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Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift · 1915-08-13 · 33 (13.8.1915) · page 8

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Journal
Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
Volume
32 (1915)
Issue
33 (13.8.1915)
Date
1915-08-13
Page
– (sequence 8)
Language
German
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! U. ii' I : Ü : \:;: l €c:i 612 Dr. Bloch's München. Dr. Leopold C a in n i tz e r; Alfred Cassir e r, Kriegsfreiwilliger, Unteroffizier; Heinrich Levi; Tierarzt Heinrich Rosenkranz, Veterinär bei einer preutzi'chen Landwehrdivision. M.-Eladbach. Richard Kaufmann, Leutnant im Landwehr- Infanterieregiment Nr. 29. Neudorf bei Schwerin;. Harry C. C h r a m b a ch, Zugsführer in einem Artillerieregiment, Gutsbesitzer. Neuenburg (Westpreatzen). Julius B a u m a n n, Musketier beim Infanterieregiment Nr. 175. Niederanla. Steinberg, Unterarzt. Nürnberg. Simon Bär, Leutnant der Reserve im 23. bayerischen Reserve-Infanterieregiment; Stefan Bauer, Unteroffizier im 6. bayerischen Feldartillerieregiment; Gustav Dreyfutz, Einjährig-Freiwilliger im westfälischen Piorierregiment Nr. 24, Köln; Alfred Hopf, freiwilliger Sanitäis-Kraflsahrer; Jakob Kuhn, Rittmeister der Landwehr-Kavallerie; Kurt Reitzen st ein, Assistenzarzt; Oskar Heller, Kaufmännischer Beamier der Firma Gebr. Bing A.-G. Pforzheim- Alfred R e e b st e i n. Plauen. Rudolf U n g e r, Offizier-Stellvertreter, Prokurist der Eardinenfabrik Plauen A-G. _ Potsdam. Dr. Walter Schweitzer, Assistenzarzt. Ouakenbrück. Gefreiter Moritz Simon. Rathenow. Karl Buch holz, Unteroffizier. - Rogasen. Kriegsfreiwilliger Gefreiter Mar Hamnterschmidt. Samter. Unterarzt Felix M o t t e k. Schneidemuhl. Oberapothcker James Falk. Schweinfurt. Justin Fleischer, Reisender bei der Firnra M. Friedmann. Spandau. Leopold B e r n st e i n, Gefreiter ini Re-erve-Futzartillerieregiment Nr. 20. Spangenberg. Berthold S p a n g e n t h a l, Leutnant im bayerischen Reseroe-Korpsbrückentrain Nr. 1. Steinbach (Oberschlesien). Max Pollak, Kriegsfreiwilliger im Landwehr-Infanterieregiment Nr. 119. Strahburg i. E. Julius Ullmann, Feldunterarzt; Julius Weill. Waldenburg. Hermann Pfeiffer, Unteroffizier. Weinhenn. Ludwig A l t st ä d t e r, Gefreiter. Weißenfels. Richard Blumentritt, Vizefeldwebel. Sonstige Auszeichnungen. Augsburg. Den bayerischen Militärverdienstorden 3. Klasse mit Krone u nd Schwertern erhielt Samuel L e m l e (Ritter des Eisernen Kreuzes). Grotz-Berlin. Oberleutnant Amtsrichter Dr. Bernhard W e i tz ist mit dem Bayerischen Militärverdienstorden vierter Klasse mit Schwertern ausgezeichnet worden. Breslau. Den Bayerischen Verdienstorden mit Schwertern erhielt Leutnant 'R o m b e r g, 3. bayerisches Infanterieregiment, zurzeit verwundet in Cosel, Oberschlesien. Frankfurt a. M. Sali Grünebaum, Beamter der israelitischen Gemeinde, verdiente sich die Hessische Tapferkeitsmedaffle. Horb (am Neckar). Unteroffizier Albert Hirsch ist das Bayerische Verdienstkreuz mit Krone und Schwertern verliehen worden. Kestrich bei Alsfeld. Gefreiter Goldenberg erhielt die Hessische Tapserkeitsmedaille. Mannheim. Die Badische Verdienstmedaille erhielt Ludwig Jucobi. Nürnberg. Den Bayerischen Militär-Verdienstorden erhielten: Alfred Bumberger, Oberleutnant der Landwehr, Mitinhaber der Firma Obernhofer und Bamberger (Ritter des Eisernen Kreuzes); Assistenzarzt Dr. M. Brasch; Kriegsgerichtsrat Doktor A n g e re r. Das Bayerische Militärverdienstkreuz erhielten: Ludwig Kirschbaum, Offizier-Stellvertreter im 1. bayerischen Chevaurlegerregiment; Julius Graf,. Vizewachtmeister, im 8. bayerischen Feld artillerieregiment. Die Bayerische Verdienstmedaille für freiwillige Krankenpflege erhielt Mar Kaufmann. Die Silberne Tapferkeitsmedaille erhielt Otto Seckendorf (Ritter des Eisernen Kreuzes), Unteroffizier d. R. im königl. bayerischen 14. Infanterieregiment. Wochenschrift Mi. 33 Odenheün. Maz^Löb, Musketier > im badischen Infanterieregiment Nr. 142, erhielt"die Graste Badische Silberne Verdienstmedaille am Bande der Karl Friedrich-Verdienstmedaille. Pforzheim. Die Badische Verdienstmedaille erhielt Edmund Reebstein. Sickenhofen. Simon Frank erhielt die Hessische Tapserkeitsmedaille. \ Schwäb-Gmund. Die Württembergische Tapferkeitsmedaille wurde dem Unteroffizier Theodor Gutpiann verliehen. Schwetzingen. Kaufmann Mar O h l h a u s e n erwarb sich die Badische Silberne Verdienstmedaille. Strahburg i. E. Die Schwester Oberin und Schwestern Blondine und Jenny vom Israelitischen Krankenhaus sind für ihre Tätigkeit im Lazarett Lyzeum mit der Roten Kreuzmedaill» dritter Klasse ausgezeichnet worden. * *- * Befördert. Zu preußischen Offizieren: Grotz-Berlin. Offizier-Stellvertreter Richard W o I f s o h beim Futzartillerieregiment Nr. 6; Assessor Felix R o s e n b l ü t h. Durlach. Ferdinand Fröhlich, Offizier-Stellvertreter im Reserve-Feldartillerieregiment Nr. 52. Eiehen. Dr. Siegfried K a n n. Oberhausen. Referendar Dr. Otto Levy, Vizefeldwebrl im Infanterieregiment Nr. 39. Zum Reserve-Offizier: Berlin. Georg Lachs (Ritter des Eisernen Kreuzes). Zum Leutnant: Pforzheim. Edmund ReebAein (Ritter des Eisernen Kreuzes). Zum Leutnant -er Landw.-Feld-Art. 1. Aufg.: Berlin. Cohn, in der Feld-Lüftschifferabteilung Nr. 18. Zum Leutnant der Landw.-Kav. 1. Aufg : Breslau. Vizewachtmeister Sie rnb erg, Offiziers-Aspirant des Dragonerregiments Nr. 8- (Ritter des Eisernen Kreuzes). Km jüdischer Inhaber der bayerischen goldenen Tapferüeilsmedaisse. In einer der jüngsten bayerischen Ehrentafeln prangt auch der Name des jüdischen Unteroffiziers Erich H e i l bru n, der die 'Goldene Tapferkeitsmedaille erhielt, ein Orden, der dem Range des Eisernen Kreuzes 1. Klasse entspricht. Die Ehrentafel erzählt: „Der Einjahrig-Freiwillige Unteroffizier Erich Heilbrun der 12. Kompagnie des 14. Infanterieregiments, Kaufmann aus Nordhausen in Thüringen, stand vom 22. auf 23. Dezember mit seiner Gruppe in der Südbastei des Erdwerkes in B . . . B . . als feindliche schwere Artillerie die ganze Stellung mit unerhörter Heftigkeit beschoß. Während man aus diesem Grunde eben die Werkbesatzung znrückziehen wollte, wurde Heilbrun mit seinen Leuten durch einstürzende Erdmassen verschüttet; doch gelang es ihm, sich zunächst selbst herauszuarbeiten, worauf er seiner Gruppe zur Befreiung beisprang: Da er nun aber keinen weiteren Befehl hatte, entschloß er sich, vorne zu bleiben und feuerte seine Leute durch Wort und Tat zum Ausharren an. Erst unterwies er sie (über 'ihr ^Verhalten hei einem feindlichen Angriffe, sdann eilte er unter stärkstem Artilleriefeuer die Stellurig entlang, um die Gewehre der Gefallenen aufzulesen, und sie zur Täuschung des Gegners über die Schwäche der Besatzung in die Schießscharten zu stecken. Kaum verstummte das Feuer, so stürmten etwa zwanzig Franzosen vor. Obwohl sie ganz nahe herankamen, scheiterte jedoch ihr

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