Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Journal
- Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Volume
- 30 (1913)
- Issue
- 36 (5.9.1913)
- Date
- 1913-09-05
- Page
- – (sequence 22)
- Language
- German
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Seite 650 Dr. BLochs Wochenschrift. Nr. 26 Statt besonderer Anzeige! Kundmachung*. Hermann Leitner beehrt sich hiemit alle Es wird liielnit zur Kenntnis gebracht, daß an den hoben Freunde und Bekannten zur Trauung seiner Tochter Festtagen im Ernestine Grossen Sofien-Saale, III., Marxergasse 13, mit Herrn Grossen Musikvereins-Saale, I., Dumbagasse 3, Babb. Dr. Siegfried Winkler welche Dienstag den 9. September 1913, (3*jnrn 't) Um 3 Uhr nachmittags s. G. w. im Hotel National in Marienbad stattfindet, höflichst einzuladen. Zur gefälligen Beachtung! Wir ersuchen diejenigen unserer Abonnenten, welche noch mit der Abonnementsgebflhr im Rückstände sind, die zur Einhebung derselben von uns versendeten Post-» aufträge gefälligst honorieren zu wollen. Die Administration. Betty Tapezierer’sche Mädchenausstattungs-Stiftung zum immerwährenden Andenken an deren Eltern Cerson und Lotte Spitz. Anzahl der Plätze: Einer im Betrage von K 210.—. Bewerbungsberechtigt sind: Arme, sittsame jüdische Mädchen, welche das 18. Lebensjahr bereits zurückgelegt haben und sich im Brautstande befinden. Bevorzugt sind: a.) in erster Linie solche Bewerberinnen, welche mit den Eltern der Stifterin, dem Ehepaare Gerson (Gideon) Spitz und Lotte Spitz geh. Beer in einem nicht entfernteren als dem' 7. Grade der Seitenlinie, von der Stifterin, verwandt sind, b) In Ermangelung von Bewerberinnen der vorbezeicbneten Kategorie solche Bewerberinnen, welche ans der Lpr •^ift^rin!,.jLJL.. But§diowitz in Mähren, gebürtig sind,woher solche, welche seit mihdeslehs drei Jahren in Wien das ordentliche Domizil besitzen, vor anderen berücksichtigt werden, c) In Ermanglung von Bewerberinnen aus den Kategorien a) und b) endlich solche Bewerberinnen, welche in einem der in Wien bestehenden israelitischen Mädchenwaisenhäuser erzogen worden sind. Verleih ungstag: 9. Dezember 1913. ' Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, Sittenzeugnis, Brau tstandsnach weis. ' Letzter Tag der Einreichungsfrist: 30. September 1913. Einreichstelle: I., Seitenstettengasse 4, II. Stock (Ein-, reichungsprotokoll). Bewerberinnen, welche sich vor dem Verleihungstage der Stiftung (9. Dezember 1913) verehelichen,, werden jedes Anspruches an dieselbe verlustig. Bewerbüngsberechtigte Bräute, welche einen der oben angeführten Vorzüge geltend machen können, haben die entsprechenden Nachweise zu erbringen. Hotel . Continental, II., Taborstrasse 4 feierliche GrO't*'t>C£SdlQX]LS't>€£ stattfinden werden. Jene Parteien, welche auf die Sitzplätze, die sie im Vorjahre inne hatten, auch heuer reflektieren* können die betreffenden Karten vom 15. September bis 19. September an der Betsitzkarten-Kassa der Kultusgemeinde, I., Seitenstettengasse 4, I. Stock, täglich von 9 Uhr vormittags bis. 1 Uhr nachmittags beheben. Ab 22. September a. c. gelangen die nicht im Vorverkäufe behobenen Karten zum allgemeinen Verkaufe. Wien, im August 1913. Israel. Kultusgemeinde Wien. KONKURS. Im BethauS'Verein Adass-Jeschurun (IX., Pfluggasse 5) ist der Posten eines Chason (Kantor) zu besetzen. Dei selbe muss auch Koreli sein und umfassendes jüdisches Wissen haben. Gesuche sind an den Vorstand zu richten. Verein kirr unentgeltlichen Arbeitsnachweis Wien, II., Taborstrasse 59 (Telephon 13.920) Am 30. August 1913 standen in Vormerkung-: I. Klasse: Manuelle Arbeiter. — Ansti eicher 3 Aufpapper 1 Bäcker 3 Bjanntweinverschl. und Schankbuiscke 2 Buchbinder 1 Buchdrucker 1 Drechsler 1 Elektromonteur — Fassbinder 1 Fleischhauer — Friseur 5 Gas* und Wasser- 1 eitungs-Ins tal lateur e 1 G:a er 10 Gold-u.Silberaibeiter 1 Gürtler 10 Hausknechte, Geschäfts u. Bureaudien. 40 Hilfsarbeiter und Tagflöhner 1 Hutmacher — Kellerarbeiter 2 Kellner — Korbflechter 1 Kürschnern. Kappenmacher 2 Kutscher 2 Lautbursche 1 Lederzurichter — Lehrlinge 2 Magazineur 1 Maschinist u. Heizer 1 Mechaniker 2 Metallarbeiter — Monteure — Riemer und Sattler 7 Schlosser 25 Schneider 1 Schriftsetzer 1 Schuhmacher 1 Selcher 4 Spengler — Steinmetze i Tapezierer 1 Taschner 8 Tischler 2 Uhrmacher 1 Zeichner — Zimmermaler — Zuckerbäcker Tüchtige und verlässliche Hausbesorger. Dr, Adolf Sacks’sche Stiftung für Herz- und Aorta-Kranke. Bewerbungsberechtigt siiid: Bedürftige Personen, ohne Unterschied des Geschlechtes, des Standes und der Religion, welche mit hochgradigen Herz- und Aorta-Krankheiten behaftet sind, an Kongestionen gegen den Kopf leiden und infolgedessen ihren Beruf aufgeben müssen. Bevorzugt sind: Ledige Männer. Zur Verleihung gelangen: Insgesamt K 8450.—, und zwar: a) in Jahresunterstützungen im Betrage von je K 600.—, zahlbar in vierteljährigen Dekursivraten, deren erste am l. April fällig wird, b) der hienach unverteilt verbliebene Restbetrag ln Unterstützungen von Fall zu Fall. Gesuchsbeilagen: a) Geburtsdokument, b) amtsärztliches Zeugnis über das mit Kongestionen gegen den Kopf verbundene Her-Z- und Aortaleiden des Gesuclistellers und über den Einfluß, welchen dieses Leiden auf die Berufsfähigkeit des / Kranken ausübt; c) Armutszeugnis über die Vermögens- und Familienverhältnisse des Bewerbers, bezw. seiner Eltern; bezw. seiner Kinder. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 30. September 1913. Einreichstelle: I., Seitenstettengasse 4, EL Stock' (Ein-, :reichuhgsprotokoll). ' Bei ‘ unverändert gebliebenen Verhältnissen werden Bewerber, welche bereits im! Genüsse dieser Stiftung stehen, in der Regel in erster Linie berücksichtigt. II. Klasse: Kaufmän 18 Buchhalter u. Korrespondenten 3 Inkassanten 8 Kanzlisten und Schreiber 59 Kommis diverser Branchen 22 Komptoristen und Strazzisten Weiblich — Bonne u. Kindergärtnerin 5 Buchhalterinnen 6 Expedientinnen u. Manipulant 5 Hillsarbeiterinnen 2 Kassafräulein 1 Kellnerin — Kindermädchen 23 Komptoiristinien u. Kanzlistin. 55 « Anfängerinnen — Kravattenzuschneiderin nlscbe Angestellte. 5 Manipulanten und Expedienten 2 Platz-Agenten und Vertieter — Praktikanten — Reisender Abteilung. — Lehrmädchen 4 Maschin- und Handnäherii nen — Modistin . 3 Praktikantinnen — Schneiderinnen — Sitzkassierin 23 Verkäuferinnen — Verschleisserin 2 Wirtschafterinnen und Stützen der Hausfrau III. Klasse: Geistige Arbeit: 10 Hauslehrer und Hofmeister (meistens Hochschüler, welche Gymnasiasten und Realschüler unterrichten) 2 Lehrerinnen und Erzieherinnen. Das Bureau des-Vereines hat seit seiner Eröffnung im November 1899 bis inkl. SO. August 1913 .41.168 Vermittlungen durchgeführt. Jüdischer Portier- und Hausbesorger-Verein Telephon 21172 I., Seitenstettengasse 4. , Telephon 21172 Unentgeltliche Stellenvermittlung.