Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Journal
- Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Volume
- 31 (1914)
- Issue
- 29 (17.7.1914)
- Date
- 1914-07-17
- Page
- – (sequence 15)
- Language
- German
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’Jir. 29 Dr. Bloch's Wochenschrift Sette 511 KONKURS Behufs Besetzung der Stelle eines . BABB1NERS an der israelitischen KültusgeMeinde in Stryj (Galizien) wird hiermit ein Konkurs ausgeschrieben. Bewerber um diese Stelle haben im Sinne des .Gesetzes vom 21. März 1690, R.-E-sBl. Nr. 57, und im Sinne der Bestimmungen des Statutes für die hiesige israelitische Kultusgemeinde ihre mit >1. Zeugnissen von mindestens zwei galizischen orthodoren rabbinischen Autoritäten über ihre rabbinisch-fachliche Befähigung (Hatorath Horaah), 2. dem Nachweise allgemeiner Bildung, .3. dem Nachweise, über , ihre sittlich-religiösen und staatsbürgerlichen Gesinnungen, 4. dem Nachweise des österreichischen Bürgerrechtes versehenen Gesuche bis längstens 25. August 1914 dem gefertigten Vorstande einzusenden. Die Anstellung geschieht zuerst provisorisch auf drei Jahre, nach deren Ablauf kann der- Rabbiner stabilisiert werden. Die Bestimmungen des ohzitierten Gesetzes vom 21. März 1690 und die betreffenden Bestimmungen des Statutes der hiesigen israelitischen Kultusgemeinde Hilden einen integrierenden Bestandteil der Anstellungsbedingungen. Gehalt nach Ilebereinkommen, eventuell können die P. T. Bewerber ihre Ansprüche selbst bekannt geben. Der Kultusvorstand behält sich das Recht vor, den einen oder den anderen Bewerber zur Abhaltung von Probeoorträgen nach Stryj einzuladen; die Reisekosten werden jedoch nur dem Akzeptierten vergütet. Stryj, den- 6. Juli 1914. Der Vorstand der isr. Kultusgemeinde. Dr. G o l d st e r n. Schönlatern-Bethaus-Verein Konkurs In dem orthodoxen Bethanse, I., Schönlaterngasse 6; ist die Steile eines Kantors zu besetzen. Bewerber, welche bereits; in ähnlichen Gotteshäusern tätig waren und sich mit guten Referenzen ausweiien, wollen sich melden. 8. Goldmann Obmann-Stellvertreter Wien, I., Adlergasse 3 An der hiesigen mit dem Oeffentlichkeitsrecht versehenen 4 Rassigen israelitischen Volksschule für Knaben und Mädchen, mit deutscher Unterrichtssprache, gelangt mit Beginn des Schuljahres 1914/15 die Stelle eines Lehrers •1. Klasse zur Besetzung. Mit dieser Stelle ist ein Jahresgehalt von Kr. 1600.— und eine Qualifikationszulage von Kr. 200.—, letztere bei nachweislicher Befähigung zur Erteilung des Religionsunterrichtes und in der hebräischen Sprache .an Volksschulen, welche Befähigung durch besondere Zeugnisse nachzuweisen ist, sowie mit 6 Quinquennim verbünden. Bewerber um diese Stelle müssen die österreichische Staatsbürgerschaft und die Lehrbefähigung für allgemeine Volksschulen Mit deutscher Unterrichtssprache besitzen. Der atzeptierte Bewerber wird unter Anrechnung seiner anderweitig zurückgelegten Dienstjahre für die Berechnung der Pension und der Quinquennien sofort definitiv angestellt. - Gehörig belegte Offerte sind bis längstens 31. Jnli l. I. an den Vorstand der israelitifchrn Kultusgemeinde M.-Ostrau zu richten.. Der Kultusoorsteher-Stellvertreter: Moriz Krasny. Jüngerer, religiöser, talmudisch unterrichteter Mann r i findet als 'TiEMPELDIENER Nebenbeschäftigung im Tempel Müllnergasse. — Schriftliche Anträge nur in Wien wohnhafter Reflektanten richte man an den Vorstand des Vereines »Chewra Bet hatfilah«. Konkurs Bei der israelitischen KnUnsgemeinde RONSPERG gelangt die Stelle eines autorisiert n Rabbiners der gleichzeitig Chastn, Koreh und Schochct sein muss, ab 1. November 1. J. zur Besetzung. Mit dieser Stelle ist ein JahEesgehalt von K; 1600b— samt Wohnung und den üblic >en Nebenemolumenten verbunden. Offerte sind an den gefertigten Vorstand einzureichen. Reisespesen werden nur dem Akzeptierten vergütet.; Ronsperg, im Juli 1914 Der Vorstand der israelitischen Kultusgemeinde in RONSPERG Konkurs Die israelitische Kultusgemeinde Ung.-Hradisch (Mähren) sucht für die hohen Feiertage inklusive ganz Sukkos einen geschulten, stimmbegabien Kantor der die Fähigkeit besitzt, die Mussaf- und Abendgottesdienste mit Orgel und Chor abzuhalten. Probevortrag Bedingung, doch hat nur der Akzeptierte Anspruch auf Vergütung der Reisefpesen. Zuschriften sind bis 15. August d. I. zu richten an den Vorstand der' israelitischen Küktusgemeind« in llng.-Hradifch. Der Kultusvorsteher: Sigmund F ü r st. Baufällige Grabsteine Auf der israelitischen Abteilung des Wiener Zentralfriedhofes ist eine Anzahl von Grabsteinen baufällig geworden,' das Verzeichnis derselben liegt im Friedhofamte der israelitischen Kultusgemeinde Wien, I., Sertenstettengasfe 4, III. Stock, zur allgemeinen Einsicht auf. \ Unter Hinweis auf tz16-der Friedhofordnung ergeht hiemit an alle Interessenten die Aufforderung, wegen Instandsetzung bezw. Entfernung der betreffenden Grabsteine unverzüglich das Erforderliche zu veranlassen. Wien, im Juli 1914. Der Vorstand der isral. Kultusgemeinde Wien. ß 16 der.Friedho.fordnung: Wird ein Grabdenkmal baufällig, so ist die israelitische Kultusgemeinde, falls die betreffende Partei für die Beseitigung des gefahrdrohenden Zustandes nicht Sorge trägt, berechtigt' und verpflichtet, dasselbe entfernen zu lassen. Rotel, Cafe, Restaurant Herlinger, : -Vöslan--—.------ neu renoviert, mit allem Komfort ausgestattet, rituelle Küche. Zimmer mit herrlicher Lage, mit oder ohne Pension, auf Wochen oder Monate zu vermieten. Für elegante Bedienung garantiert ED. HT E R L 1 N G E R Wien, II., Vöslau, Zirkusgasse 3 flochsträsse 19 Telephon 16.407 Telephon 26 Jahrzeittabellen billigst Artur T a n n e n b a u m, Pressbnrg, Schlossgrundg. 52 G. 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