Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Journal
- Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Volume
- 30 (1913)
- Issue
- 11 (14.3.1913)
- Date
- 1913-03-14
- Page
- – (sequence 18)
- Language
- German
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Sette 194 Dr. Blochs Wochenschrift Nr. 11 Kundmachung. Anglo-Oesterreichische Bank. Die 49. ordentliche Generalversammlung der Aktionäre der Anglo-Oesterreichischen Bank findet am 8. April 1913 um 6’/* Uhr abends im Kassensaale der Anglo-Oesterreichischen Bank (I., Strauchgasse 1) statt. Gegenstände der Verhandlung: 1. Jahresbericht des Generalrates. 2. Bericht der Zensoren über den Rechnungsabschluss des Jahres 1912 und Beschlussfassung hierüber. 3. Beschlussfassung über die Verwendung des Reingewinnes pro 1912. 4. Wahl von drei Mitgliedern des Generalrates infolge Ablaufes der Funktionsdauer. Kaut Artikel 30 der Statuten berechtigen 25 Aktien zu einer Stimme. Die stimmberechtigten Herren Aktionäre werden eingeladen, ihre Aktien samt den nicht fälligen Küpen; bis inkl. 31. März d. J. in Wien bei der Liquida!ur der Anglo-Oesterreichischen Bank; in London bei der Angio Austrian Bank; in Aussig, Bodenbach, Brünn, Brüx, Budapest, Czernowilz, Eger, Falkenau, Graz, Innsbruck, Korneubuig, Linz. Lobosilz, Marburg, Pardubitz, Pilsen, Pirano, Prag, Prossnitz. Saaz, St. Pöl en. Tepütz, Tetschen, Traulenau, Triest, \Ve s und Znaim hei den Filialen der Anglo-Oesterreichischen Bank zu deponieren. Laut Aitikel 27 der Statuten können Vollmachten nur an stimmberechtigte Aktionäre erteilt werden, "'i'"’ B- März 1913' Der Generalrat. Kundmachung. Zur gefälligen Beachtung! Wir ersuchen diejenigen unserer Abonnenten, welche noch mit der Abonnementsgvbühr im Rückstände sind, die zur Einhebung derselben von ans versendeten Postaufträge gefälligst honorieren zu wollen. Die Administration. Klara Kahane-Ausstattungs-Stiftung. Anzahl der Plätze: Zwei im Betrage von je K 415.—. Bewerbnngsberechtigt sind: Mittellose israel. Waisenmädchen. Veiieihungstag: 19. Juli 1913 (14. Thamus). Gesnchsbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, Brautstands naebweis, Sittenzeugnis uncl Xa.—weis der Verwaisung. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 31. März 1913. Einreichstelle: I., Seitenstettengasse 4, II. Stock (Einreichungsprotokoll). Bewerberinnen, welche sich vor dem Verleihungstage verehelichen, werden jedes Anspruches auf diese Stiftung verlustig. Oie zweiunddreifligste ordentliche * der Aktionäre der Kais. kön. privilegierten Oesterreichiscben Länderbank findet Donnerstag den 10. April d. J., 6 Uhr; bends, im Anstallsgebäude, I.. Hohenstaufengasse 3, statt. Gegenstände der Verhandlung sind: 1. Bericht des Gouverneurs über das abgelaufene Geschäftsjahr. 2. Bericht d..-r Zensoren über die Geschäftsgebarung im Jahre 1912. 3. Beschlußfassung über die Verwendung des Reingewinnes des Jahres 1912. 4. Statutenänderungen (§§ 38 und 56). 5. Wahlen in den Verwaltungsrat (§§ 22, 23 und 25). <i. Wahl der Zensoren und deren Ersatzmänner iü das Jahr 1913 (8 39) sowie Werlbestimmung der Anwesenhebsmarken für dieselben (§ 42). Die stimmberechtigten Aktionäre (§§ 4 -, 44), welche an d-r Generalversammlung teilzunehmen wünschen, werden hiemit eingeladen, ihre Akiien spätestens am 27. März d. J. zu deponieren und zwar: Mn Wien bei der Kais. kön. privilegierten Oesterreichischen Länderbank. Pie Aktien sind, arithmetisch geordnet, in Wien mittelst einer einfachen, bei den anderen Erlagsteilen mittelst doppelter Konsignation einzureichen und wird dem Einreicher hierüber eine Empfangsbestätigung ausgefolgt, gegen welche nach abgeha’tener Generalversammlung die Aktien zurückgestellt werden. Wünscht ein Aktionär sein Stimmrecht durch einen anderen stimmberechtigten Aktionär auszuüben, so hat er die betreffende auf den N;men des gewählten Vt-rtrefe'S lautende Volima ht auf der Rückseite der Legitimationskarte aviszustellen und eigenhändig zu unterschreib -n. (§ 46.) Ausnahmsweise können jedoch Minderjährige durch ihr.-n Vormund, Kuranden durch ihren Kurator, Frauen durch einen Bevollmächtigten. Handelsgesellschaften durch einen ihrer Firmaführer, Gesellschaften überhaupt durch ein hiezu bevollmächtigtes Mitglied. Körperschaften. Institute u. dgl. durch einen ihrer Vorstände vertreten werden, wenn auch diese Vertreter nicht selbst Aktionäre sind. Wien, am 5. März 1913. , K. k. priv. Oesterreichische Länderbaak. Danksagung. Anlässlich meines Krankheitsfalles und der damit glücklich überstandenen Operation sind mir so zahlreiche Sympathiekundgebungen aus allen Bevölkerungskreisen und Korporationen zugekommen, dass ich nur auf diesem Wege in der Lage bin. jedem Einzelnen meinen besonderen und tiefgefühltesten Dank auszusprechen. Hochachtungsvoll 8. Brod Präsident des Vereines zur Hebung der Gewerbe und Kultusvorsteher. Die Redaktion und Administration der „Oesterreichischen Wochenschrift“ befindet sich von nun an Wien, II/,, Praterstrasse 9 Telephon 14847 . Anselm Freiherr von Rothschild’sche Stiftung für israel. Waisen der k. k Reichshaupt- und Residenzstadt Wien. Anzahl der Plätze: Zwanzigim Betrage von je K 200.—. Uewerbungsbcrechtigt sind: Arme israel. nach Wien zuständige Waisen, welche das 6. Lebensjahr bereits vollendet, das 18. Lebensjahr aber nicht überschritten haben. Die im schulpflichtigen Alter stehenden Bewerber müssen sieh über einen guten Fortgang in der .Schule uncl tadellose Sitten ausweisen können. Bevorzugt sind. Waisen nach Kaufleuten. Handels genossen, Künstlern oder kunstgewerblichen Handwerkern. Verleihungstag: 27. Juli 1913. Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Heimatschein, Armutszeugnis, Venvenclungsausweis (Schulzeugnis, Bestätigung des Arbeitgebers etc. etc.), Verwaisungsnachweis. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 31. März 1913. Einreichstelle: I., Seitenstettengasse 4, II. Stock (Einreichungsprotokoll). Theodor und Aiphons von Glasei’sche Stiftung für israel. Gymnasialschüler, gegründet von Herrn Wilhelm Edlen von Glaser am 26. Mai 1871. Anzahl der Plätze: Einer im Betrage von K 80.—. Bewerbungsberechtigt sind: Mittellose israelitische Gymnasialscliüler, welche sich mindestens mit einem Zeugnisse der ersten Fortgangsklasse mit guten Koten aus Sitten, Aufmerksamkeit und Fleiß answeisen können. Bevorzugt sind: Unter sonst gleichen Umständen solche Bewerber, welche mit dem Stifter, Herrn Wilhelm Edlen von Glaser, oder dessen Gattin, Frau Jenny, geh. Teitelbaum, verwandt sind. Verleihungstag: 26. Mai 1913. Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, letztes Studienzeugnis. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 30. April 1913. Einreichstelle: I., Seitenstettengasse 4, II. Steck (Einreichungsprotokoll). Sigmund Edler von Werlheimstein’sche Stipendien-Stiftung Anzahl der Plätze: Acht im Betrage von je K 84.—. Bewerbungsberechtigt sind: a) An der hiesigen Universität studierende jüdische Jünglinge, b) israelitische Schüler der k. k. Akademie für Musik und darstellende Kunst in Wien, c) israelitische Jünglinge, welche an der hiesigen Akademie der bildenden Künste ihren Studien obliegen. Bevorzugt sind: 1. Bei gleicher Befähigung Angehörige des Stifters Sigmund Edlen von- Wertheimstein und seiner Gattin Kanette von Wertheims fein, 2. hiesige eitern- oder vaterlose Bewerber, 3. unter den an der Universität studierenden Bewerbern solche, welche mit gutem Erfolge der mosaischen Theologie sich widmen. Verleihungstag: 18. Juni 1913. Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, Studienzeugnisse, von der zuständigen Lehranstaltsleitung ausgestelltes Moralitätszeugnis, eventl. Verwandtschaftsnachweis, gegebenenfalls Totenscheine.. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 31. März 1913. Einreichstelle: I., Seitenstettengasse 4, II. Stock (Einreichungsprotokoll). ^77531248561