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Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift · 1914-01-16 · 3 (16.1.1914) · page 13

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Journal
Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
Volume
31 (1914)
Issue
3 (16.1.1914)
Date
1914-01-16
Page
– (sequence 13)
Language
German
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Nr. 3 Dr. Blochs Wochenschrift. Seite 45 Sigmund und Agnes Beer-Stiftung. Anzahl der Plätze: Unbestimmt im Betrage von zusammen K 280.— Bewerbungsberechtigt sind: Würdige, unverschuldet in Not geratene jüdische Familien. Bevorzugt sind: KompetenzberechtigteEinschreiter, welche nachweisen vermögen, daß sie mit Herrn Sigmund Beer (gestorben 7. Mai 1905 in Wien) bezw. mit Frau Agnes Beer geb. Hoffmann (gestorben am 27. Juli 1909 in Wien) nicht über den 0. Grad hinaus verwandt sind. Verleihungstag :2. Ijar, d. i. der 28. April 1914. Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, gegebenenfalls Totenschein, bezw. Verwandtschaftsnachweis. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 31. Januar 1914. Einreichstelle: Wien, 1., Seitenstettengasse 4, 11. Stock (Einreichungsprotokoll.). Zur Bewerbung sind Gesuchs bögen zu verwenden, welche in der Einreichs teile (1., Seitenstettengasse 4, II., Stock) unentgeltlich zu haben sind; die Gesuchsbögen enthalten auch nähere für die Einschreiter wichtige Bestimmungen. Adolf und Tnerese Stern-Wohltätigkeit-Siiltung. Anzahl der Plätze: Unbestimmt, zusammen K 2420.—. Bewerbungsberechtigt sind: Würdige bedürftige Personen jüdischer Konfession ohne Unterschied des Geschlechtes und ohne Rücksicht auf die Staats- und Gemeinde-Angehörigkeit. Bevorzugt sind: Vor allen anderen Bewerbern solche der Unterstützung bedürftige und würdige Einschreiter, welche die Verwandtschaft oder Schwägerschaft mit dem am 14. April 1899 verstorbenen Stifter, Herrn Adolf Stern, oder dessen Gattin, Frau Therese. Stern, geb. Kanitz, nachzuweisen vermögen. Verleihungstag: 14. April 1914. Gesuchöbeilagen: Geburtsschein, bezw. Trauungsschein, Armutszeugnis, eventuell Verwandtschaftsnachweis. Letzter Tag der Einreichfrist: 31. Jänner 1914. Einreichstelle: Wien, I., Seitenstettengasse 4, II. stock (Einreichungsprotokoll.). Zur Bewerbung sind ^Gesuchsbögen zu verwenden, welche in der Einreichstelle tzl., Seitenstettengasse 4, II., Stock) unentgeltlich zu haben sind; die Gesuchsbögen enthalten auch nähere für die Einschreiter wichtige Bestimmungen. Stiftung des Herrn Samuel Koiisch zum Andenken an seinen Bruder Ignaz Freiherrn von Koiisch. Anzahlder Plätze: Unbestimmt, zusammen IC 790.—. Bewerbungsberechtigt sind: a) In erster Reihe arme Verwandte des Stifters, und zwar: 1. Deszendenten desselben ohne Einschränkung auf einen bestimmten Grad. 2. Abstämmlinge der Großeltern des Stifters bis zum sechsten Grade der Seitenlinie von dem Stifter ab gerechnet, b.) In Ermanglung solcher, arme israelitische Familien in Wien. Verleihungstag: 25. April 1914 (29. Nissan) Gesuchsbeilagen: Sämtliche Bewerber haben Zeugnisse über ihre Armut und Würdigkeit, mit dem Stifter verwandte Personen überdies d‘en legalen Nachweis über diese Verwandtschaft zu erbringen. Von den, mit dem Stifter nicht verwandten Bewerbern ist die Zugehörigkeit zum Judentume auszuweisen. Letzter Tag der Einreichfrist: 31. Jänner 1914. Einreichstelle: Wien, I., Seitenstettengasse 4, II. Stock (Einreichungsprotokoll.). Zur Bewerbung sind Gesuchsbögen zu verwenden, welche in der Einreichstelle (I., Seitenstettengasse 4, II., Stock) unentgeltlich zu haben sind; die Gesuchsbögen enthalten auch nähere für die Einschreiter wichtige Bestimmungen. Baurat Max Fleischer’sche Wohltätigkeits-Stifturg. Anzahl der Plätze: Unbestimmt, im! Gesamtbeträge von IC 150.—. Bewerbungsbereohtigt sind: Mittellose, würdige israel. handeis- oder gewerbetreibende Bewohner der Wiener Gemeindebezirke Mariahilf und Neubau; in Ermanglung solcher auch sonstige Gemeindeangehörige der israelitischen Kultus - gemeinde Wien. Bevorzugt sind: Ehemalige Mitglieder des Tempelvereines für die beiden Gemeindebezirke Mariahilf und Neubau, sowie Angehörige von Angestellten dieses Tempelvereines. Auszahlungstag: 29. März 1914. Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, Gewerbeschein, Erwerbssteuervorschreibung, eventuell die auf die oben angeführten Vorzugsbedingungen bezughabenden Nachweise. Letzter Tag der Eiureiclifrist: 31. Jänner 1911. Einreichstelle: Wien, L, Seitenstettengasse 1. II. Stock (Kinreicluingsprotokoll.). Zur Bewerbung sind Gesuchsbögen zu verwenden, welche in der Einreichstelle (I., Seitenstettengasse 1. 11.. Stock) unentgeltlich zu haben sind; die Gesuchs böge» enthalten mich nähere für die Einschreiter wichtige Bestimmungen. Elise Herz’sche Ausstattungs-Stiftung. Anzahl der Plätze: Einer im Betrage von K 78t).--. Bewerhnngsbereehtigt sind: Moralisch untadelhatte, dürftige, verwaiste, in Wien oder in Böhmen geborene Töchter jüdischer Eltern, welche sich im Brautstande befinden. Auszahlungtag: 20. Dezember 1914. Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Totenschein, des beziehungsweise der verstorbenen Elternteile, Armutszeugnis, Verlob» ngsnaeh weis, Sittenzeugnis. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 18. Februar 1914. Einreichstelle: I. Seitenstettengasse 4, H. Stock (Einreichungsprotokoll). Bewerberinnen, welche sich vor der Entscheidung über die Verleihung dieser Stiftung verehlichen, werden jedes Anspruches an dieselbe verlustig. Zur Bewerbung sind Gesuchsbögen zu verwenden, welche in der Einreichstelle (L. Seitonstettengasse 4, IT.. Stock) unentgeltlich zu haben sind; die Gesuchsbögen enthalten auch nähere für die Einschreiter wichtige Bestimmungen. Wien, t. Jänner 1914. Der Vorstand der israel. Kultusgemeinde WieiL K. k. priv. Allgemeine Verkehrsbank Im Sinne des § 7 der Statuten und auf Grund des Beschlusses dos Verwaltungsrates vom 29. Oktober 1913 emittiert die k. k. priv. allgemeine Verkehrsbank St. 30.000 neue Aktien ä K 280.— Nom. mit Dividendenberechtigung ab 1. Januar 1914 und ladet hiermit die Herren Aktionäre zum Bezüge derselben auf Grund nachstehender Bedingungen ein: Je f ü ti f alte Aktien sind zum Bezüge e i n r r n e >i e n Aktie zum Kurse von K 350.— pro Stück berechtigt. Akt ienbruchteile oder Zertifikate auf Bruchteile von Aktien werden nicht ausgegeben. Die alten Aktien (ohne Kuponbogen) sind bei sonstigem Verluste des Bezugsreohtcs in der Zeit vom 1 2. bis 2 1. J ä. n n e r 1 9 1 4 bei den Subskriptionsstellen während der bei denselben üblichen Ueschäftsstunden zu erlegen. Gleichzeitig damit sind Konsignationen vorzulegen, worin die bezugsberechtigten Aktien nach Nummern angeführt sind. Formulare hiezu werden bei den Anmeldestellen ausgefolgt. Nach Vormerkung der erfolgten Ausübung des Bezugsrechtes durch Abstempelung der Aktien werden die vorgewiesenen Aktienmäntel sofort zurückgestellt. 2. Gleichzeitig mit der Vorlage der alten Aktien sind für jede neu zu beziehende Aktie K 70.— in barem zu erlegen. Die neuen Aktien stehen in der Zeit vom 20. Jänner bis zum 7. Februar 191^ bei den Subskriptionsstellen gegen der über die 1. Einzahlung ansgefolgten Empfangsbestätigung und Erlag restlicher K 280.— pro Aktie zuzüglich 5o/o Stückzinsen vom 1. Jänner 1914 zur Verfügung. 3. Auf jene Aktien, welche innerhalb dieser Frist nicht bezogen werden, verfällt das Bezugsrecht ebenso wie die geleistete Anzahlung zugunsten des Reservefonds der Verkehrsbank. 4. Das Bezugsrecht kann aiisgeübr werden: in "Wien, bei der Liquidatur der k. k. priv. allgemeinen Verkehrshank. I., Wipplingerstraße 28, in Prag bei der B ö h m i s e h e n E s k o nt p t c - B a n k. >n Innsbruck bei der Bank für Tirol und Vorarlberg, in Linz bei der Rank f ü r O b e r ö s t e r r e i c h und Salzburg. Wien, am 11. Jänner 1914. K. k. priv. allgemeine Verkehrsbank. Jahrzeittabellen billigst Artup Tannenbaum, II., Haasgasse 7, Tür 14.

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