Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Journal
- Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Volume
- 31 (1914)
- Issue
- 24 (12.6.1914)
- Date
- 1914-06-12
- Page
- – (sequence 14)
- Language
- German
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Seite 422 Dr. Bloch's Wochenschrift Nr. 24 Kundmachung Der Vorstand der israelitischen Kultusgemeinde Wien gibt hiermit bekannt, daß die Privatiste iprüfungen aus israelitischer Religion für Schüler an Mittelschulen im II. Semester des Schuljahres 1913/14 Donnerstag, den 18. Juni von 4—6 Uhr nachmittags in der Religionsschule der israelitischen Kultusgemeinde (I., Seitenstettengasse 2, 2. Stock) durch Herrn Professor Doktor Heinrich Pollak stattfinden. Der Vorstand der israelitischen Kultusgemeinde Wien. Konkurs Mit Beginn des Schuljahres 1914/15 gelangt in unserer Kultusgemeinde die Stelle eines israelitische» Religionslehrers für Volks- und Bürgerschulen, vorläufig provisorisch, zur Besetzung. Mit dieser Stege ist ein Jahresgehalt von Ar. 2000.—, eine Aktivitätszulage von Kr. 400.— und her Anspruch auf 4 Quinquennalzulagen a Kr. 300.— gegen die Verpflichtung einer Lehrtätigkeit von 25 Stunden wöchentlich verbunden. Bewerber haben die Befähigung zur Anstellung als Lehrer an einer Bürger- oder doch zum mindesten an einer Volksschule nachzuweisen und zudem die notwendige fachliche Bildung für die Erteilung des Religionsunterrichtes. Entsprechend instruierte Gesuche sind bis 30. Juni 1. I. an den gefertigten Vorstand zu richten. Brümi, im Juni 1914. Der Vorstand der Israel. Kultusgemeinde Brünn. Konkurs An der israelitischen Knltasgemeinde Salzburg gelangt die Stelle eines Rabbiners, Predigers und Religionslehrers mit dem Dienstantritte am 1., eventuell am 15. S e p te m b e r 1914 zur Besetzung. Mit dieser Stelle ist ein Jabresgehalt von 3200 Kronen, drei Triennien ä 300 Kronen, Bezüge aus der Matrikenführung nebst Emolumenten verbunden. Bewerber, welche den gesetzlichen Bestimmungen entsprechen, den Doktortitel besitzen, im Alter unter 40 Jahren stehen, wollen ihre gehörig instruierten Gesuche unter Beilage der Photographie spätestens bis 18. Juni 1914 an den Vorstand der israelitischen Kultusgemeinde einbringen. Der Kultusvorsteher: Rudolf L ö w y. In der hiesigen Gemeinde ist zum 1. August a. C. die Stelle eines KANTORS und der zugleich (n*2BnpSn) npjB und ypin ,K*np ist, mit einem festen Gehalt von schwedis hen Kronen 3000. — (ca. 4500 Kronen Österr. Währung) und Nebeneinkommen zu besetzen. Bewerber, die m^Dp von anerkannten orthodoxen Rabbinern besitzen, wollen ihre Gesuche samt Zeugnisse nebst Angaben über Alter, Familienstand etc. bis zum 1. Juli a. c. einsenden. Den zur Probe Berufenen werden die Reisekosten ersetzt. Malmö (Schweden), 22. Mai 1914. MOSAISKA FÖRSAMLINGEN I MALMÖ -49 ERZIEHERIN oH- (Israelitin) für 2 sechsjährige Kinder (Knabe und Mädchen) für Krakau gesucht.Bevorzugt wird Person, welche die polnische Sprache beherrscht, musikalisch u. religiös erzogen ist. Offerte nebst Zeugnißabschriften und Angabe der Ansprüche zu richten unter: Postfach 132, Krakau (Galizien). Streng rituelles Hotel und Restaurant (eigenes Haus) 30 Zimmer, elektrische Beleuchtung, Bäder im Hause, feinste Küche und Getränke, gute Bedienung. */£. c13arschak, <JCofelier u. Jiestaurafeur Wien, II., Grosse Schiffgasse 3 (nächst d. Stephaniebrücke) für meine 15jährige Tochter über den Som- ^KJ v mer ein gesetztes gebildetes Fräulein welches sprachenkundig ist. Briefe|samt Photographie erbeten an J. Hermann, Hotelier, Bad Reichenhall. Für ein streng geführtes Restaurant wird für die Zeit vom 15. Juni bis 31. August eine tüchtige Köchin gesucht. Vorzustellen Dienstag oder Mittwoch Vormittag bei Frau Stößl, II., Novaragasse 43, Tür 8. G Sofie Sprecher-Widmung für Rigorofanten der Medizin. Anzahl der Plätze: Einer im Betrage von Kr. 110.—. Bewerbungsberechtigt sind: Jüdische Kandidaten der Medizin, welche vor der Ablegung des II. oder III. Rigorosums oder vor der Promotion stehen. Verleihungstag: 18. November 1914 (Sterbegedächtnistag der Widmiingsnamciitragcrul». Gefuchsbeilagen: Geburtsschein, Maturitätszeugnis, Frequentationszeugnis, Nachweis, datz der Petent vor dem II. der III. medizinischen Rigorosum oder vor der Promotion zum medicinae Doctor steht, Armutszeugnis. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 30. Juni 1914. EinreichsteNe: I., Seitenstettengasse 4, II. Stock (Einreichungsprotokoll). * . Siegmund Spitz-Studenten-Stiftung. Anzahl der Plätze: Zwei im Betrage von je Kr. 210.—. Bewerbungsberechtigt find: Arme jüdische Studierende der Medizin. Verleihungstag: 19. November 1914. Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, Studienzeugnisse. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 30. Juni 1914. EinreichsteNe: I., Seitenstettengasse 4, II. Stock (Einreichungsprotokoll). Andreas Feiglfche Witwen-Stistung. Anzahl der Plätze: Acht im' Betrage von je Kr. 100.—. Bewerbungsberechtigt find: Arme in Wien wohnhafte israelitische Witwen. Perleihungstag: 12. September 1914 (21. Elul.) Gefuchsbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, Totenschein des Galten. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 30. Juni 1914. EinreichsteNe: I., Seitenstettengasse 4, II. Stock (Einreichungsprotokoll). Wien, 1. Juni 1914. Josef Spitzer-Stiftung für des Ernährers beraubte Familien. Anzahl der Plätze: Drei oder vier im Betrage von zusammen Kr. 252.—. Bewerbungsberechtigt sind: Jüdische Familien, welche des Ernährers, sei es durch Tod, sei es durch andere Umstände, beraubt wurden. Gesuchsbeilagen: Geburtsschein des Gesuchstellers sowie Bescheinigung über das Entfallen des bisherigen Familienernährers, Armutszeugnis.; Letzter Tag der Einreichungsfrist: 30. Juni 1914. EinreichsteNe: I., Seitenstettengasse 4, II. Stock (Einreichungsprotokokl).