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Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift · 1914-04-10 · 15 (10.4.1914) · page 20

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Journal
Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
Volume
31 (1914)
Issue
15 (10.4.1914)
Date
1914-04-10
Page
– (sequence 20)
Language
German
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Seite 256 Dr. Blochs Wochenschrift. Nr. 15 I d e l s o h n: Aus dem geistigen Leben der jeinenischen Juden. (Poesie und Sitten.) — Dr. S. M. Melamed: Zur Geschichte des Ehies-Rabbinats in England (mit 1 Porträt). — Ernst L e mb e r g e r: Jüdische Porträtminiaturisten. (Ein Beitrag zur Geschichte der Kunst bei den Juden.) Mit 3 Illustrationen. — A. König: Auf der l^che nach jüdischen Volksliedern. — Jakob Lörvenberg: Die Mutter. — Pessach-Legenden. Mitgeteilt von Bar-Ami. — „Die maskierte Welt" (Noten.) — Mitteilungen des Zentralkomitees der Alliance Jsraelite Universelle in Paris: Die Israeliten in Marokko. — Bericht aus Konstantinopel. — Die Schulen der Alliance in den Jahren 1913 bis 1914. (Aus den Jahresberichten der Schulleiter.) — Notizen. — Literarische Rundschau. — Verlag „Ost und West", Leo Winz, Charlottenburg, Knesebeckstraße 32. Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums. Begründet von Z. Frankel. Organ der Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaft des Judentums. Herausgegeben von Dr. M. Braun. 27. Jahrgang. Heft 11/12. Neue Folge, 21. Jahrgang. November-Dezember 1913. Inhaltsverzeichnis: Josef Baß: Die Darstellung der Juden im deutschen Roman des zwanzigsten Jahrhundert. — Louis G i n z b e r g: Eine unbekannte jüdische Sekte. (Forts.) — A. Z. Ideljohn: Die gegenwärtige Aussprache des Hebräischen bei den Juden und Samaritanern. (Schluß.) — Alfred Zweig: Der Pentateuch-Kommentar des Joseph Bechor-Schor zum fünften Buche Moses. (Forts.) — Dr. M. Weißbcrg: Die neuhebräisch: Ausklärungsliteratur. — Besprechungen. — M. Braun: Bibliographische Uebersicht über die im Jahre 1912 erschienenen Schristen. (Forts.) — Koebern'sche Verlagsbuchhandlung (Barasch u. Riesenseid), Breslau, Schmiedebrücke 17/18. The Jewish Review. Edited by Norman Bentwich and Dr. Joseph Hochman. Vol. IV. Nr. 24, March. 1914. Contents: Editorial Notes: The Fight for Hebrew in Palestine; Schism in German Jewry; The Outlock in Russia; The Importance of Jewish Statistics. — E. N. Adler: Bacher: A Personal Note. — Israel Cohen: The Progreß of Education in Jewry. — J. Mann: The Observance of the Sabath and the Festivals. — F. 8. Spiers: Jewish Contributions to Science in the Middle Ages. — Reviews of Books: Coins of the Jews. — Geo. Routledge & Sons, London. Le Tradnctenr, The Translator, II Traduttore, drei Halbmonatsschriften zum Studium der französischen, englischen, italienischen und deutschen 'Sprache? 'n , i Diese Sprachschriften bieten hauptsächlich folgenden Inhalt: Interessante Erzählungen, naturwissenschaftliche Aufsätze, Handelsbriese, Belehrungen über Länder- und Völkerkunde, Handel, Sitten und Gebräuche, entweder mit genauer llebersetzung oder mit Fußnoten. Neben dem Sprachstudium berücksichtigen sie auch die Aneignung wichtiger Sachkenntnisse. Ganz besonders nützlich dürften die in jeder Nummer enthaltenen Gespräche sein, in denen hauptsächlich die in den Schulen nicht genug gepflegte Umgangssprache berücksichtigt wird. Außerdem wird den Lesern Gelegenheit geboten, mit Ausländern zu korrespondieren. — Probenummern für Französisch, Englisch oder Italienisch kostenfrei durch den Verlag des „Traducteur" in La Chaur-de-Fonds (Schweiz). The Teacher's Institute of the Hebrew Union College. Programm 1913—1914. Kriefkasten. I Platsche» in St. Wir sind nicht Ihrer Meinung, daß eine derartige Bemerkung unbedingt in der öffentlichen AntünLigung zu erscheinen hat. Es genügt die Tatsache, daß ein jüdischer Bewerber akzeptiert wird. Liberaler. Schaß-Dhewra sind keine „Bücher", die man auf dem Karren führen kann. Die christlichsoziale Stadtherrschaft ist allerdings stark verschanzt. — A.le Bezirksämter, Feuerwerke, Elektrische, Gaswerke, Polizeiämter, Straßenkehrer, Laternenanzünder, die Personale von den Schulgebäuden, Lieferanten der Kommune, Leute aus der Bürgerfabr-k usw. usw. bilden schon zweihundert Mille Wähler, bevor die Wahl angeht. Wo bleiben die anderen Machinationen? Um so größer ist die Pflicht der Einigkeit und des Zusammenhaltens. B. L. Die Schriftstellerin Else C r o n e r, welche seit einigen Jahren so viel über die „Jüdin" schreibt, gehört längst dem protestantischen Bekenntnis an. R. F. Ja. Bezeichnend hierfür ist die Anekdote, die David Werner Amram in seinem Aufsatze ..Century of Jewish Liie in England" erzählt, deren Heldin die Lady of Limerick bildet, die, als sie siebzig Jahre alt geworden, einen ihr bekannten jüdischen Eroßkaufmann ersuchte, ihr einen hebräischen Lehrer zu empfehlen. Als der jüdische Kaufmann verwundert fragte, wozu die hohe Dame in so vorgerücktem Alter hebräisch zu lernen wünsche, antwortete diese offenherzig: „Gerade weil ich mich schon so alt fühle und nicht mehr lange zu leben habe, möchte ich noch rasch hebräisch lernen, damit, wenn ich, von dieser Welt abberufen, vor den Richterstuhl meines Schöpfers treten muß, in der Lage sei, mit seiner Allmacht in seiner eigenen Sprache zu sprechen." Notizen. Jüdische Bühne. Direktion M. Siegler. Hotel Stefanie ll., Tavoritratze 12. Sonntag den 12. April, halb 4 Ukr nachmittags: Der Schneider als Gemeinderat. Komödie in 4 Aufzügen von M. Richter. Sonn-ag d-n 12. und Montag den 13. April, 8 Uhr abends, zum erstenma'e: Kibed biv -.der Das 5. Gebot. Mittwoch den 15. April: Ruche! Degel Machne Jehude Operette in 4 Auszügen von S ch a r k n w e 11). Wiener Bank-Verein. In der Generalversammlung vom 3. April 1914 wurde die Erhöhung des Mtienkapitales von Kr. 130,000.000.— auf Kr. 150,000.000.— durch Ausgabe von 50.000 Stück neuen Aktien ä Kr. 400.— Nominale beschlossen.. Auf Grund dieses Beschlusses hat der Administrationsrat 24.000 neue Aktien fest begeben und räumt den derzeitigen Aktionären auf die restlichen 26.000 Stück das Bezugsrecht zum Preise von Kr. 500.— für jede neue Aktie, zuzüglich 5 °/o Zinsen von diesem Betrage ab 1. Jänner 1914 in der Weise ein, daß aus je 25 alte Aktien 2 neue Aktien entfallen. Die Anmeldung des Bezugsrechtes hat bei sonstigem Verluste desselben in der Zeit vom 4. April bis einschließlich 14. April 1914 in Wien bei der Effektenabteilung des Wiener Bank-Verein, bei sämtlichen Zweigniederlassungen desselben und bei einigen befreundeten Banken im Auslande zu erfolgen. 57/117 JEDER BESONDEREN ANZEIGE! Siegmund Bondi und Frau II., Untere Augarten st asse Nr. 1 Zeigen hocherfreut die Gehurt eines Knaben an. Zur gefälligen Beachtung! Wir er such Ln unsere geslhählen Abonnenten um rechtzeitige Einsendung der laufenden Mbonnementsgebühr, damit die Zusendung des Blattes keine Unterbrechung erleide. Zur Emsenduna der Betraae wolle man sich des betgelegten Poste^aegssheiwea bedienen. Die Administration. Prediger Mannheimer-Stiftung. Am 17. Oktober jedes Jahres gelangen die Zinsen des „Prediger Mannheimer-Vereines" zur Verteilung. Anspruch auf diese Unterstützung haben bedürftige Rabbinen, Prediger und Lehrer in Oesterreich-Ungarn, welche dienstunfähig geworden sind, oder veren unversorgte und vermögenslose Witwen und Waisen. Die Bewerber müssen in einer Gemeinde durch eine Reihe von Jahren das Amt in würdiger Weise verwaltet haben. Die Würdigkeit und Bedürftigkeit der Bewerber sowie die Dienftunfähigkeit sind nachzuweisen. Unbelegte oder mit Urkunden in fremden Sprachen belegte Gesuche werden nicht berücksichtigt. Ungestempelte Gesuche sind längstens bis zum 30. Juni jedes Jahres unter der Adresse: Eßlinggasse 7, zu übersenden. Theresia Neumann Stiftung für arme Israel. Lehrerswitwen. Anzahl der Plätze: Zwei im Betrage von je Kr. 80.—. Bewerbungsberrchtigt sind: Arme israel. Lehrerswitwen. Verlerhungstag: 5. Juli 1914 (11. Thamus). Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Totenschein des Gatten, Nachweis, daß dieser dem Lehrerstande angehörte, Armutszeugnis. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 30. April 1914. Einreichstelle: I., Seilensteliengasse 4, II. Stock (Einreichuygsprotokoll).

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