Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Journal
- Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Volume
- 32 (1915)
- Issue
- 18 (30.4.1915)
- Date
- 1915-04-30
- Page
- – (sequence 20)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 344 Dr. Blochs Wochenschrift Nr. 18 Die stimmberechtigten Aktionäre (tzß 43, 44), welche an der Generalversammlung teilzunehmen wünschen, werden hiemit eingeladen, ihre Aktien spätestens am 12. Mai d. I. zu deponieren, und zwar: In Wien bei der k. k. priv. Oesterr. Länderbank; in Baden, Bozen, Graz, Innsbruck, Linz, Pilsen, Prag, Reichenberg, Salzburg, Teplitz bei den Filialen, respektive Erposituren der k. k. priv. Oesterr. Länderbank; in Berlin bei der Deutschen Bank sowie deren Filialen, bei der Dresdner Bank und bei der Nationalbank für Deutschland; in Frankfurt a. M. bei der Deutschen /Bank Filiale Frankfurt, bei der Deutschen Effekten- und Wechselbank, bei der Deutschen Vereinsbank und bei der Dresdner Bank in Frankfurt a. M.; in Stuttgart bei der Würtiembsrgischen Vereinsbank. Die Aktien sind, arithmetisch geordnet, in Wien mittels einer einfachen, bei den anderen Erlagstellsn mittels doppelter Konsignation einzureichen und wird dem Einreicher hierüber eine Empfangsbestätigung ausgefolgt, gegen welche nach abgehaltener Generalversammlung die Aktien zurückgestellt werden. Wünscht ein Aktionär sein Stimmrecht durch einen anderen stimmberechtigten Aktionär auszuüben, so hat er die betreffende, aus den Namen des gewählten Vertreters lautende Vollmacht aus der Rückseite der Legitimationskarte auszustellen und eigenhändig zu unterschreiben (§ 46). Ausnahmsweise können jedoch Minderjährige durch ihren Vormund, Kuranden durch ihren Kurator, Frauen durch einen Bevollmächtigten, Handelsgesellschaften durch einen ihrer Firmaführer, Gesellschaften überhaupt durch ein hiezu bevollmächtigtes Mitglied, Körperschaften, Institute u. dergl. durch einen ihrer Vorstände vertreten werden, wenn auch diese Vertreter nicht selbst Aktionäre sind. Wien, am 25. April 1915. K. k. priv. Assicurazioni Generali. Aus dem am 14. April 1915 der Generalversammlung erstatteten Berichte der Zentral-Direkiion der k. k. priv. Assicurazioni Generali zu den Rechnungs-Abschlüssen pro 1914, dem 83. Betriebsjahre geht hervor, daß die Garantiemittel der Gesellschaft im abgelausenen Jahre um Kr. 24,035 471.26 gewachsen sind und am Jahresschlüsse die Höhe von Kr. 480,984.656.23 erreicht haben. Auch im Jahre 1914 hat sich der Lebensoersicherungszweig der Anstalt in sehr erfreulicher Weise erweitert; ebenso war in allen Elementarbranchen die Eeschäftsentwickluyg eine anhaltend günstige. Den Rechnungsabschlüssen sind im wesentlichen folgende Daten zu entnehmen: Die Prämienreserven der Lebensoersicherungsabteilung betragen Kr. 419,031.610.83, d. i. unrf Kr. 20,917.413.91 mehr als im Vorjahre und beziehen sich auf Kx., 1.295,816.563.— Kapital und auf Kr. 1,777.060.35 Rente. Die Deserve für .schwebend gebliebene Schäden beträgt Kr. 10,351.818.62. Zur Deckung der am 31. Dezember 1914 laufenden Risken wurde für die Feuer- Versicherung eine Prämienreseroe von Kr. 15,485 810.20, für die Einhruchsversicherung Kr. 1,032.082.74, für die Transportversicherung Kr. 462.906.32, zusammen Kr. 16,980.799.26 (gegen Kronen 16,912.608.35) zurückgestellt. Die Prämienscheine und die in nachfolgenden Geschäftsjahren einzuhebenden Prämien aus den Feuer- und Einbruchsoersicherungs-Branchen betragen Kr. 156,652.322.43 gegen Kr. 160,198.898.15 am Schluffe des Jahres 1913, und blieben aus der bilanzmäßigen Abrechnung gänzlich ausgeschieden. Die Gewinnreseroe beträgt Kr. 7,971,112.52, die Reserve für Kursschwankungen beträgt Kr. 1,148.309.96, die Jmmobilienreserve beträgt Kr. 2,425.075.01. Die Gesellschaft gewärtigt an jährlichen Prämien nebst Zinsen über Kr. 100,000.000.— aus sämtlichen Zweigen. Durch die im Jahre 1914 für Schäden bezahlten Kr. 48,992.434.88 erreicht die Summe der seit Bestehen der Gesellschaft vergüteten Schäden die Höhe von Kr. 1.212,012.598.55. Die ausführlichen Bilanzen sind im Inseratenteile enthalten. Hebräischer Sprach- und Religionsunterricht wi:Lr Lehrer aus Palästina erteilt. Referenz:J Dr. Max Grünwald, Wien, II., Ferdinandstrasse 23. G. fföatt Koppeusteiu'sche Keiratsausftattungs- Stiftung m Mng.-Nrod. 8ei der israelitischen Kultuspemeinde in Ung.-Brod sind die Zinsen der Elkan Koppenstein’sche Heiratsausstattungsstiftung im Betrage von 320.K zu vergeben. Anspruch auf diesem, Stiftungserträgnis haben arme, brave Mädchen, bezw. Frauen- ^welche in der Zeit vom 15. Mai 1914 bis 15. Mai 1915 eine Ehe eingegangen sind. Berücksichtigt werden in erster Reihe Verwandte des Erblassers oder die seiner verstorbenen Gattin Josefine, geh. Zeinlich, in zweiter Reihe in Ung.-Brod wohnhafte oder dahin Zuständige. Gesuche mit Nachweisung der Armut, des Wohlverhaltens, der geschlossenen Ehe (Trauungsschein), der Verwandtschaft oder Zuständigkeit, sind bis längstens 15. Mai 1. J., an die hiesige Kultusgemeinde einzubringen. Ung.-Brod, im April 1915 M. H. Brammer Kultusvorsteher Militär- und Sportartikel en gros. Alleinige Erzeugung des gesetzlich geschützten Militärüberrockes „Wetterfest“ Ludwig Lazar Wien, IX., Kolingasse 13. Telephon 12429. Telephon 12429. Soeben erschienen: Soeben erschienen : Jüdisches.. 2. Heft 40 Seiten Quartformat auf Kunstdruckpapi et gedruckt, mit Titelbild „Ruhm und Ehre ‘ (Freskogemälde von Rabl). Inhalt des 2. Heftes: Gedenkblätter mit 20 Porträts! gefallener Offiziere — flus jüdischen Federn (mit einem Porträt) — Gedichte. Es sind Zeitdokumente im wahrsten Sinre des Wortes und bilden ein bleibendes Denkmal an dem Anteil der fü Kaiser und Vaterland gefallenen, in diesem Heft gewürdigten jüdischen Offiziere. Preis K 2 ■“ z“ schrittsteiie™”1 M. Frühling, Wien, II,, Taborstr. 8, 1.5 maammmmmmmmammmmmmmmmmmmmmmmmmammmmmmm Konkurs-Ausschreibung Bei der israelitischen Kultusgemeinde in lg lau gelangt ab 15. September 1. J. die Stelle eines geprüften Religionslehrers an den Volks- und Bürger-Schulen, welcher zugleich das Sekretariat der Kultusgemeinde zu besorgen hat, zur Besetzung. Mindestgehalt 3000 K Gesuch e"m i t*Z eugnisabschriftenbisEndeMail. J* Der Kultusvorstand. Altrenommierte Drogerie und Parfümerie im zweiten Bezirk, wegen Zurückziehung vom Geschäft zu verkaufen. Offerte unter »L. B. I.« an die Expedition der Wochenschrift. 5 TOD nto-w Selchwaren TO2 'ntDIK :■ Koscher Selchwarenfabrik und Fleisch- \ verschleiss Gesellschaft m. b. H. %!■ Eigene Fleischbank, II., Im Werd Nr. 1. a A Wien, XX, Klosterneuburgerstraße Nr. 60. "■ Fabrik mit elektrischem Betriebe, modernsten Kühlanlagen »■ Erstklassige Erzeugnisse sämtlicher Selch- und Wurstwaren. “■ Man verlange unsere Erzeugnisse überall unter der Marke ü" „Winea“. 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