Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Journal
- Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Volume
- 32 (1915)
- Issue
- 40 (8.10.1915)
- Date
- 1915-10-08
- Page
- – (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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N-. 40 Seite 742 Dr. Bloch's Wochenschrift seinen Phasen seit dem ersten Tage mitgemacht zu haben. Gern hätte er bis zum siegreichen Ende durchgehalten, doch des Schicksals Tücke verhinderte ihn daran. Wenn auch nicht in unmittelbarem stetigen Kontakt mit dem Feind, hat dieser brave als R.-U.-Offizier obiger Abteilung weder Gefahr noch Mühe ge scheut, u n seinen schwierigen Dienst mit der ihm charakterisierenden Gründlichkeit, Fleiß und Ausdauer zu versehen. Er hat das Vertrauen aller seiner Vorgesetzten und Kameraden erworben. Als sein unmittelbarer Kommandant danke ich ihm im Namen des Ah. Dienstes für seine ganz vorzügliche Dienstleistung und wünsche ihm im Namen der ganzen Stabsableilung viel Glück und baldige Genesung. Kovacsics, m. p. Oblt. Für die richtige Abschrifi Kovacsics. Ausgezeichnete Eisenbahner. „Egyenlöfeg" berichtet: Eine Anzahl Eisenbahner der Debrecziner Betriebsleitung der ungarischen Siaa-seisenbahnen, deren Linien bis an die galizische Grenze reichen, haben für ihre oft mit.großer Gefahr verbundenen vorzüglichen Dienstleistungen vom König Auszeichnungen bekommen. Unter den Ausgezeichneten befinden sich: Jzfo Bürge r, Kontrollor, Chef der Zugsabtcilung, welcher das Ritterkreuz des Franz Josephs-Ordens^ Stefan Klar, Oberkontrollor, Aladar Fodor, Kontrollor, Stationsvorstand in Beregszasz, welche das goldene Verdienstkreuz mit der Krone, Samuel E l e s, Kontrollor, Stationsvorstand in Kiralyhaza, Bela Ko mlos, Kontrollor, Stationsvorstand in Vasaros - Nameny, Eduard Vamos, Beamter in Szatmar, Eugen D utasz, Stationsvorstand in Lawoezne, Wilhelm Lakat o s, Stationsvorstand-Stellvertreter in Debreczin, Aladar Kertesz, Beamter in Munkacs, welche das goldene Verdienstkreuz, und Jfzo Grube r, Stationsaufseher, welcher das silberne Berdienstkreuz mit der Krone, sämtliche am Bande der Tapferkeitsmedaille erhielten. KefaTene Ketden. In einer Parte, welche das Kaschauer 9. Honved- Jufanterieregimenr ausgegeben hat, gibt das Ossizierswrps desselben bekannt, daß ihre Kameraden Defider Schul z, Oberleutnant, Besitzer des Verdienstkreuzes dritter Klaffe mit der . Kriegsdekoration, Alexander Friedlände r, Landsturm-Oberleutnant, Besitzer des Verdienstkreuzes dritter Klasse mit der Kriegsdekoration, Militärmedaille und der kleinen silbernen Tapferkeitsmedaille, Artur Maurer, Reserveleutnant, und Enril Leo Gott lieb, Reserveleutnant, Besitzer der bronzenen, Graz, Reservefähnrich, Besitzer der kleinen silbernen Tapferkeitsmedaille, während der Verfolgungskämpse im Mai-Juni den Heldentod gefunden haben. Ladislaus Engels mann, Rechtsrigorosant, Honvedfähnrich, welcher für seine Tapferkeit auf dem Schlachtfelde zweimal außertourlich befördert und überdies für eine Auszeichnung in Vorschlag gebracht wurde, ist am 22. Juli auf dem Plateau von Doberdo den. Heldentod gestorben. Als Freiwillig-Gemeldeter ging er zunächst auf den serbischen Kriegsschauplatz, hat dann an den Karpathenschlachten teilgenommcu, und als er von seiner dort aquirierten Krankheit geheilt ivar, kam er auf den italienischen Kriegsschauplatz, wo er von einer feindlichen Granate getroffen, im Alter von 23 Jahren den Heldentod fand. Friedrich Fischer, Direktor der Bergerischen Sägewerke in Agram, ist am ersten Tage der Mobilisierung als Freiwilliger eingerückt. Er ging auf den südlichen Kriegsschauplatz, hat an nahezu sämtlichen Schlachten teilgenommen, und mit welchem Heldenmut er gekämpft, bezeugt die Tatfache, daß er vom einfachetr Infanteristen zum Kadett-Feldwebel befördert wurde und das silberne Verdienstkreuz mit der Krone am Bande der Tapferkeitsmedaille erhielt. Anläßlich des großen Rückzuges wurde er verwundet, kam nachhause und, wieder geheilt, rückte er abermals ein und kam auf den nördlichen Kriegsschauplatz. Hier wurde er alsbald zum Fähnrich befördert. Anläßlich einer Schlacht traf ihn eineRötliche Kngel. Der Baiaer Tierarzt Mar.Tel lisch. ein Sohn des verstorbenen Präsidenten der dortigen Chewra-Kadischa Wilhelm T e l t s.ch., hat aut dem nördlichen.Kriegsschauplätze den Heldentod gefunden. Gerade als er ein verwundetes Pferd verband, erhielt er den Schrapnellschuß. Max T e l t s ch, welcher als ausgezeichneter Fachmann mit hervorragendem Wissen geschätzt war, stand im Alter von 23 Jahren.