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Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift · 1914-06-12 · 24 (12.6.1914) · page 13

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Journal
Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
Volume
31 (1914)
Issue
24 (12.6.1914)
Date
1914-06-12
Page
– (sequence 13)
Language
German
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Nr. 24 Dr. Bloch's Wochenschrift Seite 421 Möge dieses Heft dieser fünf gesammelten Gesänge gleich einem Strauß duftender Sangesblüten in jedem Kreise, welcher Fühlung mit dem religiösen Liede hat, Eingang finden. Dem im heiligen Dienste ergrauten Verfasser rufen wir aber ein inniges Jascher Küach zu? I u n g b u n z l a u, im Mai 1914. B. Singe r, Oberkantor. Monument« Hebraica. Monumeuta Talmudica. Unter Mitwirkung zahlreicher Mitarbeiter. Herausgegeben von Pros. Dr. Karl Albrecht, Oldenburg i. Gr., Dr. Salomon Funk, Boskowitz, Prof. Dr. Nivard Schlögl, Wien. Zweiter Band: Recht. Bearbeitet von Salomon Gandz. Zweites Heft. Orion- Verlag, Gesellschaft M. b. H., Wien und Leipzig 1914. Jung-Juda. Illustrierte Zeitschrift für unsere Jugend. XV. Jahrgang. Nr. 10. Prag, den 5. Juni 1914. (12. Siwan 5674.) Redaktion und Administration: Prag, II., Stesansgasse 629. — Inhalt: Dolorosa: Psalm 124. — Ben Iehuda: IV. Buch Moses, Kapitel 11. — Nathan Grün: Was uns die Grabsteine auf dem alten jüdischen Friedhofe in Prag erzählen. (Forts.) — El. Lädier: Das Licht. — Flora Erünwald: Jüdische Geschichte. — Die Logik des gemeinen Verstandes. — Heinrich Loewe: Und tausend Jahre sind ihm wie ein Tag. (Forts.) — M. ScherIag: Bitte. — Euck in die Welt. — M. Scherlag: In meiner Kindheit. — Erperimentier-Winkel. — Heber-, setzungs-Ausgabe. — Rätsel. Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums. Begründet von Z. Frankel. Organ der Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaft des Judentumsj. Herausgegeben von Dr. M. Braun. 58. Jahrgang. Heft 3/4. Neue Folge, 22. Jahrgang. März —April 1914. — Koeber n'sche Verlagsbuchhandlung (Barasch u. Riesenfeld) Breslau, Schmiedebrücke 17/18. Inhaltsverzeichnis: Jacob Klatzkin: Hermann Cohens methodische Begründung des Judentums. (Schluß.) — Louis Ginzberg: Eine unbekannte jüdische Sekte. (Forts.) — Felir Lazarus: Das Königlich Westphälische Konsistorium der Israeliten. (Forts.) — Joses Batz: Die Darstellung der Juden im deutschen Roman des zwanzigsten Jahrhunderts. (Forts.) — Besprechung. — M. ©rann: Bibliographische Uebersicht über die im Jahre 1912 erschienenen Schriften. The Real Life. By Rabbi Louis Grossmann, D. D. New-York 1914. The Bloch Publishing Co. Ost und West. Illustrierte Monatsschrift für das gesamte Judentum. Organ der Alliance Jsraelite Universelle. XIV. Jahrgang. Heft 6, Juni 1914. Verlag: „Ost und West", Leo Winz, Charlottenburg, Knesebeckstratze 32. —, jJnhalt: B. Samuel: Die Judenseele. — Karl Schwarz: Die graphischen Künste (Mit 7 Jllustr.). — Dr. Victor Eoldschmidt: Zwei jüdische Generationen. — I. B. Levy: Jüdische Hochzeitsgebräuche im alten Frankfurt. — Dr. Theodor Reik: Der Schöpfer der neuen Seelenkunde (Prof. Sigmund Freund) (mit 1 Porträt). — S. Meisels: Das Herzenskämmerlein des Wunderrabbi. — Ta lmudicus: Aus den Wundergärten der Aggada. I. Die Schöpfung und ihr Schöpfer. — Jüdische Volksmelodie (Noten). — Mitteilungen des Zentral-Komitees der Alliance Jsraelite Universelle in Paris: Die Schulen der Alliance in den Jahren 1913—1914. (Aus den Jahresberichten der Schulleiter.) — Notizen. — Literarische Rundschau. — Büchereinlauf. „Internationale Organisation", Heft 9/10. Br. phil., jur. et seien!, polit. G. Grosch: Die Friedensorganisation der Staaten. Verlag der „Friedens-Warte", Berlin, W., Bülowstratze 66 und Leipzig. _ Kriefkasten. R. R. B. Ein jüdischer Universitätshörer aus Ungarn wird in München von der jüdischen Bevölkerung freundlich aufgenommen, und ist er unbemittelt, erhält er auch Unterstützungen. Die Vor-; lesungen an der Münchener Universität sind für junge Leute mit ausgewiesenem Reifezeugnis gerade so zugänglich wie christlichen Studenten. Spezielle Beschränkungen für österreichische Juden existieren nicht. Wie hoch die Ausgaben für Verköstigung sich stellen, können wir nicht genau ängeben. B. L. in Troppau. Dem neuen Fürstbischof von Breslau. Dr, Bertram, geht der Ruf eines Mannes voraus, der von friedlicher Gesinnung gegenüber den Andersgläubigen beseelt ist. Diese Gesinnung hat er auch gegenüber den Juden als Bischof von Hildesheim betätigt. Um nur einen Fall anzuführen: Als vor einigen Jahren in zwei größeren Orten der Diözese Hildesheim mit überwiegend katholischer Bevölkerung mehrfach von Vereinen, die unter Leitung eines Geistlichen standen, Theaterstücke ausgeführt wurden, die nach Form und Inhalt beleidigend für das Judentum und seine Anhänger waren, sorgte der Bischof Dr. Bertram, an den man sich beschwerdesührend gewandt hatte, dafür, daß solche theatralische Aufführungen sich nicht wiederholten. K. F. Die Berliner „Staatsbürgerzeitung", die einzige antisemitische Tageszeitung Berlins, hat vom 30. Juni ab das Erscheinen als Tageszeitung wegen ungünstiger Finanzlage eingestellt. Es wird die Fortführung als Wochenschrift beabsichtigt. Notiz. XXX. Staatswohltätigkeitslotterie. Die k. k. Generaldirektion der Staatslotterien veranstaltet die XXX. Staatslotterie für gesiame Militär-Wöhltätigkeitszwecke, deren Ziehung am 2. Juli 1914 stattfindet. Das Spielprogramm ist sehr reich ausgestattet und weist 21.146 Gewinste in barem Gelde im Gesamtbetrag von 625.000 Kr. auf, darunter Haupttrefse.' von 200.00k) Kr„ 50.000 Kronen, 30.000 Kr. und 20.000 Kr. usw.; die Gewinstchancen sind also überaus günstige. Lose;i 4 Kr. sind in Tabaktrafiken, Lottokollekturen, Wechselstuben, bei Steuerämtern, Postämtern, Bahnämtern usw. erhältlich. kDed. Dr. Ilsidor %. Braun II., Große Stadtgrrtgasse 7 bat jetzt die Telephon-Nummer 45.343 —- Rosalie Pollak-Wwmung für blinde Frauen. Anzahl der Plätze: Einer im Betrage von Kr. 80.—. Bewerbungsberechtigt sind: Arme erblindete oder durch schwaches Sehvermögen erwerbsunfähige Frauen oder Mädchen. Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis und ärztliches Zeugnis über die Erblindung oder die durch schwaches Sehvermögen hervorgerufene Erwerbsunfähigkeit. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 30. Juni 1914. Einreichstelle: I., Seitenstettengasse 4, II. Stock (Einreichungsprotokoll). David und Antoinette Schwarzmann-Stiftung. Anzahl der Plätze: Einer oder zwei im Betrage von zusammen Kr. 700.—. Bewerbungsberechtigt find: a) In erster Linie arme israelitische Bräute aus der Verwandtschaft des Stifters Herrn David Schwarzmann s. A. oder dessen Gattin Frau Antoinette, geb. Fliegelmann, insoferne diese Bräute von den Ellern des genannten Ehepaares oder von diesem Ehepaare selbst abstammen. b) In Ermangelung solcher Bräute arme israelitische Personen aus dem gleichen Verwandtschaftskreise. c) Bei Abgang auch solcher 1. mit dem stifterischen Ehepaare nicht verwandte arme israelitische Bräute, oder 2. israelitische verarmte Gewerbetreibende oder 3. israelitische hilfsbedürftige Witwen nach Gewerbetreibenden. Gesuchsbeilagen: Für Bewerber fub a): Geburtsschein, Armutszeugnis, Verwandtschaftsnachweis, Brautstandszeugnis und Sittmzeugnis. Für Bewerber sub b): Geburtsschein, Armutszeugnis, Verwandtschaftsnachweis. Für Bewerber sub. c 1): Geburtsschein, Armutszeugnis, Brautstandsnachweis, Sittenzeugnis, sub c 2): Geburtsschein, Armutszeugnis, Gewerbeschein, sub c3): Geburtsschein, Armutszeugnis, Gewerbeschein und Totenschein des Gatten. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 30. Juni 1914. AnszahlungstaK: 22. Januar 1915 (7. Schebat). Einreichstelle: I., Seitenstettengasse 4, II. Stock (Einreichungsprotokoll). Bräute, welche vor der Verleihung heiraten, haben keinen Anspruch auf die Stiftung. Rosalie Mintz-Witwen-Stistung. Anzahl der Plätze: Vier im Betrage von je Kr. 175.—. Bewerbungsberechtigt sind: Arme israelitische Witwen. Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, Totenschein des Gatten. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 30. Juni 1914. Einreichstelle: I., Seitenstettengasse 4, II. Stock (Einreichungsprotokoll). > Hanny von Hofmannsthal-Dormitzerfche Witwen-Sliftung Anzahl der Plätze: Einer bis vier im Betrage von zusammen Kr. 830.—. Bewerbungsberechtigt find: Verarmte in Wien wohnhafte Witwen. Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, Totenschein des Gatten. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 30. Juni 1914. Einreichstelle: I., Seitenstettengasse 4, II. Stock (Einreichungsprotokoll).

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