Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Journal
- Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Volume
- 31 (1914)
- Issue
- 12 (20.3.1914)
- Date
- 1914-03-20
- Page
- – (sequence 13)
- Language
- German
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Nr. 13. Dr. Blochs Wochenschrift. Seite 197 bei -er Dresdner Bank, Filiale Nürnberg, in Basel, Genf, S tr. Ga I l e n und 3 ö r i ch bei dem Schweizerischen Bankverein oder bei der Eidgenössischen Bank (A.-E.). 'Die Aktien sind unter Anschluß von Konsignationen zu erlegen, . welche vom Einreicher eigenhändig zu unterzeichnen und für Wien in zwei Eremplaren, für die anderen Erlagste.lrn in drei Eremplaren auszufertigen, sind. — Ein Errmplar der Konsignationen erhält der Deponent mit der Empfangsbestätigung versehen zurük; nach abgehaltener Generalversammlung werden die Aktien gegen ÄDstellung dieser Konsignationen ausgefolgt. — Das Stimmrecht kännvomAktionär oder von dessen gesetzlichem Vertreter ,persönflch oder durch Bevollmächtigung eines anderen stimmberechtigten Aktionärs aüsgeüot werden. (§ 28 der Statuten.) Wien, 11. Marz 1914. Union-Bank^ Karl und Rosalia Goldschmidtsche Stiftung für Waisenunterstützung. Anzahl der Platze: Unbestimmt, im Betrage von je Kronen 100.— bis Kronen 300.—. Bewerbungsberechtigt sind: Bedürftige israel. eltern- oder vaterlose Kinder, welche sich nicht in Anstaltspflege befinden. Vorzugsberechtigt sind: In erster Linie solche Bewerber, welche nachzuweisen in der Lage sind, daß sie von jenen Bediensteten israel. Konfession abstammen, welche bei den Firmen „Goldschmidt & Sonnenfeld", „Goldschmidt, Kodier & Co.", ,.Goldschmidt und Landsinger" und „Carl Eoldschmidt", sämtliche in Wien, im Dienstverhältnisse gestanden sind; in zweiter Linie solche Bewerber, deren Vater bezw. Mutter Kultussteuer zahlendes Mitglied der Wiener israelitischen Kultusgemeinde war und nachträglich in Verarmung geraten ist. Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Heimatschein, Armutszeugnis, Verwendungsausweis (Schulzeugnis, Bestätigung des Arbeitgebers ec. u.) Verwaltungsnachweis und gegebenen Falles bei Geltendmachung des Anspruches auf ein Vorzugsrecht die entsprechenden Nachweisungen hierüber. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 31. März 1914. -Einreichstelle: I., Seitenstettengasse 4, II. Stock (Linreichungsprotokoll). Das Stiftungskuratormm,. Otto Cohnfche Stiftung für mittellose jüdische Realschüler, errichtet von Herrn Salo Cohn, Anzahl der Platze: Drei im Betrage von je Kronen 130.—. Bewerbungsberechtigt sind: Würdige, arme, fleißige jüdische Realschüler. Verleihungstag: 30. Mai 1914. Gefuchsbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, Studienzeugnisse. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 31. März 1914. Einreichstelle: I., Seitenstettengasse 4, II. Stock (Einreichungsprotokolfl. Ignatz L. Pollakfche Stipendien-Sttftung zum Andenken an seine Tochter Adele, verehelichte Grast. Anzahl der Plätze : Einer im Betrage von Kronen 84.—. Bewerbungsberechtigt find: Arme israel. Schüler der in Wien bestehenden Gymnasien. Verleihungstag: 5. Juni 1914 (11. Siwan). Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, Studienzeugnisse. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 31. März 1914. Einreichstelle: I., Seitenstettengasse 4, II. Stock (Einreichungsprotokoll). Hermann Freiherr von Todesco-Waifen- und Armen- Stistung. ' s Änjrchl der Plätze: Drei im Betrage von je Kronen 440.— ünd. sfünf im Betrage von fe Kronen 350.^. s / BeMrbllngsberechtigt sind: In Wien geborene oder dahin 'Msttzndkg'es;. Waisetz,''' 'welche-. unter der Obhut des Vereines zur Unterstützung und Versorgung hilfsb.edürsitger Waisen der israel. Kultusgemeinde Wien stehen, und zwar Knaben, die das -14. Lebensjahr, sowie Mädchen, die das 16. Lebensjahr bereits vollendet haben/ J' \ Verleihungstag: 16. Juni 1914 (22. Siwan). '! Gesuchsbeilagen: . Geburtsschein, Heimatschein, Armutszeugnis, 'Nächwech der Verwaisung, Verwendungsnachweis (Schulzeugnis, Bestätigung des Arbeitsgebers usw.usw.). . Setztet Tag der Einreichungsfrist: 31. März 1914. / : Einteichstelle : 1., Seitenstettengasse 4, II. Stock (Einreichungstxrgtokoll).. sDer Pörstgnd der' istaek^ Kultusgemeinde Wien. Moses Ehrlich und Ro'a Ehrlich-Stistung für Braut- AuGattunF. Anzahl der Plätze: Einer im Betrage von Kronen 400.—. Bewerbungsberechtigt sind: Arme jüdisch: Bräute. Bevorzugt sind bei' g'e'ch:r Würdigkeit: a) in erster Linie solch: bewerbungsberechtigte Ei ischreiterinnen, welche von dem Stifter bezw. dessen Gattin in direkter Linie abstammeu, oder mit denselben in der Sritenlini: nicht über den sechsten Grad hinaus verwandt sind; b) in zweiter Linie nach Holleschau oder nach Kremsier zuständige Bewerberinnen. Verlegung stag: 2. Ju.i 1914 (3. Thamus) als Sterbegedächtnistag der Frau Rosalia Ehrlich. Grsuchsbeilsgen: Geburtsschein, Armutszeugnis, Sitienzeugnis, Verlobungsnachweis, gegebenen Falles Berwandtschaftsnachweis bezw. Hennatsschein. Letzter Tag der Ei-rrttchungsfrist: 31. März 1914. Einreichstelle: I., Seitenstettengasse 4, II. Stock. (Einreichungsprotokoll). Bewerberinnen, welche sich vor dem Verleihungstage verehelichen, verlieren den Anspruch auf diese Stiftung. Klara Kahar.e Ausstattungs-Stiftung. Anzahl der Plätze: Zwei im Betrage von je Kronen 415. - . Bewerberinnen, welche sich vor dem Verleihungslage verehelichen, verlieren den Anspruch aus diese Stiftung. Bewerbungsberechtigt: Mittellose israel. Waisenmädchen. Verleihungstag: 8. Juli 1914 (14. Thamus). Gefuchsbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, Brautstandsnachweis, Sittenzeugnis und Nachweis der Verwaisung. Letzter Tag der Cinr.ichungsfrist: 31. März 1914: Einreichstelle: I., Seitenstettengasse 4, II. Stock (Cinreichungsprotokoll). Anselm Freiere von RoLh'chfldsche Stiftung für israel. Waisen der k. k. Retchshaupt- und Residenzstadt Wien. Anzahl der Plätze: Zwanzig im Betrage von je Kr. 200.—. Bewerbungsberechtigt sind: Arme israel. nach Wien zuständige Waisen, welche das 6. Lebensjahr bereits vollendet, das 18. Lebensjahr aber nicht überschritten haben. Die im schulpflichtigen Alter stehenden Bewerber müssen sich über einen guten Fortgang in der Schule und tadellose Sitten ausweisen können. Bevorzugt sind: Waisen nach Kaufleuten, Handelsgenossen, Künstlern oder kunstgewerblichen Handwerkern. Verleihungstag: 27. Juli 1914. Gefuchsbeilagen: Geburtsschein, Heimatschein, Armutszeugnis, Verwendungsausweis (Schulzeugnis, Bestätigung des Arbeitgebers etc. etc.), Verwaisungsnachweis. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 31. März 1914. Einreichstelle: 1., Seitenstettengasse 4, II. Stock (Einreichungsprotokoll). Sigmund Edler von Wertheimfche Stipendien-Stistuug. Anzahl der Plätze: Acht im Betrage von je Kronen 84.—. Bewerbungsberechtigt sind: a) An der hiesigen Universität studierende jüdische Jünglinge, b) israel. Schüler der k. k. Akademie für Musik und darstellende Kunst in Wien, c) israel. Jünglinge, welche an der hiesigen Akademie der bildenden Künste ihren Studien obliegen. Bevorzugt sind: 1. Bei gleicher Befähigung Angehörige des Stifters Sigmund Edlen von Werlheimstein und seiner Gattin Nanette von Wertheimstein, 2. hiesige eltern- oder vaterlose. Bewerber, 3. unter an der Universität studierenden Bewerbern solche, welche mit gutem Erfolge der mosaischen Theologie sich widmen. Verleihungstag: 18. Juni 1914. Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, Studienzeugnisse, von der zuständigen Lehranstaltsleitung ausgestelltes Moralitätszeugnis, eoent. Verwandtschaftsnachweis, gegebenenfalls Totenscheine. 1 Letzter Tag der Einreichungsfrist: 31, März 1914. Einreichstelle: I., Seitenstettengasse 4, II. Stock (Einreichungsprotokoll). Der Vorstand der israel. Kultusgemeinde Wie». — Für eine Ferienkolonie, bestehend aus 30—4.0 Mädchen, wird jüdischer Kontrahent gesucht, der dieselben bequartiert und verköstigt. Auf rituelle Kost, g sunde Lage des Oites sowie hygienische Unterbringung wird Gewicht gelegt. Offerte sind ehebaldigst zu richten an Phil. Blau, Obmann, Wien, XVI., Hubergasse 8 (Tempelgebäude).