Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Journal
- Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Volume
- 30 (1913)
- Issue
- 42 (17.10.1913)
- Date
- 1913-10-17
- Page
- – (sequence 17)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 42 Dr. Blochs Wochenschrift Sette 777 Automatischer Sargsenkapparat. Wir machen unsere geehrten Leser auf den beiliegenden Prospekt, einen automatischen Sargsenkapparat darstellend, höflichst aufmerksam. Die Lieferung erfolgt durch die Zweigniederlassung Wilhelm Meurer, Wien, IX/2, Widerhofergasse 5. Ausführliche Beschreibung über den Apparat erfolgt kostenlos. St.» Kartea. Wi,n, ^Oktober 1913. Wilhelm Freistadt und Frau zeigen Verwandten und Freunden an, dass ihr Sohn Leon s. G. w. Donnerstag den 23. Oktober, 7*/2 Uhr früh, im Bethause, II., Gr. Sehiffgasse 8, seine niXÖ “Q-Feier begeht. Der zweite Jahrgang der Volksschriften Uber die jüdische Religion unabhängig vom ersten und in wesentlich volkstümlicherer Form, beginnt im Oktober 1. J. Im 2. Jahrgang erscheinen: G. Oktober: Die Propheten Arnos u. Hosea, von Dr. i. Ziegler-Karlsbad November : Der Optimismus im Judentum, von Dr. L. Scheftlowitz-Köln Dezember: Die Mischna, von Dr. 8. Krauss-Wien Jänner: Der ^Talmud, von Dr. 8. Bernfeld-Berlin Februar: Judentum und Christentum, von Dr. M. Dienemann-Ratibor März: Synagogale Poesie u. Gottesdienst, v. Dr. J. Elbogen-Berlin April: Die Reform, von Dr. C. Seligmann-Frankfurt a. M. Abonnement für sämtliche 7 Schriften: 5 Kronen! Man abonniert bei dem Herausgeber: Dr. J. Ziegler, Rabbiner in Karlsbad. Abonnement: 5 Kronen. Zur gefälligen Beachtung! Wir ersuchen unsere geschätzten Abonnenten um rechtzeitige Einsendung der laufenden Mbonnementsgebühr, damit die Zusendung des Blattes keine Unterbrechung erleide. Zur Einsendung der Beträge wolle msn sich des in der letzten Nummer beigelegten Posterlag» scheine» bedienen. Die Administration. Ignaz und Rosalia Wolf-Kranken-Unterstötzungs-Stiftung. Anzahl der Plätze: Unbestimmt, jedoch nicht unter IC 50.— per Plate, zusammen K 200.—. Bewerbungsberechtigfc sind: Arme, hilfsbedürftige Kranke der israelitischen Kultusgemeinde Wien. Bevorzugt sind: Unter gleichen Verhältnissen solche Bewerber, welche die Verwandtschaft mit dem stifterischen Ehepaare, das ist mit dem am 17. Dezember 1877 verstorbenen Herrn Ignaz Wolf und der am 3. Mai 1870 verstorbenen Frau Eosalie Wolf s. A., nachzuweisen vermögen. Verleihimgstag: 11. Thebet — 9. Jänner 1914. Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, Krankheitszeugnis, eventl. Verwandtschaftsnachweis. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 31. Oktober 1913. Einreichstelle: I., Seitenstettengasse 4, II. Stock (Einreichungsprotokoll). Charlotte Kuffner’sche Familienstiftung. Anzahl der Plätze: Unbestimmt, zusammen K 700.—. Bewerbungsberechtigt sind: Arme Verwandte der am 28. Dezember 1896 in Wien verstorbenen Frau Charlotte Kuffner. Bevorzugt sind: Insbesondere mit der genannten Stifterin verwandte arme Witwen. Verleihungstag: 23. Thebet — 21. Jänner 1914. Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, legaler Nachweis der Verwandtschaft mit der Stifterin, eventuell Totenschein des Gatten. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 31. Oktober 1913. Einreichstelle: I., Seitenstettengasse 4, II. Stock (Einige ic-hungsprotokoll). Albert Baum-Stiftung für Techniker. Anzahl der Plätze: 13 im Betrage von je K 200.—. Bewerbungsberechtigt sind: Junge Leute jüdischer Religion, die sich der Technik widmen. Bevorzugt sind: Die Söhne des Herrn Simon Baum, Bruders des am 29. Feber 1864 verstorbenen Albert Baum s. A. (Für solche Einschreiter beträgt der Stiftplate K 600.—.) Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, Studien- Zeugnisse. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 31. Oktober 1913. Einreichstelle: I., Seltenstetrengasse 4, II. Stock (Einreichungsprotokoll). Br. Viktor Zweig Widmung. Anzahl der Plätze: Einer im Betrage von K 390.—. Bewerbungsberechtigt sind: Arme israelitische ordentliche oder absolvierte Hörer der juridischen Fakultät Wien. Bevorzugt sind: Studierende, welche sich im Stadium der Vorbereitung für die beiden letzten Staatsprüfungen oder für die Rigorosen befinden. Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, Matura, Index, Kolloquienzeugnisse, bezw. Absolutoiium, gegebenenfalls Rigorosen- oder Staatsprüfungszeugnisse. Letzter lag dev Einreichungstrist: HL. Oktober 1913. Einreichstelle: I., Seitenstettengasse 4, II. Stock (Einreichungsprotokoll). Osias H. Sonorr’sche Stillung für Hörer der israel.- theol. Lehranstalt in Wien. Anzahl der Plätze: Unbestimmt, im Gesamtbeträge von K 11.400.—, u. zw.: a) für Rabbinatskandidaten im Betrage von je K 600.—. b) für Lehramtskandidaten im Betrage von je K 400.—. Bewerbungsberechtigt sind: Seminaristen, welche sich an der israelitisch-theologischen Lehranstalt, a) zu Rabbinern, b) zu Lehrern heranbilden und sich zumindest im zweiten Jahrgange ihrer Studienepoche befinden. Dieselben müssen aus dem ersten Studienjahre guten Fortgang und sittliches Verhalten aus weisen und arm sein. Bevorzugt sind: In einer gaiizischen Gemeinde zuständige Bewerber, welche sich mittels schriftlicher Erklärung verpflichten, nach Beendigung ihrer Studien in Galizien wirksam zu sein. Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, Studienzeugnisse der israelitisch-theologischen Lehranstalt und der k. k. phil. Fakultät Wien, Irulices dieser Unterrichtsanstalten, Bestätigung des Rektorates der israelitisch-theologischen Lehranstalt über das sittliche Verhalten des Bewerbers. [ Letzter Tag der Einreichungsfrist: 31. Oktober 1913. Einreichstelle: I., Seitenstettengasse 4, II. Stock (Einreichungsprotokoll). Elisabeth Ungar-Stiftung für Rabbinatskardidaten. Anzahl der Plätze: Unbestimmt,.in Beträgen; von K 200.— bis K 500.—, zusammen K 1800.—. Bewerbungsberechtigt sind: 1. Ordentliche Hörer: a) der isr.-theol. Lehranstalt in Wien oder anderer isr.-theol. Lehranstalten der im Reichsrate vertretenen Königreiche und Länder ohne Rücksicht auf die Staatsbürgerschaft; b) einer in Ungarn oder in Deutschland befindlichen isr.- theol. Lehranstalt, vorausgesetzt, daß nach dem Lehrplane und den Einrichtungen dieser Anstalt der Unterricht des Talmuds daselbst für alle Hörer und in allen Jahrgängen einen obligaten Lehr- und Pmfungsgegenstand bildet. 2. A bsol vierte Hörer der vorbezeichneten Lehranstalten, insoferne seit Ablauf der vorgeschriebenen Studienzeit in der betreffenden Lehranstalt ein Zeitraum von zwei Jahren noch nicht verstrichen ist, die Absolventen die Rabbinatsprüfung noch nicht abgelegt und das Amt eines Rabbiners noch nicht bekleidet haben oder bekleiden. 3. Sonstige israelitische Studierende, welche sich durch ein Zeugnis eines in amtlicher Stellung befindlichen Rabbiners über eingehende Kenntnisse des Talmuds, sowie mit glaubwürdigen Bestätigungen darüber auszuweisen vermögen, daß sie sich für den Beruf eines Rabbiners heranbilden. Bewerber, welche als ordentliche Hörer eine der sub 1 b bezeichneten Lehranstalten besuchen oder absolviert haben, sowie Bewerber der sub 3) bezeichneten Kategorien müssen dem österreichischen Staatsverbande angehören. Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Heimatsschein, Mittellosigkeitszeugnis, Nachweis über sittlich'religiösen Lebenswandel, sowie die für die Kompetenzberechtigung erforderlichen Studiennachweise. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 31. Oktober 1913. Einreichstelle: I., Seitenstettengasse 4. II. Stock (Einreich ungspro tokoll).