Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Journal
- Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Volume
- 31 (1914)
- Issue
- 3 (16.1.1914)
- Date
- 1914-01-16
- Page
- – (sequence 12)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 44 Dr. Blechs Wochenschrift. Nr. 3 Professor Dr. Schott in Bad Nauheim. Die Mitteilung, die vor einigen Monaten in den Spalten der „Oesterr. Wochenschrift" zu lesen war, daß Professor Dr. Schott in Bad Nauheim seinen Austritt aus dem Judentum angemeldet habe, entbehrt jeder Grundlage. Wie wir uns überzeugt haben, ist Herr Professor Dr. Schott Mitglied der Frankfurter israelitischen Gemeinde, hat auch seinen Sohn ivS Judentum aufnehmen und feine Tochter nach jüdischem Ritus trauen lasten. Die Redaktion der e st er r. Wochenschrift." Bade«. Bei der am 11. Jänner abgehaltenen Generalversammlung der Chewra-Kadischa Baden, fand die Neuwahl deS Vorstandes für dieselbe statt und wurden die Herren Moritz L e i t u e r, Anton Schneider, Siegmund R a u s n i tz, Gustav Oedeuburger, welche seit einer langen Reihe von Iah reu de« Verein in vorzüglichster Weise leiteten, mit Sttmmeneiuhelligkeit wiedergewählt. Zu Ersatzmänner, die Herren Leopold Blau. Max Löbl. Die Chewra-Kadischa Baden vollendete am 11 Jänner 1914 das vierzigste Jahr ihres Bestandes und hat aus Anlaß dieses Jubiläums beschloffen, außer der Ausübung verschiedener Wohltätigkeitsakte, auch in nächster Zeit, ein Brudermahl abzuhalten. Innsbruck. Auf Ansuchen der Kultusgemeinden Innsbruck und Hohenems hat das Ministerium für Kultus- und Unterricht mtt Erlaß vom 30. Dezember 1913 Zl. 57170, die Verlegung des „Rabbinatcs für Tirol und Vorarlberg" von Hohenems nach Innsbruck, angeordnet und Sr. Ehwürden Herrn Rabbiner Dr. I. L i n k in seiner Eigenschaft als Landesrabbiner für Tirol und Vorarlberg, mit dem Sitze in Innsbruck genehmigt? Au unsere Leser! Infolge des im Druckereigewerbe herrschenden Setzerstreiks mutzten Feuilleton, Literatur und zahlreiche Korrespondenzen aus dieser Nummer wegbleibe» Nene Bücher. Ost und Wost. Illustriete Monatsschrift für das gesamte .Judentum. Organ der Alliance Israelite Universelle. XIV. .Jahrgang. Heft 1, 1914. Inhalt: Erklärung. — Faliius Schnell: Die „Fremdenfrage“. (Zum Fall Duisburg). — Achaad Haam, London: Zur Sprachenfrage an den jüdischen Schulen Palästinas. Offener Brief an d-en Redakteur von „Ost und AVest“. — Nachwort der Redaktion. — Karl Schwarz: Holländische Künstler (mit 8 Illustrationen). Ein denkwürdiges Dokument. — Nicolai Krassöwsky: Ein Epilog zum Beilis-Prozeß (mit Portrait). — Dr. Eppstein: Dr. David Hoff mann, Rektor des Rabbinerseminars zu Berlin. — Felix stössinger: Ein Cagliostrodrama (mit Portrait). — Prof. AA\ Bacher (mit Portrait). —Die Siebzehnjährige. (Noten). Mitteilungen des Zentral-Komitees der Alliance Israe'ite Universelle in Paris: Die Juden in Marokko. — Notizen. — Dr. N. M. Nathan: Die Gezeichneten. — Verlag „Ost und AYest“, Leo AA'inz, Berlin-Charlottenburg, Knesebeckstraße 32. Jahrbuch der Wiener k. k. Krankenanstalten. XV. und XVI. Jahrgang. 1906 und 1907. Mit vier Tafeln. Herausge- .geben von der k. k. N.-Oe. Statthalterei. Wien und Leipzig 1913 .Wilhelm Braumüller, k. u. k. Hof- und Universitäts-Buchhändler. Krirfkaste«. B. itt H. Der EnreichungSteruun für die „Jsains Streinkafche Stiftung für Hochfchlller" ist bis zum 1. Februa r 1914. W . in B. Wer von unseren Lesern ist der Lage, uns jüdische Freunde, die verläßlich sind, in Algier uhd Tunis namhaft zu machen, dezw. zu empfehlen? - L. B. Mehrere jüdische Blätter, besonders die hebräische und Jargonpresse des Ostens haben die Nachricht verbreitet, daß der jüngst gewählte Präsident der schweizerischen Republik Hoffmann Jude sei, An diese Meldung wurden dann wie gewöhnlich die phantastischesten Bemerkungen geknüpft. Mit Rücksicht darauf, daß diese Falschmeldung auch in einige europäische Blätter gedrungen ist, werden wir von Unserem Basler Korrespondenten ersucht, festzustellen, daß.Präsident Hoffmann weder selbst- Jude ist, noch auch von Juden abstammt. Notizen. Kapital Vermehrung der Verkehrsbank. Im Inseratenteil unseres Blattes veröffentlicht die Verkehrshank die Einladung zum Bezüge von 30.000 neuen ab 1. Januar 1914 dividendenberechtigten Aktien, welche den Aktionären zum Kurse von K 350.— pro Stück im Verhältnis von 1:5 angeboten werden. Der letzte Kurs dieser Aktie stellt sich auf K 371.—. Durch diese Emission erfährt das Aktienkapital der Verkehrsbank eine Erhöhung von 42 auf 50.4 Millionen. Kronen, während sich das Bankvermögen mit Berücksichtigung der Reserven auf zirka 65 Millionen Kronen belaufen wird. Auf Basis des Emissionskurses von K 350.— und der letztausgeschütteten Dividende von K 21.— bieten die neuen Aktien eine Verzinsung von 6 °/o. Das Bezugsrecht auf die neuen Aktien muß bei sonstigem Verluste desselben in der Zeit vom 12. Jänner bis 2 1. J ä n n e r 1914 ausgeübt werden. 42. Staatswohltätigkeits-Lotterie. Am 22. Jänner laufenden Jahres findet in Wien die Ziehung der 42. Staatslotterie für Zivilwohltätigkeitszwecke statt. Der Spielplan weist 21.146 Gewinste im Gesamtbeträge von K 625.000.—, darunter ein Haupttreffer von 200-000 Kronen,- ferner Treffer zu 50.000 Kronen, 30.000 Kronen etc. auf, welche sämtlich in barem Gelde ausbezahlt werden. Lose zu 4 Kronen sind, soweit der Vorrat reicht, in Tabaktrafiken, Lottokollekturen, Wechselstuben, bei Postämtern, Steuerämtern, etz. erhältlich. Jüdische Bühne. Direktion: M. Siegler. Hotel Stefanie, IL, Taborstraße 13. Nur Ltägiges Gastspiel der Primadonna Frau Direktor Ebel und Ltägiges Gastspiel des-Herrn Bell. Freitag den 16. Jänner: „Die Weiber". Herr Bell als Gast. Samstag den 17. Jänner: „Mensch soll man sein". Frau Direktor Ebel als Gast. Sonntag den 16. Jänner, 8 Uhr abends, „Bar Kochba". Frau Direktor Ebel als Gast. Sonntag den 18. Jänner, halb 4 Uhr nachmittag bei halben Preisen: „Das heilige Land". Montag den 19. Jänner: „Der wilde Mensch". Herr Bell als Gast. Dienstag den 20. Jänner: „Chnffen Kale". Mittwoch den 21. und Donnerstag den 22. Jänner: „Der komische Herrscher". An unsere geehrten Abonnenten! Wir bitten um rechtzeitige Erneuerung des Abonnements, damit in der Zusendung des Blattes keine Verzögerung eintrete. Die geehrten Abonnenten werden ersucht, bei Einsendung des Abcnnementsbetrages den zugesandten Posterlagscliein zu benützen. Bezugspreises Für Oesterreich-Ungarn: Ganzjährig K 16.—, halbjährig K 8 —, vierteljährig K 4.-. Für Deutschland und alle übrigen Länder: Ganzjährig K 20.—, halbjährig K 10.— vierteljährig K 5.—. Die Administration ll/1, Praterstraße 9 Sophie Barasch-Witwen-Stiftung. Anzahl der Plätze: Unbestimmt, in dem Mindestbetrage von K 100.—, zusammen K 1000.—. Bewerbungsberechtigt sind: In Wien wohnhafte unterstützungswürdige Witwen israelitischer Konfession. Von der Verleihung sind Witwen ausgeschlossen, welche die Stiftung zwei aufeinanderfolgende Jahre erhalten haben. Auszahlungstag: 16. April 1914. , Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Trauungszeugnis, Totenschein des Gatten, Armutszeugnis. Letzter Tag der Einreichfrist: 31. Jänner 1914. Einreichstelle: Wien, I., Seitenstettengasse 4, II. Stock (Einreichungsprotokoll.). Zur Bewerbung sind Gesuchs bögen zu verwenden, welche in der Einreichstelle (I., Seitenstettengasse 4, II., Stock) unentgeltlich zu haben sind; die Gesuchsbögen enthalten auch nähere für die Einschreiter wichtige Bestimmungen,