Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Journal
- Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Volume
- 31 (1914)
- Issue
- 30 (24.7.1914)
- Date
- 1914-07-24
- Page
- – (sequence 14)
- Language
- German
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SÜk.5 52b* Dr. Bloch's Jüdische Künstler. Der Hang zur Kunst ist unter der jüdischen Fügend in Rußland ein sehr starker.' Die Lodzer Wische Gemeinde verwaltet eine Stisüiüg des verstorbenen Kunstmäzens Jakob Herz, aus deren Zinsen 7500'Rnbelan jüdische Künstler oder Kunstschüler verliehen werden. Ms zu denn vor einigen Tagen abgelaufenen Eirrreichungstermin haben sich -nicht weniger als 200 jüdische Künstler, Maler, Bildhauer- Architekten ülch Äunstäkademiker um die Stiftung beworben. S« F. Die Funktionen -eines jüdischeniOrganisten im Tempel sind an Samstagen und Feiertagen religiös unzuläffig. K. F. Unsere „Deutschvölkischen" sind in tiefer Trauer. Derdeutsche Kronprinz hät nicht nur durch seinen persönlichen Adjutanten mit der „Judenpresse", mit den Verlagen von Rudolf M o s f« und U l l st e i n Fühlung gesucht, er Hat auch B a l l i n antelegraphiert und spielt im Hause des Kohlenkönigs Fritz von Friedländer-Fuld Tennis, sondern er bevorzugt auch neuerdings in gaiiz auffälliger Weise die „jüdischen" Theater. Bei Reinhardt hat er sogar vor einigen Monaten nach dem .Meinen Journal" sich mit seiner Gemahlin zum Abendbrot eingeladen und sich dafür mit einer Einladung Reinhardts zuNr Frühstück-revanchiert. Und das Ensemble Viktor Barnowskys hat Äne Privatvorstellung bei ihm gegeben. Danksagung! Außerstande, für die ungezählten Beweise wärmster Teilnahme, welche uns. anläßlich des Hinscheidens unserer unvergeßlichen Gattin und Mutter,, der Frau Sophie H o r w i tz, zugekommen sind, jedem Einzelnen zu danken, sprechen wir allen Freunden und Bekannten hiefür auf diesem Wvge unseren aufrichtigen, herzlichen Dank aus. * 1 ' Simon Horwitz und Kinder. Z«r gefälligen Beachtung I Wir . ersuchen unsere gesckWrn Abonnenten mn rnMWkrge Einsendung der laufenden Mwn nem«Ä«grbützr, damit die Zusendung des Blatter keine WMr-reKüng erleide. . ^ÄMinstndüngbtt Beträge wolle ntatt M des der letzten Nummer beigelegten Posterlag« »cheines bedienen. Die Administration. Wochenschrift Nr. 30 Therese Wcrtheim Ausstüttungs-Stiftun g. Anzahl dtt Plätze! Zwei im Betrage von je Kr. 340.—. Bewcrbungsberechtigt sind: Arme, mütterlicherseits oder gänzlich verwaiste israelitische Mädchen aus der hiesigen. Kultusgemeinde. ... Gesuchsbeilagen: .Geburtsschein, Armutszeugnis,. Sittenzeugnis,. Brautstands-Nachweis, Totenschein Letzter Tag der Einreichungsffist: 31. Juli 1914. ' Einreichstelle: -1., ■ Seitenstettengasse 4, II. Stock- (Tinrsichüngsprotokoll). Bewerberinnen, welche sich vor der Verleihung dieser Stiftung verehelichen, werden jedes Anspruches an dieselbe verlustig. M. L.Bierdmann'sche Warfien-Stiftung. Anzahl der Plätze: Unbestimmt im Betrage von zusammen Kr. 5900.—. . Vewerbungsberechtigt sind: In erster Lime: Hilfsbedürftige Waisen, welche das 20. Lebensjahr noch nicht erreicht haben .und direkte Nachkommen der nachbenannten Personen sind, und zwar der Herren M. L. Biedermann, Simon Biedermann, Joses Biedermann jun., Hermann Biedermann, Anton Biedermann, Josef Biedermann sen., Samuel Biedermann, I. Goldschmidt, S. I. H. Eoldschmidt, I. L. Hofmann Edler von Hofmannsthal, Aron Hermann, R. M. Kaula, Jacob. Löwy, Ji N. Mannheimer, M. Strotz, H. Edler von Wertheimstein und der Frau Amalie Lang-,,. In zweiter Linie und insoweit nach Beteilung der obenbezeichneten' Bewerbungsberechtigten noch ein Erträgnisrest verbleibt: Hilfsbedürftige israelitische Waisen, welche das 20. Lebensjahr' noch nicht erreicht haben und deren verstorbene Väter Mitglieder der Kultusgemeinde Wien wären. ' Giifüchsbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, Totenschein, Verwandtschastsnächweis, Sittenzeugnis. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 31. Juli 1914. Einreichstelle: I., Seitensteltengasse 4, II. Stock (Einreichungsprotokoll). Heinrich Klinger-Wivmüng 1912 für Handels- oder .Gewerbetreibende.^ Anzahl der Plätze: Zwei im Betrage von je Kr. 200.—. Bewexbungs-erechtigt find: Unterstützungsbedürftige und würdige, jüdische Handels- und Gewerbetreibende. Berleihnngstag: 1. Oktober . 1914. . GefUjchsbeilagen: Nachweis über den Betrieb eines Handels¬ oder Gewerbe-Unternehmens (Erwerbsteuerbogen, Gewerbeschein rc.), Geburtsschein, Armutszeugnis. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 31. Juli 1914. Einreichstelle: I., Seltenstettengasse 4, II. Stock (Einreichungsprotokoll). jüngerer, religiöser, talmudisch unterrichteter Mann findet als „Kol T’hilloh“ nbnr r? II. Teil vonO.bsrkantor und Chordirekton Josef Heller in "i ünn. Din eynagosales Musikwerk für di: liolteii Festtage. Das. Werk enthält aüf Grundlage des alten und echten Chasonus in größter Vollsändigkeit die gottesdienstlichen VofMge für welche sowohl dem . modernen als auch dem konservativen Gottesdienste angcpaßt sind (über 800 Niifflmera, darunter 100 vierundmehrstimmige Chöre mit und ohne Orgelbegleitung, zirka 25 Sologesänge mit Orgeibegleitung sowie fünf Anhäfig’e, und zwar sämtliche XVin^D» weiters HnjD ratf>.msnhi brfa d'TjnÄ’'-«mä* n »5 nn:o schließlich mehrere Chore und Gesänge für den Freitagabend-Gottesdienst.) — Bezugspreis für Gemeinden K 60.—, fiir Kantoren K 45.—. Das Werk ist gegen Voreinsendung des Betrages oder mittelst Nachnahme vom Autor oder vom Verlage Carl. Winiker, k. k. Höfmusikalienhandlung in B r ü n n, zu beziehen. Nebenbeschäftigung im Tempel Müllnergasse. — Schriftliche Anträge nur in; Wien wohnhafter ►Reflektanten richte man an den Vorstand des Vereines »Chewra Bet hatfllah«. KONKURS An der Israelitischen Kultusgemeiiide in . Jägeradorf gelangt die Stelle eines Dieners der gleichzeitig Schochet,Bodek u. Koreh ist, zurBesetzung. KW) pTDI pffitT* 0er Bewerber muss österr. Staatsbürger und nicht über 30 Jahre alt sein. Das Gehalt beträgt jährlich K- 700.— und überdies eine Pauschale für die Schechita von K 500.^— jährlich nebst den üblichen Emolumenten. Gesuche und sonstige Dokumente sind an den Vorstand der isr. Kultusgemeinde in Jägerndörf bis längstens 31. August a. c. zu richten. Reisespesen werden nur dem Akzeptierten vergütet. J-ägerndor 1, 20. Juli 1914. Der KultasVorsteher Julius Krämer ,g.g 1 piy. gesetzten Alters, das gut kochen kann, mit -ä ä dltlvltl langjährigen Zeugnissen,, bittet um Stelle als Wirtschafterin oder Stütze der Hausfrau. Zuschriften unter «J. W.» It., Blumauerg. postlagernd. G