. 20.— bis Kr. 100.—, zusammen Kr. 2260.—. Bewerbungsberechtigt sind: Jüdische Arme. Bevorzugt sind: a) Bewerber, welche nachzuweisen in der Lage sind, da tzsie von den Großeltern der Stifterin, Frau Rosalie Goldschmidt, geb. Engel, bezw. deren Gatten. Herrn Karl Goldschmidt, abstammen; b) Bewerber, welche Nachweisen können, daß sie von Personen israel. Konfession abstammen, die bei den Firmen: „Goldschmidt, Kodier & Co.", Goldschmidt & Sonnenseid", Goldschmidt & Landsinger" und „Karl Goldschmidt". sämtlich in Wien, bedienstet waren. Verleihungstag: 23. Februar 1916 (19. Adar). Gesuchsbrilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, gegebenenfalls Verwandtschaftsnachweis, bezw. bei Geltendmachung des Anspruches auf Vorzugsrechte nach b) die entsprechenden Nachweisungen. Letzter Tag der Einreichungsftist: 31. Oktober 1915. Einreichstelle: 1. Bez., Seitenstettengasse 4, 2. Stock (Einreichungsprotokoll). Dr. Jakob Goldenthal-Stiftung. Anzahl der Plätze: Einer im Bettage von Kr. 96.—. Bewerbungsberechtigt find: Rabbiyats- und Lehramtskandidaten, welche sich an der Wiener k. I. Universität wissenschaftlich ausbilden. Gesuchsbeilagen: 1. Der Nachweis der österr. oder ungar. Staatsangehörigkeit; 2. Geburtsschein; 3. ein Zeugnis von einem bei einer israel. Gemeinde Oesterreichs oder Ungarns wirklich fungierenden Rabbiner über den moralischen Lebenswandel des Bewerbers, sowie über dessen tüchtiges Bewandertsein in der hebräischen und rabbinischen Literatur; 4. Armutszeugnis: 5. der Inder oder der Matrikenschein über die Inskription des Bewerbers als ordentlicher oder außerordentlicher Hörer der Wiener k. k. philosophischen Fakultät; 6. die Bestätigung dreier Professoren dieser Fakultät über den fleißigen Besuch der Vorlesungen durch den Einschreiter. Letzter Tag der Einreichungsftist: 31. Oktober 1915. Einreichstelle: 1. Bez., Seitenstettengaffe 4, 2. Stock (Einreichungsprotokoll). Wolf Jfak Naffau'sche Stiftung für Kunstakademiker. Anzahl der Plätze: Einer im Betrage von Kr. 90.—. Bewerbungsberechtigt sind: Israel. Jünglinge, welche sich an der hiesigen k. k. Akademie der bildenden Künste der Architektur, der Bildhauerei, der Malerei oder der Kupferstecherkunst widmen. Bevorzugt sind: Bewerber, welche sich als Verwandte des Stifters Herrn Wolf Jsak Nassau, oder seiner Gattin Eleonore, geb. Wertheim, s. A., auszuweisen vermögen. Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, Studienzeugnisse, Frequentationszeugnis der k. k. Akademie der bildenden Künste, sowie Bestätigung der Anstalt, daß der Einschreiter zur künstlerischen Ausbildung für. das gewählte Kunstfach befähigt ist und eine gute Verwendung in demselben ausweist. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 31. Oktober 1915. Einreichstelle: 1. Bez., Seitensteltengaffe 4, 2. Stock (Einreichungsprotokoll).