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Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift · 1914-07-10 · 28 (10.7.1914) · page 14

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Sctti 491 Tr. Bloch's Wochenschrift R-. 28 Jung-Juda. Illustrierte Zeitschrift für unsere Jugend. XV. Jahrgang. Nr. 12. Prag, den 3. Juli 1914 (9. Thainus 5674). RedaMon und Administration: Prag, II., Stesansgasse 629. Inhalt: Morris Rosenfeld: Juda. - Ben Iehuda: Haphtarah zum Wochenabschnitte, Kap. 11. — Sieg. Werner: Von einem, der die Jugend liebte. — Zwei Briese Herzls an seinen Sohn. — E. ft.: Ausflug zurm Bache Sorek. — Oskar Baum: Freund Einfuß. — Heinrich L o e w e: Und tausend Jahre sind ihm wie ein Tag. (Forts, u. Schluß.) - Das jüdisch-chazarische Reich. — Guck in die Welt. — Uebersetzungs-Aufgabe. — Rätsel. Dr. R. Faerber. Die Sittenlehre im israelitischen Religionsunterricht an Mädchen-Lyzeen. Sonderabdruck aus dein Jahresbericht des Mädchen-Lyzeums in Mähr.-Ostrau für das Schuljahr 1913/14. Dr. R. Faerber, Rabbiner-Stellvertreter. Vier Festpredigten im Tischri 5674 (1913) nebst einem Anhänge, Referat betreffend die Gründung einer Talmud-Thora-Schule in Mähr! ch-Ostrau. Ladenpreis Kr. 2.40. Mähr.-Ostrau 1914. Im Selbstverlag. Briefkasten. G. R. R. R. L. Besten Dank und Gruß. S. 10. Dezember 1840. ft. F. Ein in historischen und genealogischen Fragen genau unterrichteter gelegentlicher Mitarbeiter verweist auf die eine bemerkenswerte Tatsache aus dem Leben des verewigten Erzherzogs Franz Ferdinand. Der genealogische Schriftsteller Otto Forst- Battaglia hat eine „Ahnentafel des Erzherzogs Franz Ferdinand" ausgearbeitet und dabei notiert, daß s.ch unter den Ahnen des Erzherzogs auch Juden, u. zw. die berühmte jüdische F am i l i e der Pierleoni befinden. (Vgl. Vogelstein u. Rieger, Geschichte der Juden in Rom. I.. S. 214 f, 218, 22, 260 s, 266, 274, 279.) Diese wurde von.Otto Forst-Battaglia auch in seinem vom Gießener Kongreß für Familiensorschung gehaltenen Referate und in seiner Broschüre „Ahnenverlust und nationale Gruppen" auf der Ahnentafel des Erzherzogs Franz Ferdinand (Halm und Goldmann, Wien 1912) veröffentlicht. Obwohl es für den Erzherzog ein Leichtes gewesen wäre, die Veröffentlichung der Tatsache^ daß zu seinen Vorfahren auch eine vornehme und adelige jüdische Famrlie gehöre, zu verhindern, chat vielmehr-der verblich me Thronfolger die Widmung der „Ahnentafel" mit großem Dank zur Kenntnis genommen. Wenn man bedenkt, wie manchmal selbst eingefleischte „Liberale" witd werden, wenn man ihre arische Abkunft nicht für ganz beglaubigt hält, so ist das Verhalten des Erzherzogs in diesem Fall wohl als ein vollgültiger Beweis dafür anzusehen, daß die Rassenfanatiker keineswegs ein Recht darauf besaßen, den Erzherzog als einen der Ihrigen zu beanspruchen. C. L. Die Eisenbahnlinie, die von Fule (Merchawjah) gebaut wird und bisher nur bis Dschenin dem Verkehr übergeben war, reicht jetzt bis zu der Station Schildk. Da die Arbeiten auf der Strecke mit großem Eifer betrieben werden, ist es nicht ausgeschlossen, daß der Verkehr aus der gesamten Strecke noch im Laufe dieses Jahres ausgenommen wird. Zur gefälligen Beachtung! Wrr ersuchen unsere gLscst Atzten Abonnenten um rechtzeitige Einsendung der tausenden Abonnementsgebühr, damit dir Zusendung des Blattes steine Unterbreckung erleide. Zur Einsendung der- Betrage wolle man stck des der letzten Nummer beiqelegten Postei»«aq- »cheiwea dedrenen. Die Administration. Ettel Goldschmidt-Stiftung für Hörer der tierärztlichen Hochschule. Anzahl der Plätze: Zwei im Betrage von .je Kr. 200.—. Bewerbongsberechtigt find: Jüdische Hörer der k. k. tierärztlichen Hochschule in Wien. Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, Studienzeugnisse. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 31. Zuli 1914. Einreichstelle: I., Seitenstettengasse 4, II. Stock (Einreichungsprotokoll). »Kol T’hilloh“ nSnn rp ir. Teil vonOberkantor und Chordipektor Josef Heller in Br ünn. Ein synagogales Musikwerk für die koken Festtage. »Das Werk enthält auf Grundlage des alten und echten Chasonus in größter Vollständigkeit die gottesdienstlichen Vorträge für welche sowohl dem modernen als auch dem konservativen Gottesdienste angepaßt sind (über 800 Nummern, darunter lOOvier- und mehrstimmige Chöre mit und ohne Orgelbegleitung, zirka 25 Sologesänge mit Orgelbegleitung sowie fünf Anhänge, und zwar sämtliche weiters JinjD ro» 'tartsb) brb wi. femer n xh nroe schließlich mehrere Chöre und Gesänge für den Freitagabend-Gottesdienst.) — Bezugspreis für Gemeinden K 60.—, für Kantoren K 45.—. Das Werk ist gegen Voreinsendung des Betrages oder mittelst Nachnahme vom Autor oder vom Verlage Carl Winiker, k. k. Hofmusikalienhandlung in Brünn, zu beziehen. DIE FREISTATT, SÄ Kultur und Politik, dient dem Kampf und dem Aufstieg der jüdischen Kulturnation und vertritt sie Europa gegenüber. — Das Organ der jüdischen Dichter deutscher Zunge, die einzige freie Tribüne, in der die geistigsten Vertreter des nationalen wie des assimilierten Judentums, der jüdischen Bourgeoisie und des jüdischen Proletariats, des Zionismus und des Diasporanationalismus eine zentrale Sammelstätte haben. — Erscheint im II. Jahrgang, monatlich 64 Seiten stark, in gänzlich veränderter, schöner Buchausstattung, unter Mitarbeit von Mathias Ach er, Mattim Anin, Schalon Asch. S. Dubnow, Julius Bab, Oskar Baum, Hugo Bergmann, Martin Beradt. Max Brod, Martin Buber, Albert Ehrenstein, Rudolf Fuchs, Moritz Heimann, David Korgen, Gustav Landauer, Else Lasker Schüler, Paul Meyer, Benzion Rubstein, Ignatz Schipper, Isak Sehreyer, R. Seligmann, Ludwig Strauss, Davis Trietsch, Arnold Zweig und viele andere. — Die Freistatt kostet halbjährig 3.50 Mark. Probenummern verlange man bei der Administration Die Freistatt, Berlin-Steglitz. G Ettel Goldschmidt-Stiftung für Israel. Bautechniker. Anzahl der Platz«: Einer im Betrage von fti* 1000.—. Bewerbungsberchch-tigt sind: Israelitische Technik des Baufaches, welche die Studien an der k. k. technischen Hochschule in Wien mit Auszeichnung absolviert haben und sich zum Zwecke der höheren technischen Ausbildung an eine vorzügliche auswärtige Fachanstalt oder auf eine Studienreise begeben wollen. Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Mittellosigkeitszeugnis, Nachweise betreffend die mit Auszeichnung absolvierten Studien im Baufache. Auszahlung des Betrages: Dieselbe wird an jenem Orte des Auslandes vorgenommen werden, an welchen sich der mit dem Stipendium bedachte Bewerber behufs Erreichung des angestrebten Zweckes nach erfolgter Verleihung begeben wird. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 31. Juli 1914. Einreichstelle: I., Seitenstettengasse 4, II. Stock (Einreichungsprotokoll). 1 Ettel Goldschmidt-Stiftung für Lehramtskandidaten. Anzahl der Plätze: Einer hri Betrage von Kr. 200.—. Bewerbuägsberechtigt sind: In Franffurt a. M. oder im österreichischen Kaiserstaate gebürtige israelitische Lehramtskandidaten in Wien. Bevorzugt sind: Verwandte des Stifters Herrn Moritz Ritter von Goldschmidt oder dessen Gattin Frau Ranette, geb. Landauer. ■ - ~ Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, Studienzeugnisse, eventuell Verwandtschaftsnachweis. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 31. Juli 1914. Einreichstelle: I., Seitenstettengasse 4, II. Stock (Einreichungsprotokoll).

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