Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Journal
- Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Volume
- 30 (1913)
- Issue
- 6 (7.2.1913)
- Date
- 1913-02-07
- Page
- – (sequence 16)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 95% known words query
- IRI
…/3020846-3022035-3022042--21869-3046985- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
Sette 108 Dr. VLochs Wochenschrift. Nr. 6 die ganze Menschheit und der Haß und die Vorurteile, ebenso wie sie sein werden hundert Jahre nach ihnen. Solch' schwere, blutige Arbeit ist verloren gegangen. Ich schaute zurück: Dort versteht mich keiner mehr, und meine Kinder haben nichts gemein mit denen, die ich verlassen habe. Ich bin allein. Diese Einsamkeit ist schwer. Das sind die Ergebnisse der „Sprünge". Lies diesen Brief aufmerksam, und wenn du nur ein Hundertstel davon verstehst, so behalte ihn als eine Lebensmahnung." Dieser Brief ist erschienen in der russisch-jüdischen Wochenschrift „Raswiet" und datiert vom 10. Februar 1899. Aus demselben ergibt sich wieder einmal bis zur Evidenz, daß es nicht nur ein Verbrechen, sondern auch eine Torheit ist, wenn jüdische Frauen ihrer Glaubensgemeinschaft den Rücken kehren. Tie werden unter allen Umständen früher oder später diesen Schritt schwer zu büßen haben. Verrat! Ein garstig Wort! Die Engel wenden Ihr strahlend Antlitz ab, wenn sie's vernehmen; Die Erde bebt zurück vor seinem Klang! Friede. Halm. pfotttav. Jung-Juda. Illustrierte Zeitschrift für unsere Jugend. XIV. Jahrgang. Nr. 3. Prag, den 31. Jänner 1913 (23. Schebat 5673). Inhalt: Hugo Singermann: Die Jüdin. — Ben Jeliuda. — Dr. M. Grünfeld: Otto Ludwig. — Dr. 8. Werner: Jüdische Sagen und Legenden. — Oelbaumpflanzungen in Palästina. — Illustrationen. — Josef Hart: Das Dreigespann (Fortsetzung). — El. Lädier: Meiner Pela ins Stammbuch. — J. Bronner: Ins Land der Väter. — Dr. S. Werner: Der erste Freiheitstag. — Guck in die Welt. — Ueberssetzungs-Aufgabe. — Rätsel. — Redaktion und Administration: Prag, IL, Stefansgasse 629. Philipp BIocli. Spuren alter Volksbücher in der Aggada. Sonderdruck aus der Festschrift Cohen: Judaica. Dieser Sonderdruck ist nicht im Handel erschienen. Berlin 1912. Verlag von Bruno Cassirer. Dr. J. Ziegler, Karlsbad. Volksschriften über die jüdische Religion. I. Jahrgang. V. Heft. — Dr. Ludwig Venetianer, Ujpest. Jüdisches im Christentum. Frankfurt am Main, 1913. Verjag J. Eauffmann. Ost und West. Illustrierte Monatschrift für das gesamte Judentum. Organ der Alliance Israelite Universelle. XII1. Jahrg. Heft 2. Februar 1913. Inhalt: A. Benesra: »Fünfzig Jahre Geschichte«. — Karl Schwarz: Benno Elkan (mit 19 Illustrationen). — Dr. M. L. Bamberger: Zur Geschichte der Juden in den Balkanländern, — Dr. Is. E. Zlocisti: Der Geldhandeider Christen in Deutschland während des Mittelalters (bis zirka 1850). — Binjamin Segel: Meine Beichte. — Dr. Artur Landsberger: Erwiderung. — Anmerkung der Redaktion. — Doktor Ludwig Holländer: Die Organisation der jüdischen Studenten. — Erich Cohn: Die »Ausländerfrage“ an den deutschen Universitäten. - David Heinrich Müller. Mit Porträt. — Literarische Rundschau. — Josef Lin: Die hebräische Presse im Jahre 1912. — Jüdische Volkslieder. — Mitteilungen der Alliance Israelite Universelle: Die Juden in den Balkanländern. — Sammlungen für die Juden der Balkanländer. — Die Israeliten in Marokko. — Ein Freitag auf dem jüdischen Friedhof in Tetuan. — Notiz. — Inserate. Verlag Ost und West Leo W i n z, Berlin-Charlottenburg, Knesebeckstraße 32. Salamon Dembitzer. Wolken. Jargongedichte. Gesängen vun Leben. — Vun mein Mammes Tag. Jüdische Toner. Verlagsbuchhandlung S. Kahan, Antwerpen, Lange Kievitslrasse 92. Von den Juden des Temen. Herausgegeben im Aufträge des Hilfskomitees für die yemenitischen Juden. Orient-Verlag Berlin-Wilmersdorf 1913. Kaiserallee 158. Die Bücher der Bibel. Herausgegeben von F. R a h 1 w e s. Zeichnungen von E. M. Lilien. Band 7. Die Lehrdichtung. Die Sprüche. Hiob, der Prediger. Ruth. Jona. Esther. Daniel. Nach der Uebersetzurg von R e u s s. Verlag von George Westermann, Braunschweig. — Zweigniederlassung: Berlin W. 35, Lützowstrasse 84. Kriefkasten. ft. in N. Der nochmalige Abdruck kostet Kronen 60.—. M. D. in B. 1. Die Kultusgemeinde kann Steuern nur entsprechend den Normen des Gemein de st atutes dem einzelnen Gemeindemitglied vorschreiben. 2. Ihr orthodoxer Privatschrchter ist berechtigt, für Ihren Bedarf beim Fleisch- Hauer Groß- und Kleinvieh zu schlachten und die Bezirkshauptmannschaft kann ihm das nicht verbieten. Geschieht das dennoch, so erg eben Si: den Rekurs an die Statthalterei. 3. Wenn Sie von der Gemeinde die Schlachtgebühren gepachtet haben und der Vorstand dennoch den eigenen Schächter sein Amt besonders ausüben läßt, so wollen Sie sich deswegen im Zivilrechtswege an das Gericht wenden. V. B. in P. Das geflügelte Wort: „Faule Fische und Schläge dazu" stammt aus Pesikta derab Kahana S. 61 b. L. V. Das hat schon ein anderer kürzer gesagt: „In der Fähigkeit des Stauners liegt das Geheimnis des Genies." „Das Genie sieht anders, sieht mehr." Wenn Galvani das Zucken der Froschschenkel .und Galilei das Pendeln der Kronleuchter im Dom zu Pisa, wenn Newton das Fallen des Apfels so gesehen hätte, wie Tausende vor ihm — so wäre die Welt keinen Schritt vorwärts gekommen! Notiz. Jüdische Bühne. Direktion: M. Siegler. „Hotel Stefanie", II., Taborstraße 12. Freitag den 7., Samstag den 8. und Sonntag den 9. Feber 1913: „D at Sch ab es G o j", Operette in 3 Auszügen von Omer. — Sonntag den 9. Feber halb 4 Uhr nachmittag: „D i e goldene Hochzeit". — Montag den 10. Feber: „Kol Nid re", Operette in $, Aufzügen von Scharkuniky. — Dienstag den 11 Feber: „G ocht, Mensch und Teufe 1", Drama in 4 Aufzügen von I. Gordin. — Mittwoch den 12. Feber: „Held der Armee", Operette in 4 Auszügen von S. Feinmann. — Donnerstag den 13. Feber: Schir Hasch i r e m", Operette in 4 Auszügen von M. Schorr. — In Vorbereitung : „D er Get t". Zu Studium: „I a k o b und E s a u". — Es ist erschienen das Lied Schir Haschirem mit Klavierauszug. Zu verlangen bei den Billetteuren. MgrmMe Depositen-Bank. Der Verwaltungsrat beehrt sich hiermit, die stimmberechtigten Aktionäre der Allgemeinen Depositen-Bank zur 41. oridenM. Generalversammlung, welche Dienstag, den 25. Februar 1913, vormittags 11 Uhr, im Sitzungssaale des Anstaltsgebäudes (I. Schottengasse 1) stattfinden wird, einzuladen. Tagesordnung: 1. Rechenschaftsbericht und Bilanz für das Geschäftsjahr 1912. 2. Bericht der Revisoren.. . 3. Beschlußfassung über die Verwendung des Reingewinnes. 4. Wahl eines Mitgliedes des Verwaltungsrates. 5. Wahl des Revisions-Ausschusses, bestehend aus drei Mitgliedern und einem Ersatzmanne. 6. Neuredigierung des Paragraph 14 der Statuten. Die Herren Aktionäre, welche ihr Stimmrecht ausüben wollen, werden eingeladen, nach Paragraph 18*) der Gesellschaftsstatuten ihre Aktien wenigstens acht Tage früher, das ist bis spätestens inklusive 17. Februar 1913, bei der Allgemeinen Depositen-Bank in Wien (I. Schottengasse 1) zu hinterlegen. Der Rechnungs-Abschluß pro 1912 wird den zur General- Versammlung legitimierten Herren rechtzeitig zugesendet werden. Wien, 28. Jänner 1913. Der Verwaltungsrat. *) § 18. Jeder Aktionär ist in der General-Versammlung zu so vielen Stimmen berechtigt, so vielmal er zehn Aktien besitzt. Aktien, aus Grund deren in einer General-Versammlung ein Stimmrecht ausgeübt werden soll, müssen samt den noch nicht fälligen Coupons wenigstens acht Tage vor dem Tage der Versammlung an einem vom Verwaltungsrate kundgemachten Orte deponiert werden. (Nachdruck wird nicht honoriert.) An unsere geehrten Abonnenten! Wir bitten um rechtzeitige Erneuerung des Abonnements, damit in der Zusendung dzs Blattes keine Verzögerung eintrete. Die geehrten Abonnenten werden ersucht, bei Einsendung des Abonnementsbetrages den zugesandten Posterlagschein zu benützen. Bezugspreises Für Oesterreich-Ungarn: Ganzjährig K 16.—, halbjährig K 8.—, vierteljährig K 4.—. Für Deutschland und alle übrigen Länder: Ganzjährig K 20.—, halbjährig K 10.— vierteljährig K 5.—. Die Administration.