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Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift · 1915-06-18 · 25 (18.6.1915) · page 3

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Journal
Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
Volume
32 (1915)
Issue
25 (18.6.1915)
Date
1915-06-18
Page
– (sequence 3)
Language
German
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Nr 25 Dr. Bloch's Wochenschrift Sette 455 schen Spion werden zwei Geiseln mit der Todesstrafe bedroht. Diese Maßregel wird ausschließlich im Interesse der friedlichen, mit uns sympathisierenden Bevölkerung getroffen und erscheint als erzwungene Strafe für Unloyalität und Grausamkeit der Juden x der Ortsbevölkerung gegenüber." Ein angesehener Jude aus einer kleinen Stadt Jodlowa hat mir seine Leiden eine volle Stunde lang geschildert, und als wir uns verabschieden mußten, war er noch nicht zu Ende. Er mußte unter Drohungen Rechnungen auf hohe Beträge für geliefertes Holz quittieren, die nur zum geringen Teil bezahlt wurden; er wurde unter Schlägen gezwungen, mit Frau und neun kleinen Kindern die Wohnung in der Nacht zu verlassen, und als er nach einigen Tagen zurückkehrte, fand er sie ganz ausgeraubt, zuletzt konnte er nur mit größter Not dein Schicksal entgehen, als Geisel von den Russen weggeschafft zu werden. Ebenso hausten die Russen in Ropczyce, Sedziszow, wo die Häuser zerstört und geplaudert, und in Rzeszoiv, wo vorwiegend die Wohnungen linb die Geschäfte der Flüchtlinge geplündert wurden. Zum Schluß bitte ich Sie, allen lieben Freunden, die mir .und den anderen Feldrabbinern Liebesgaben für die verwundeten und kranken Soldaten im Felde zukommen ließen, herzlichen Dank zu sagen. Jeder einzelne Spender kann überzeugt sein, ein wahrhaft gutes Werk getan zu haben. Mit herzlichem Gruße bin ich Ihr Dr. M. Tauber, Feldrabbiner, Feldpost L. Kriegsdeüoralionen jüdischer Offiziere und Soldaten. Sc. Majestät der Kaiser hat verliehen: das Ritterkreuz des F ranz Ordens für vorzügliche und aufopferungsvoll leistung dem Stabsarzt des Ruhestände! W iener; das M i l i t ä r v e r d i e n st k r e u z der. Kriegsdekoration für tapferes Feinde dem Oberleutnant d. R. Richard Bondy. Landlvchr-Jnfanterieregiment Nr. 31; das Signum l a u d i s am Bande des Milirärverdienstkreuzes für tapferes Verhalten dem Oberleutnant d. R. Hugo T i t t i n g e r, Dragonerregiment Nr. 7; dem Leutnant Zoltan Pinczes, 1. ung. Gend.-Distrikt; den Oberleutnants Wilhelm Schulmann, Traindivision 9, Artur Rosen zweig, bosn.-herz. Infanterieregiment 4, Heinrich S p i tz, Traindivifion Nr. 2, Felix L ö w y, 9. Korpskommando, Friedrich Druck e r, Landwehrregiim'iti: Nr. 7, Ludwik Stra s f e r, ung. Landwehrregiment Nr. 19, Jakob S a l z b e r g e r,. Landsturm-Husarenregiment Nr. 5, Dr. Bernhard Friedmann und Emanuel Klein, ung. Landwehrregiment Nr. 4; den Leutnants d. R. Adalbert K a n f m a n n, Jägerbataillon Nr. 11, Siegfried Lustig, Festungsartillerieregiment Nr. 2, Robert Arnstein, Traindivision Nr. 12, Leopold Weiß, bosn.-herz. Infanterieregiment Nr. 4; dem Oberleutnant Julius Ung er, Sappeurbataillon Nr. 12; dieselbe Auszeichnung für tapferes und aufopferungs volles Verhalten den Regimentsärzten Dr. Emanuel K a h a n, Kommandant der Brigade-Sanitätsanstalt Nr. 12/83, Dr. Richard G o l d f ch m i d, Landwehr-Infanterieregiment Nr. 5; dem Oberarzt Ar. Erwin G läse r, 3. Kavallerie-Truppendivision; das goldene Verdien st kreuz am Bande der TapserkeitsMedaille für vorzügliche und aufopferungsvolle Dienstleistung vor dem Feinde denr Oberarzt d. R. Dr. Walter Altfchul, Feldipiral 10/8; den Assistenzärzten Dr. Samuel Neumann, Feldspital Nr. 5/5, Dr. Josef Pollak, Jnfanterie-Divisions-Sanitütsanftalt Nr. 33, Dr. Philipp Brill, Landsturm-Bataillon Nr. 45, Dr. Mendel Reiter, Reservespital 2, Sanok, Dr. Eduard Schalit, Feldspital Nr. 3/11; dem Einjährig-Freiwilligen Assistenzarzt-Stellvertreter Doktor Paul Glaser, Infanterieregiment Nr. 12; den Kommissären der bosnischen Landesbahnen Leutnant d. R. Nikolaus K o h u und Wilhelm Ternbach; dem praktischen Arzt Dr. Samuel Schwarz, Reservespital Beszterezebanya; dem Baukommissär Gustav Pollak der Post- und Telegraphendirektion in Graz; das goldene Verdien st kreuz am Bande der Tapferkeitsmedaille dem Leutnant-Rechuungsführer Alexander M a n d! e r, Infanterieregiment Nr. 23; den Militär-Unterärzten Gustav Holzer, Ul- Regiment Nr. 1, und Chune Weißtaubl, Traindivifion Nr. 11; dem VerpflegSakzessiften d. R. OSkar Landsberger, 6. Armee-Etappenkommando; dem Regiments arzt Dr. Salomon Band, b. 3/13 mob. Reservespital: das silberne V e r d i e n st k r e u z nt i t der K r o n e am Bande der Tapferkeitsmedaille für hervorragend pflichttreue Dienstleistung vor dem Feinde dem RegimentStambour Sigmund F r e u d e n f e l d, Infanterieregiment Nr. 101; den Feldwebeln Hermann Fried und Albert S ch l e f i n g e r, Jnfanterie-Dioisions-Sanitütsanstalt Nr. 14; dem Titular-Feldwebel Wilhelm Weiner, Infanterieregiment Nr. 71; dem Einjährig- Freiwilligen Mediziner Feldwebel David K atz, Infanterieregiment Nr. 64; dem Feuerwerker Jakob Frachter, Feldkanonenregiment Nr. 31; den Rechnungsunteroffizieren 1. Klasse Abraham Kertes, Infanterieregiment Nr. 63, und Moriz Grün, Infanterieregiment Nr. 64; dein Landsturmfeldwebel Moriz W e i n t r a u b, 55. Jufanterie-Truppen-Divifion; das silberne B e r d i e n st k r e u z am Bande der T a p f e r k e i t s m e d a i l l e dem Rechnuugsuuteroffizier 1. Klasse Karl Dien es, Landsturmregimeut 4, Goldene Tapferkeitsmedaille erhielt: Fähnrich d. R. Franz S ch l e s i n g e r, ung. Landwehrregiment Nr. 25. Silberne T a p f e r ke i t s m e d a i l l e erster Klaffe erhielten: Korporal Jfaak Rosen, Landwehrregiment Nr. 33; Fähnrich d. R. Alexander Klein, Infanterieregiment Nr. 68; Einjährig-Freiwilliger Zugsführer Max Taufsig, Landwehrregiment Nr. 25; Feld' webet Bertold Frankl. Landsturmregiment Nr. 25: Zugsführer Ignaz Schwa Hz, Landwehr-Husareuregiment Nr. 5; Fähnrich d. R. Michael Fleischer, ung. Infanterieregiment Nr. 23. s o ] e T' r. renst- Ennl 3. Klaffe mit Verhalten vor dem und dem Einjährig-Freiwilligen Mediziner Zugsführ Artur Steiner, Infanterieregiment Nr. 71;

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