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Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift · 1914-11-13 · 45 (13.11.1914) · page 8

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Journal
Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
Volume
31 (1914)
Issue
45 (13.11.1914)
Date
1914-11-13
Page
– (sequence 8)
Language
German
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MH«-» wttjMWMjri Sette 780 Dr. Block s Wochenschrift Nr. 4b Halberstadt. Unteroffizier der Landwehr A. S p e i e r, im Landwehr-Infanterieregiment 27. Idstein. Dem Gefreiten der Reserve Sally G o I d s ch m i d t überreichte der Kaiser persönlich das Eiserne Kreuz. Itzehoe. Unteroffizier Alfred S t e i n b e r 9, bei der Artillerie. Köln. Vizeseldwebel Gustav L e v i. Königsberg. Assistenzarzt. Dr. Walter Bennigs 0 n; Füsilier Adolf N e u m a n n; Oberveterinär Alfred Arnsdorfs; Stabsarzt Professor Dr. Theodor Cohn; Dr. Harry Moses. Kempen. Moritz I a s ch k 0 w i tz. Körlin. Unteroffizier Walter Wolfs, Sohn des Kaufmanns Louis Wolfs. Kattowitz, Oberschlesien. Vizefeldwebel M. Blumenfeld, Geschäftsführer der Firma Conrad Tack & Co. Kreuzburg, Oberfchlesien. Stabsarzt Dr. S ü tz m a n n, leitender Arzt im Kriegslazarett zu Montmvdy. Landeck. Stabsarzt d. R. Dr. Hermann E p p e n st c i n, im 157. Infanterieregiment. Laufenselden. Rob. L 0 e w e n st e i n, Sohn des Metzgers Wilh. Loewenstein, zum Unteroffizier befördert. .Lehrensteinfeld (Württemberg). Mar Thalheimer, Gefreiter der Reserve im Reserve-Regiment 121, Sohn des Gemeinderats und Kirchenvorstehers Löser Thalheimer, zum Unteroffizier befördert. Lipine, Oberschlesien. Reinhold Michaelis, im 177. In- ° fanterieregiment, Dresden. Lichckerfelde. Regierungsbaumeister Aler Baerwald. Lissa in Posen. Krankenträger Martin L i e g n e r, Sohn des Kaufmanns David Liegner. Lörrach. Rechtsanwalt Zucker, tönigl. bayr. Leutnant der Reserve Mainz. Julius Metzger, wurde zum Leutnant befördert; Rechtsanwalt Dreyfus und zwei Brüder Löwenberg erhielten das Eiserne Kreuz. Mannheim. Vizewachtmeister der Reserve Ernst Nathan; Oberarzt der Landwehr Dr. Eugen Neter; August Meyer, in Firma Samson & Co., im Landwehr-Infanterieregiment 40; Eduard Apfel, im Landwehr-Infanterieregiment 40; Julius Neu, Reserve-Infanterieregiment 40, wegen besonderer Tapferkeit sofort zum Feldwebel befördert; Reservist Wilh. Härter, im Futzartillerieregiment 13, im Hause M. Weinberger. Marburg, Vez. Kassel. Referendar Mar Cohn, Oberjäger im Reserve-Iägerbataillon 11. Mayen. Stabs- und Regimentsarzt Dr. S. G 0 t t s ch a l k, Bataillonsarzt im 8. bayerischen Reserve-Infanterieregiment. Meckesheim. Landwehrmann Mar Neuberger, Chauffeur im Generalstab, für hervorragend unerschrockenes Fahren. Metz. Dr. R 0 s e n st i e l, der zugleich zum . Stabsarzt befördert wurde. Mühlhausen. Andre Ruf, Sohn des Erotzkaufmanns Bernhard Ruf, der vor zwei Monaten das Eiserne Kreuz zweiter Klasse erhielt und zum Offizier-Stelloertreter befördert wurde, erhielt nun auch für besondere Leistungen auf dem westlichen Kriegsschauplätze das Eiserne Kreuz erster Klasse. München. Dr. Felir Wassermann, Unteroffizier im dritten bayerischen Reserve-Infanterieregiment, Sohn des Kommerzienrats Karl Wassermann. Neustadt. Gefreiter Leo W 0 l l e n r e i ch, im kgl. bayerischen Infanterieregiment Nr. 14. Niederstein. Abraham, unter gleichzeitiger Beförderung zum Unteroffizier. Nürnberg. Oberarzt Dr. D. G r ü n b a u m, Sohn des Abraham Grünbaum, Vorstandes der orthodoxen Gemeinde „Adas Jisroel"; Dr. Berthold Kronacher, Stabsarzt; Rechtsanwalt Dr. Justin Kühn, Leutnant der Landwehr. (Leider erreichte die Auszeichnung ihn nicht mehr, denn kurz vorher, bei einem kühnen Meldegang in heftigem Eeschützfeuer siel der junge Held. Der Heimgegangene war ein überzeugter, aufrechter Jude.) Dr. Adolf D e s s a u e r, Stabsarzt d. R. beim 6. bayerischen Reserve-Infanterieregiment; Stabs- und Regimentsarzt Dr. Otto Fried im 12. bayerischen Fekdartillerieregiment. Nürnberg. Kronprinz Rupprecht überreichte dem Mitglied des Freiw. Automobilkorps Julius B e r n st i e l von hier persönlich das Eiserne Kreuz. Nowawes. Moritz S i l b e r m a n n, in der Schlacht bei Tannenberg. Oberlahnstein. Mar B a e r, Sohn der Witwe Baer, für besondere Dienste als Krankenträger zum Gefreiten befördert. Osthofen. Siegfried May. Plauen i. V. Einj.-Gefreiter Dr. med. Alfred Fr. K a u f f m a n n, im 1. bayerischen Infanterieregiment „König". Posen. Unteroffizier der Reserve im Erenadierregiment Nr. 6 Herbert Warschauer, Sohn des Kaufmanns William Warschauer in Posen; Unteroffizier Fritz Wittkowski im Füsilierregiment Nr. 37, aus Lissa; Unteroffizier Sally Moses vom Infanterieregiment 14 und Vizefeldwebel Mar I a c 0 b i in Iastrow. Rotenfels (Baden). Dr. Isidor M e y e r h 0 f. Ruda (Oberschlesien). Dr. Auerbach, zum Oberarzt beordert. Saarburg. Unterarzt d. R. Dr. Marcel Meyer, Sohn des Kreisarztes Dr. Meyer. SchiveWein. Assistenzarzt Dr. Siegbert Meyersohn, im 6. kgk bayerischen Reserve-Infanterieregiment. Stratzburg. Dr. Bär, Stabsarzt; Professor Dr. Manasse. Struth bei Diemeringen. Infanterist Meyer. Stuttgart. Dr. Eduard G 0 t t s ch a l k. Tilsit. Arthur Kauen Hagen, Sohn des Kaufmanns Abr. Kauenhagen, zustt Gefreiten befördert. Urspringen. Offizier-Stelloertreter Hermann Samuel, Sohn der Frau Philippine Samuel. Veitshöchheim. Einj.-Gefreiter Eugen Kahn, Sohn des Kaufmannes Aron Kahn. Vöhl. Hermann K r a tz e n st e i n, Sohn des Kaufmanns Selig Kratzenstein. Worms. Dr. Friedrich Gernsheim, praktischer Arzt; Fritz Löwensberg und Hugo Löwensberg. Würzburg. Assistenzarzt der Reserve Dr. Adolf Eisenheimer im 2. Feldartillerieregiment. Wie er sich das Kiferne Kreuz verdiente. Herr Hermann Kaufmann, Efchweiler, schreibt unterm 26. Oktober: Wir sind noch immer mitten im Gefecht und keiner weiß, wann wir von hier abziehen. Es ist ein Glück, daß neulich trockenes Wetter wurde — vorher war es einem furchtbar zu Mut, es regnete unaufhörlich, oder es war so kalt, daß stundenlang der Hagel niederschlug. Zwei Tage lang war ich bis auf die Knochen durchnäßt und hatte dazu nur eine einfache Drellhose an (die andere feldgraue war längst zerrissen). In diesen schweren Tagen, da einem obendrein der Hunger quälte, hatte ich zwei äußerst gefährliche und wichtige Patrouillen gegen die Engländer. Vor mir auf 30 Meter erhielt ein Kamerad von einer anderen Kompagnie einen Kopfschuß, sprang hoch und war tot. Ich mußte aber trotz allem noch weiter an die englische Stellung heran, eine unsagbar mühsame Arbeit, im Mantel an die 1000 Meter kriechen, durch Rübenacker, der ausgeweicht war wie ein Sumpf und einem den Fuß gar nicht .ylehr losließ. Endlich war ich weit genug, die Engländer deutlich beobachten zu können, lag noch über drei Stunden im Nassen und hatte dann alles Wissenswerte und Wissensmögliche ausgezeichnet. Nun kam noch ein schweres Zurückkriechen: trotz aller Listen — ich ließ meinen Helm auf einem Holzstück zurück, damit sich darauf die Aufmarksamkeit der Engländer konzentriere — bekam ich, genau wie beim Herankriechen, einen starken Feuergruß. Als ich später mit der Meldung zum Regimentsstab kam, wurde sofort mein Name und Stand notiert und mir mitgeteilt, das Eiserne Kreuz sei mir bestimmt. * -ft tz In der preußischen Armee wurden zurzeit nach uns gewordenen Mitteilungen zu Reserveoffizieren befördert: Otto Behrmann, Vizewachtmeister beim Stabe der 2. Train-Abteilung des IX. Armeekorps, Nus Frankfurt a. M.

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