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Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift · 1913-09-05 · 36 (5.9.1913) · page 21

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Journal
Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
Volume
30 (1913)
Issue
36 (5.9.1913)
Date
1913-09-05
Page
– (sequence 21)
Language
German
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Nr. 36 De. Blochs Wochenschrift. Seite 649 Herrn Rudolf Alalmö, den Gold stein 2./VH. 1912. AV i e li. ' Die Amtstracht ist unversehrt liier angelangt und hat meinen vollsten Beifall gefunden. Ich' zweifle nicht im geringsten, daß Sie mit dieser Arbeit eine Reklame für Skandinavien gemacht. Beiliegend sende ich einen Eimeßweclisel lautend auf 100 Iv österr. AV. und spreche Ihnen gleichzeitig meine volle Anerkennung aus. Hochachtungsvoll Rabb. Dr. Josef AV o h 1 sf t e in . Air. Rudolf Gold stein Vien n, a> Deal* Sir, — In reply to your wishf, I beg to inform you that botli parcels have reached me in best order. Not hingt was cruslied, nor damaged by pressure, and I am, full y, satisl'iod w i t li y o u r ‘ workmanship, your punctuality, and last but not least witli your kind and gentlemaulike attention. Please, save my mcasure, for I may send you some Orders, and I sliall, surely, recommend you as well as your work to my acquaintanees. In the meanwhile I remain witli my best regards, yours truly Ign. AIue 11 e r, Rw. Cincinnati, U. S- A. AArolilgeb. Herrn R. Gold stein Wien., Die Kutte und Kappe habe probiert und passen sehr gut, bin bestens zufrieden damit. Achtungsvoll B. Insel, Kantor. P i e s 1 i n g/am 20./IV. 10. Sehr geehrter Herr G.oldstein! Die Kappe habe erhalten, diese ist wirklich g u t u n d schön...; Sic bestens grüßend und angenehme.Feiertage wünschend zeichnet 1 hoch ach tend Adolf D u k e s z. Bise nz, 15./IX. 1909. Klubenic, 25./HI. 10. Hoch lebe Haus „Rudolf Goldstein“ in AVien. Großartig! Prächtig! AVie angemessen! Besten Dank! Rabbiner Klaube r. Budweis, 24./IV. 1913. Sehr geehrter Herr! Ich bin diesmal sehr zufrieden. Bloß um den Kragen ist eine unbedeutende Aenderung notwendig, die, bis ich mal nach AVien kommen werde, gemacht werden kann. Besten Gruß und ergebenst Prof. Rabb. Dr. T h i e b e r g e r. St. Pölten, den 22:/VI. 10. Geehrter Herr G o 1 d s t e i n! Das Ornat hat gestern hier bei Juden u n d Nichtjuden Aufsehen gemacht, und ich drücke Ihnen meine besondere Anerkeuu u n g a u s. Hochachtungsvoll Ihr Dr. Schächte r. Literatur. Judaica. neu und antiquarisch, in reicher Auswahl bei Gilhofer L Raus eh bürg, Buchhandlung, Wien, I., Bognergasse 2. Verlag von Schwarz-Grunwald, Geschichte der Juden in AVien. Hickls Jüdischer Arolkskalender, XII. Jahrgang. Jüdischer Buch- und Kunstverlag, Brünn. Preis K 1.—. Aus dem Inhalte: Prof. Dr. Adolf Kurrein: Alordeehai und Hamann. AI. Scherlag: Jossel der Totschläger. Dr. H. Bergmann: David Schinonowitz. David Rothblum: Lose Blätter. Adolf Stand: Alfred Nossig. Dr. AI. Steif: Die Probe auf die Alessiaszeit. Lorenz Scherlag: Alein Vater. Aloritz Antscherl: Josef AVeisse. Dr. I. Rabbinowics: Die Fichtenhaine und der Steinhaufen auf der AValdwiese. Dr. I. B. Sapir: Der Zionismus in der jüdischen Geschichte, Alirjams Siegesgesang. Prof. Dr. I. Rabbinowics: Einige rabbinische AVitze. Dr. I. Günzig: Kalendarium für das Jahr 5674 der AVeltschöpfung. Synagogen -Ritual. Illustrationen. Das soeben in XXI. Auflage erschienene »Handbuchder jüdischen Gemeindeverwaltung und Wohlfahrtspflege« (Statistisches Jahrbuch) hat wiederum eine wesentliche Erweiterung gegenüber seinem letzten Vorgänger erfahren. Der Haupttext ist von 204 auf 211 Seiten angewachsen, die Zusammenstellung der wichtigsten Vereine und Institute ist um die Hälfte der bisherigen Seitenzahl vermehrt. Eine erwünschte Neuerung dürfte die Angabe des prozentualen Verhältnisses der jüdischen Bewohner zur Gesamtbevölkerung sein. Interessant ist die sta'istische Tabelle über die Bewegung der jüdischen Bevölkerung seit dem Jahre 1871. Die zahlreichen Angaben von Telephonnummern werden den Benülzern willkommen sein. Es dürfte hinsichtlich der statistischen Personalem! Besteuerung fragen kaum noch ein wesentlicher Gesichtspunkt übergangen se‘n. Die Zuverlässigkeit der Namen- und Zahle: angaben hat zugenommen, wenn auch einzelne Irrtümer unvermeidlicherweise mitunterlaufen. Für den Statistiker, der die einzelnen Fragen ziffermässig behandeln will, ist das Buch eine wahre Fundgrube. Aber die praktische Brauchbarkeit des Werkes ist nur die eine Seite. Das scheinbar so trockene Nachschlagebuch hat noch einen idealen Wert. Indem das Werk wie in einem Brennpunkt alles vereinigt, was die deutsche Judenheit für Zwecke des Gemeindewesens, für Wissenschaft und Humanität leistet, ist es die schlagendste Darstellung vom Wesen des Judentums und bietet zugleich einen Querschnitt der innern historischen Entwicklung, die dieses genommen hat. Die Opferwilligkeit für ideale Zwecke, die sich aus den Namen und Zahlen ergibt, muss jedem gerecht Denkenden mit Ehrfurcht erfüllen und ist die augenfälligste Widerlegung aller Bezichtigungen der materialistischen, oder, wie unsere Gegner gern sagen, mammonistischen, G -sinnung der Juden. Dokumente zur Geschichte der Juden in Karlsbad (1791—1869). Veröffentlicht von Dr.'I. Ziegler, Rabbiner in Karlsbad. Rudolf Hengstenborg, Karlsbad. Herrn Rudolf Goldsteinl Den Tatar erhielt ich und paßt derselbe großartig. Icli kann Sie n u r empfehlen. AVeil Sie Irnich so zufrieden Stellten, trage ich freiwillig den Zoll. Hochachtend Dr. Julius AVeingfarten, Sinzig a. Rhein, 15,/IX. 1912. loschen, 18./8. 13. Sehr geehrter Herr Gold stein! Im Besitze des Ornates bestätige ich Ihnen mit höfl. Danke die tatsächlich mustergültige Ausführung. Hochachtungsvoll Professor Rabb. Dr. L e i m d ö r f e r. Das Barett ist sehr schön. 30./8. 1912. Großherzogi. Rabbiner Dr. AI a n n h e ime ly Oldenburg. Rabbiner Dr. Armand Kaminka. Meine Reise nach Jerusalem. Skizzen aus Aegypten und Palästina. Frankfurt a. AI. 1913. Verlag von J. Kauffmaiui. r KriefKaste«. Feldprediger. Darüber müssen Sie sich bei Standesgenossen erkundigen. S. L. in Budapest. Wir Haben Ihre Zuschrift Herrn Prof. Deutsch zugemiltelt. K. F. Die „Kreuzzeitung" hat ja von ihrem Standpunkt recht, wenn sie »egen jüdische Schriftsteller, die sich eines Pseudonyms bedienen, wütend ist. Die antisemitischen Rassentheoretiker blamieren sich gar zu oft, wenn sie ein pseudonym erschienenes Werk, weiches ihnen einen berühmten arischen Autor zu verraten scheint, in allen Tönen und Farben als echt oermanisches Kunstwerk preisen, und dann hinter dem Pseudonym Leo Schmelkes erscheint. Um die biederen Raffen» theoretiker vor solchen Blamagen zu bewahren, soll ein Gesetz geschaffen werden, daß nur arische, aber keine semitischen Schriftsteller unter einem Pseudonym schreiben dürfen.

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