Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Journal
- Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Volume
- 31 (1914)
- Issue
- 44 (6.11.1914)
- Date
- 1914-11-06
- Page
- – (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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Seitr 762 Dr. Bloch's Wochenschrift Nr. 44 Dragonerregiment 2, Tierarzt, Ioachimsthalerstraße 7/8; Doktor David Königsberger, Oberstabsarzt d. R., Bismarckstr. 69; Dr. Friedr. Langer, Einj.-Frelw. Unteroffizier im Feldartillerieregiment 25, Referendar. Vater: Mar Langer, Lietzenseeufer 11 (am 12. Oktober in Frankreich gefallen); Dr. Ärthur Schlesinger, Stabsarzt, Kleiststraße 26. Chemnitz. Rechtsanwalt Dr. Fritz Cohn, Vizefeldwebek der Reserve im Reserve-Infanterieregiment Nr. 104. Cottbus. Unteroffizier der Reserve Ern st Frank. Crefeld. Bataillons-Oberarzt Dr. Hirsch seid er; Landwehrmann Adolf Bruckmann, Feldartillerieregiment Nr. 70, wegen besonderer Leistungen beim Transport von Infanteriemunition. Dt. Krone. Louis Lewinski, vom Infanterieregiment Nr. 149, Sohn des Elasermeisters Hermann Lewinski.! Dortmund. Dr. med. Bach. Elberfeld. Einjahrig-Freiwilliger Unteroffizier bei den Crefelder Husaren SBerner Stiel. Elbing. Kurt Scheyer. Erin. Einjähriger Gefreiter Referendar Siegfried Löwy, Grenadierregiment Nr. 6, Sohn des Herrn Iustizrat Löwy. Frankfurt a. M. M o r i tz B i n g, Sohn des Herrn K. Bing, Wingertstratze 3; Referendar Mar Lahn, Sohn der Frau Margarethe Lahn Wwe., Bürgerstrahe 4; Dr. Isaac Horowitz, Sohn der Frau Rabbiner Dr. Horowitz Wwe., Langestraße 20; Vizefeldwebel Manfred Rosenblatt, Sohn des Herrn Isaac Rosenblatt, Fichtestraße 7; Dr. Bernhard Rosenthal, Eschersheimerlandstraße 26; Erich Falk, Reisender der Firma Goldschmidt und Loevinger, zum Unteroffizier befördert; Doktor Siegm. Heichelheim, Regiments- und Stabsarzt im 8. Infanterieregiment; Siegs r. Rosenberg, Beamter der Firma Beer, Sondheimer und Co.; Siegs r. Wartenberg. Gefreiter der 5. Kompagnie des 81. Infanterieregiments a. 5. 10; Stabsarzt Dr. E i ch m a n n, Sohn des Herrn Kommerzienrats Eichmann in Nürnberg; Dr. Benario; Albert Laster, Besitzer und Leiter des Sanatoriums „Rebhaus" in Freiburg i. B. (ein Neffe von Eduard Laster). Friedberg-Wiesbaden. Heinrich Fürth. Gleiwitz. Das Eiserne Kreuz errang' der Beamte der Kohlengroßhandlung und Reederei Emanuel Friedlaender und Co., Berlin- Gleiwitz, Vizefeldwebel der Landwehr Adolf Rawitz aus Berlin, zurzeit im Lazarett zu Tilsit. Sein Vater, der Stadtälteste Ludwig Rawitz in Gleiwitz, der ebenfalls als Bevollmächtigter für Oberschlesien in Diensten der genannten Firma steht, hat die Kriege 1866 und 1870/71 mitgemacht und bei dieser Gelegenheit) das Eiserne Kreuz erster Klasse erworben. Görlitz. Dr. Hans Kaufmann, Einj.-Freiw.-Unteroffizier, Sohn der Frau Fabriksbesitzerin Kaufmann. Großblittersdorf. Sanitätssoldat Camille Bloch, weil er elf Verwundete aus dem Granatfeuer hinter die Eefechts'.inis brachte. Hamburg. Stabsarzt der Reserve Dr. Dreifuß im Württembergischen Füsilierregiment Nr. 122; Stabsarzt Dr. Henri H i r s ch, AeZdartillerieregimcnt iNr. 18; Dr. jur. E r i ch M a g n u s, Offiziers-Stellvertreter im 1. Württembergischen Dragonerregiment Nr. 25; Dr. Paul Unna, bayr. Regimentsarzt, Sohn des Dramatologen Prof. Dr. P. G. Unna Hannover. Fritz Sieg heim aus Wildemann, Direktor der Haldzer Pflastersteinbrüche; Unteroffizier E r n st Koopm a n n aus Berne; Oberveterinär der Reserve Dr. A. Schwarz im Feldartillerieregiment 84 in Peine, Sohn des Rentiers Samuel Schwarz; Dr. jur. Edgar Seligmann, Mitglied des kais. Freiwilligen-Automobilkorps, stellvertr. Direktor der Continental- Kautschuk- und Guttapercha-Compagnie; Mar Elias, erhielt das Eiserne Kreuz für seine Tapferkeit beim Bombenwerfen des „Zeppelin" über Antwerpen und wurde zum Leutnant befördert. Heldrungen. Eisenbahnassistent Konrad Kohn. Hohensalza. Landtagsabgeordneter Fabriksbesitzer Doktor Leopold Levy. ^Homberg. Unterarzt Albert Weihl, Sohn des Vorstehers Joseph Weihl. Kattowitz. Praktischer Arzt Dr. Walter Reich mann. Kempen i. Pom. Reservist Gefreiter Richard Gallewski vom 5. Iägerbatiillon, Sohn des Herrn Mar Gallewski; Moritz Ja sch ko witz, vom Infanterieregiment Nr. 37, Sohn des Herrn Leopold Iaschkowitz. Köln a. Rh. Dr. Arthur Siebemann, Sohn des Kommerzialrates Otto Liebemann; Martin Lion, Teilhaber der Firma Philipp Amsel: cand. ing. Artur Löwen st ein, Sohn des Herrn Mar Löwenftein, Cöln-Marienburg; Fritz Meyer, Sohn des Herrn Siegmund Meyer (in Firma N. Meyer und Co.); Dr. Mar Samuel und Leutnant d. R. und Kompagnieführer im 20. bayrischen Infanterieregiment Dr. jur. Artur Heidenheim, Sohn des Herrn Bruno Heidenheim; Dr. med. M. Auerbach. Königsberg i. Pr. Stabsarzt Dr. Moses; Siegfried R o s e n b a u m. Krojanle. Wehrmann Leo Bloch, Landwehr-Infanterie-- regiment Nr. 6, Glogau, zum Unteroffizier befördert. Lautenburg (Westpr.). Arthur Meyer, Sohn des Herrn Heymann Meyer, hier, hat im größten Kugelregen in Russisch-Polen sei iem Kommandanten eine wichtige Meldung übeibracht. Leipzig. Gefreiter der Reserve Alfred Bernhard M u sc a t b l a t t, 12. Kompagnie des 2. sächsischen Grenadierregiments Nr. 101. Vierzig a. Saar. Einjähriger Unteroffizier Bernhard Heß im 161. Infanterieregiment, inzwischen seinen Verwundungen erlegen. Nabburg. Unteroffizier Robert Löwen st ein vom 14. Reserve-Infanterieregiment. Nähbollenbach bei Oberstem a. d. R. Kaufmann Katzenst e i n. Nürnberg. Fritz A i ch b a u m, Lazarettinspektor beim 3. bayerischen Armeekorps, erhielt das Verdicnstkreuz zweiter Klasse init Krone und Schwertern. Odra b. Olina (Kr. Koschmin). Fritz Czapski, Vizewachtmeister d. R., Sohn des verst. Rittergutsbesitzers Julian Czapski. Posen. L o e w y, Einj.-Eesr., Referend.-Pos., Sohn des Iustizrat L.-Ein.; Referendar Egon W e i tz, ein Enkelsohn des Armeelieferanten im Kriege 1866 und 1870 71 Herrn Weitz hierselbst, ist als Einjahrig-Freiwilliger des 12. Grenadierregiments (Frankfurt a. M.) auf beim östlichen Kriegsschauplätze gefallen, unmittelbar nachdem er mit dem »Eisernen Kreuz ausgezeichnet worden, und zwar persönlich von seinem. Brigadekommandeur, für seine Tat, die der Sohn selbst in seinem letzten Feldzugsbrief bescheiden als „kleine Verdienste" bezeichnet. Der Brigadekommandeur teilte den Eltern des Gefallenen eigenhändig die Nachricht von dem Tode des Sohnes in einem sehr herzlich gcha'tcnen Behleidsschreiben mit, indem es u. a. heißt: „Nicht minder als durch .feine Tüchtigkeit trat er durch seine menschlichen Eigenschaften hervor, die ihm aller Herzen gewannen; ich persönlich habe ihn wie einen Sohn lieb gewonnen und werde ihm über das Grab hinaus ein treues Andenken bewahren". Und der Hauptmann des Gefallenen schreibt: „Sein Andenken wird in der Kompagnie in Ehren gehalten werden: er starb in braver Pflichterfüllung". Regensburg. Leutnant d. R. Dr. Fritz Oettinger. Sandersleben. Bataillonsarzt Dr. Manfred Gold stein, Sohn des Herrn Moritz Goldstern, hier, Infanterieregiment 26. Siegburg. Musketier Rudolf Waller, Sohn des Herrn Moses Walter sen., hier. Er stand beim 161. Infanterieregiment und liegt jetzt mit zerschossenem Arnr im Lazarett in Bonn a. Rh. ,, Stettin. Fritz Meyer zugleich zum Unteroffizier befördert. Weimar. Dr. E r n st F r i e d I ä n d e r, Leutnant d. R. und Adjutant beim Stabe der 30. Reserve-Division, Sohn des Bankdirektors Iustizrat Dr. Friedländer. Die tapferen Wachtet. Vom westlichen Kriegsschauplätze wird dem Hamburger „Jsr. Familienblatt" nachstehender Feldpostbrief zur Verfügung gestellt: . . . „Es war am 20. September, an dem wir das Dorf. . in dem wir noch liegen, genommen Habers. Wir hatten schon schwere Verluste gehabt und lagen — die halbe Kompagnie, unter der ich mich, befanb — hinter einer Mauer und bekamen heftiges Feuer. Die Geschosse schlugen von allen Seiten ein. Der Feldwebelleutnant fragte, ob jemand über die Mauer beobachten wollte. Ich lag als letzter in der Linie und erbot mich hierzu. Kaum ließ ich mich sehen, da gab es das heftigste Feuer, das man sich denken kann. Drüber! Ein Leutnant mir nach, andere folgten. So kamen wir ins Dorf und hatten es! Auf beiden Seiten gab es viel Tote; wir machten aber 1000 Gefangene. Der Leutnant sagte, als wir einen