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Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift · 1914-03-20 · 12 (20.3.1914) · page 12

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Journal
Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
Volume
31 (1914)
Issue
12 (20.3.1914)
Date
1914-03-20
Page
– (sequence 12)
Language
German
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Seite 196 Dr. Blochs Wochenschrift. Nr. 12 weniger ihn den Vögeln des Himmels oder dem Wilde des Feldes preiszugeben, und erst nachdem die Verurteilten auch ihre Begräbnisstätte erhielten, ließ sich Gott erbitten für das Land. '-7 —— (Fortsetzung folgt. 1 gfottttttr. -rnjn „Die Zukunft". Ein literarisch-wissenschaftliches Sammelbuch, redigiert' von S. I. Hurwrtz. Verlag „Sinai", Berlin; Kurfürstendamm 51, fünfter Band, 5673 (Hebräisch). Das ausgezeichnete Jahrbuch, dessen 5. Band vorliegt, enthält eine Sammlung von Arbeiten, die ale wertvoll sind. Zunächst drei Artikel allgemeiner Natur, Ausführungen über die Judennot. Der erste Artikel zeichnet die Symptome des Verfalles, ist ein Schrei der Verzweiflung. Der zweite Artikel: „Von einem Rabbiner", erkennt keine besorgniserregenden Erscheinungen im Judentum. Der Verfasser des dritten Artikels möchte die Juden dazu erziehen, auch an ihr eigenes Verschulden zu denken und nicht immer die Feinde anzuklagen. Der Schwerpunkt der Judennot liege innerhalb des Judentums. Eine wertvolle Arbeit zur Geschichte der Kabbala und ihrer Bannerträger liefert Horode tz k y. Maier B a l a b a n stellt sich mit einer gründlichen Arbeit über die Frankisten. Die Lehre des Chassidismus behandelt ein Aufsatz von M. I. Berdyczewtzki, der jeden Kenner interessieren dürfte. Ebenso eine Arbeit von Bar T o b i a: „Zweitausend Jahre Messianismus". Ein verwandtes Gebiet behandelt auch der Artikel des Prof. I. M. Eutmann (Budapest) über den Propheten Elias in der jüdischen Sage. Der Band enthält ferner die Vollendung des im vorigen Jahrgang begonnenen Artikels von I. N. Simchoni über Ezechiel, eine Untersuchung über, die Hochzeitsbräuche in der Zeit des Talmud von A. Sch. Hirschberg, und ein Kapitel aus dem in Fortsetzungen im „Heathid" erscheinenden Werke Dr. Joses Klausners über den Stifter der christlichen Religion. Der Band reiht sich würdig seinen Vorgängern an und bildet eine willkommene Gabe für ale Freunde der jüdischen Literatur. N Vessillo Jsraelitico (Die israelitische Fahne) erscheint jede 2. Woche in Turin (Italien), Via Lanfranchi 22. Herausgegeben von Dr. F. Servi. Diese im 62. Jahre erscheinende sehr gut redigierte jüdische Zeitschrift zählt die besten Namen der jüdisch-italienischen Eelehrtenwelt, auch auswärtiger Fachschriftsteller, zu ihren Mitarbeitern und verdient in unseren gutjüdischrn Kreisen überall gelesen zu werden, lleberdies orientieren sich auch unsere Jtalienreisenden aus dem „Vessillo" über die Orte, in denen sie rituell verpflegt werden können. A. Ost und West. Illustrierte Monatsschrift für das gesamte Judentum. Organ der Alliance Jsraelite Universelle. XIV. Jahrgang. Heft Nr. 3, März 1914. Inhalt: Die „Politik" der Alliance Jsraelite Universelle. — Ernst Lemberger: Jüdische Porträtminiaturisten. (Ein Beitrag zur Geschichte der Kunst bei den Juden.) Mit 11 Illustrationen. — Albert Bach: Die Bekämpfung des Hasses, eine Kulturmission der Juden. — A. Z. Jdelsohn: Aus dem geistigen Leben der jemenischen Juden (Poesie und Sitten). — Dr. S. Melamed: Zur Geschichte des Chief-Rabbinats in England. (II.) — Marie Riesenfeld: Der Glasschrank. — „Rähels Klage". (Noten.) — Mitteilungen des Zentralkomitees der Alliance Jsraelite Universelle in Paris: Die Israeliten in Rumänien. — Notizen. — Dr. N. M. Nathan: Literarische Rundschau. — Verlag „Ost und West", Leo Winz. Eharlottenburg, Knesebeckstraße 32. Le Traduclerir, Th« Translator, Jl Traduttsre, drei Halbmonatsschriften zum Studium der französischen, englischen, italienischen und deutschen Sprache. - Gar manche haben in der Schule französisch, englisch oder italienisch gelernt und lassen die erworbenen Kenntnisse aus Mangel an Hebung wieder zerfallen, anstatt sie zu erweitern und zu veroolUommnen. Diesem llebelstande wird durch die obengenannten Publikationen auf möglichst einfache und unterhaltende Weise durch Darbietung reichhaltigen Lese- und Uebungsstosfes abgeholfen mit ganz besonderer Berücksichtigung der alltäglichen Sprache, fürdie Jxan leider in den Schulen so wenig Zeit findet. — Probenummern PiT Französisch^ MrtzlHH oder Italienisch lostensrei durch denVer- 7äg des „Trädutteür" »n La Ehäur-de-Fonds (Schweiz). - Friedrich Hirth. Heinrich Heines Briefwechsel. Erster Band. 1914, Georg Müll e r, München und Berlin. Kiefer den Jehuda, Jerusalem. Gesamtwörterbuch der alt- und .peuhebräischen Sprache. Vol. IV. Fasz. 8, 9, 10, Pol. V. Fasz. 1, 2, 3. L a ng e n f ch e kdt f ch e Verlagsbuchhandlung '(Prof. G. Langenscherdt), Berlin-Schöneberg. Dr. Heinrich Loewe, PjAiochekar'i ay "Üx-. rgl7'.MiveHktätA Bibliothek zu Berlin. Führer durch den Lesesaal: P.. i Theologie, Schriften zur Einführung in die Benützung der Berliner Universitäts- Bibliothek. Herausgegeben von der Verwaltung. «Heft 3. Preis 50 Pfennig. Berlin 1914. Druck und Verlag opn 'Georg Re i m e rf Jung- Juda. Illustrierte Zeitschrift für" unsere Jugend'. XV. Jahrgang Nr. 4, Prag, den 13. März 1914 (15. .Adar 5674)2 Inhalt: Der stolze Arme. — Volks sagen zum Buche Ester (Umg, Jüd. Ztg). — Prof. Dr. Nathan G r un: Die Altneusynagoge und die .Altsynagoge in Prag. (Forts.) — Oskar B am m : Erölinf der König aller Zauberer. — Thorarollenschreiber. (Jllustr:) — I ^.Heller: Ich glaub' an Dich. — M. A n t s ch e r l:' Purimlied. — Josef Hart: Die drei Freunden (Forts) — H.'Fa'lkenb e r g: Aus der Synagoge. — Guck in die Welt. — Uebersetzungs- Aufgabe. — Rätsel. — Redaktion und Administration : Prag; II., Stephansgafse 629.; ...; ... Briefkasten. N. V., Berlin. Else Croner, die Verfasserin des auch , in unserm Blatte angezeigten Buches „Die moderne Jüdin", ist seit Jahren zum Christentum übergetreten. „Rassenschnüffler". Der Herausgeber des antisemitischen Machwerks „Semi-Kürschner", Ph. Staufs in Berlin-Lichterfelde, hat in der Nr. 279 des „Hammer" vom 1. Februar sich wehmütig wegen der im „Semi-Kürschner" enthaltenen zahlreichen Jrrtümer bei den Betroffenen entschuldigt und sich selbst damit zu trösten versucht, daß von den letzteren auch einige, die „ganz und gar im Fahrwasser des Judentums" schwimmen und deshalb irrtümlich für Juden gehalten wurden, sich von dieser Einschätzung unangenehm berührt gefühlt hätten. Daß Dr. Ernst Wachler, der „alldeutsche" Begründer des Bergthcaters in Thale und langjährig? Herausgeber der Zeitschrift „Die Jahreszeiten" in den „Semi-Kürschner" geraten ist, ist sehr geeignet, Humor zu erwecken. Wie sehr es aber den Herausgeber schmerzt, daß es einen Mann trifft, der sich „im besten Sinne (Pudors?) alle die Jahre seines Hervortretens betätigt hat", geht aus der Erklärung hervor: „So wird Herr Dr. Wachler in der noch in diesem Jahre erscheinenden Neuauflage aus dem „Semi-Kürschner" auslcheiden, aus denselben im Vorwort niedergelegten Gründen, wonach wir andere, in denen das arische B'luterbe die fremden Rassenteile überwand, bereits nicht ausgenommen haben." ' I. E. Beim' Vau" des ' Gemeindehauses 'der' ''Kultusgemeinde Graz wird die Cabbathruhe streng beobachtet. Trotz der Mehrkosten hat der Vorstand über Anregung des Präses, Herrn Simon R e n d i, einstimmig beschlossen, an Sabbathen die Bauärbeiten ruhen zu lassen. Das ist gewiß ein nachahmenswertes Beispiel. Notizen. Jüdisch« Bühn«. Direktion: M. Siegler. Hotel Stefanie, Wien, II., Taborstraße 12. Freitag, den 20. März 1914, Wolfsthals Operette in 4 Aufzügen: >,Tochter Jerusalems". — Samstag, den 21. März 1914, Sonntag, den 22. März und Montag, den 23. März, zum erstenmale: „Gott 's Mischpet", von L. Jungwirth, Musik von Kantor Joses Grob — Sonntag, den 22. März 1914, nachmittag halb 4 Uhr: „König Ahasver". — Dienstag, den 24. März 1914: „Schabbes Kojdesch" s Operette von Feinmann. — Mittwoch, den 25. März 1914 (nachmittag): „Var Kochba" von Goldfaden. — Mittwoch, den 25, März, 8 Uhr abends: „Jorm Hachipe". — Donnerstag, den 26. März: Ehrenabend des Herrn und der Frau Jungwirth und Fräulein Körner: „Jehuda und Israel". Union-Bank. Die vierundvierzigste rrdentliche Generalversammlung der Aktionäre der Union-Bank findet Montag, d en-30. MchrzlhlA, um 11 Uhr vormittags im Änstaltsgebäude, I., Renngässe Nr. 1, statt. ' Tagesordnung : 1. Bericht . des Verwsltungsrates und Vorlage des Bilanz-Abschlusses pro19l3; 2. Bericht des .Revisions-Ausschusses und BeschlubWsungi.ihierühch:.;,, s3. Heschlutzsassung über die Verwendung des ReWgeipmrchsij %' ^AAchsle«: ft» den Verwaltungsrat; 5. . Wahl des Revisions-Ausschusses für das Jahr 1914. - 77 . .. 77 7 .. Die stimmberechtigten Herren Aktionäre, welche.ay der Generalversammlung teilzunehmen wünschen, ' wollen "ihre mäßhrit des 8 ,27 der Statuten spätestens am. 23,, 7Msirz d. I. deponieren, und zwar: in M i e n bei der Liguidatur^ de^Union- Bank, in . T r i e st bei der Filiale^ der, Union-Bank, m.L.emb e r g bei der Union-Bank, Filiale Lemberg, i in. , B er l in,,beidem A. Schaaffhausen'fchen Bankverein.. yher..chei .der. iDreD)M Bank, in Fxanstsurk a. M. hei2der Deutschs Esfekt^sf^.ünhiWechsel- Bank oder bei der Dresdner Bank in Frankfurt a7sM., ..M M-ü Ach e n.: beidM, Bayerischen ,HypochekMx und Wechsel-Bank oder bei der Dresdner Bank, Filiale München, in Nürnberg

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