Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Journal
- Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Volume
- 32 (1915)
- Issue
- 4 (22.1.1915)
- Date
- 1915-01-22
- Page
- – (sequence 19)
- Language
- German
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Nr. 4 Dr. Bloch's Wochenschrift Seite 75 Sophie Barasch-Witwen-Slistung. Anzahl der Plätze: Unbestimmt in dem Mindestbetrage von Kr. 100.—, zusammen Kr. 1000.—. Bewerbungsberechtigt sind : In Wien wohnhafte, unterstützungswürdige Witwen israel. Konfession. Von der Verleihung sind Witwen ausgeschlossen, welche die Stiftung zwei aufeinanderfolgende Jahre erhalten haben. Anszahlnngstag: 16. April 1915. Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Trauungszeugnis, Totenschein des Gatten, Armutszeugnis. . - Letzter Tag der Einreichungsfrist: 31. Januar 1915. Einreichstelle: I., Seitenstettengasse 4, II. Stock (Einreichungsprotokoll). Stiftung des Herrn Samuel Kolisch zunr Andenken an seinen Bruder Ignaz Freiherrn von Kolisch. Anzahl der Plätze: Unbestimmt, zusammen Kr. 790.—. Bewerbungsberechtigt sind: a) in erster Reihe arme Verwandte des Stifters, und zwar 1. Deszendenten desselben ohne Einschränkung aus einen bestimmten Grad, 2. Abstämmlinge der Großeltern des Stifters bis zum sechsten Grade der Seitenlinie von dem Stifter ab gerechnet,- b) in Ermangelung solcher arme israel. Familien in Wien. Verleihungstag: 13. April 1915 (29. Nissan). Gesuchsbeilagen: Sämtliche Bewerber haben Zeugnisse über ihre Armut und Würdigkeit, mit dem Stifter verwandte Personen überdies den legalen Nachweis über biejb Verwandtschaft zu erbringen. Von den mit dem Stifter nicht verwandten Bewerbern ist die Zugehörigkeit zum Judentume nachzuweisen. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 31. Januar 1915. Einreichstelle: I., Seitenstellengasse 4, II. Stock (Einreichungsprotokoll). Baurat Max Fleifcherfche Wohltatigkeitsstiftung. Anzahl der Plätze: Unbestimmt, im Gesamtbeträge von Kr. 154.—. Vewerbungsberechtigt sind: Mittellose, würdige israelitische Handels- oder gewerbetreibende Bewohner der Wiener Gemeindebezirke Mariahilf und Neubau; in Ermanglung solcher auch sonstige Eemeindeangehörige der isr. Kultusgemeinde Wien. Bevorzugt sind: Ehemalige Mitglieder des TLMpelveremes für die beiden Eemeindebezirke Märiahilf und Neubau, sowie Angehörige von Angestellten dieses Tempelvereines. Auszahlungstag: 29. März 1915. Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, Gewerbeschein, Erwerbsteuervorschreibung, eventuell die aus die oben angeführten Vorzugsberechtigungen bezughabenden Nachweise. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 31. Januar 1915. Einreichstelle: I., Seitenstettengasse 4, II. Stock (Einreichungsprotokoll). Ettel Goldschmidt^Stiftung für Mittelschüler. Anzahl der Plätze: Drei, im Betrage von je Kr. 100.—. Bewerbungsberechtigt sind: Realschüler israelitischer Konfession. Bevorzugt sind: Vater- oder mutterlose Knaben, sowie Verwandte des Stifters, Herrn Moriz Ritter von Goldschmidt, oder dessen Gattin Nanette, geb. Landauer. Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, letztes Studienzeugnis, eventuell Totenschein, Verwandtschaftsnachweis. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 28. Februar 1915. Einreichstelle: 1. Bezirk, Seitenstettengasse 4, 2. Stock (Einreichungsprototoll). Jaküb Löwyfche Familien-Stiftung. Anzahl der Plätze: Unbestimmt, zusammen Kr. 2500.—. Bewerbungsberechtigt sind: Die nächsten armen Verwandten des am 7. Mai 1864 verstorbenen Stifters, Herrn Jakob Löwy. Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, Verwandtschaftsnachweis. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 28. Februar 1915. Einreichstelle: 1. Bezirk, Seitenstettengasse 4, 2. Stock (Einreichungsprotokoll). Ettel Goldfchmidt-Stistung für Mittelschüler. Anzahl der Plätze: Drei, im Betrage von je Kr. 100.—. Bewerbungsberechtigt sind: Gymnasialschüler israel. Konfession. Bevorzugt sind: Vater- oder mutterlose Knaben, sowie Verwandte des Stifters,. Herrn Moriz Ritter von Goldschmidt, oder dessen Gattin Nanette, geb. Landauer. . Gefuchsbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, letztes Studienzeugnis, eventuell Totenschein, Verwandtschaftsnachweis. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 28. Februar 1915. Einreichstelle: 1. Bezirk, Seitenstettengasse 4, 2. Stock (Einreichungsprotokoll). — Salomon Fränkische Heirms-Stifiung. Anzahl der Plätze: Einer im Betrags von Kr. 390.—. Bewerbungsberechtigt sind: Arme israel. Mädchen, welche im Brautstände sich befinden und über ihr tadelloses sittliches Verhalten sich auszuweisen vermögen. Verleihung: Vor dem 15. Mai 1915. Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, Verlobungsnachweis, Sittenzeugnis. Letzter Tag der Einreichungsfrist:. 15. März 1915. Einreichstelle: I., Seitenstettengasse 4, II. Stock (Einreichunqsprotokoll). Bewerberinnen, welche sich vor der Verleihung verehelichen, werden jedes Anspruches an diese Stiftung verlustig. Konkurs. Vom israelitischen Kuitusvorstande Pilsen wird hiemit ein Stipendium im Betrage von 400 Kronen, abzüglich der Insertionskosten und des Gebührenäquivalentes, der Heiratsausstattui gs- Stiftuug nach dem am 18. November 1866 in Pilsen verstorbenen Hermann Mayländer ausgeschrieben. Anspruch auf dieses Stipendium haben diejenigen Kinder und Erbfolger mosaiscber Religiom der nachbenannten Schwestern des Stiftern ohne Unterschied des Geschlechtes, welche im Jahre 1915 in den Ehestand treten, und zwar: Hanna Mayländer, verehlichte Feigl, in Königsberg; Rick I (Begine) Mayländer, verehlichte Baruch, in Königswart, respektive deren Tochter Esther, verehlichte Wallach, in Freistadt a. d. W. in Ungarn und deren Sohn Samuel Baruch, respektive dessen Tochter Elisabeth in Wien; Minna Mayländer, verehlichte Feigl, n Schönbach. Bewerber haben ihre Gesuche mit den Nachweisen her Abstammung, Religionsbekenntnis, Vermögensverhäitnisse nd Etoschliessung, beziehungsweise Verlobung, bis 1. April 1915 >ii dem efertigten Kuitusvorstande einzubringen. Israelitische Keltesgemelnde Pilsen am 1. Jänner 1915. Der Direktor: Der Kultusvorsteher: W n. rnstcii m. p. Dr. Schanzer.ro. p. Verein für unentgeltlichen Arbeitsnachweis Wien, II., Taborstpasse 59 (Telephon 40.316) Am 18. Jänner 1915 standen in Vormerkung s I. Klasse: Manuelle Arbeiter. 4 Anstreicher und — Gürtler — Metallarbeiter Lackierer 5 Hausknechte, Ge- — Monteure Atäpapper _ schähsu. Bureaudien. — Riemer und Sattler 2 Bäcker 52 Hilfsarbeiter und Schlosser I Branntweinverschl. Taglöhner 6 Schneider 1 Buchbinder 1 Huimacher 2 Schriftsetzer 1 Buchdrucker — Kartonnagearbeiter — Schuhmacher Bürsten- und Pinsel- -'> Kellner — Selcher macher — Ke leraibeiter 5 Spengler Drechsler — Kürschner u. Kappen- Steinmetze — Elektromonteur macher 2 Tapezierer — Fassbinder - Kutscher 1 Taschner 2 Fleischhauer 2 Laulbursche :> Tischler — Friseure — Lederzurichter 4 Uhrmacher 1 Gas- und Wasser- — Lehrling — Zeichner leitungs-Installateure 2 Magazineure — Zimmermaler — Gla-er — Maschinist u. Heizer — Zuckerbäcker Gold-u.Sil berarbeiter — Mechaniker Tüchtige und verlässliche Hausbesorger. II. Klasse: Kaufmännische Angestellte. 1 Buchhalter u. Korrespondenten 6 Manipulanten und Expedienten 3 Inkassanten 1) Platz-Agenten und Vertreter 2 Kanzlisten und Schreiber — Praktikanten 7 Kommis diverser Branchen 3 Reisende 0 Komptoristen und Strazzisten Weibliche Abteilung. — Bonne 1 Maschin Strickerin 8 Buchhalterinnen 27 Maschin- und Handnäherinnen 20 Expedientinnen u. Manipulant. 2 Modistinnen 20 Hiltsarbeiterinnen — Praktikantinnen 2 Kassafräulein 20 Schneideru. ß.’usennäherinnen — Köchinnen 5 Federnschmückerinnen Kindermädchen 45 Verkäuferinnen 135Komptöiristinnen u. Kanzlistin. — Wirtschafterinnen und Stützen 80 « Anfängerinnen der Haustrau — Lehrmädchen 5 Krawattenzuschneiderin III. Klasse: 8aistlge Arbeit: — Hauslehrer und Hofmeister (meistens Hochschüler. welche Gymnasiasten und Realschüler unterrichten! — Lehrerinnen und Erzieherinnen. Das Bureau des Vereines hat seit seiner Eröffnung im November 1899 bis inklusive 18. Jänner 1915, 45395 Vermittlungen dnrehgeführt.