Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Journal
- Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Volume
- 30 (1913)
- Issue
- 24 (13.6.1913)
- Date
- 1913-06-13
- Page
- – (sequence 18)
- Language
- German
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: . . III I H, Seite 446 Dr. Bßochs Wochenschrift. vonst?au88ig'8vke ^rmsn-8tiktung. Anzahl der Plätze: 123 iw! Betrag« von je K 127.—. Bewerbungsbereohtigt sind: a) dein jüdischen Glauben angeliörige, männliche, ledige, verarmte, gebrechliche, kränkliche, erwerbsunfähige Personen, welche das 60. Lebensjahr zurückgelegt haben, in einem der im Reichsrate vertretenenKönigreiche und Länder mit Ausnahme Galiziens geboren;und dahin zuständig sind, mindestens seit einem Jahre in "Wien wohnhaft sind, der Effektenbörse als Mitglied weder angeboren, noch angehört haben, eine kriminelle Abstrafung nicht erlitten und auch nicht falliert haben. In Ermanglung derartiger jüdischer Bewerber sind zum Einschreiten berechtigt: männliche, ledige, gänzlich verarmte, gebrechliche, kränkliche, arbeitsunfähige Personen christlicher Konfession, die das 60. Lebensjahr zurückgelegt haben, dem Handels- oder Gewerbestande angehören, in einem der im Reichsrate vertretenen Königreiche und Länder geboren und in "Wien zuständig sind, der Effektenbörse als Mitglied weder angehören, noch angehört haben, keine kriminelle Abstrafung erlitten haben und seit mindestens einem Jahre in Wien wohnhaft sind. Bevorzugt sind: Unter sonst gleichen Verhältnissen Bewerber, welche mit dem am 18. Oktober 1907 verstorbenen Stifter, Herrn P< rat Taussig, Licht über den 6. Grad der Seitenlinie hinaus verwandt sind. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 15. Juli 1913. Einreichstelle: I., Seitenstettengasse 4, H. Stock (Einreichungsprotokoll). Die näheren Bestimmungen dieser Stiftung, sowie die erforderlichen Beilagen für die Gesuche sind aus den Ausschreibungen auf dem schwarzen Brette der Gemeindebethäuser, sowie im Stiftungsamte der Kultusgemeinde zu ersehen und werden in diesem Amte auch nähere Auskünfte erteilt. Ignaz Blumenfeld-Widmung für Musiker. Anzahl der Plätze: Einer im Betrage von K 1600.—. Bewerbungsberechtigt sind: Der Musik sich widmende israelitische Jünglinge (junge Männer) mit besonderen Anlagen und bereits bewährten Leistungen. Bevorzugt sind: Oesterreichische oder ungarische. Staatsangehörige. Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Heimatschein, Mittellosigkeitszeugnis, Each'zeugnisse; {Kunstbeilagen sind erst über Verlangen des Vorstandes zu erbringen. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 31. August 1913. Einreichsteile: I., Seitenstettengasse 4, II. Stock (Einreichungsprotokoll). Karl und Rosalia Goldschmidt’sche Stiftung. Aus dieser Stiftung gelangen für das Jahr 1913 K 8700.— an arme und bedürftige Personen zur Verleihung, welche ihre Verwandtschaft mit dem am 26. Februar 1902 in Wien verstorbenen Herrn Karl Goldschmidt bezw. mit dessen Gattin, der am 20. Dezember 1909 in Wien verstorbenen Frau Rosalia Goldschmidt, geh. Engel, nachweisen können. Als Verwandte in Ansehung dieser Stiftung sind solche Personen anzusehen, welche von den Urgroßeltern des Stifters, Herrn Karl Goldschmidt, bezw. von den Urgroßeltern der Stifterin, Frau Rosalia Goldschmidt, geb. Engel, in ehelicher Deszendenz abstammen. Gesuchsbeilagen: Geburtsdokument, Verwandtschaftsnachweis im Sinne der vorstehenden Bestimmungen, Armuts-- oder Bedürftigkeitszeugnis des Gesuchstellers. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 31. Juli 1913. Einreichstelle: Israelitische Kultusgemeinde, Wien, I., Seitenstettengasse 4, H. Stock (Einreichungs-Protokoll). Katharina und Lazar Goldstein’sche Witwen-Stidung. Anzahl der Plätze: Drei im Betrage von je K 398.—. Bewerbungsberechtigt sind: Dürftige, im Polizeibezirke Wien wohnhafte israelitische Witwen aus dem Zivilstande von tadelloser moralischer Haltung, deren Gatten in der Zeit vom 16. Juli 1912. bis 15. *Juli 1913 ohne Hinterlassung eines Vermögens gestorben sind und namentlich dem Rabbinats- und Lehrerstande angehört haben. Bei gleicher Dürftigkeit haben jene Bewerberinnen den- Vorzug, welche die größere Anzahl unversorgter Kinder besitzen. Gesuchsbeilagem: 1. Totenschein des Gatten, 2. Geburtsschein der Bewerberin, 3. Geburtsscheine der Kinder, 4. Trauungsschein, 5. Armutszeugnis und 6. abhandlungsbehördlicher Bescheid, daß die Verlassenschaft des verstorbenen Gatten armutshalber abgetan wurde. Einreichstelle: I., Seitenstettengasse 4, H. Stock (Einreichungsprotokoll). Letzter Tag der Einreichungsfrist: 31. Juli 1913. Verleihungstag: 15. Oktober 1913. Näheres in den von der Einreichstelle unentgeltlich zu beziehenden Gesuchsbogen. Nr. 42 Ette! Goldschmidt-Stiftung für Hörer der tierärztlichen Hochschule. Anzahl der Plätze: Zwei im Betrage von je K 200.—. Bewerbungsberechtigt sind: Jüdische Hörer der k. k. tierärztlichen Hochschule in Wien. Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, Studienzeugnisse. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 31. Juli 1913. Einreichstelle: I., Seitenstettengasse 4, H. Stock (Einreichungsprotokoll). Der Vorstand der israol. Kultusgemeinde Wien. Israelitische Kultusgemeinde Wien. Kundmachung. Die Religionsprüfungen für Mittelschüler finden im 2. Semester des Schuljahres 1912/13 Donnerstag, den 19. Juni 1918, von 4—6 Uhr nachin. in der Religionsschule der israelitischen Kultusgemeinde I., Seitenstettengasse 2, II. Stock, durch Herrn Professor Dr. Heinrich P o 11 a k satt. Wien, im Juni 1913. Der Vorstalnd der israelitischeln, Kultusgemeinde in Wien. Israelitische Kultusoemeinde Wien. Kundmachung. Vom gefertigten Kuratorium wird vei'lautbart, daß aus den Erträgnissen der Mandeles’schen Familienstiftung je ein Freiplatz für arme, würdige, blinde bezw. taubstumme Kinder israelitischer Religion an dem Israelitischen Blindeninstitute auf der Hohen Warte in (Wien und an dem Allgemeinen jösterreichischen israelitischen Taubstummeninstitute in Wien, unter Berücksichtigung der statutarischen Bestimmungen dieser Institute, zur Besetzung gelangt. Verwandte der Eheleute Moritz und Anna Mandeles, geb. Grünholz, haben hiebei den Vorzug, soferne dieselben den statutarischen" Aufnahmsbedingungen entsprechen und ihre Verwandtschaft bis einschließlich sechsten Grad nachzuweisen vermögen. Kompetenzgesuche, welche mit Geburts- und Heimatsschein, Impfzeugnis, ärztlichem Atteste, Armutszeugnis und Uebergangsrevers, eventuell mit Verwandtschaftsnachweis zu belegen sind, sind bis 30. Juni 1913 an den Vorsitzenden des Kuratoriums, Herrn Dr. Alfred Berger, Wien I., Judenplatz 8, schriftlich zu überreichen. Verspätete Gesuche werden nicht berücksichtigt. Wien, 29. Mai 1913. 1 Kuratorium der Mendeles’schen Familien-Stiftung1. Israelitische Kultusgemeinde Wien. Kundmachung. Alljährlich mehrt sich die Anzahl der Gesuche, welche an den Kultusvorstand um Bewilligung von Schulgeldbeiträgen für Handelsschüler und Schülerinnen eingebracht werden, so daß der Kultusvorstand in Anbetracht der nicht unbedeutenden, aber doch begrenzten Mittel, die für den gedachten Zweck zur Verfügung stehen, genötigt ist, eine Einschränkung der Bewilligung vorzunehmen. Es wird daher schon derzeit bekannt gegeben, daß für das Schuljahr 1913/14 Handelsschülern, die in den ersten Jahrgang eintreten, Schulgeldbeiträge nicht bewilligt werden können, weil der im Budget der Kultusgemeinde für den gedachten Zweck vorgesehene Betrag durch die im Schuljahre 1913/14 in den zweiten Jahrgang Vorrückenden zur Gänze in Anspruch genommen erscheint. Wien, 10. Juni 1913. : . - - ta Erster Sekretär: Der Vizepräsident: Dr. Lieben. Dr. Gustav Kohn. Cm!Ungar, gemästetes Geflügel, iw - ^Avii Ugvl« streng -iv2 geschlachtet, en gros endetail liefert zu jeder Zeit Kantor B. Insel, Bodenbach. a. E.