Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Journal
- Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Volume
- 31 (1914)
- Issue
- 51 (25.12.1914)
- Date
- 1914-12-25
- Page
- – (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. öl Dr. Bloch's Wochenschrift Seite 89? direktor der Patzenhofer Brauerei Friedrichshöhe, Konsul, Lützowplatz 7; Heinrich Sander, Gesr. d. L.; MaX Sohrauer, Feldunterarzt im 201. Res.-Insanterieregiment; Dr. med. SchIomer, Kriegsfr. Arzt; Sigism. Steinfeld, Vizewachtmeister im badischen Feldartillerieregiment dir. 50; Mar Sternberg, Gefreiter der Landwehr in der 11. gemischten Landwehrbrigade, Ingenieur bei der Firma Ludwig Löwe u. Co., Mitglied des Berliner Wanderrudervereins; Prof. Dr. A. von Wassermann, Geheimrat, Oberstabsarzt und beratender Armee- Hygieniker, Direktor des Kaiser-Wilhelm-Institutes für erperimentelle Therapie; A l b. W e i h l, Feldunterarzt; Diplom-Ingenieur Herbert Wertheimer, Unteroffizier, Pa'ent-Anwalt; Vater: W.Bühl i. Bad.; Dr. med. Walter Wolffenstein, Unterarzt; Dr. med. Geog Wolffsohn, Oberarzt; Rechtsanwalt Dr. Hugo Bamberg, unter Beförderung zum Rittmeister; Unteroffizier d. L. MarDienstag; Stabsarzt d. R. Doktor L. Landsberg,- Unteroffizier cand. jur. Hermann Bergmann; Stabs- und Chefarzt eines Feldlazaretts Prof. Dr. Edm. Meyer, Privatdozent an der Universität; Offiziersstellv. cand. jur. Rudolf Bergemann; Stud. Otto Appel; Unteroffizier d. R. Siegmund Soländer; Kriegsfreiwilliger Diplom-Ingenieur Heinz Lachmann; Gefreiter d. L. Wilh. Sommerfeld. Berlin-Lichterfelde. Heinrich Löwenthal, Vizefeldwebel d. L. im 16. Reserve-Iägerbataillon. Berlin-Schöneberg. Dr. Jacques Peltesohn, Stabsarzt, Sohn des Kaufmanns David Peltesohn in Posen. Berlin-Wilmersdorf. Dr. med. Berthold Lewin, Stabsarzt. Borna. Georg Lichten st ein, Kanonier im Fußartillerieregiment Nr. 19. Breslau. Dr. med. Mar Baruch, Stabs- und Bat.-Arzt beim 141. Infanterieregiment, 17. Armeekorps, Assistenzarzt an der kgl. chirurgischen Universitätsklinik, Tiergartenstr. 66—68, zurzeit in Lodz; Dr. Willy Bloch, Oberarzt d. R., 1. Armeekorps, Feldlazarett 3, zurzeit in Rastenburg, Sohn des Rentiers Leopold Bloch, Gartenstraße 18, Badearzt in Cudowa; Marlin Hammerschmidt, Kriegsfreiwilliger, Gefreiter im 229. Infanterieregiment, 8. Kompagnie, 2. Bataillon, bei einem nächtlichen Sturmangriff im November in Polen, 19. Jahre alt, Augustastratze;51, bis zum. Ausbruch des Krieges Lehrling bei Fritz Sachs u. C. (sein Bruder Heinrich, 17 Jahre alt, ist ebenfalls Kriegsfreiwilliger und auch zum Gefreiten befördert, war Lehrling bei M. Gerstel, 38. Regiment, 2. Kompagnie, 24. Res. C. Menges i. Osten), Vater Hermann Hammerschmidt, Augustastratze 51; Rudolf Kuh, Vizewachtmeister d. L., 6. Reserve-Armeekorps, 12. Reserve-Division, 12. Reserve-Feldartillerieregiment, 8. Bat., für unerschütterliche Ruhe im starken Feuergesecht vor Verdun, Mitinhaber der Kleiegrohhandlung Albert Kuh, Oranienstratze 15. Charlottenburg. Dr. med. Rob. Hirschfeld, Oberarzt, Nervenarzt; Willy Levy, Landwehrmann. Chemnitz. Wilhelm Pollack, Kriegsfreiwilliger, 17 I. Dresden. Edm. Lamm, Einj.-Freiw.-Gefreiter im Reserve- Infanterieregiment 241; Dr. Richard Morgen st er n, Offiziersstellvertreter im Grenadierregiment Nr. 100; K a r l V i k t o r P i ck, Offiziersstellvertreter im 7. bayrischen Artillerieregiment, Sohn des Fabriksbesitzers Josef Pick. Eberswalde. Arthur Stern, Gefreiter d. L. in einem Telegraphenbataillon im Infanterieregiment Nr. 24. Eschweiler. Jul. Kaufmann, Vizefeldwrbel, H:rau:geber der „Freistatt", nachdem sein Bruder Fritz M. Kaufmann, Redakteur derselben Zeitschrift, vor einigen Wochen die gleiche Auszeichnung erhalten hat. Freiburg i. Br. Dr. L a s k e r, Stabsarzt; Dr. G o t t f r. Maier, Stabsarzt. Fürth. Der jüngste Freiwillige in Bayern, Manfred Bendit, welcher mit 16V» Jahren beim 21. Infanterieregiment eingerückt ist, ist, nachdem er erst acht Tage im Felde war, mit dem Eisernen Kreuz ausgezeichnet und zum Gefreiten befördert worden. Hagenau. Unteroffizier Bernh. Levy. Hamburg. Dr. med. Fritz Danziger, Stabsarzt d. R.; Dr. vet. L o e w e, Stabsveterinär im Feldartillerieregiment 26; Sokolowski, Kriegsfr. Kanonier, Volontär bei der Bank für Handel und Industrie, Filiale. Hannover. Dr. jur. G u st. G u m p e l, Vizewachtmeister, Sohn des Kommerzienrates Hermann Gumpel, auch zum Offiziersstellvertreter befördert; Dr. med. Fritz Goldschmidt, Oberarzt der Reserve. 1 Karlshorst. Jul. Haase, Unteroffizier d. L., Bankbeamter. Köln. Karl Horn, Unteroffizier im Futzartillerieregiment 7, Sohn der Witwe A. Horn; Dr. med. Kurt Franken st ein; Arnold L e e s e r, im Reserve-Infanterieregiment 28, Angestellter der Firma Leonhard Tietz; Hugo Rothschild, Sanitäts- Unteroffizier im Reserve-Infanterieregiment 28. Königsberg i. Pr. Dr. med. Ernst Sachs, Oberarzt, früher am Virchow-Krankenhaus in Berlin, zuletzt Privatdozent in der Frauenklinik der Universität Königsberg. Königsberg. Assistenzarzt Willi W o I f f h e i m; Oberarzt Kirstein. Monterbaur. Ernst Stern, Einj.-Freiw.-Unteroffizier im Infanterieregiment Nr. 13, Münster i. W. Neustadt a. Aisch. Unteroffizier Leo W o l l e n r e i ch im Infanterieregiment Nr. 14, Nürnberg. Neustadt, Oberschlesien. Dr. Kurt Fränkel, Oberleutnant der Reserve. Nürnberg. Fabriksbesitzer Oskar Rosenfelder, Vizefeldwebel bei der 9. bayrischen Landwehrbrigade. Oettersdorf. Hans Hecht. Plauen i. V. Paul Auerbach, Staatsveterinär d. L., Amtstierarzt. Posen. Philipp Snopek, Gesr. d. L., 3. Landwehr- Division, Infanterieregiment 37, 12. Kompagnie, Geslügelhändler, Iudenstratze 12. Salzwedel. Walter Jakobi, Feldunterarzt im Reserve- Infanterieregiment 38, vor Verdun. Schivelbein. Siegsr. Mendel, Vizefeldwebel im Reserve- Infanterieregiment 210, bei Ppern, Sohn des Kaufmanns Mar Mendel; Paul Salomo n, Leutnant d. R., Gerichtsassessor, Sohn des dortigen Gemeindepräsidenten und Mühlenbestzers Mar Salomon. Stettin. Wilh. H e i m a n n. Stralkowo. S. Mendel, Landwehrmann. Stretzburg. Dr. Beckhardt, Oberarzt d. R.; Vizefeldwebel Rob. Frank. Weiler b. Monzingen. Moses Ansbach, Gefreiter im Infanterieregiment 31, 12. Kompagnie. Wurzburg. Oberarzt Dr. H e i d e ck e r. Befördert. München. Der Einj.-Gefreite Julius Iacobowics wurde zum Offiziersstellvertreter befördert und hat das Eiserne Kreuz erhallen. Rockenhausen, Pfalz. Jakob Krämer, Volksschullehrer, zum Leutnant befördert, bei Peronne verwundet, jetzt wieder an der Front. Kattowitz. Der als Unteroffizier im Felde stehende Rechtsanwalt P roskauer wurde zum Vizefeldwebel und Offiziersstellvertreter ernannt. Der Dank Mußtarrds an feine jüdischen Helden. Der Newyorker „Volksadookat" schreibt: Die Gröhe der russischen Verluste läht sich an der gewaltigen Zahl von Verwundeten ermessen, welche jetzt a'le großen russischen Städte, hauptsächlich Petersburg und Moskau, überfüllen. Diese zwei russischen Hauptstädte sehen jetzt aus, als ob sie gänzlich in Spitäler verwandelt worden wären. Aus den Beschreibungen von Korrespondenten, welch: diese Städte besucht haben, geht hervor, datz sich in Petrograd allein über 250.000 Verwundete befinden. In allen Gassen flattern die Fahnen des Roten Kreuzes, so berichtet ein Korrespondent, und es siebt aus, als ob jedes Haus in ein Lazarett verwandelt wäre. Alle Schulen, alle öffentlichen Gebäude und Regierungsanstalten wurden in Spitäler umgewandelt. In Moskau scheint die Zahl der Verwundeten noch größer zu sein, auch dort sieht man Spitäler auf Schritt und Tritt. Dasselbe gilt auch von vielen anderen Städten des Innern Rußlands. In diesen Spitälern in Petrograd und Moskau liegen Tausende jüdischer Soldaten, welche wie die Lämmer zur Schlachtbank geführt worden waren und jetzt mit zerschossenen Armen oder Beinen oder sonst verkrüppelt darniederliegen. Die Juden, welche früher den Boden dieser Städte nicht betreten durften, füllen jetzt ihre Hospitäler. Verwundet und krank haben sie das Recht, dort zu sein. Soweit reicht Nikolais gutes Herz für die Juden. Jüdische Verwundete haben dieselben Rechte wie die Russen und sie genießen dieselbe Behandlung wie die anderen. Das dauert jedoch nur so lange, als die jüdischen Soldaten krank darniederliegen und das Bett nicht zu verlassen vermögen. So lange sie in ärztlicher Pflege stehen müssen, sind die Petrograder und Moskauer Spitäler für sie frei. So lange werden sie als im Dienste des Väterchens Zar stehend angesehen und genießen eine verhältnismäßig gute Bem i