Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Journal
- Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Volume
- 32 (1915)
- Issue
- 22 (28.5.1915)
- Date
- 1915-05-28
- Page
- – (sequence 16)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 412 Dr. Bloch's Wochenschrift Nr. 22 unter anderen: die Herausgabe der Juden, welche sie niedernrachen wollten. Welches denn erbärmliche anzusehen war, da man sie wie die Schafe, jung und.alt, aus den Häusern trieb, wie zur Schlachtbank, mit eirrenr erbärmlichen Geheul. Doch ward ihnen das Leben noch erbeten. Am 16. Oktober, bei anbrechender Nacht, wurde die Synagoge, wo unzählige Juden waren, und mit ihr die Judenstadt von den Kosaken angezündet, und sie brannten bis zum 17. Oktober abends." Noch ärger erging es den Juden in Litauen, wohin die russischen Truppen einbrachen. R. Mose Riwke's erzählt in der Einleitung zu seinem Werke: „Beeir Hagolah" von den Leiden seiner Brüder. Als sich die Russen der Stadt Vilna näherten, flohen die polnischen Truppen und mit ihnen die ganze Judengemeinde; ein Teil auf Wagen und Rossen, ein anderer zu Fuß, die kleinen Kinder auf den Schultern tragend. Tie Flüchtlinge konnten aber nicht nach Ostpreußen durchdringen, da sie in die Hände der, an der Grenze kampierenden, Schweden fielen. (Schluß folgt.) Kriefkasten. Rosa Bir. Die Jahrzeit nach Ihrem am 2. Juni 1914 verstorbenen Sohne fiel in diesem Jahre auf den 21. Mai. Die Anfrage ist somit zu spät eingetrosfen. KONKURS. Bei der israelitischen Kultusgemeinde in Jügerndorf gelangt die Stelle eines Dieners, der gleichzeitig Sch och« t, Kor eh und Bodek ist, zur Besetzung. Der Bewerber muss österreichischer Staatsbürger sein und nicht über BO Jahre alt. Der Gehalt beträgt jährlich K 700 und überdies ein Pauschale für die Schecbila von K 500 jährlich, nebst den üblichen Emolumenten. Gesuche und sonstige Dokumente sind an den Vorstand der israelitischen Kultusgemeinde in Jägerndorf bis längstens BO. Juni a. c. zu richten. Reisespesen werden nur dem Akzeptierten vergütet. Der Kultusvorsteher Julius Krämer Erlaube mir die Eröffnung meines seit 41 Jahren bestehenden _ streng to Restaurants meinen P. T. Gästen höfliehst anzuzeigen. Ich versichere sie der reellsten Bedienung und zeichne hochachtungsvoll J.BRODV Vöslau-Gaiufarn, nur Hauptstrasse 32 Qannj|An oder Hofmeisterposten sucht Student für hebrämIIIUUwXI ische Sprache und Talmud, sowie für alle Volks-, Bürger- und Gymnasialgegenstände. Gute Referenzen. Zuschriften, an P. 8., Obere Donaustrasse 6, Tür 6. 6 Jüdisches Knaben-Ferienheim. Verbö bei Pöstyen. Referenzen erteilt: Ehrwürden Oberrabbiner Samuel Reich. Pädagogischer Leiter: Bürgerschul-Direktor D. von Daday. Das Heim liegt inmitten eines von Gärten umgebenen staubfreien Platzes. Luftige hohe Säle mit Morgensonne. Herrliche Gebirgs-Gegend mit schönen Ausflugsplätzen. Täglich Ausflüge. Kalte Bäder. Gesunde, nahrhafte Kost. Milch, Butter, Eier, Marmeladen zum Frühstück und zur Jause, Gebäck und Mehlspeisen aus reinem Korn- und Weizenmehl. 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Heftes: Gedenkblättec mit 20 Porträts gefallener Offiziere — flus jüdischen Federn (mit einem Porträt) — Gedickte. Es sind Zeitdokumente im wahrsten Sinne des Wortes und bilden ein bleibendes Denkmal an dem Anteil dec für Kaiser und Vaterland gefallenen, in diesem Heft gewürdigten jüdischen Offiziere. Preis K 2.— Zu Schriftsteller0"1 M. Frühling, Wien, II., Taborstr. 8, T. 5 Hotel Adler, Franzensbad. Mein Kurhaus, das im Zentrum des Kurortes ist, in der Nähe des Kurparkes, der Bäder und der Quellen, gibt einzelne wie mehrere Zimmer — auch mit Küchen — an Kriegsflüchtlinge zu überaus massigen Mietzinspreisen ab, Gefällige Anfragen an: Hotel Adler, Franzensbad. Ober Allerhöchste Ermächtigung fjß Seiner k. u, k. Apostol. Majestät 31. k. k. Staatslotterie für gemeinsame Militärwohltätigkeitszwecke 0i6S6 Geldlotterie, enthält 21.146 Gewinste in barem Gelde im Gesamtbeträge von 635.000 Kronen. Der CBgE?* 200.000 Kronen Die Ziehung erfolgt öffentlich in Wien am 15. Juli 1915. 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