Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Journal
- Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Volume
- 31 (1914)
- Issue
- 28 (10.7.1914)
- Date
- 1914-07-10
- Page
- – (sequence 15)
- Language
- German
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R'. 28 Dr. Bloch's Wochenschrift Leite 495 tZttel Goldschmidt-Stiftung für Techniker. Anzahl der Plätze: Einer im Betrage von Kr. 216. - . Bewerbnngsberechtigt Jinb: In Frankfurt a. M. oder im österreichischen Kaiserstaate gebürtige israelitische Hörer der k. k. technischen Hochschule in Wien. Bevorzugt sind: Verwandte des Stifters Herrn Moritz Ritter von Goldschmidt oder dessen Gattin Frau Ranette, geb. Landauer, sowie Studierende der ersten drei Jahrgänge. Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, Studienzeugnisse, eventuell Verwandtschaftsnachweis. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 31. Juli 1914. Einreichstelle: I., Seitenslettengasse 4, II. Stock (Einreichungsprotokoll). Eitel Goldschmidt-Stiftung für Lehrerswitwen. Anzahl der Plätze: Einer im Betrage von Kr. 200.—. Bewerbungsberechtigt sind: Verwandte des Stifters Herrn Moritz Ritter von Goldschmidt oder dessen Gattin Frau Ranette, geb. Landauer, und unter gleichen Verhältnissen solche Bewerberinnen, welche eine größere Anzahl unversorgter Kinder haben. Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Totenschein des Gatten, Zeugnis über den Lehrberuf des verstorbenen Gatten. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 31. .Juli 1914. Einreichstelle: I., Seitenstettengasse 4, II. Stock (Einreichungsprotokoll). Ettel Goldschmidt-Stiftung für Krankenwärter und Krankenwärtermnen. Anzahl der Plätze: Einer im Betrage von Kr. 60.—. Vewerbungsberechtigt sind: Krankenwärter oder -Wärterinnen ohne Rücksicht auf das Glaubensbekenntnis. Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, Zeugnisse über die zufriedenstellende Verwendung im Krankenwärterdienste. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 31. Juli 1914. Einreichstelle: I., Seitenstettengasse 4, II. Stock.(Einreichungsprotokoll). Karl und Rosalia Goldfchmidtfche Stiftung. Aus dieser Stiftung gelangen für das Jahr 1914 Kr. 6900.— an arme und bedürftige Personen zur Verleihung, welche ihre Verwandtschaft mit dem am 26. Februar 1902 in Wien verstorbenen Herrn Karl Goldschmidt bezw. mit dessen Gattin, der am 20. Dezember 1909 in Wien verstorbenen Frau Rosalia Go'dschmidt, geb. Engel, Nachweisen können. Als Verwandte in Ansehung dieser Stiftung sind solche Pcr-, sonen anzusehen, welche von den Urgroßeltern des Stifters Herrn Karl Goldschmidt, bezw. von den Urgroßeltern der Stisterin Frau Rosalia Goldschmidt, geb. Engel, in ehelicher Deszendenz abstammen. Gesuchsbeilagen: Geburtsdokument, Verwandtschaftsnachweis im Sinne der vorstehenden Bestimmungen, Armuts- oder Bedürftigkeitszeugnis des Eesuchstellers. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 31. Juli 1914. Einreichstelle: I., Seitenstettengasse 4, II. Stock (Einreichungsprotokoll). Katharina und Lazar Goldstein sche Witwen Stiftung. Anzahl der Plätze: Drei im Betrage von je Kr. 398.—. Bewerbungsberechtigt find: Dürftige, im Polizeibezirke Wien wohnhafte israelitische Witwen aus dem Zioilstande von tadelloser moralischer Haltung, deren Galten in der Zeit vom 16. Juli 1913 bis 15. Juli 1914 ohne Hinterlassung eines Vermögens gestorben sind und namentlich dem Rabbinats- und Lehrerstande angehört haben. Bei gleicher Dürftigkeit haben jene Bewerberinnen den Vorzug, welche die größte Anzahl unversorgter Kinder besitzen. Gesuchsbeilagen: 1. Totenschein des Gatten, 2. Geburtsschein der Bewerberin, 3. Geburtsschein der Kinder, 4. Trauungsschein, 6. abhandlungsbehördlicher Bescheid, daß die Verlassenschaft des verstorbenen Gatten armutshalber abgetan wurde. Einreichstelke: I., Seitenstettengasse 4, II. Stock (Einreichungsprotokoll). Letzter Tag der Einreichungsfrist: 31. Juli 1914. Verleihungstag: 15. Oktober 1914. Näheres in den von der Einreichstelle unentgeltlich zu beziehenden Eesuchsbögen. Der Bo» stand der israelitischen Kultusgemeinde Wien. J ahrzeittabellen 1 billigst Artur Tannenbau m, Pressbarg, Scblossgrundg. 52 G Konkurs Die israelitische Kultusgemeinde llng.-Hradisch (Mähren) sucht für die hohen Feiertage inklusive ganz Sukkos einen geschulten, stimmbegabten Kantor der die Fähigkeit besitzt, die Mussaf- und Abendgottesdienste mit Orgel und Chor abzuhalten. Probevortrag Bedingung, doch hat nur der Aheptierte Anspruch auf Vergütung der Reisespesen. Zuschriften sind bis 15. August d. I. zu richten an den Vorstand der ifraelitislchen Kultusgemeinde in Ung.-Hradisch. Der Kultusovrsteher: Sigmund F ü r ft. Konkurs An der hiesigen mit dem Oeffentlichkeitsrecht versehenen 4 klasfigen israelitischen Volksschule für Knaben und Mädchen mit deutscher Unterrichtssprache gelangt mit Beginn des Schuljahres 1914/15 die Stelle eines livdkers 1. Klasse zur Besetzung. Mit dieser Stelle ist ein Jahresgehalt von Kr. 1600.— und eine Qualifikationszulage von Kr. 200.—, letztere bei nachweislicher Befähigung zur Erteilung des Religionsunterrichtes und in der hebräischen Sprache an Volksschulen, welche Befähigung durch besondere Zeugnisse nachzuweisen ist, sowie mit 6 Quinquennien verbunden. Bewerber um diese Stelle müssen die österreichische Staats-' bürgerschaft und die Lehrbefähigung für allgemeine Volksschulen mit deutscher Unterrichtssprache besitzen. Der akzeptierte Bewerber wird unter Anrechnung seiner anderweitig zurückgelegten Dienstjahre für die Berechnung der Pension und der Quinquennien sofort definitiv angestellt. Gehörig belegte Offerte sind bis längstens 31. Juki l. I. an den Vorstand der ifraelitifchrn Kultusgemeinde M.-Ostrau zu richten. Der Kultusoorsteher-Stettverlreter > Moriz Krasny. Konkurs Bei der israelitischen Kultusgemeinde M.-Ostrau kommt für die hohen Feiertage 1914 die Stelle eines Mnssaf-Vorbeters für das Filialbethaus zur Besetzung. Bewerber, welche über eine kräftige Stimme verfügen, musikalisches Wissen haben, Bak Tokea sein müssen, wollen ihre mit Zeugnisabschriften belegten Gesuche bis längstens 24. Juli l. I. an den Vorstand der israelitischen Kultusgemeinde M.-Ostrau richten. Gehalt nach Uebereinkommen. Den zum Probevortrag Berufenen werden die Reisespesen vergütet. M. - O st r a u, am 6. Juli 1914. Vorstand der israel. Kultusgemeinde Der Kultusoorsteher-Stelkvertreter: Moriz K r a s n y. Konkurs Tenor wird vom Vorstande des Brigittenaner israelitisoh°r Tempelvereines aufgenommen Gehalt nach Uebereinkommen. Schriftliche Gesuche sind bis 31. Juli 1. J., an die Vereinskanzlei, XX., Kluckygasse 11 zu richten. Hotel, Cafö, Restaurant Herlinger, — . . -i=i Vöslan== neu renoviert, mit allem Komfort ausgestattet, rituelle Kucke. Zimmer mit herrlicher Lage, mit oder ohne Pension, auf Wochen oder Monate zu vermieten. Für elegante Bedienung garantiert ED. HERLINGER Wien, II., Vöslau, Zirkusgasse 3 Hocbstrasse 19 Telephon 16.407 Telephon 26