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Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift · 1914-07-24 · 30 (24.7.1914) · page 13

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Journal
Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
Volume
31 (1914)
Issue
30 (24.7.1914)
Date
1914-07-24
Page
– (sequence 13)
Language
German
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Sette 526 'Jh. 30 Mein Htamin,.war ge^cht^ chgchmeine,..FarnM.. noch nichts „Stehen Sie auf, üiein Fräulein," sagte ich, während...ich ihr emporhalf, „sehen Sie diese Narbe an meiner Stirne, sie rührt von einer Wunde her, die. mir vor dreizehn Jahren jemand ge^ schlagen,' und das wäre». Sie. Ich bin. der Sohn Ihres ehe-, maligen Pächters. Dieses Mädchen hier . ist. meine Schwester; zwischen mir und Ihnen kann yon Liebe keine Rede sein." Damit ritz ich mich von ihr los, ergriff die Hand meiner Schwester und schritt mit ihr zur Tür hinaus... . . Unter den Segnungen der, Bevölkerung fuhr ich aus meinem. Heimatsdorfe. Ich habe dort nichts. mehr zu suchen . . ." Nach einer langen Parrfe sagte er, auf seine Schwester zeigend, diesen Wildling bringe ich Ihnen, als ehemaligem Lehrer, ihn in eine Kulturpflanze umzuwandeln ... Und das Mädchen entfaltet sich in meiner Familie zu einer herrlichen Blume, aber mein Freund Meint gebrochen zu sein für — ewig. Literatur. M Lcvin, Harfe uud Posaune.-! Festreden, gehalten im Gotteshause, der Jüdischen Refornrgemeinde in Berlin. Berlin 1909 und 1914, M. Poppelauer, Mark 6. Diese beiden; gut ausgestatteten Bändchen bilden auf den ersten Blick eine — wir nehmen es sogleich vorweg -^ü^äNgrüehme Ueberraschnng. Während man bei Predigten vor einem solcheMsPubliknm kaum biblische Reminiszenzen erwarten möchte, strömen diese gediegenen. Reden von Zitaten aus Talmud und Midrasch über, in einer Fülle, wie mqu sie vergebens selbst- " bei dem wackeren' Plessner suchen würde. 'Sie rvirken aber Nichts weniger als überlddeNd. Es rst Leviü eine besondere Kunst eigen, Bibel nnd Traditionsliteratur so geschickt wörtlich einzustechten, daß man diese Einschaltungen für seine eigenen Worte nehmen könnte, wenn sie nicht — wie wir annehmen, in. der Rede auf der Kanzel — durch den hebräischen Originaltext als EntlehnungeN^'tzekennzeichnet würden. .Vom diesen meiste-hasten-Leistlingen kann mantMeder lernen, daß es., seihst in der. Predigt^ -daragf ankoinmt, mitf gewöhnlichen, d. h.' im edelsten Sinne. schlichten Worten .Ungewöhnliches.-mamlich- Originelleszn sagen. Man sieht es seinen Prwigten aher auch an, . wie es Levin gelungen ist, diesen gefährdeten Boden, die Berliner RßsMNgemßüÄe, dem altMdLscheniWrpfinÄM Naher M-bringsN. Däß itzM-l hierbei. Männer, wie Georg Minden,- dem mit gutem Gimnd der eine Bänd gewidmet ist, wacker zur Seite ständen, ist dankbar zu vermerken. und West.JllustrirrteMonatSschnftfür das gesamte Judentum.. . Organ der AllianceIsrnÄLte Ilnfversefte. X>IV- Jahr^ gang, Heft 7. Juli 1914. Verlag »Ost und West-.. Leo Winz, Chiriottenbürg. K iesebeckstratze 33. — In halt: Benjamin Segel: Der Judeneid.— Rahel Edelstein -Friedmann: Die Inschriften des alten .Jildensricdbefes in Wien (mit 13 Illustrationen). Dr.Krone r: Das Judentum in der Kölner Werkbundausstellung.— B a r - H e b r a n S: David Frifchmann (mft 1 Porträt) — G. S alomo«: E n ältjitdischeS Pracktwe.k (mit 1 Illustration). — Zar jüvifchen- Emigratwusfrage. — T a l mu d i c us: Aus den Wunder» garten der Aggada: I. Dle Schöpfung und ihr Schöpfer. — BreigeS, Liedel (iiidi'chkS Volkslied) Noten. — Mitteilungen des Z ntral- Kömitees der Alliance Israölite Universelle in Paris: Bericht. aus der Türkei; -- Aus den Schulen der A. I. U. — Berichtigung. — Notizen. _ The Jewtoh Quarterly Review. New Series. Edited by Cyrus /A d l e r and"'S. S c h e c h t e r. Vo>. V. No. 1. July 1914. Pubii-, shed quarterly by the Dropsie College' for Hebrew and Cognate Learnmg. Broal and York Strrets, Philadelphia, Penna. — Contents : Prof. Israel Friedlaender: A newReponsum of. Mai- -i.mbnides Coucerning the Repetition of the Shmoneh Esreh. — Rabbi . ■.TsaacHerzog: The Last -two Chapters of Samuel ben Rükni'si x— Dr.-B. Hai per: A. Volume of the Book of Frecepts bf- ^flafes B. Yasliah, IV—VIII. Ccitical Nytices: D„ E B-reiyt. V Remarks on the Poelic Fragments (Jor., I V. §3 ff.) t— Dr, J. N. Epstein: Additional Notes to Two Gaonic Fragments. (Jor. ' IV, No. 3). — Dr. B. Halper: Receut JudaicaandHebraica. . — De. Joseph Beider: Studies on , Josephus. J. Iverach Munro: To Vol. IV. P. 273. — Dr. Joseph Jacobs: Hindun.. Arabic Nnmerals. _ Volksschrlfte« über die jüdische Religio». Herausgegeben von Dr. I. Ziegler, Karlsbad, ll. Jahrgang. V, Heft. Max Dienem an n -Ratibor: Judentum und Christentum. — II, Jahrg. VI. und VII. Heft (Doppelheft) Dr. Jsmar E l b o g en—Berlin. Gottesdienst und synagogale Poesie. Frankfutt a. M. 4914/ Verlag J.Mauff.mann. __ 1 Jung - Juda Illustrierte Zeitschrift . für uusrre . Jugend, XV. Jahrg. Nr. 13. Prag, dem ii Juli 1014. (23. Thamuz 5674). Redaktion und Administration : Prag, II.. Stefänsgaffe stL'S. Jnhaktr Der ehrliche Knabe. — Ben Je hu da. — Regina Adler: Bums- : vqllM;^aß, jüdsich--chazarijche.Resth^^Ford^JDor,:B orchqr'dntÄ" Ern Dörfjuoe und seine Jungen. — E. Lädier: Erkenntnis.— Oskar Baum: Freund Einfuß. (Forts.)' — Friedrich Keßler: Der unkluge Sohn. — Bezalel. — Uebersetzungsaufgabe. — Rätsef Sev. Luegs Biblische Realkonkordanz. Revidiert und verbessert Äon Beruh, Mairh o f er, 6. Aufl. Regensburg 1913. Der- - lagsänstätt vorm. G. I. Manz. Mark 20.—. ''' ' 7 Der Vorzug dieses stattlichen, etwa 150& Oktavseilen lim«1 fassenden, längst bewährten-, -Werkes. besteht -u. a. -darin, datz als Belege ausführliche TerfxHe/l^ ,gu?gehoben werden, so daß das zeitraubende Nachschlagen ersparh wird. Für den Prediger , und Rellgionslehrer, für die das-Büch rn erster Reihe bestimmt ist, fallen die. religiös-ethischen Artikel am schwersten ins Gewicht. Selbst dem gründlichsten Bibelkenner begegnen hier in dieser systematischen Ordnung - des schier unübersehbaren Stoffes-willkommene Ileberrafchungen. Gewissenhaft und wahrheitsgemäß werden" aus dem Alten Testament die Stellen z. B. über „Feindesliebe" angeführt, unter „Diebstahl" und sonst sogar eine Apologie der alten Israeliten geboten. Da das Buch auf kirchlich-katholischem Standpunkte steht und den Zitaten die. Alliolische Bibelübersetzung zugrunde, liegt, begegnet in der christologischen Deutung der einschlägigen Schriftvers-e, gewissen Schreibungen von Eigennamen u. dgl. dem nichtkatholischen Auge hn Anfang manches Fremdartige. Doch wird. dadurch die Brauchbarkeit des Buches für jeden reifen Bibelleser nicht beeinträchtigt. L. Ein Samstagnachmittag-Jugendgottesdienstgebetbuch für die Mittel-, Volks- und Bürgerschulen Oesterreichs ist in äußerst schöner Ausstattungim Jü d i sch e n B u chu. K u u st v er lä g MB rü n n, Adlerg. 9, .soeben erschienen. Preis geb. 40 Heller. Bei Mehrbezug Rabatt. - - Das Gebetbuch ist bereits , in den Meisten Gemeinden eingeführt und wird von den Zerren Rabbinern und Relitzionslehrern bestens empfohlen:. Dex. Druck ist sehr schon und für ^Schüler besonders geeignet. i 21. Jahresbericht! der; Israelitisch-Theologischen Lehranstalt in Wien. Für das- Schuljahr 1913/1914. Voran geht: Studien zur byzantinifDiüdischen Geschichte von Prof. Dx. Samuel Kr nutz. Wien TOE Verlag der Israelitisch-Theologischen Lehranstalt, II., Tempelgafse 3. __ „Malichijos-Sichronos-Schof'ros", ein von der Kritik beifällig aufgenommenes Werk, drei R^itativgruppen für Kantorsolö von Rudolf U'l a nom Sk y. Preis 3.60 Kr.- '(3 Mark). Zu beziehen durch Rudolf lllanowsky, Wien, II., Praferstr.^LL MoseS be« Malmon. Sein Leben, feine Werke ünd sein Ein-. stuß. Zur Erinnerung an den 700. Todestag des Mäimonides. Her- - - ausgegeben von der Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaft des Judentums. Durch Prof. W. Bacher s. A-, Prof. Dr. M. Braun, Prof/D. Simon s e n. Unter Leitung von Rabbiner Prof Dr. I. G u t t m a n n, stellvertretendem. Vorsitzenden der Gesellschaft. Bänd IL Leipzig 1914. Buchhandlung Gustav Fock, G. m. b. H. - Krkeftrape«. Doktor. Der dritte jüdische . Professor, der an die neue Universität Frankfurt a. M. berufen worden ist, ist Privatdozent Doktor Georg tt n t t n e r, dem ein Ordinariat für Zivilprozeß angeboteu wurde.. . G D. Gewißheit über , die jüdische Provenienz der Familie ' S.u e ß wäre einzig und allein, wenn noch überhaupt,^ in London zu /erlangen. Der Vater von Eduard S u e ß war vrn dort nach Wien, gekommen und hier der Mitbesitzer jener-Lederfabrik geworden^ welche dann-in den Alleinbesitz feines zweiten Sohnes Friedrich Su eß-gelangt ist.. Vieles in dem Ingenium von Eduard S u e ß erinnert an. jüdische Geisteseigentümlichkeiten. Seine Mutter war eine 2U>xmitzer.. /Dieser Name istder einer böhmisch-jüdischen Familie, ein Mei^der- " selben war der Besitzer einer großen, der Horloschowitzer KattunvruckJ^^ fabrik Mschex- Umg^pnS Prags.Eduard S ne % selbstHat jede Z»geihchngkeib zum Juhegtum. immer entschieden. bMfttem- Seine Gattin . lwar die Tochter eines aften'LeoPo1dstadt^''Arzfes üamens Strauß. TanbstAMme«rJnsti(»t;^D«r.elgentliche Grüuder deS israeü. TaubstuMtnenmstitutes wöw Heck Hirsch'.Kollisch, der diese gemeinnützige Anstatt'-im Fähre 1844' auf * eigene' Kosten ins Leben rief. Ebenso - war. er es, der den nachmaligen Direktor- Joel D>euchs ch auf eigene Kosten ausbilden ließ nnd ihn . zum Lehrer-der Anstatt bestellte. Statistiker. Die anäkogeu Erfcheimmgeü sind zu häufig, als baß ein ursächlicher Zusammenhang geleugnes we-.den könnter Sö ist es auch in Elsaß-Lothringen, wo die Wischen Eheschließungen immer mehr ab- ' nehmen, die Mischehen dagegen steigen. Zur selben Zeit hat in Elsaß- Lothringen dieZahl der Selbstmorde bei de» Juden sehr zugenommen, ' gegen fÄher sich fögär öerdoPpM." '' f J!

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