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Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift · 1915-06-11 · 24 (11.6.1915) · page 16

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Journal
Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
Volume
32 (1915)
Issue
24 (11.6.1915)
Date
1915-06-11
Page
– (sequence 16)
Language
German
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Seite 448 Nr. 24 Dr. Wachs Wochenschrift Wien. Die Anmeldungen für das „K a i s e r F r a n z Josefs-Ferienheim" und das „Oesterreich ische See Hospiz" finden ab 14. Juni bis 15. Juli jeden Montag, Mittwoch und Freitag, von 4—6 jllhr Nachmittags, im Anmeldelokal, Wien, 20. Bez., Wallensteinstraße 72, statt. — Eltern, resp. Vormünder israelitischer Konfession werden esngeladen, sich mit dem anzumeldenden schulpflichtigen Kinde zur oben angesetzten Zeit, wenn möglich unter Vorweisung eines Armutszeugnisses, dort einzufinden. Wien. In den Räumen des seitens des Kuratoriums adaptierten und als Lazarett eingerichteten, von der Militärbehörde als Filialspital der Krankenanstalt K. k. Rudolfs-Stiftung übernommenen allgemeinen österreichischen israelitischen Taubstummen-Jnstitutes veranstalteten die Herren Emil und Viktor Jelinek am Dienstag, den 8. d. M., einen ihrer erfolgreichen vierhändigen Klaviervorträge, die den Verwundeten stets Aufheiterung und Zerstreuung bringen. Die Herren konnten sich diesmal besonderen Beifalls erfreuen, da sie mit Rücksicht auf die zahlreichen reichsdeutschen Verwundeten nebst zahlreichen heimischen Werken auch ein großes Potpourri, speziell Nationalwcisen unseres verbündeten Reiches enthaltend, zur Aufführung brachten. Liebesgaben für Verwundete und Kranke im Felde. Wir veröffentlichen eine Reihe uns bekanntgewordener Adressen von Feldrabbinern, denen Liebesgaben für die Soldaten zugesendet werden mögen: Feldrabbiner Adler (Etappenkommando, Feldpost 99); Feldrabbiner Dr. Golmski (Etappenkommando, Feldpost 12); Feldrabbiner Dr. Lemberger (Feldpost 70); Feldrabbiner Ignaz Löwy (Etappenkommando, Feldpost 56); Feldrabbiner Dr. Schweiger (Divisionsseelsorger, Feldpost 6); Feldrabbiner Dr. Templer (Divisionsseelsorger, Feldpost 86); Feldrabbiner Dr. Weinsberg, Festungsseelsorger in Krakau. Anders Feldrabbiner wollen zu diesem Zwecke ihre Feldpostadressen der Redaktion unseres Blattes Mitteilen. Als Liebesgaben sind vor allem Zigaretten, Zigarren, Schokolade, Kakes, Seife- Hand-- und Taschentücher, ferner jüdische Zeitschriften erwünscht. . Spenden können entweder direkt als Muster ohne Wert (bis 350 Gramm) abgesendet oder der Frau Rabbiner Dr. Grvnwald, Wien, 2. Bezirk, Ferdinandsstraße 23, behufs Weiterleitung übergeben werden. Den edlen Spendern von Liebesgaben: Frl. Elsa Grünbaum, Mislitz, Mähren Frl. Adele Kriegler, Wien, XXI/2, Brünnerstraße 26 Frauen Malwine und Flora Grünwald, Wien Herrn Redakteur Samuel Bettelheim, Budapest dankt bestens im Namen der Verwundeten Feldrabbiner Dr. Samuel Lemberger, Feldpostamt Nr. 70. Spenden für galizische Flüchtlinge. Erlös der Broschüre „Weinende Berge" von Dr. H. E. Kaufmann, Rabbiner in Virooitica, zugunsten der galizische» Flüchtlinge. Nachträglich sind noch eingelaufen: Jakob Kraus, Pitömaca Kr. 10.—; David Kolmann, Koprwnica 6.—; Jakob Groß, Osiek 2.—; Isidor König, Osiek 1.—; Siegmund Wolf, Osiek 1.—; Josef Breuer, Poes 1.—. Zusammen Kr. 21.—; dazu der früher ausgewiesene Betrag Kr. 571.30 — Kr. 592.30. Verein „Machsike hadatli“ II. Wien. Ob. Augartenstraße 40. Zugunsten der Speiseaktion sind für die notleidenden Flüchtlinge nachstehende Spenden eingeflossen: „Agudas Israel", Frankfurt a. M. Kr. 500.—; Israel. Allianz zu Wien, Subvention per Juni 200.—; Jul. Grebel 30.—; Sammlung Frl. Miesto 30.—; Verein Sinnes Ehen 25.—; kaiserl. Rat Paul Lemberger 20.—; Joh. Kremnetzki 20.—; Wilh. Scheier 20.—; Sammlung Frl. Ami Miesto 20.—; S. Sch. 18.—; Markus Meisels, Munkasz 10.—; Abr. Adlersberg durch Berger, Straßburg 10.—; Frl. Brom Schwarz, Sammlung Frau Kurzer 10.—; Schönherz durch Frau Liebster 10.—; Ostersetzer 5.—; Venzion Lustman durch Frau Kurzer 5.—; Anna Schönberg 10.—; Michael Löw 3.—; Tobias Eerstenfeld 2.—; Wien durch Liwies Ehen 2.—; Langrok durch Liwies Chen 2.—; Juda Trieger 1.—; N. H. Landau, ' Neu-Sandez 2.—; Eisig Speier, Ozedow 2.—; Tobias Korn, Przemysl 37.—; Gustav Pollak, Atzgersdorf 10.—. Zusammen Kr. 1004.—. Spenden für den Verein werden gebeten zu adressieren an unseren Kassier Herrn Simon Sternberg, 2. Bez., Rembrandtstraße 39 oder durch Postsparkasse-Erlagschein Nr. 106.318. Verein zur Unterstützung jüdischer Kleingewerbetreibender Wien. In der Dienstag, den 1. d. M., in A. Varschak's Saallokalitäten stattgefundenen ordentlichen Generalversammlung widmete der Vorsitzende Herr Saul Klausner vor allem den im abgelaufenen Vereinsjahre dahingeschiedenen Mitgliedern und Gönnern des Vereines warme Worte des Gedenkens, welche zum Zeichen der Trauer von den Anwesenden stehend angehört wurden. Herr Sekretär M. Apte erstattete den Bericht über die Vermögens- und Kassagebarung des Jahres 1914 und teilt im Anschlüsse hieran mit, daß der Vorstand in gerechter Würdigung der herrschenden Notlage einen besonderen Altersfürsorgefonds gegründet hat. Diese Mitteilung wird von der Generalversammlung beifälligst ausgenommen und der. Rechnungsabschluß sohin an Inoc genehmigt, lieber Antrag der Revisoren wird hem Vorstande einstimmig das Absolutorium erteilt und der Dank und die Anerkennung für seine erfolgreiche und mühsame Tätigkeit in dieser ernsten Zeit ausgesprochen. Die Anträge der Vereinsleitung, betreffend die Monatsbeiträge, Krankenunterstützungen, Witwenabfertigungen usw. wurden unverändert gleich den in der vorjährigen Generalversammlung gefaßten Beschlüssen ohne Debatte angenommen. Nach vollzogener Neuwahl des Vorstandes wurde die Versammlung geschlossen. Spendenausweis für die flüchtigen notleidenden Kantoren Bei Oberkantor Don Fuchs sind an Spenden ferner eingelaufen : Emil und August Lederer, Wien, 1. Bez., Bartensteingasse Kr. 100.—; kaiserl. Rat Mar Duschnitz, Wien 20.—; Alois und Artur Lemberger, Wien, 1. Bez. 20.—; Aktiengesellschaft für chemische Industrie, Wien, 1. Bez. 20.—; Braun, 9. Bez. 20.—; kaiserl. Rat Otto Bunzl, Wien, 8. Bez. 10.—; Mar Hoffmann und Sohn, vorm. Leim-Abt. der Gelatinefabriken, 9. Bez. 10.—; Rabbiner Dr. Arthur Zachanas Schwarz, 9. Bez. 10.—; Adolf Hortner, 8. Bez. 10.—; kaiserl. Rat Med. univ. Dr. Alb. Eisinger, 18. Bez. 10.—; Simon Heller, Wien 10.—; kaiserl. Rat Ignaz Wilhelm, 9. Bez. 10.—; Simon Weiner, 1. Bez 10.—; Warenhaus Rudolf Steinfeld, 5. Bez. 10.—; Adolf Beck, 8. Bez. 10.—; Bernhard Bettelheim, 2. Bez. 10.—; Schreyer Leo, 3. Bez. 10.—; Heinrich Wiesner, 6. Bez. 10.—; Dr. Alois Bloch, Arzt, 10. Bez. 10.—; Dr. Jerome Stern, 2. Bez. 10.—; S. Ungar jun., 1. Bez. 10.—; Sigmund Lampl, 9. Bez. 8.—;' Dr. G., Wien, 9. Bez. 5.—; Jnsp. Simon Blum, 19. Bez. 5-—; I. Wertheim, 10. Bez. 5.—; Moritz Byk, Karlsbad 5.—; Dr. Theodor Lieber, Baden 5.—; Mechanische Weberei, Brüder Goldschmidt 5.—; Markus Stern, 1. Bez. 5.—; Dr. F. Schoschberger, Wien 5.—; Albert Braman, 10. Bez. 5.—; Dr. Sigmund Adler, 1. Bez. 5.—; Dr. Jakob Löwinger, 1. Bez. 5.—; Edmund Melcher, 9. Bez. 5.—; Dr. Josef Schlesinger, 1. Bez. 5.—; Adolf Schwadron, 1. Bez. 5.—; Hugo Stranlinov, 9. Bez. 4.—; Moritz Frankl 4.—; Dr. Ernst Weil, 1. Bez. 4.—; Mono Wolfs, k. u. k. Oberleutnant, Oteltzl 3.—; Emanuel Bittner's Nachf. Emanuel Kalbl, 8. Bez. 3-—; Ingenieur Sigmund Brunn, 19. Bez. 3.—; Ernestine Steiner, 4. 23e0. 3.—; Zugsführer M. R. 2.—; Tauber, Patentierte pneumatische Heilbehelse G. m. b. H., 1. Bez. 2.—; Mar Löwy, 3. Bez. 2.—; Dawid Loewe, 9. Bez. 2.—; Arnold Steiner, 9. Bez. 2.—; D. Schwarz, 9. Bez. 2.—; Jakob Goldstein, 9. Bez. 2.—; Ignaz Pick Erben, Nähmaschinen und Fahrraddepot, 2.—; Hached Hersch, 8. Bez. 2.—; Richard Wilhelm, 9. iBtfr 2.—; Med. Dr. 23. Hahn, 3. Bez. 2.—; Dr. Sigmund Schilder, 9. Bez. 1.20; Dr. S. Zimmals, 19. Bez. 1.—; laiserl. Rat Dr. Arthur Weiß, 9. Bez. 1.—; Dr. M. Wertheimer, >19. Bez. 1.—. Prag, 29. Mai 1915. Herrn Oberkantor Don Fuchs ist folgende Zuschrift zugekommen : Herrn Oberkantor Don Fuchs, Wien. Ich bin seit Anfang September v. I. eingerückt und habe fortwährend an den Kämpfen in den Karpathen teilgenommen, bis ich vor zirka vier Monaten schwer verwundet wurde. Ich habe das Elend unserer Glaubensgenossen dort bei der Flucht gesehen und habe, wenn ich konnte, so manches (Stück Brot, das war eine Rarität — mehr hatte ich lucht, gerne gegeben, deswegen finde ich Ihren Ausruf human und gerecht und

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