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Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift · 1913-10-17 · 42 (17.10.1913) · page 18

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Journal
Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
Volume
30 (1913)
Issue
42 (17.10.1913)
Date
1913-10-17
Page
– (sequence 18)
Language
German
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Nr. 42 Seite 778 Dr. Blochs Wochenschrift Dr. Ignatz Lemberger Heirats-Ausstattungs-Stiftung für arme verwaiste Mädchen. Anzahl der Plätze: Einer im Betrage von K 280.—. Bewerbnngsbereclitigt sind: Arme Waisen nach einem Mitgliede der israelitischen Kultusgemeinde Wien, welche sich, zu verehelichen im Begriffe sind. Bevorzugt sind: Bewerberinnen, welche ihre Verwandtschaft oder Schwägerschaft mit dem am 24. Oktober 1866 verstorbenen Herrn Dr. Ignaz Lemberger s. A. oder ihre, Zuständigkeit nach Wien auszuweisen vermögen. Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Annutszeugnis, Totenschein, Sittenzeugnis, Veiiobungsnachweis. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 31. Oktober 1913. Einreichstelle: I., Seitenstettengasse 4, II. Stock (Einreichungsprotokollj. Bewerberinnen, welche sich vor Verleihung dieser Stiftung verehelichen, werden jedes Anspruches an dieselbe verlustig. 0r Adolf Sacks-Stiftung*für Techniker. Anzahl der Plätze: Unbestimmt im Betrage von Iv 200.— bis K 000.—. Bewerbungsberechtigt sind: Studierende der k. k. technischen Hochschule in. den im Beichsrate vertretenen Königreichen und Ländern, ohne Unterschied des Glaubensbekenntnisses, welche ihre Vermögenslosigkeit und die Armut ihrer Eltern nachzuweisen vermögen. Bevorzugt sind: Kompetenzberechtigte Bewerber, welche bereits im Genüsse dieser Stiftung gestanden sind, bei gleichgebliebener Würdigkeit. Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Heimatsschein, Armutszeugnis, Frequentationszeugnisse und Studienzeugnisse. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 31. Oktober 1913. Einreichstelle: I., Seitenstettengasse 4, H. Stock (Einreichungsprotokoll). Wolf Isak Nassau’sche Stiftung für Kunstakademiker. Anzahl der Plätze? Einer im Betrage von K 90.—. Bewerbungsberechtigt sind: Israel. Jünglinge, welche sich an der hiesigen k. k. Akademie der bildenden Künste der Architektur, der Bildhauerei, der Malerei oder der Kupferstecherkunst widmen. Bevorzugt sind: Bewerber, welche sich als Verwandte des Stifters Herrn Wolf Isak Nassau, oder seiner Gattin Eleonore, geh. Wertheim, s. A., auszuweisen vermögen. Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, Studien- Zeugnisse, Frequentationszeugnis der k. k. Akademie der bildenden Künste, sowie Bestätigung der Anstalt, daß der Einschreiter zur künstlerischen Ausbildung für das gewählte Kunstfach befähigt ist und eine gute Verwendung in demselben ausweist. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 31. Oktober 1913. Einreichstelle: I., Seitens tettengasse 4, II. Stock (Einreichungsprotokoll). Moriz'Todeseo-Stiftung für Maler, Bildhauer und' Operateurs-Zöglinge. Anzahl der Plätze: Einer im Betrage Von K 1000.—. Bewerbungsberechtigt sind: Mittellose, wohl verhaltene Israeliten, welche in einem Lande des Kaisertumes Oesterreich geboren sind und sich für die Maler- oder Bildhauerkunst heranbilden oder Operateurzöglinge sind. Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Mittellosigkeitszeugnis, Frequentationszeugnis und Nachweis der Studienerfolge. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 31. Oktober 1913. Einreichstelle: I., Seitenstettengasse 4, II. Stock (Einreichungsprotokoll). Dr. Jakob Goldenthal>Stiftung. Anzahl der Plätze: Einer im Betrage von K 96.—. Bewerbungsberechtigt sind: Babbinats- und Lehramtskandidaten, welche sich an der Wiener k. k. Universität wissenschaftlich ausbilden. Gesuchsbeilagen: 1. Der Nachweis der österreichischen oder ungarischen Staatsangehörigkeit. 2. Geburtsschein. 3. Ein Zeugnis von einem bei einer israelitischen Gemeinde Oesterreichs oder Ungarns wirklich fungierenden Rabbiner über den moralischen Lebenswandel des Bewerbers, sowie dessen tüchtiges Bewandertsein in der hebräischen und rabbinischen Literatur. 4. Armutszeugnis. 5. Der Index oder der Miatrikenschein über die Inskription des Bewerbers als ordentlicher oder außerordentlicher Hörer der Wiener k. k. philosophischen Fakultät. 6. Die Bestätigung dreier Professoren dieser Fakultät über den fleißigen Besuch der Vorlesungen durch den Einschreiber: Letzter Tag der Einreichungsfrist: 31. Oktober 1913. Hänreichstelle: I., Sfeitenstettengasse 4,: II. Stock (Einreichüngsprotokoll). Wolf Isak Nassau’sche Stiftung für Mediziner. Anzahl der Plätze: Einer im Betrage von K 90.—. Bewerbungsberechtigt sind: Anne jüdische Studierende der Arzneikunde an der Wiener Universität, welche sich rücksichtlich der Maturitätsals auch der medizinischen Prüfung über vorzügliche Erfolge aus weisen können. Bevorzugt sind: Jene Bewerber, welche sich als Verwandte des Stifters Herrn Wolf Isak Nassau oder seiner Gattin, Frau Eleonore, geb. Wertheim1, s. A< auszuweisen vermögen. Gesuclisbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, Frequentationszeugnis, Maturitätszeugnis und Universitätszeugnisse. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 31. Oktober 1913. Einreichstelle: I., Seitenstettengasse 4, EL Stock (Einreichungsprotokoll). Max Schiei’stitie Stiftung. Anzahl der Plätze: Unbestimmt, im Betrage von mindestens K 20.— bis höchstens K 80.—, zusammen K 987.81.' Zu beteilen sind: 20 würdige, wahrhaft bedürftige israelitische Anne, vorzugsweise Familienväter. Bevorzugt sind: Arme Verwandte nach-dem am 8-. De-- zember 1859 in Wien verstorbenen Stifter Herrn Max Schiel; Verleihung: Während des diesjährigen Chanukafestes. Gesuclisbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, gegebenenfalls Verwandtschaftsnachweis. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 15. Novembe r 1913. Einreichsfelle: I., Seitenstettengasse 4, II. Stock (Einreichungsprotokoll). Israelitische Kultusgemeinde Wien. Kundmachung. Zur Vermeidung des grossen Andranges in den Gemeindetempeln zur „HASKARA“ werden vom Vorstände der Israel. Kultusgemeinde Wien, wie alljährlich am diesjährigen Schemini- Azereth-Feste, (Donnerstag, den 23. Oktober) um halb 9 Uhr Früh im Festsaale des Hotel „Post“,!., Fleischmarkt 16 und „ „ „ , „ „Zentral“ II., Taborstr. 8, I. St, anlässlich der Maskir- Andachten feierliche.. Gottesdienste veranstaltet. Der Eintritt ist frei. — Karten werden nicht ausgegeben. Wien, im Oktober 1913. Der Vorstand der Israel. Kultusgemeinde Wien. Israelitischer Tempel-Verein für die beiden Gemeindebezirke Mariahilf und Neubau. Am 18. Dezember d. J. gelangen die Zinsen der Salo Cohn’schen Wohltätigkeits-Stiftung durch den Vorstand des Mariahilfer Tempel-Vereines zur Verleihung* Bewerbungsberechtigt sind verarmte Mitglieder oder ehemalige Mitglieder des genannten Vereines'. ‘ Die mit einem Armutszeugnisse und dem Nachweise einer mindestens fünfjährigen Mitgliedschaft beim Mariahilfer Tempel- Vereine belegten Gesuche sind bis längstens 30. November d. J. an das Sekretariat des Vereines, Wien, VI., Schmalzhofgasse 3, zu richten. Wien, im Oktober 1913. Der Vorstand. KONKURS. Nachdem der auf unsere im Sommer <(. J. ausgeschriebene Religionslehrerstelle berufene Herr Salomon Seift er aus Bielitz den Posten krankheitshalber nicht antreten konnte, wird die Stelle zur Besetzung bis spätestens I. Jänner 1914 neuerdings ausgeschrieben. Der aufzunehmende Religionslelirer hat in den der Grazer israelitischen Kultusgemeinde zugewiesenen Orten den Religionsunterricht zu versehen. Bewerber, welche das dreißigste Lebensjahr nicht überschritten haben, mögen ihre mit einem ausführlichen curricuium vitae, Zeugnisabschriften und Photographie ordentlich belegten Gesuche bis 1. November d. J. an den gefertigten Vorstand richten. Das Einkommen einschliesslich Beisediäten beläuft sich auf zirka K 2000.—. Reisespesen werden nur dem Akzeptierten vergütet. Graz, im Oktober 1913. . Israel. Kultusgemeinde Graz. Der Sekretär: Dr. Lemberger. Der Präses: .8. Rendi.

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