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Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift · 1915-07-23 · 30 (23.7.1915) · page 4

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Journal
Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
Volume
32 (1915)
Issue
30 (23.7.1915)
Date
1915-07-23
Page
– (sequence 4)
Language
German
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Seite 552 Dr. Bloch's Wochenschrift Nr. 30 regiment Nr. 24; den Assistenzärzten Dr. Alfred Kaufmann, Garnisonsspital Nr. 20, Gustav Krau s, Res.- Spital Huszt, Dr. Bernhard Spira, Res.-Spital Sucha; dem Verpflegsofsizial Oskar Straus, 10. Korpskommando; dem Militär-Rechnungsoberoffizial Joachim Sch einer, ung. Landw.-Jnf.-Division; für entschlossenes Verhalten vor dem Feinde dem Bezirkssekretär Max Kalmus, Zivilkommissär beim 11. Korps; dem Postoberosfizial Karl Singer, Res.-Telegr. Nr. 152;. das goldene Verdicnstkrcuz am Bande der Tapfcrkcitsmedaille für vorzügliche Dienstleistung vor dem Feinde dem Verpflegsakzessisten d. R. Jonas Back, 44. Landw.-Infanteriedivision; dem Assistenzarzt Dr. Paul A b e l e s, Landsturm-Infanterieregiment Nr. 2h; dem Lcutnant-Rechnungsführer Salomon Katz, Feldspital Nr. 8/13; dem Postosfizial Hermann M e s ch e l, dem Postassistent Akiva Haber, bei der k. k. Feldpost; dem Res.-Fähnrich Isidor Szüts, Jägerbataillon 19, und dem Einj.-Freiw. Feldwebel Felix Roth, 4. Armeekommando, letzterem für hervorragend pflichttreue Dienstleistung; dws silberne Verdienstkreuz mit der Krone am Bande der Tapferkeitsmedaille den Rechn.- Unt'eroffizieren Jakob Müller, schwere Haubitzendivision Nr. 2, Julius Grünwald, schwere Haubitzendivision Nr. 13; dem Stabswachtmeister Jakob Eifinge r, Landes-Gendarmeriekommondo Nr. 13; dem Feldwebel Heinrich Essigma n n, Infanterieregiment Nr. 31; dem Feuerwerker Alfred G r ü n w a l d, Feldkanonenregiment Nr 16, und dem Feuerwerker Moses A p f e l b a u m, 11. Feldzeugskompagnie. Zuti-Avancement. Unter den Neubeförderten befinden sich sehr zahlreiche Glaubensgenossen, ganz besonders Reserveoffiziere. Im Aktivstande wurden u. a. befördert: zum Oberstleutnant der Major Salomon Adler, Infanterieregiment Nr. 64: zum Major der Hauptmann Heinrich Friedländer, Infanterieregiment Nr. 25; zum Oberleutnant der Leutnant Maximilian Bar dach Edler von Chlumberg, Husarenregiment Nr. 4; letzterer ist ein Sohn des verstorbenen Majors Wolf Bardach v. Chlumberg, der sich im Jahre 1866 als Feuerwerker die goldene Tapferkeitsmedaille erobert hatte; zu Reserve-Oberleutnants wurden unter vielen anderen befördert: die Leutnants Salomon Lebensart, Infanterieregiment Nr. 24, David F r i e dm a n n, Infanterieregiment Nr. 41, Israel F i s ch b a ch, Infanterieregiment Nr. 57, Hermann Sokal, Infanterieregiment Nr. 15, Dr. Leo Kornfeld und Ernst H a m e r s ch l a g, Infanterieregiment Nr. 30, Juda L a nd a u, Infanterieregiment Nr. 13, Simon L i s s a u e r, Infanterieregiment Nr. 38, Jakob Freund, Infanterieregiment Nr. 89, Heinrich Schornsteinl, Infanterieregiment Nr. 90, Geza Braun, Jnfanteriereg. Nr. 66, Paul K a r p e l e s, Jägerbataillon Nr. 5, Sandor Adler, Infanterieregiment Nr. 78, Paul B u x b a u m, Infanterieregiment Nr. 45, Dr. Adolf Strisower, Infanterieregiment Nr.. 89, Natan B u x b a u m, Landwehrregiment Nr. 36, Max Groß, Infanterieregiment Nr. 48, Rudolf Singer, Infanterieregiment Nr. 94, Leo Grün spann, Infanterieregiment Nr. 78, der gleichzeitig mit dem Signum laudis ausgezeichnete Arnold Kl ein zelle r, Infanterieregiment Nr. 57; zu Reserve- Lenlnants die Fähnriche Schulim Stein, Infanterieregiment Nr. 15, Abraham, recte Adolf, Orantsch, Infanterieregiment Nr. 89, Jakob Offer, Infanterieregiment Nr. 60, Anschel Wohlmann, Infanterieregiment Nr: 13, Adolf Meth, Infanterieregiment Nr. M, Samuel Reich,- Infanterieregiment Nr. 26, Jakob G r o ß, Infanterieregiment Nr. 2. Der Präsident der Lemberger Advokatenkammer Dr. Tobias A s ch k e n a s e, der im Mai zum zweitenmal ins Feld gerückt ist, wurde zum Hauptmann ernannt. Der ü. ü. AekdraMner Ar. Akö. Schweiger wurde für seine aufopferungsvolle und hervorragende Dienstleistung vor dem Feinde mit dem Goldenen Verdienstkreuz mit der Krone am Bande der Tapferkeitsmedaille ausgezeichnet. Auszeichnung eines jüdischen Megimenlsüommandanten. Se. Majestät der Kaiser hat dem Oberst Maximilian M ä n d l, Infanterieregiment Nr. 102, Kommandant eines Landsturmregimentes, für tapferes Verhalten vordem Feinde das Militärverdienstkreuz 3. Klasse mit der Kriegsdekoration verliehen. Auszeichnung des ßhirurgen Ar. Wotf. Se. Majestät der Kaiser hat dem Oberarzt a. D. Dr. Aaron Wolf, Feldspital Nr. 4/11, für vorzügliche und aufopferungsvolle Dienstleistung vor dem Feinde das Ritterkreuz des Franz Josef-Ordens am Bande des Militärverdienstkreuzes verliehen. Die im Hinblicke auf den Rang ungetvöhnliche Auszeichnung ist umso erfreulicher, als Dr. Wolf, der in seiner Heimatstadt Lemberg den Ruf eines tüchtigen Chirurgen genießt, auch ein gesinnungstreuer Nationaljude ist. Weitere Auszeichnungen. Herr Emerich Weiß, Sohn des Kaufmannes Siegmund Weiß, hat sich bei Kriegsausbruch als Kriegsfreiwilliger zur Akademischen Legion gemeldet, machte den Feldzug in den Karpathen mit und wurde bei der Verfolgung der Russen vor Stryi durch einen Rückenschuß verwundet. Er erhielt für tapferes Verhalten vor dem Feinde die bronzene, sowie die kleine und große silberne Medaille und es wurde ihm die kaiserliche Anerkennung ausgesprochen; außerdem erhielt er das Verdienstkreuz vom Roten Kreuz und wurde, in Anerkennung seiner Verdienste vor dem Feinde außertourlich zum Fähnrich befördert. Herr Emerich Weiß dient beim Feldjägerbataillon Nr. 21. Kadett Dr. Gustav Schön, k. k. 15 em-Mörserabteilung Nr. 2, Budapest, Sohn des Kaufmannes Herrn L. M. Schön in Wsetin (Mähren), erhielt am 14. d. M. die silberne Tapferkeitsmedaille. Sein Hauptmann richtete an ihn eine belobende Ansprache ob seiner Tapferkeit und seines Wagemutes. Dr. Schön stellte trotz größten Artilleriefeuers bei einem russischen Angriffe auf dem russisch-galizischen Schlachtfelde die Verbindung zwischen Infanterie und eigener Batterie her. Feldwebel Oskar Förster der 15. Div.-Telegraphenabteilung wurde wegen sein kaltblütiges unerschrockenes Verhalten bei Bedienung seines Telephonapparates und Ausharrens trotz heftigem feindlichen Granatfeuer ^in seiner Stellung mit der silbernen Tapferkeitsmedaille 2. Klasse ausgezeichnet. Einjährig-Freiwilliger, Korporal Wolf Lothringer, beim Infanterieregiment Nr. 9, ist in einem Gefechte bei Krasnik als Held gefallen. Derselbe war ein äußerst talentierter junger Mann von 21 Jahren und zog in den Krieg mit der größten Begeisterung. Er nahm an der Eroberung von Przemysl teil, känlpfte am Tanewtal und machte viele siegreiche Gefechte mit. Er war zur Ernennung zum Kadett vorgeschlagen.

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