Mannheim
Compact Memory

Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift · 1915-04-23 · 17 (23.4.1915) · page 3

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
Volume
32 (1915)
Issue
17 (23.4.1915)
Date
1915-04-23
Page
– (sequence 3)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
89% known words query
IRI
…/3020846-3022142-3022160--24062-3049292
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

1 entity mentions

Nr. 1? Dr. Blöch's Wochenschrift Seite 311 Dr. Wilhelm Eisenschimmelmob. 'Reservespital 4/9; dem Hauptmann-Rechnungsführer Wilhelm Schall, Infanterieregiment Nr. 80; dem Militärtierarzt Philipp Falk, Feldkanonenregiment Nr. 44; den Assistenzärzten Dr. Emil Trammer, Infanterieregiment Nr. 40, Dr. Alfred Löwit, Infanterieregiment Nr. 81, und Dr. Ferdinand Popper, Divis.-jSanitätsanstalt Nr. 38; dem Oberarzt Dr. Emil Schwarzkopf, Feldspital 4/10; Dr. Hugo Stößler, k. k. Regimentsarzt des Landwehr-Infanterieregiments Nr. |30, beim Feldspital Nr. 8/9, zum zweitenmale im Feld, erhielt das goldene Verdienstkreuz mit der Krone ayr Bande der Tapferkeitsmedaille in Anerkennung vorzüglicher und aufopferungsvoller Dienstleistung vor dem Feinde. Herr Dr. Hugo Stößler ist ein Bruder des Herrn Jordan Stößler, Rabbiner in Trebitfch. Dr. Albert Baum des Infanterieregiments Nr. 13 wurde für tapferes und aufopferungsvolles Verhalten vor dem Feinde mit dem Signum laudis ausgezeichnet. Dr. Baum erfreut sich als Sekundararzt des k. k. Allgemeinen Krankenhauses (chirurgische Abteilung des Professors Föderl) bei seinen Kollegen und Bekannten der größten Beliebtheit, entfaltet eine ersprießliche Tätigkeit im Vorstände der Vereinigung der Hilfsärzte an den k. k. Krankenanstalten und war früher Präsident der Jüdischen akademischen Lesshalle in Wien und Gründer und Erstchaxgierter der jüdischen akademischen Verbindung „ZepMrah" in Wien. Das Signum laudis am Bande des Militärverdienstkreuzes (kaiserl. belobende Anerkennung) für tapferes Verhalten vor dem Feinde würde Zuteil den Oberlts. Heinrich Löw, Korps-Munitionspark Nr. 3, Rudolf Tr am er, Traindivision Nr. 9, Julius Weinberg, Infanterieregiment Nr. 37, Alfred Groß, Landw.-Jnfanterieregiment Nr. 20; den Leutnants d. R. Emil Hamburger, Infanterieregiment Nr. 74, Julius Glaser, Landw- Feldhaubitzendivision Nr. 45, Robert Subak, Landw.- Ulanenregiment Nr. 1, Julius Adler, ung. Landw> Jnfanterieregiment Nr. 302, Robert Ellbogen, Pionier- Bataillon Nr. 9, Karl Fleischmann, Feldkanonenregiment Nr. 25, Josef Berger, Feldartilleriebataillon Nr. 5; den Oberärzten Dr. Jakob Katz, Infanterieregiment Nr. 77, Dr. Rudolf Rauch, Feldspital 1/12, Dr. Heinrich Singer, Infanterieregiment Nr. 98, Dr. Heinrich Goldschmidt, Landw.-sFeldhaubitzendivision 45; dem Regimentsarzt Dr. Hugo Bloch, Landw.-Jnfanterieregiment Nr. 7; den Assistenzärzten Dr. Alfred Grünfeld, Infanterieregiment Nr. 39, und Dr. Ludwig Katz, Infanterieregiment Nr. 37; das silberne Verdienstkreuz mit der Krone am Bande der Tapferkeitsmedaille für besonders pflichttreue Dienste vor dem Feinde dem Tit.-Feuerwerker Bernhard K l e i n, Feldkanonenregiment Nr. 36; dem Rechnnngsunteroffizier Ignaz H u ß, 4. Tiroler Jägerregiment; den Rechnungsunterofsizieren Artur Koppel, Husarenregiment Nr. 7, Alexander Beer, Jnf.-Div.-Aanitätsanftalt Nr. 45, und Hersch Flug er, Landw.-Jnfanterieregiment Nr. 18; dem Feldwebel Arnold 'B r a u n e r, Landw.-Jnfanterieregiment Nr. 2; das silberne Verdienstkreuz am Bande der Tapferkeitsmedaille dem Korporal Isaak Rottenberg, Jnf.- Div.--Sanitätsanstalt Nr. 45. Der Reservefähnrich Ingenieur Friedrich Polifka wurde am nördl. Kriegsschauplatz mit der goldenen TapferkeitsMedaille ausgezeichnet und zum Leutnant befördert. Auch erhielt dessen Vater von seinem Regimentskommandanten ein äußerst schmeichelhaftes Schreiben, in welchem' dieser die besonders heldenhafte Tapferkeit des jungen Offiziers rühmlichst schildert. ,Silberne Tapferkeitsmedaille erster Klasse: Kadett d. R. Friedrich D iaman d ste in, Jnfregiment Nr. 16; Fähnrich d. R. Wilhelm Orenstein, Infanterieregiment Nr. 78; Res.-Feldwebel Samuel G r ö s s i n g, Infanterieregiment Nr. 76. Silberne Tapferkeitsmedaille zweiter Klaffe: Zugsführer Leib Herzog, Gebirgsartillerieregiment Nr. 11; Zugsführer Alexander Grüngelb, Mil.-Arbeitsabteilung 10/44; Korporal Ludwig Czi'tron und Infanterist Josef Blech, Infanterieregiment Nr. 82; Fähnrich d. R. Otto Steiner, Infanterieregiment 83; Zugsführer Maximilian Löw, Feldkanonenregiment 35; Tit.-sZugsführer Samuel H e l f g o t t und Korporal Ludwig Blum, Infanterieregiment Nr. 3; Rechnungsunterostizier Abraham Weisz, Infanterieregiment Nr. 86; Gefreiter Julius Mark, Infanterieregiment Nr. 76; Korporal Samuel Klein, Gebirgsartillerieregiment Nr. 4; Feldwebel Samuel Schuber, Gebirgs-Telegraphenabteilung Nr. 5; Tit.-Zugsführer Jakob Sramek, Infanterieregiment Nr. 8; Fähnrich d. R. Arnold Goldner, Landw.-Jnfanterieregiment Nr. 26; Zugsführer Johann Reich, Infanterieregiment Nr. 78. Silberne Tapferkeitsmedaille wurde verliehen dem Gefreiten Sigmund W i n t e r st e i n, Landw.- Jnfanterieregiment Nr. 14. Bronzene Tapferkeitsmedaille: Inf. Moses Ambius, Infanterieregiment Nr. 82. Mudokf Attmann. Rudolf Alt mann, der im Jahre 1913 freiwillig ins Heer eintrat, zog als Zugsführer in den Krieg. Am 18. August kommandierte er in Montenegro auf dem Cote — einem 1800 Meter hohen Berge — eine aus 43 Mann bestehende Patrouille zum Sturme gegen einen 120 Mann starken Feind. Er schoß den französischen Leutnant nieder, vertrieb die Montenegriner und nahm an der Erbeutung des größten montenegrinischen Geschützes, des „Langen Thomas", teil. Für diese seine Tat erhielt er am 12. Dezember die silberne Tapferkeitsmedaille zweiter Klasse. Am 26. Oktober übersetzte er die Drina und nahm an dem serbischen Feldzug teil. Anläßlich des Rückzuges eroberte er unter Grag u j e v a c am 4. Dezember zwei Maschinengewehre, welche er von der Pleschnitze-Höhe herunterholte, wobei er einen Kopf- und Schenkelschuß erhielt. Aus diesem Anlasse wurde er für die goldene Tapferkeitsmedaille vorgeischlagen. Bis zum 10. Januar stand er in einem Wiener Spirale in Pflege. Seitdem versieht Rudolf A l t m a n n, welcher inzwischen zum Feldwebel befördert wurde, die Truppenausbildung in Peterwardein. Zwei Mrüder. Seine Majestät der Kaiser hat dem Reserveleutnant Arthur Jpolyi für sein seit Beginn des Krieges bekundetes tapferes Verhalten vor dem Feinde das Signum laudis verliehen. Sein Bruder, der Zugsführer Ernst Jpolyi, erhielt für das gleiche Verhalten die große silberne Tapferkeitsmedaille. Beide Brüder sind Architekten. Ihr Vater, Adolf Schönfeld, ist Präsident der Chewra-Kadischa in Balassa-Gyarmat und war viele Jahre hindurch Vorsteher der dortigen israelitischen Kultusgemeinde. Jüdische Offiziere im Kampfe in der Uocche di tzallaro. In dem ersten Bataillon des Honvedregimentes, welches in der Festung R. in der Bocche di Cattaro in ständigem Kampfe sich befindet, sind von sechzehn Offi-

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.