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Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift · 1915-03-12 · 11 (12.3.1915) · page 7

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Journal
Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
Volume
32 (1915)
Issue
11 (12.3.1915)
Date
1915-03-12
Page
– (sequence 7)
Language
German
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Nr. 11 Dr. Bloch's Wochenschrift Seite 199 Jnf.-Reg. Nr. 30, Lemberg; Korporal Josef Schwarz, Infanterist Wilh. Kohn, Jnf.-Reg. Nr. 34; Rechknungsunterosfizier Adolf Zwiebel, Jäg.-Bat. Nr. 32; Infanterist Alfred Epstein, Jnf.-Reg. Nr. 48; Vormeister Josef Pinczes, Feldhaub.-Reg. Nr. 6; Zugsführer Leopold W i e s e r, Feld-Art.-Reg. Nr. 1; Feuerwerker Siegfried Kohn, Fest.-Art.-Reg. Nr. 6; Fahrkanonier Moses Aron, Res.-Kan.-Batterie 2/35; Korporal Hermann Glaser, Landst.-Marschbat. Nr. 20; Infanterist Richard Reich und Infanterist Oskar Frey, Landw.-Jnf.-jReg. Nr. 1; Infanterist Emil Kohn, Landwehr-Jnf.-Meg. Nr. 9; Zugsführer Rudolf Marmorstein, ung. Landw.-Jnf.-Reg. Nr. 15. Der Kaiser hat dem Ratstürhüter Samuel Krauß (Kriegsministerium) anläßlich der Versetzung in den Ruhestand das silberne Verdienstkreuz mit der Krone verliehen. Julius Philippson, Sohn des Gymnasialprofessors Dr. Robert Philippson in Magdeburg und Großneffe Ludw'g Philippsons, hat vom 5. bis 29. Dezember 1914 die schweren Kämpfe seines nach Polen entsandten preußischen Freiwilligenregiments bei Liinanowo mitgemacht. Seine Kompagnie schmolz dabei von 289 auf 86 Köpfe zusammen. Er wurde für die bewiesene Tapferkeit Unteroffizier und erhielt die österreichische Tapferkeitsmedaille, wurde auch, nebst ein'gen Kameraden, vom Erzherzog Friedrich einer besonderen rühmenden Anrede gewürdigt. Befördert. Korporal Karl Fuhrmann, bei der Sanitätsabteilung Nr. 44 in Radkersburg, wurde zum Zugsführer befördert. Wer Söhne im Aekde. Der seinerzeitige Kassier der gewesenen Zigeuner-Synagoge in Prag, Herr Eduard Weil, hat vier Söhne im Felde, von denen der älteste Sohn, Rudolf, bei der k. u. k. Traindivision Nr. 2 als Oberleutnant, Hugo bei der k. k. Landw.-Feldhaubitzen-Div. Nr. 44 als Leutnant, Karl beim f. u. k. Feldjägerbataillon 4 als Leutnant und Franz als Einj.-Freiw. beim k. k. Landesschützen-Reg. dienen. Karl wurde mit dem Signum laudis ausgezeichnet. Auszeichnungen jüdischer Krieger mit dem Eisernen Kreuze. (Bisher wurden 2163 mitgeteilt, in der vorliegenden Nummer 53, zusammen 2216.) Berlin. Dr. Mar Jakobi, Feldlazarett-Inspektor in einem bayrischen Infanterieregiment; Dr. phil. Arthur Lazar, Gefr. der Reserve; Arthur Löwen st ein (Bar Kochba); Walter Michaelis, Vertreter der Klischee-Abteilung d. Firma L. Schottlaender u. Co. G. m. b. H., und gleichzeitig Befördert zum Leutnant (vergl. unter Beförderung); Dr. Erich Siedner. Berlin-Lichtenberg. Alfred Caro, Mitglied des kaiserl. fteiw. Automobilkorps, Direktor der Carowerke in Lichtenberg. Berlin-Neukölln. Kurt Eerschner, Vizefeldwebel, Mitarbeiter der Firma S. H. Cohn, Neukölln. Berlin-Pankow. Dr. med. Walter Sochaczewski, Oberarzt. Berlin-Schöneberg. Oberarzt der Reserve Dr. Leopold Friedmann. Berlin-Steglitz. Wolfgang Ochs, Kriegsfreiwilliger, stud. phil. Vernburg (Anhalt). Adolf Gärtner, Rittmeister der Reserve. Beuthen (Oberschlesien). Vizewachtmeister der Reserve in einem Feldartillerieregiment Paul Hanf. Crefeld. Unteroffizier Willy Wolf; Vizefeldwebel Aug. Michelbacher. Duisburg. Dr. Arthur Samuel. Frankfurt a. M. Rechtsanwalt Dr. Alfred Carlebach, Leutnant im 1. bayrischen Reserve-Feldartillerieregiment, die Auszeichnung erfolgte außerterminlich und wurde ihm persönlich vom Oberst seines Regiments überreicht; Julius Cohen, Regierungsbaumeister. Fürstenwalde a. Spree. Hermann Perlitz, Sergeant im Landwehr-Infanterieregiment 51. Gotha. Walter Derent. Hannover. Elias Franken st ein; Paul Leopold, Offiziersstellvertreter im Reserve-Infanterieregiment 74; Ernst Müller, a. m. d. bayr. Mil.-Verd.-Ord. mit Krone und Schwert dritter Klasse; Dr. med. Sternheim, Stabsarzt der Reserve; Dr. Weinberg. Heppenheim a. W. (Rheinhessen). Einfähr'.gfreiwilliger Unteroffizier Fritz Klein, im bayrischen Infanterieregiment Nr. 13. Herborn. Reservist Louis Sützkind, auf dem östlichen Kriegsschauplatz unter gleichzeitiger Beförderung zum Untero,sizier. Kattowitz. Loebinger, Rechtsanwalt, unter Beförderung zum Oberleutnant. Köln. Erich Eliel, Kriegsfreiwilliger Unteroffizier eines Festungs-Luftschifftrupps; Hermann Seelbach, Vizefeldwebel der Reserve, Angestellter der Firma Löwrnstein und Grünberg. Kreuznach. Unterarzt Dr. Richard Walter, zurzeit im Feldlazarett Nr. 23, westlicher Kriegsschauplatz. Krossen a. O. A l f r e d S t e i n, in einem Landwehr-Infanterieregiment. s Lappicnr» (Ostpreußen). Sanitätsunterosf. Leo Abrahamsohn, im Infanterieregiment Nr. 41. Metz. Kanonier Karl Deutsch, im bayrischen Fußartillerieregiment Nr. 2. Moers. Kriegsfreiwilliger Paul Kaufmann, in der Schlacht bei Soissons. München. Dr. Leopold Flatow, Arzt im badischen Pionierbataillon; Dr. Ern st Löb; Mar Hecht, Unteroffizier im 7. bayrischen Landwehr-Infanterieregiment; Gustav Mannheimer, Oberleutnant der Landwehr, Fabriksbesitzer. Neustadt (Oöcrschlesien). Wehrmann Ludwig Schlesinger, im Feldartillerieregiment Nr. 57, zurzeit schwerverwundet in einem Berliner Lazarett. Nürnberg. Oberleutnant Willy Berlin, Mitglied des königl. bayrischen freiwilligen Automob ilkorps; Julius Berlin, Mitglied des königl. bayrischen freiwilligen Automobilkorps; Julius Bernstiel, Mitgl.ed des königl. bayrischen freiwil.igen Automobilkorps; M a r H e ch t, Reisender bei der Firma Gut.nan und Schifsnie, hier; Fritz Ehrenberger, Vizefeldwebel des 7. Landwehrregiments; Hermann Heimann, Unteroffizier, Kaufmann (fein Bruder Leopold erhielt das Eiserne Kreuz schon im Dezember und das bayrische Verdienstkreuz mit Schwertern; außerdem sind noch zwei Brüder im Felde); Stefan Roß, Unteroffizier der Reserve im 3. bayrischen Pionierbataillon, Diplom- Ingenieur. Reinheim (Odenwald). Dr. Goldman», Arzt. Regensburg. Emil F i s ch l. St. Goarshausen. Unteroffizier der Reserve im Infanterieregiment 63, Leo Hirsch, Angestellter der Firma Löwenstein und Grünberg, Köln, zurzeit verwundet im Lazarett Worm. Straßburg i. E. Dr. ing. Paul Oppenheimer» von der Firma Adler-Oppenheimer A.-G., unter gleichzeitiger Beförderung zum Wachtmeister. Stuttgart. Vizefeldwebel der Reserve Bernhard Stern, Wiesloch. Ludwig Rasznicki. Worms. Oberapotheker Adam Löb. * * * Keüerreichifcher chrden für einen beitf fdien Krieger. Einjährigfreiwilliger Gefreiter Julius Philippson in einem deutschen Reserve-Infanterieregiment, erhielt bei den Kämpfen in Galizien die österreichische Tapferkeitsmedaille und wurde vom Erzherzog Friedrich mit mehreren Kameraden durch eine lobende Ansprache geehrt. (Näheres oben Se.te 193.) * * * Befördert. Zn preußischen Reserveoffizieren: Berlin. Dr. Albert Straus-Depenau, Mitglied d. K. I. V., im Fußartülerieregiment 11; Walter Michaelis, Bes. d. E. K.

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