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Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift · 1913-02-07 · 6 (7.2.1913) · page 17

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Journal
Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
Volume
30 (1913)
Issue
6 (7.2.1913)
Date
1913-02-07
Page
– (sequence 17)
Language
German
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Nr. 6 Dr. Vlochs Wochenschrift. Seite 108 Zur gefl. Beachtung. Da in den nächsten Tagen mit der Drucklegung der Adresschleifen begonnen wird, ersuchen wir unsere geschätzten Abonnenten, uns alle gewünschten Aenderungen oder Richtigstellungen in Namen, Titeln oder Adressen gefälligst umgehend bekanntgeben zu wollen. Die Administration der „Oefterr. Wochenschrift" lT/l, Aspcrnbrückengaffe 3. Nanette Edle von Wertheimstein’sche Ausstattungs- Stiftung. Anzahl der Plätze: Einer im Betrage von K 240.—. Bewerbungsberechtigt sind: Arme israel. Mädchen, zunächst aus der Verwandtschaft der Frau Nanette Edlen von Wertheimstein, bei deren Abgang aus der Verwandtschaft des Stifters, Herrn Sigmund Edlen von Wertheimstein, sowie endlich in Ermangelung auch solcher, arme israel. Mädchen aus der israel. Kultusgemeinde Wien. Verleihungstag: 27. April 1913. Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, Verlobungsnachweis, Sittenzeugnis, gegebenenfalls Verwandtschäftsnachweis durch legale Dokumente. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 28. Februar 1913. Einreichstelle: I., Seitenstetteng|asse 4, II., Stock (Einr eichungspro tokoll). Bewerberinnen, ^welche sich vor dem Verleihungstage verehelichen, verlieren jeden Anspruch an diese Stiftung. Elise Herz’sche Ausstattungs-Stiftung. Anzahl der Plätze: Einer im Betrage von 780 K. Bewerbungsberechtigt sind: Moralisch untadelhafte, dürftige verwaiste, in Wien oder in Böhmen geborene Töchter jüdischer Eltern, welche sich im Brautstande befinden. Auszahlungstag: 20. Dezember 1913. Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Totenschein des beziehungsweise der verstorbenen Elternteile, Armutszeugnis1, Verlobungsnachweis, Sittenzeugnis. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 18. Februar 1913. Einreichstelle: Wien, I.(, Seitenslettengasse 4, II. Stock /Einreichungsprotokoll). Bewerberinnen, welche sich vor der Entscheidung über die Verleihung dieser Stiftung verehelichen, werden jedes Anspruches an dieselbe verlustig. Jakob Löwy’sche Familien-Stiftung. Anzahl der Plätze: Unbestimmt, zusammen K. 2500.—. Bewerbungsberechtigt sind: Die nächsten armen Verwandten des am 7. Mai 1864 verstorbenen Stifters, Herrn Jakob Löwy. Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, ‘ Armutszeugnis, Verwandtschäftsnachweis. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 28. Februar 1913. Einreichstelle: I., Seitenstettengasse 4, II. Stock (Einreichungspro tokoll). Milde Stiftung des Herrn Cohen da Silva für Handwerker. Anzahl der Plätze: Einer im Betrage von K 790.— Bewerbungsberechtigt sind: Junge israel. Handwerker, welche sich als Meister zu etablieren im Begriffe stehen. Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Heimatschein, Armutszeugnis, Nachweise über die Lehr- und Gesellenzeit (Lehrbrief, Arbeitsbuch', Zeugnisse etc.). Auszahlung des Betrages: Nach stattgefundener Niederlassung als Meister. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 28. Februar 1913. Einreichstelle: I., Seitenstettengjasse 4, II., Stock (Einreichungsprotokoll). Ettel Goldschmidt-Stiftung für Mittelschüler. Anzahl der Plätze: Drei im Betrage von je K. 100.—. Bewerbungsberechtigt sind: Gymnasialschüler israelit. Konfession. Bevorzugt sind: Vater- oder mutterlose Knaben, sowie Verwandte des Stifters, Herrn Moriz Ritter von Goldschmidt, oder dessen Gattin Nanette, geb. Landauer. Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, letztes Studienzeugnis, eventuell Totenschein, Verwandtschaftsnachweis. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 28. Februar 1913. Einreichstelle: I., Seitenstettengasse 4, II. Stock (Einreichungsprotokoll). Ettel Goldschmidt-Stiftung für Mittelschüler. Anzahl der Plätze: Drei im Betrage von je K. 100.—. Bewerbungsbereehtigt sind: Realschüler israelitischer Konfession. IBevorzngt sind: Vater- oder mutterlose Knaben, sowie Verwandte des Stifters, Herrn Moriz Ritter von Goldschmidt, oder dessen Gattin Nanette, geb. Landauer. Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, letztes Studienzeugnis, eventuell Totenschein, Venvandtschaftsnachweis. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 28. Februar 1913. Einreichstelle: I., Seitenstettengasse 4. II. Stock (Einreichungsprotokoll). Ettel Goldschmidt Fromme 8 iftung für Handwerker. Anzahl der Plätze: Einer im Betrage von K 200.—. Bewerbungsberechtigt sind: Israelitische Meister, welche sich' selbständig niederlassen. Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Heimatschein, Armutszeugnis, Nachweise über die vollbrachte Lehr- und Gesellenzeit (Lehrbrief, Arbeitsbuch, Zeugnisse etc.), sowie über die Berechtigung, sich als Meister selbständig niederzulassen. Auszahlung des Betrages: Nach stattgehabter Niederlassung als Meister. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 28. Februar 1913. Einreichstelle: I., Seitenstettengasse 4, II., Stock (Einreichungsprotokoll). Klara KrasnopoUky Gebet- und Wohltätigkeits-Stiftung. Anzahl der Plätze: Unbestimmt, im Betrage von zusammen K 108.—. Bewerbungsberechtigt sind: Arme Israeliten, in erster Linie Verwandte der Stifterin. Verleihungstag: 12. Mai 1913 (5. Ijar). Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, eventuell Verwandtschaftsnachweis. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 28. Februar 1913. Einreichstelle: I., Seitenstettengasse 4, II., Stock (Einreichungsprotokoll). Lotti Reich geb. Schönbeck-Widmung für kranke Frauen. Anzahl der Plätze: Zwei im Betrage von zusammen K 90.—. Bewerbungsberechtigt sind: Arme weibliche Kranke israelitischen Glaubensbekenntnisses. Verleihungstag: 16. April 1913. Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, Krankheitszeugnis. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 28. Februar 1913. Einreichstelle: I., Seitenstettengasse 4, II., Stock (Einreichungsprotokoll). Ignaz und Rosalia Wolf Kranken-Unterstützungs-Stiftung. Anzahl der Plätze: Unbestimmt im Betrage von zusammen K 200.—, jedoch nicht unter K 50.—. Bewerbungsberechtigt sind: Arme hilfsbedürftige Kranke der israel. Kultusgemeinde Wien. Bevorzugt sind: Unter gleichen Verhältnissen jene Bewerber, welche ihre Verwandtschaft mit den Stiftern nachzuweisen vermögen. Verleihungstag: 9. Mai 1913 (2. Ijar). Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, Krankheitszeugnis, gegebenenfalls Verwandtschaftsnachweis durch legale Dokumente. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 28. Februar 1913. Einreichstelle: I., Seitenstettengasse 4, II., Stock (Einreichungsprotokoll). Josef und Cacilia Adlar - Stiftung für Wohnungsmietebeiträge. Anzahl der Plätze: Unbestimmt in Beträgen von K 40.— bis K 60.—, zusammen K 235.—. Bewerbungsberechtigt sind: Arme Personen israelitischer Religion. Bevorzugt sind: Arme Verwandte der Stifterin, Frau Cäcilie Adler, Witwen mit unversorgten Kindern, ältere hilflose Frauen oder Mädchen, die sich durch Handarbeit ernähren, sowie dem Lehrfache angehörige Personen. Verleihungstag: 28. April 1913. Gesuchs beilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, bei Witwen Bestätigung über den Tod des Gatten. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 28. Februar 1913. Einreichstelle: I., Seitenstettengasse 4, II., Stock (Einreichungsprotokoll).

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