Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Journal
- Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Volume
- 31 (1914)
- Issue
- 3 (16.1.1914)
- Date
- 1914-01-16
- Page
- – (sequence 14)
- Language
- German
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Seite 46 Dr. Vlochs Wochenschrift. 'JK Ü KONKURS. Israelitische Kultusgemeinde in Teschen. Bei deiyi s ra e 1 i i i s c h e n Religion s- (K o n g v e ß-) Gemeinde Pozsony (P r e ß b u r g) gelangen demnächsi die nachfolgenden Stellen zur Neubesetzung, u .zw. L Die eines musikalisch gebildeten, sowohl in der modej - nen als auch in der traditionellen Vortragsweise versierten Kantors mit klangvoller Stimme (Tenor oder lyrischer Bariton), welcher auch ein tüchtiger fc-. p sein muß. Jahresgehalt 2000 Kronen, nebst einem Wohnungsbeitrage von 400 K pro Jahr und den üblichen Emolumenten. 2. Die eines fachgebildeten, tüchtigen und als solcher bereits tätig gewesenen Chordirigenten, ledigen Standes, mit der eventuellen Anwartschaft auch auf die Stelle des 11. Kantors, welcher die stimmliche Eignung besitzt und verpflichtet sein wird, im Tempelchore als Bassist oder Tenorist permanent mitzuwirken. Tenor wird bevorzugt. Jahresgehalt 1200.Kronen, nebst den tarifmäßigen Stolagebühren. Bewerber um diese Stellen — nicht über .35 Jahre all - wollen ihre mit den Nachweisen über Alter, Befähigung, bisheriges Wirken und Wohlverhalten, instruierten Gesuche (die Herren Kantore wollen auch die eventuelle Anzahl ihrer Familienmitglieder angeben), bis inklusive 26. J ä n n r J. J. an den gefertigten Vizepräses einsenden. Zum Probevortrage werden nur die hierzu Berufenen zugelassen, wie auch nur solche auf die Vergütung ihrer Reisekosten, in der vom Vorstande zu bestimmenden Höhe, Anspruch haben. Pozson v, im Januar 1914. 8 i eg m und Fischer m. p. Vizepräses. KONKURS Ah der israel. Kultusgemeinde Zcmün (Senir lin) ist die Stelle eines musikalisch gebildeten Kantors der zugleich sein muß, mit «lern Jahresgehalt von K 1200.— und Naturalwohnung zu besetzen. Die üblichen Nebeneinkünfte sind zirka 1000 Kronen. Bewerber, welche das 35. Lebensjahr noch nicht überschritten Raben, wollen ihre Kompetenzgesuche nebst Nachweis über musikalisches Wissen, bisherige Verwendung, Befähigung als Chordirigent samt Angabe des Familienstandes bis I. Februar 1. J. au den Vorstand einreichen. Nur Berufene werden zum Probevortrag zugelassen. Reisespesen werden nur dem Akzeptierten vergütet. 8 e m 1 i n, den 11. Jänner 1914. Der Kultusvorstaiul. KONKURS. Vom israelitischen K ul t u s v o r s t a n d e Pilsen werden hiemit zwei Stipendien im Betrage von je K 400-—, abzüglich der Insertionskosten und des Gebührenäquivalentes, der Heiratsausstattungsstiftung nach dem am 18. Nov. 1863 in Pilsen verstorbenen Herrn Hermann Mayländer ausgeschrieben. Anspruch auf dieses Stipendium haben diejenigen Kinder und Erbfolger mosaischer Religion der nachbenannten Schwestern des Stifters ohne Unterschied des Geschlechtes, welche im Jahre 1914 in den Ehestand treten, und zwar: a) . Hanna Mayländer, verehelichte Feigl, in Königsberg; Ricki (Regina) Mayländer, verehelichte Barueh in Königswart, respektive deren Tochter Esther, verehelichte Wallach in Freistadt a. d. W. in Ungarn, und deren Sohn Samuel Barueh, respektive dessen Tochter Elisabeth in Wien. b) . Minna Mayländer, verehelichte Feigl in Schönbach. Bewerber haben ihre Gesuche mit den Nachweisen über Abstammung, Religionsbekenntnis, Vennögensverhä t'üsse und Eheschliessung, beziehungsweise Verlobung bis zum 1.. A p r i 1 1914 bei dem gefertigten Kultusvorstande einzubringen. Pilsen, am 1. Jänner 1914. Israelitische Kultusgemeinde Pilsen am 1. Jänner 1914. Dr. Direktor: Der Kultusvorsteher: Wro. Arnstein m. p. Dr. Sch a n ze r m. p. Aus der J. Ph. Glesingerschen Stiftung gelangt am 2. März 1914 der Teilbetrag von K 700.— zur Vergebung.- Zweck dieser Stiftung ist, einem oder zwei jüdischen Bedürftigen, schlesischer, vor allem Teschner Herkunft Wiederherstellung ihrer angegriffenen Gesundheit, Sicherung ihrer Existenz oder Ausbildung in einem Lebensberufe zu ermöglichen. Bewerber wollen ihre Eingaben bis zum 15. Februar >914 an den Kultusvorstand richten. Teschen, den 5. Jänner 1914. Dr. Leopold Silber stein. Präses. Mazzoth-Lieferung. Die Armenanstalt der isrealitisclien Kultusgerneinde gibt bekannt, dass sie Offerte für die Lieferung von zirka 3<)0 Mete: zentner Mazzoth entgegennimmt. Die Mazzotli müssen unter strenger Beobachtung der rituellen Vorschriften hei g ‘stellt, werden,22 - 24 iStück pro Kilo. Der Schluss des Einreichungstermines ist am 27. Jänner 1914. Offeiten bleiben bis 28. Februar 1914 in Kraft. Die Lieferung wird im ganzen oder teilweise vergeben. ISähere Auskünfte in der Kanzlei, I., Seitenstettengasse 2, von 10—11 Uhr vormittags. Der Vorstand der Armenarstält der isruel tischen Ku tusgemeirde Wien. Wichtig für Vereine! Jahresberichte, Einladungen, Justenbücber, sowie : alle anderen Drucksorten werden zu raschester und billigster Effektuierung übernommen. M. L. Freistadt Wien, IX, B^rggasse Nr. 39. Telefon Nr. Stelle 6 von 4941 RESTAURATION 5sl .Wien, IX , Liechien-iiein-trajise Nr. 23. E'stklassiies Schw chater Lai er, Abzugbier, Planer Urquell, direkt vom Faß, sowie gnte österreichische und ungarische Weine. Ungarische Küche Spezialität: Täglich frische warme Pfeiferkarpfen a la Sohr. J. w »dlinsrer. Restaurateur. . W natürlicher ALKALISCHER SAUERBRUNN w*' RESTAURATION Wwe CilJi Zöllner st SAUERBRUNN :: bei Wr.-Neust dt, Ungarn i'h Stünde von Wien.' Streng orthodox. Unter Aufsicht des Rabbinats Mattersdorf. 1 "■ Übernimmt Hochzeit-Diners zu billigsten Preisen, feinster "■ ■B Ausführung. - Ganzjährig geöffnet. * PENSION* ganzjährig ■" *■ geöffnet. 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