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Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift · 1915-06-11 · 24 (11.6.1915) · page 4

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Journal
Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
Volume
32 (1915)
Issue
24 (11.6.1915)
Date
1915-06-11
Page
– (sequence 4)
Language
German
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Seite 436 Dr. Bloch's Wochenschrift Nr 24 das goldene Verdien st kreuz am Bande der Tapfer Leits Medaille für besonders pflichttreue Dienftleistung vor dem Feinde dem Fähnrich d. itt. Atari R osne r, Telegraphenregiment; das silberne Verdien st kreuz mit der Krone am Bande der Tapferkeitsmedaille für hervorragend pflichttreue Dienstleistung vor dem Feinde dem Rechnungsunterossizier 3]aaE Sigal, Infanterieregiment Nr. 80; dem Fetdmebel Johann Reiß, Jnsanterieregiment Nr. $0; dem Res.-Korporal Josef Reißberg, Ulanenregiment Nr. 7; das silberne Verdien st kreuz am Bande der Tapserkeits medaille dem Tit.-Feldmebel Isidor S on ne n schei n, Jnfanterie-Divifions-Sanitätsanstalt Nr. 46; dem Res.-Zugsführer Wilhelm Löwenberg, Militär-Arbeiteradteilung Nr. 3/24; dem Tit.- Zugsführer Daniel Mühsam, Artillerie-Zeugskompagnic Nr. 12; dem Tit.-Korporal Salomon Pelz, Militär-Arbeiterabteilung Nr. 2/80; Silberne Tapserkeits medaille er st er Klasse erhielten: Jnsanterist Moses Adler, Infanterieregiment Nr. 62; Tit.-Feldwebel Emil O e ste r reich er, Infanterieregiment Nr. 12; Fähnrich d. R. Franz Rotschild, Infanterieregiment Nr. 60; Feldwebel Sigmund Weisz, Infanterieregiment Nr. 38; Fähnrich d. Res. Dr. Joses Reiß, Infanterieregiment Nr. 41; Oberjäger Samuel Fisch, Jägerbataillon Nr. 13; Einjährig- Freiwilligen-Feuerwerker Franz K o h n, Feldtanonenregiment Nr. 23; Feldwebel Oskar Steiner, Sappeurbataillon Nr. 10; Fähnrich d. R. Adolf Groszmann, Infanterieregiment Nr. 48. Silberne Tapserkeits medaille Zweiter Klasse erhielten: Einjährig-Freiwilliger Mediziner Feldwebel Karl Bloch, Infanterieregiment Nr. 4; Korporal Albert Schlesinger, Eisenbahnregiment; Landsturminfanterist Abraham Boneza, Infanterieregiment Nr. 64; Wachtmeister David Fried mann, Ulanenregiment Nr. 1; Zugsführer Alexander Schwarz, Infanterieregiment Nr. 12; Fähnrich d. R. Emil Porjesz und Kadett Emmerich Weißüerger, bosn.-herz. Infanterieregiment Nr. 3; Korporal Joses Ehrenreich, Feldkanonenregiment Nr. 13; Fähnrich d. R. Bertold Beer, Infanterieregiment Nr. 85; die Sappeure Beer Wolken stein, Jakob Zolkower und SimcheRoll, alle drei beim Sappeurbataillon Nr. 11; Infanterist Johann Löwenstein, Landwehrregiment Nr. 24; Korporal Franz Pollak, Landw.-Feldhaubitzendivision 13; Infanterist Josef Hammer m a n n, Landst.-Etappeubataillon Nr. 108; Kanonier Gustav Rubin, Feldkan.- Regiment Nr. 23; Leutnant Alfred Herzig, Pionierbataillon Nr. 10; Zugsführer Moses Butyka, Husarenregiment Nr. 2; Zugsführer Moses T o r d a i, ung. Landwehrregiment' Nr. 22; Infanterist Moses Udvari, ung. Landwehrregiment Nr. 24. Bronzene Tapferkeitsmedaille erhielten: Zugsführer Bela Fried, Feldkanonenregiment Nr. 15; Rechnungsunteroffizier David Kormann, schw. Haubitzcndivision Nr. 11; Infanterist Michael Stern, Infanterieregiment Nr. 2; Pionier Richard Pollak, Pionierbataillon Nr. 9; Infanterist Alexander Berkas, Infanterieregiment Nr. 48; Feuerwerker Isidor Spitzer, Artillcrie-Zeugskompagnie Nr. 6; Einj.-Freiw. Korporal Alfred Marek, Landwehrregiment Nr. 24. Belobende Anerkennung des Armee- Oberkommandos wurde ausgesprochen für tapferes Verhalten den Regimentsärzten Dr. Bernhard Scharf und Dr. Josef W i n t e r n i tz, Landsturmregiment Nr. 1; für vorzügliche Dienstleistung dem Oberleutnant Leopold Wertheim, Landwehrregiment Nr. 1; dem Leutnant d. R. Koloman H e r z l,, ung. Feldkan.- Regiment Nr. 7; den Landsturmassistcnzärzten Dr. Alfred G o l d s ch m i d, Jnfanterie-Divisions-Sanitätsanstalt 2, und Dr. Saul Leon Weiß mann, Landflurm-Etappenbataillon Nr. 108. Kadettaspirant Wilhelm Wnuczek, Infanterieregiment Nr. 100, hat am 9. März in den Kämpfen bei Gorlice in mutiger und aufopferungsvoller Weise die Verwundeten verbunden, während der Hilfsplatz von einer l8 Zentimeter-Granate total zerstört wurde, rettete er das in Brand geratene Sanitätsmaterial, harrte in heftigstem Artillerie- und Jnfanteriefeuer von 5 Uhr früh bis 21/2 Uhr nachts aus und als ihm gemeldet wurde, daß sich vor den Drahtverhauen ein Schwerverwundeter befindet, meldete er sich freiwillig zu dessen Bergung. Er erhielt die bronzene Tapferkeitsmedaille. Erzherzog Franz Salvator hat verliehen in Anerkennung besonderer Verdienste um die Sanitätspflegc im Kriege die silberne Ehrenmedaille vom Roten Kreuze mit der Kriegsdekoration dem Maschinenkommifsär Moriz G r ü n h a u t (Wien, Westbahnhof), die bronzene Ehrenmedaille mit der Kriegsdekoration dem Aufsichtsorgan Samuel Fischer in Floridsdorf. In dieser Uebersicht sind verzeichnet: 1 Eiserner Kronenorden 3. Kl., 4 Ritterkreuze des Franz Josef- Ordens, 4 Militärverdienstkreuze 3. Kl., 16 8ignum lauäis, 5 goldene Verdienstkreuze mit der Krone, 1 goldenes Verdienstkreuz, 3 silberne Verdienstkreuze mit der Krone, 4 silberne Verdienstkreuze, 9 silberne Tapferkeitsmedaillen 1. Kl., 20 silberne Tapferkeitsmedaillen 2. Kl., 8 bronzene Tapferkeitsmedaillen, 6 Belobungen des Armee-Oberkommandos, zusammen 81 Auszeichnungen; davon entfallen 22 auf Offiziere und Fähnriche des Soldatenstandes, 26 auf Militärärzte und Militärbeamte, 38 aus Personen des Mannschaftsstandes. Aekorierungsfeier. Am Sonntag, den 6. Juni 1915, vormittags, fand im Wiener S t e f a n i e s p i t a l eine erhebende Feier statt. Dem Stabsfeldwebel Leo Lustig des 75. Infanterieregiments, der bereits früher die silberne Tapferkeitsmedaille erster Klasse erhalten hatte, lvar für die Rettung der Maschinengewehrabteilung und für die Vernichtung des anstürmenden Feindes die goldene Tapferkeitsmedaille vom Armee-Oberkommando verliehen worden, die über Ersuchen des Regimentskommandos dem verwundeten Feldwebel feierlich überreicht wurde. Die Festlichkeit, der die gesamte verwundete Mannschaft des Hauptspitals und der Filialen im Hofe der Anstalt beiwohnte, wurde durch die Anwesenheit der Erzherzoginnen Margareta und Antonia und des Erzherzogs Rainer ausgezeichnet. Der militärische Kommandant des Reservespitals, Oberleutnant S ch i f f m a n n, überreichte mit einer herzlichen Ansprache dem ausgezeichneten Feldwebel die Medaille und heftete sie ihm an die Brust. Hierauf hielt der Militärkommandant des Hauptspitales, Rittmeister Sektionschef v. Mahl-Schedl, die Festrede, die mit einem begeisterten Hoch auf unsere tapfere Armee endete. Nachdem der Spitalsleiter Regierungsrar Dr. Rosanes den Dekorierten im Namen der Spitalsverwaltung und der Aerzte beglückwünscht hatte, rühmte der Spitalsgeistliche Feldkurat, der hochwürdige Pfarrer L i n d n e r, die Heldentaten der Soldaten ohne Unterschied der Nation und des Glaubens und erinnerte daran, daß so, wie einstens die Makkabäer zu Gottes Ehre gegen die Feinde gezogen und gesiegt haben, dieser Heldensinn auch jetzt noch bei den jüdischen Soldaten, die für Kaiser und Reich kämpfen, zu finden sei. Zum Schluß dankte der Feldrabbiner Dr. Frankfurter

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