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Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift · 1913-06-13 · 24 (13.6.1913) · page 17

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Journal
Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
Volume
30 (1913)
Issue
24 (13.6.1913)
Date
1913-06-13
Page
– (sequence 17)
Language
German
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3>fi' Bfochs Wochenschrift Seite 445 Nri 34 '' Kriefkaste«. Schreiner. Angefragter ist verheiratet und wohnt Wien, Colloredogasfe 34 Arnold Herschmann, Wien. Jacob Loans war (vergl. Gräh, IX, 2. Auflage, 48) ein Verwandter des bekannten Jofelmann von Rosheim. Von diesem stammt die Familie Lurie her, über die Abr. E p st e i n (Wien 1901) eine Monographie herausgegeben hat, auf deren Widmungsblatt (und sonst) er sich als Anverwandter dieser Familie selbst bezeichnet. Rabbiner A. in I. Wie Sie sehen, ist Ihr Wunsch erfüllt. Die deutschnationalen Skribenten betreiben die Lüge als ihren Kultus, sie lassen sich keine Infamie entgehen, weil eine solche Infamie gegen die Juden für sie die Ausübung einer nationalen Tugend bedeutet. Notiz. Wien. Samstag den 14. Juni 1913 findet im Theatersaale der „Jüdischen Bühne", Hotel Stefanie, II., Taborstraße 12, eine Festvorstellung zu Ehren des Herrn Adolf Remes statt. Zur Aufführung gelangt „Der Talmud Chochem", Lebensbild in vier Akten von A. R. Es wirken mit die berühmten Künstler vom „Tdalia- Theater" in New-Aork Herr G i l b e r und Fraulein Malvine K e p n e r- Max Ritter von Pfeiffer-Stiftu.ig für Juristen des zweiten oder eines höheren Jahrganges. Anzahl der Plätze: Einer im Betrage von K 398.—. Bewerbungsberechtigt sind: Mittellose israelitische Hörer des zweiten oder eines höheren Jahrganges der juridischen Fakultät in Wien. Bevorzugt sind: Nach Wien zuständige Bewerber. Verleihungstag 18. Oktober 1913. Gesuehsbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, Index, Studienzeugnisse, eventuell Heimatschein. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 15. Juli 1913. Einreichstelle: I., Seitenstettengasse 4, II. Stock (Einreichungsprotokoll). Andreas Feigl’sche Wiiwen-Sliitung. Anzahl der Plätze: Acht im Betrage von je Iv 105.—. Bewerbungsberechtigt sind: Arme in Wien wohnhafte israelitische Witwen. Verleihungstag: 23. September 1913 (12. Elul). Gesuehsbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, Totenschein des Gatten. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 30. Juni 1913. Einreichstelle: I., Seitenstettengasse 4, II. Stock (Einreichungsprotokoll). Fanny von Hofmannsthal-Oormitzer’sche Witwen-Stiftung. Anzahl der Plätze: Ein bis vier im Betrage von zusammen K 820.—. Bewerbungsberechtigt sind: Verarmte in Wien wohnhafte Witwen. Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, Totenschein des Gatten. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 30. Juni 1913. Einreichstelle: I., Seitenstettengasse 4, II. Stock (Einreichungsprotokoll). Rosalie Mintz-Witwen-Stiftung. Anzahl der Plätze: Vier im Betrage von je K 175.—. Bewerbungsberechtigt sind: Anne israelitische Witwen. Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, Totenschein des Gatten. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 30. Juni 1913. Einreichstelle: I., Seitenstettengasse 4, II. Stock (Einreichungsprotokoll). Josef Spitzer-Stiftung für des Ernährers beraubte Familien Anzahl der Plätze: Drei oder vier im Betrage von zusammen K 252.—. Bewerbungsberechtigt sind: Jüdische Familien, welche des Ernährers, sei es durch Tod, sei es durch andere Umstände, beraubt wurden. Gesuchsbeilagen: Geburtsschein des Gesuchstellers, sowie Bescheinigung über das Entfallen des bisherigen Familienernährers, Armutszeugnis. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 30. Juni' 1913. Einreichstelle: I., Seitenstettengasse 4, II. Stock (Einreichungsprotokoll). David und Antoinette Schwarzmann-Stiftung. Anzahl der Plätze: Einer oder zwei im Betrage von zusammen K 700.—. Bewerbnngsbereehtigt sind: a) In erster Linie: Arme israelitische Bräute aus der Verwandtschaft des Stifters, Herrn David Schwarzmann s. A., oder dessen Gattin, Frau Antoinette, geb. Fliegelmann, insoferne diese Bräute von diesem Ehepaare selbst abstammen. b) In Ermanglung solcher Bräute: Arme israelitische Personen aus dem gleichen Verwandtschaftskreise. c) Bei Abgang auch solcher: 1. Mit dem stifterischen Ehepaare nicht verwandte arme israelitische Bräute, oder 2. israelitische verarmte Gewerbetreibende, oder 3. israelitische hilfsbedürftige Witwen nach Gewerbetreibenden. Gesuehsbeilagen: Für Bewerber sub a): Geburtsschein, Armutszeugnis, Verwandtschaftsnachweis, Brautstandszeugnis und Sittenzeugnis. Für Bewerber sub b): Geburtsschein, Armutszeugnis, Verwandtschaftsnachweis. Für Bewerber sub c 1): Geburtsschein, Armutszeugnis, Brautstandsnachweis, Sittenzeugnis; sub c 2): Geburtsschein, Armutszeugnis, Gewerbeschein; sub c 3): Geburtsschein, Armutszeugnis, Gewerbeschein und Totenschein des Gatten. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 30. Juni 1913. Auszahlungstag: 3. Februar 1914 (7. Schebat). Einreichstelle: I., Seitenstettengasse 4, II. Stock (Einreichungsprotokoll). Bräute, welche vor der Verleihung heiraten, haben keinen Anspruch auf die Stiftung. Siegmund Spijz-Studenten-Stiftung. Anzahl der Plätze: Einer im Betrage von K 210.—. Bewerbungsberechtigt sind: Arme jüdische Gymnasialschüler. Verleihungstag: 19. November 1913. Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, Studienzeugnisse. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 30. Juni 1913. Einreichstelle: I.. Seitenstettengasse 4, II. Stock (Einreichungsprotokoll). Ettel Goldschmidt-Stiftung für Lehrerswitwen. Anzahl der Plätze: Einer im Betrage von Iv 200.—. Bewerbungsberechtigt sind: Arme israelitische Lehrerswitwen, welche in Wien oder dessen nächster Umgebung wohnhaft sind. Bevorzugt sind: Verwandte des Stifters, Herrn Moritz Ritter von Goldschmidt, oder dessen Gattin, Frau Xanette, geb. Landauer, und unter gleichen Verhältnissen solche Bewerberinnen, welche eine größere Anzahl unversorgter Kinder haben. Gesuehsbeilagen: Geburtsschein, Totenschein des Gatten, Zeugnis über den Lehrberuf des verstorbenen Gatten. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 31. Juli 1913. Einreichstelle: I., Seitenstettengasse 4, II. Stock (Einreichungsprotokoll). Ettel Goldschmidt-Stiftung für Techniker. Anzahl der Plätze: Einer im Betrage von K 216.—. Bewerbungsberechtigt sind: In Frankfurt a. M. oder im österreichischen Kaiserstaate gebürtige israelitische Hörer der k. k. technischen Hochschule in Wien. Bevorzugt sind: Verwandte des Stifters, Herrn Moritz Ritter von Goldschmidt, oder dessen Gattin, Frau Xanette, geb. Landauer, sowie Studierende der ersten drei Jahrgänge. Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, Studienzeugnisse, eventuell Verwandtschaftsnachweis. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 31. Juli 1913. Einreichstelle: I., Seitenstettengasse 4, II. Stock (Einreichüngsprotokoll). Rosalie Pollak-Widmung für blinde Frauen. Anzahl der Plätze: Einer im Betrage von K 74.—. Bewerbungsberechtigt sind: Arme erblindete oder durch schwaches Sehvermögen erwerbsunfähige Frauen oder Mädchen. Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis und ärztliches Zeugnis über die Erblindung oder die durch schwaches Sehvermögen hervorgerufene Erwerbsunfähigkeit. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 30. Juni 1913. Einreichstelle: I., Seitenstettengasse 4, II. Stock (Einreichungsprotokoll).

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