Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Journal
- Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Volume
- 31 (1914)
- Issue
- 15 (10.4.1914)
- Date
- 1914-04-10
- Page
- – (sequence 21)
- Language
- German
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Nr. 15 Dr. Blochs Wochenschrift. Seite 257 Cttel Goldschmidt-Stiftung für israel. Bautechniker. Anzahl der Plätze: Einer im Betrage von Kronen 1000.—. Bewerbungsberechtigt sind: Israelitische Techniker des Baufaches, welche die Studien an der k.?. technischen Hochschule in Wien mit Auszeichnung absolviert haben und sich zum Zwecke der höheren technischen Ausbildung an eine vorzügliche auswärtige Fachanstalt oder aus eine Studienreise begeben wollen. Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Mittellosigkeitszeugnis, Nachweise betreffend die mit Auszeichnung absolvierten Studien im Bausache. Auszahlung des Betrages: Dieselbe wird an jenem Orte des Auslandes vorgenommen werden, an welchen sich der mit dem Stipendium bedachte Bewerber behufs Erreichung des angestrebten Zweckes nach erfolgter Verleihung begeben wird. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 30. April 1914. Einreichstelle: I., Seitenstettengasse 4, II. Stock (Einreichungsprotokoll). Der Vorstand der israel. Kultusgemeinde Wien. Sigmund Edler von Wertheimstein Stiftung für feine armen nächsten Anverwandten. Anzahl der Plätze: Unbestimmt, zusammen im Betrage von Kr. 420.—. Bewerbungsberechtigt sind: Die armen nächsten Anverwandten des Stifters. Verleihungstag: 18. Juni 1914. Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Verwandtschastsnachweis, Armutszeugnis. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 30. April 1914. Einreichstelle: I., Seitenstettengasse 4, II. Stock (Einreichungsprotokoll). Marie Daffinger-Stiftung für arme ifr. Famil'en. Anzahl der Plätze: Vier im Betrage von je Kr. 42.—. Bewerbungsberechtigt sind: Arme israelitische Familien-Oberhäupter. Verleihungstag: 18. Juni 1914. Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, eventuell Totenschein des Gatten. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 30. April 1914. Einreichstelle: I., Seitenstettengasse 4, II. Stock (Einreichungsprotokoll). Sigmund und Agnes Beer-Stiftung. Anzahl der Plätze: Unbestimmt im Betrage von zusammen Kr. 280.—. Bewerbungsberechtigt sind: Würdige, unverschuldet in Not geratene jüdische Familien. Bevorzugt sind: Kompetenzberechtigte Einschreiter, welche nachzuweisen vermögen, daß sie mit Herrn Sigmund Beer (gestorben 7. Mai 1905 in Wien) bezw. mit Frau Agnes Beer, geb. Hofmann (gestorben am 27. Juli 1909 in Wien) nicht über den 6. Grad hinaus verwandt sind. Verleihungstag: 10. Ab — 2. August 1914. Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, gegebenenfalls Totenschein bezw. Verwandtschaftsnachweis. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 30. April 1914. Einreichstelle: I., Seitenstettengasse 4, II. Stock (Einreichungsprotokoll). Jfak Kuffler-Utiftung zur Heiratsausstattung armer ifraelitifcher Mädchen. Anzahl der Plätze: Einer im Betrage von Kr. 450.—. Bewerbungsberechtigt find: Arme jüdische, in Wien wohnhafte Bräute. Bevorzugt sind: Mit dem Stifter Herrn Jsak Kuffler verwandte arme israelitische Bräute, insbesondere Kinder seiner Nichte Regine Wichs, verehelichte Kohn, auch dann, wenn diese Bräute nicht in Wien wohnen. Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Sittenzeugnis, Verlobungsnachweis, Meldezettel, event. Verwandtschaftsnachweis. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 30. April 1914. Einreichstelle: I., Seitenstettengasse 4, II. Stock (Einreichungsprotokoll). Bewerberinnen, welche vor der Verleihung heiraten, haben keinen Anspruch auf diese Stiftung. mit vollständiger Verpflegung be1 VJÄ.™ .L^l anständigen älteren Leuten sucht älterer Herr. Familienanschluss erwünscht. Innere Stadt oder Stadtnahe. Gefällige schriftliche Offerte an MORITZ SCHRKIKR, I., Sterngasse Nr. 3. Dr. Benjamin Berlhold London Stipendien- Widmnng. Anzahl der Plätze: Einer oder zwei im Betrage von zusammen Kr. 400.—. Zweck der Widmung: Stipendien an arme israel. Hörer der Wiener k. k. medizinischen Fakultät zur Bestreitung der Rigorosen- oder anderer zur Erlangung des Diploms erforderlicher Prüfungstaren. Bevorzugt sind: Unter den Einschreitern jene, welche nachzuweisen vermögen, dah sie von den Eltern des Widmungserrichters — Herrn Lazar London und Frau Mirjam, geb. Reihmann — in direkter Linie abstammen. Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, Maturitätszeugnis. Inder, Hochschul-Studienzeugnisse, gegebenenfalls Nachweis der Abstammung von den Eltern des Widmungserrichters. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 30. April 1914. Einreichstelle: I., Seitenstettengasse 4, II. Stock (Einreichungsprotokoll). Wien, 1. April 1914. Der Vorstand der israelitischen Kultusgemeinde Wien. Konkurs. An der vierklassigen israelitischen Privatvolksschule mit Oeffentlichkeitsrecht in Graz gelangt mit Beginn des Schuljahres 191415 die Stelle eines VOLKSSCELULLEHRBRS zur Besetzung. Bewerbungsgesuche sind bis 1. Mai d. I. an den Vorstand der israelitischen Kultusgemeinde Graz, Erieskai 53, zu richten, und sind mit einem eingehenden curriculum vitae, mit Heimatsdokumenten, Prüfungsbezw. Verwendungszeugnissen und einer Photographie zu belegen. Oesterreichische Staatsbürger werden bevorzugt; Ausländer müssen sich verpflichten, die österreichische Staatsbürgerschaft zu erwerben. Bewerber, die das dreihigste Lebensjahr überschritten haben, werden nicht berücksichtigt. Der Gehalt richtet sich nach den für die Lehrer an den öffentlichen Volksschulen in Graz geltenden gesetzlichen Bestimmungen. Israelitische Kultusgemeinde Graz. Der Sekretär: Der Präses: Dr. L e m b e r ge r. Simon R e n d i. Israelitische Kultusgemeinde Wien. Z. 1437 ex 1914. Wien, 3. April 19t i. Kundmachung. Der Kultusvorstand bringt hiemit zur Kenntnis, dah in Gemähheit des § 91 des Statuts der israelitischen Kultusgemeinde Wien die Rechnungsabschlüsse über die Einnahmen und Ausgaben der Kultusgemeinde und sämtlicher unter Gemeindeverwaltung stehender Fonds und Anstalten für das Jahr 1913 vom 3. April 1914 ab durch 14 Tage im Sekretariate der israelitischen Kultusgemeinde Wien, I., Seitenstettengasse 4, 3. Stock, während der Amtsstunden zwischen 9 und 12 Uhr vormittags zur Einsicht der Mitglieder aufliegen. Die Eemeindemitglieder sind berechtigt, innerhalb dieser Frist ihre Erinnerungen schriftlich einzubringen. Dt-r Vorstand der israelitischen Kultusgemeinde Wien. •» Kultusgemeinde Karolinental. «*— Konkurs. Mit 1. September 1914 gelangt die Stelle eines musikalisch geschulten H. Kantors und Religion slehr er* gegen ein Anfangsgehalt von 2400 Kronen zur Besetzung. — Bewerber wollen ihre Gesuche mit Angabe des Alters, Familienstandes, der Vorbildung, bisherigen Verwendung und der Sprach’ Kenntnisse unter Anschluss von Zeugnisabschriften bis 20 April 1914 beim Vorstande einbringen.