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Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift · 1914-07-17 · 29 (17.7.1914) · page 14

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Seite 510 Nr. 29 Dr. Bloch's Die Wunder der Natur. (Deutsches Verlagshaus Bong & Co., Berlin W. 57, 65 Lieferungen zu je 60 Pfg.) Lief. 50—55. Auch diese Lieferungen enthalten wieder eine Fülle der interessantesten Themen aus allen Gebieten der Naturwissenschaften. Das Werk stellt sich als eines der vornehmsten .Geschenk- und Studienwerke dar, da es neben der bisher bei naturwissenschaftlichen Werken unerreichten Pracht und Naturtreue der Abbildungen in seinen Aufsätzen durchweg strenge Wissenschaftlichkeit mit belehrender Unterhaltung verbindet. _ Florilegii Hebraici Lexicon, q.o ilLius \oc.ibula Ia ine et germanice versa continentür, edidit Dr. Huberlus Lindemann, Professor in gymnasio trium regum Coloniensi. gr. 8° (VIII u. 82 S.) Friburgi & Vindobonae 1914, Herder. M. 1.50; geb. in Leinwand M. 2.—, K 2.40. Das Florilegium Hebraicum von Lindemann, enthaltend die offenbarungsgeschichtlich und sprachlich wichtigsten Stüde der alttestamentlichen Bibel, zunächst bestimmt für. den- Gebrauch im hebräischen Unterricht an Gymnasien und Seminarien, ist von den Fachlehrern wie von den Zeitschriften des In- und Auslandes anerkennend besprochen und an vielen Lehranstalten eingeführk worden. Es entsprach einem wirklichen Bedürfnis. Sein Inhalt, seine Handlichkeit und Ausstattung, die fprachgeschichtlich besonders lehrreichen Anhänge wurden in gleicher Weise gutgeheitzen. Papier, Druck-und Ausstattung sind tadellos. Die großen, deutlichen Drugulin-Typen der hebräischen Schrift sind wie im .Florilegium so auch hier eine Wohltat für das Auge. Der Einband ist gut, der Preis entsprechend gering. Jeschurun. Monatsschrift für. Lehre und Leben im Judentum. Herausgeber: Dr. I. Wohlgemuth. 1. Jahrgang. Heft 7. Verlag des Jefchurun: Berlin N. 24. — Inhalt: Vom alten Stamm. — D. Ho ffm a n n: Der .Eid der Juden. — L. F r e i m a n n: Die religiöse. Gewöhnung im Kindesalter. — . A. Sulzbach: Hörfehler. — S. Ra a tz: Eine Halacha über Gelübde. — S. Stein: Einige Erklärungen zu den Picke Aboth. Kriefkaste«. Ä. F. Eine Geschichte des Ordens V. B. ist in Amerika in Vorbereitung. Jedoch im lausenden Jahr dürste das Werk kaum noch im Buchhandel zu haben sein. L. 9k. AL -Selbstverständlich können zwei Schwestern an einem Und demselben Tage getraut werden. ' 9L'. M. 9t Der Ursprung des Namens „Homer" ist dunkel Und' alle ethymologischen Erklärungen haben bis jetzt versagt. Allerdings tritt im jüngst erschienenen Heft der Zeitschrift „Sprächkunde, -Blätter für Sprachforschung und Sprachlehre", Professor Dr. H. Deiter mit einer neuen Erklärung hervor; nach seiner Annahme.entstammt der Name des griechischen Dichters Hvmer dem Hebräischen und soll der Name Homeros mit: hem.hebräischen Omer Zusammenhängen und den Sprecher bezeichnen. L B. in B. Der nunmehr in Gott ruhende Erzherzog-Thronfolger und seine erlauchte Gemahlin hauchten ihre Seele in den Armen der jüdischen Militärärzte Dr. Arnstein und Dr. Polako (Pollak) aus. „Nil adnürari". Daß . das Wiener Tageblatt „Die Zeit" für das 5künigreich Serbien solchen Eifer an den Tag legt, ist durchaus nicht verwunderlich; diese ehrenwerten Herren Redakteure haben jahrelang mit demselben Eifer für die Wiener Christlichsozialen gewirkt. Das Renegatentum bewährt sich in jeder Situation! S. Halcbi. Preßburg. Gegen Attentate der Missionäre muß sich jeder selbst schützen. Die Ausräucherung dieser Sippe ist gewiß sehr verdienstlich. Danksagung! Wir gestatten uns hiedurch, all den zahlreichen Herren Kollegen, Freunden, Bekannten,Körperschaften und Vereinen, den geehrten Beamten der israelitischen Kultusgemeinde rc., die uns in diesen schweren Tagemtroftreich zur Seite gestanden, unseren,tiefgefühlten Dank auf diesem Wege auszusprechen, da wir außerstande sind, dies einzeln zu tun. Ganz besonders fühlen wir uns zu Dank veranlaßt gegenüber dem löblichen Vorstande der israelitischen Kultusgemeinde^ de^erehrlichen Chewra-Kadischa und deren Amtsleiter, dem ehrwürdigen Herrn Rabbiner Dr. Max G runw ald, der durchseine aus dem Herzen kommenden und deshalb auch zu den Herzen gedrungenen Worte das Andenken unseres unvergeßlichen, allseits verehrten Vaters ehrte. Wien, im Juli 1914. Familie« Rabbiner Dr. A. Abeles Rabbiner Dr M. Bauer Wochenschrift Zur gefälligen Beachtung! Wir ersuchen unsere gesckatzien Abonnenten um rechtzeitige Einsendung der lsufettden Abonnementsgebühr, damit die Zusendung des Blattes keine Unterbrechung erleide. Zur Einsendung der Beträge wolle myn Ich des der letzten Nummer beigelegten Pogtei»latj« scheines bedienen. Die Administration. „Kol T’hilloh“ rfrnn ■yp. ■■ IT. Teil von Ob rkantor und Chordirektor Josef Heller in?rünn. Ein sjnagogales Musikwerk für di i hohen Festtage. Das Werk enthält auf Grundlage des alten und echten Chasonus in größter Vollständigkeit die gottesdienstlichen Vorträge für QVl welche sowohl dem modernen als auch dem konservativen Gottesdienste angepaßt sind (über 800 Nummern, darunter 100 vier- und mehrstimmige Chöre mit und ohne Orgglbegleitung, zirka 25 Sologesänge mit Orgelbegleitung sowie fünf Anhänge, und zwar sämtliche Jn1rT,l7D> weiters JlfDD N2D hrk yiyo:, ferner n nn;o nwn schließlich mehrere Chöre und Gesänge für den Freitagabend-Gottesdienst.) — Bezugspreis für Gemeinden K 60.—, für Kantoren K 45.—. Das Werk ist gegen Voreinsendung des Betrages oder mittelst Nachnahme vom Autor oder vom Verlage Carl Winikor, k. k. Hofmusikalienhandlung in B r ü n n, zu beziehen. DIE FREISTATT, Kultur und Politik, dient dem Kampf und dem Aufstieg der jüdischen Kulturnation und vertritt sie Europa gegenüber. — Das Organ der jüdischen Dichter deutscher Zunge, die einzige, freie Tribüne, in der die geistigsten Vertreter des nationalen. wie des assimilierten Judentums, der jüdischen Bourgeoisie und des jüdischen Proletariats, des Zionismus und des Diäsporanationalismus eine zentrale'Sammelstätte haben. — Erscheint im II. Jahrgang, monatlich 64 Seiten stark, in gänzlich veränderter, schöner Buchausstattung, unter Mitarbeit von Mathias Acher, Mattim Anin, Schalon Asch. S.Dubnow, Julius Bab, Oskar Baum, Hugo Bergmann, Martin. Beradt. Max Brod, Martin Buber, Albert” Ehrenstein, Rudolf Fuchs, Moritz Heimann, David Korgeh, Gustav Landauer, Else Lasker Schüler, Paul Meyer, Benzion Rubstein, Ignatz Schipper, .Isak Scbreyer, R. Seligmann, Ludwig Strauss, Davis Trietsch, Arnold Zweig und viele andere. — Die Freistatt kostet halbjährig 3.50, Mark. Probenummern verlange man bei der Administration Die Freistatt, Berlin-Steglitz. G Konkurs Bei der Israel. Kultasgemeinde St. Pölten gelangt die Stelle eines Schachris-Vorbeters für die hohen Feiertage zur Besetzung. Bewerber, welche Kräftige, gut geschulte Stimme haben müssen, mögen lhrg |nit Zeugnisabschriften belegten Gesuche bis längstens 30. lull 1914 eihreichen. Probevortrag Bedingung, jedoch werden die Reisespesen nur dem Akzeptierten vergütet. . Albert Leicht Kultus-Vorsteher

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