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Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift · 1915-01-22 · 4 (22.1.1915) · page 18

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Journal
Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
Volume
32 (1915)
Issue
4 (22.1.1915)
Date
1915-01-22
Page
– (sequence 18)
Language
German
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Nr. 4 Dr. Bloch's Wochenschrift Seite 74 Zeitschrift für Demographie und Statistik der Juden. 10. Jahrgang, Heft Nr. 11/12. November—Dezember 1914. Herausgegeben vom Bureau für Statistik der Juden. Berlin L. 2, An der Spandauer Brücke 15. Schristleitung: Dr. Bruno Blau, Berlin. Inhalt: 1. Abhandlungen: Zehn Jahre „Zeitschrift für Demographie und Statistik der Juden". — Pros. Dr. Arth. Cohen, München: Judenfrage und Statistik. — Dr. oec. p>bl Jacob Segall, Berlin: Die Juden in Groß-Berlin. (Fortsetzung.) — 2. Statistisches Archiv: Städte im Königreich Preußen mit mehr als 1000 Juden im Jahre 1910. — Die Blinden in Preußen in den Jahren 1380 und 1910. — Religionsbekenntnis der Studierenden an bayrischen Hochschulen von 1907 bis 1911/12. — Die Bewegung der jüdischen Bevölkerung in Württemberg in den Jahren 1911 und 1912 mit Rückblick bis 1903. — Umgangssprache der jüdischen Bevölkerung in Wien im Jahre 1910. — Zahl der Juden in Rußland im Jahre 1905. — Zahl der Juden in der südafrikanischen Union im Jahre 1911. — Zahl der jüdisch sprechenden Bevölkerung in den Vereinigten Staaten von Nord-Amerika nach dem Zensus von 1910. — Bildungsstand der im Alter von 5—15 Jahren stehenden Personen aus Neu-Seeland im Jahre 1911. Wilhelm Bacher. Tradition und Tradenten in den Schulen Palästinas und Babyloniens. Studien und Materialien zur Entstehungsgeschichte des Talmuds. Leipzig 1914. Buchhandlung Gustav Fock, G. m. b. H. Jung-Juda. Illustrierte Zeitschrift für unsere Jugend. 16. Jahrgang. Nr. 1. Prag, den 15. Januar 1915. (30. Thebet 5675.; — Redaktion und Administration: Prag, 2. Bez., Stefansgasse 629. — Inhalt: El. Lädier: Brüder. — Hugo Zuckermann: Wie Moses sein Volk fand, — Josef Hart: Krieg und Frieden. — Berthold Auerbach: Der Beuch auf dem Synagogenspeicher. — Die Dardanellenstraße. (Illustration.) — Bilder vom Stiftungsfeste des jüdischen Turnvereines „Makkabi" in Prag. — H. Adler: Eine Parabel nach dem'Midrasch. — B. W. Segel: Die Bürde des Schicksals. — M. K.: Prinz Bajajch. — Aus eisernen Tagen. — Uebersetzungs-Aufgabe. — Preisrätsel. S. Schachnowitz. „Jenseits." Aus der jüdischen Lebensträgödie im Zarenlande. Verlag des „Israelit" G. m. b. H., Frankfurt am Main. Leopold Treitel. Philonische Studiey, Herausgegeben von M. B r a n n. Verlag von M. & H. Marcus, Breslau. Briefkasten. E. N. in W. Die Unterstützung des Schwarz-Gelben Kreuzes können wir nur wärmstens empfehlen. Die seinerzeit von Herrn Dr. Erunwald gemeinsam mit Herrn Fabrikanten Heinrich Mendl und der Präsidentin Frau Sophie Grünseld durchgeführte Zentralisierung unserer jüdischen Ausspeisungsvereine und ihrer Einordnung in die große, vom Wiener Magistrat durchgesührte Freitischaktion hängt allerdings damit zusammen. Denn auch die vom Schwarz-Gelben Kreuz gesammelten Beträge fließen diesen! Unternehmen zu, das sich bisher einwandfrei bewährt. A. R. Die Adresse des „Jüd. Rationalfonds" ist: Wien, 2. Bezirk, Zirkusgafse 33. L. R., Das Plünderungsverbot im alten Israel finden Sie im 5. Buch Moses, Kapitel 7, Vers 17 ff. Zunächst wird das Volk ermutigt, die Uebermacht seiner Feinde nicht zu fürchten. „Der Herr, dein Gott, wird sie dir überantworten und sie stark verwirren bis zu ihrer Vertilgung; er wird ihre Könige in deine Hand geben." Damit jedoch der Mut nicht in Uebermut übergehe, fährt Moses fort: „Habe keine Gelüste nach dem Silber und Golde daran, daß du für mich nähmest, auf daß du nicht dadurch umgarnt werdest; denn ein Greuel des Herrn, deines Gottes, ist solches. Br. K. F. Dr. Valentin Rosenfeld, Oberleutnant d. R., der durch das Signum laudis ausgezeichnet wurde, ist Mitglied der Wiener israelitischen Kultusgemeinde. Notizen. Jüdische Bühne, 2. Bezirk, Taborstraße 12. Dir. M. Siegler. Regie S. L e r e s k u. Wochenprogramm: Freitag den 22., Samstag den 23. und Sonntag den 24. Januar 1915 „Ben Ami" von A. Goldfaden, der größte Schlager der Saison. Sonntag den 24., nachmittags 1/24 Uhr, bei halben Preisen „,Der Blinde". Montag den 25. Januar „Mechel Hersch". Dienstag den 26. Januar; „Der Jeschuwe Bücher". Mittwoch den 27. Jan. „Opferung Isars". Donnerstag den 28. Januar Gordin-Abend „Elische ben Avue". In Vorbereitung „Malke Schwu" von Wolssthal. Für Kriegsfürsorgezwecke. Die durch die k. k, Generaldirektion der Staatslotterien Kr- Veranstaltung gelangende außerordentliche Staatslotterie für Kriegsfürsorgezwecke erscheint mit Rücksicht auf die eminent patriotische und wohltätige Widmung überaus förderungswürdig und ist zu hoffen, daß sich dieser Veranstaltung um so mehr die Teilnahme weitester Kreise des Publikums zuwenden wird, als auch die Eewinnstaussichten überaus günstige sind. Nach dem Spielplan sind 21.146 Mewinne im Gesamtbeträge von 625.000 Kronen, darunter ein Haupttreffer mit 200.000 Kronen, angesetzt. ' Der Lospreis beträgt, 'wie bei den früheren Staatswohltätigkeitslotterien, 4 Kronen. Die Lose, welche sehr geschmackvoll ausgestattet sind und in den Auslagen durch ihre hübsche Zeichnung auffallen, sind in allen Tabattrasiken, Lottokollekturen, Wechselstuben usw. erhältlich. An unsere Leser! Mit dem I. Jänner 1915 tritt die „Oesterreichische Wochenschrift" in das erste Quartal ihres 32. Iahrgan eS ein. Wir richten an unsere geehrten Abonnenten, deren Abonnement, wie auS der Skadeaz auf der Adrehscvlerfe ersichtlich, bereits abgelausen ist, die Bitte, dasse be mittels des in der heutigen Nummer beiqeleqten Posterlagscheines zu erneuern, damit in der ffa* se dunq d s VlntteS kerne Unterbrechung eintrete. Elise Herzsche Ausstattungs-Stiftung. Anzahl der Plätze: Einer im Betrage von Kr. 790.—. Bewerbungsberechtigt sind: Moralisch untadelhafte, dürftige verwaiste, in Wien oder in Böhmen geborene Töchter jüdischer Eltern, welche sich im Brautstande befindend Auszahlungstag: 20. Dezember 1915. Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Totenschein des bezw. der verstorbenen Elternteile, Armutszeugnis, Verlobungsnachweis, Sittenzeugnis. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 18. Februar 1915. Einreichstelle: I., Seitenstettengasse 4, II. Stock (Einreichungsprotokoll). Bewerberinnen, welche sich vor der Entscheidung über die Verleihung dieser Stiftung verehelichen, werden jedes Anspruches an dieselbe verlustig. Adolf und Therese Stern-Wohltätigkeitsstiftung. Anzahl der Plätze: Unbestimmt, zusammen Kr. 2400.—. Bewerbungsberechtigt sind: Würdige bedürftige Personen jüdischer Konfession ohne Unterschied des Geschlechtes und ohne Rücksicht auf die Staats- und Gemeindeangehörigkeit. Bevorzugt sind: Vor allen anderen Bewerbern solche der Unterstützung bedürftige und würdige Einschreiter, welche die Verwandtschaft oder Schwägerschaft mit dem am 14. April 1899 verstorbenen Stifter, Herrn Adolf SteM oder dessen Gattin Frau Therese Stern, geb. Kanitz, nachzuweisen vermögen. Verleihungstag: 14. April 1915. Gesuchsbrilagen: Geburtsschein, bezw. Trauungsschein, Armutszeugnis, eventuell Verwandtschaftsnachweis. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 31. Januar 1915. Einreichstelle: I., Seitenstettengasse 4, II. Stock (Einreichungsprotokoll). Sigmund und Agnes Beer-Stistung. Anzahl der Plätze: Unbestimmt im Betrage von zusammen Kr. 285.—. Bewerbungsberechtigt sind: Würdige, unverschuldet in Not geratene jüdische Familien. Bevorzugt sind: Kompetenzberechtigte Einschreiter, welche nachzuweisen vermögen, daß sie mit Herrn Sigmund Beer (gestorben 7. Mai 1905 iy Wien), bezw. mit Frau Agnes Beer, geb. Hofmann (gestorben am 27. Juli 1909 in Wien) nicht über den 6. Grad hinaus verwandt sind. Verleihungstag: 2. Jjar — 16. April 1915. Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, gegebenenfalls Totenschein, bezw. Verwandtschaftsnachweis. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 31. Januar 1915. Einreichstelle: I., Seitenstettengasse 4, II. Stock (Einreichungsprotokoll).

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