Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Journal
- Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Volume
- 29 (1912)
- Issue
- 42 (18.10.1912)
- Date
- 1912-10-18
- Page
- – (sequence 18)
- Language
- German
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Seite 718 Dr. Blochs ÄLocheirfchr^t Nr. 42 Charlotte Kuffner’sche Familienstiftung. Anzahl der Plätze: Unbestimmt, zusammen K. 680. . Bewerbungsberechtigt sind: Anne Verwandte der am 28. Dezember 1896 in Wien verstorbenen Frau Charlotte Kuffner. . Bevorzugt sind: Insbesondere mit der genannten Stifterin verwandte arme Witwen. Verleihungstag: 23. Thebet — 2. Jänner 1913. Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, legaler Nachweis der Verwandtschaft mit der Stifterin, eventuell Totenschein des ,Gatten. Letzter Tag (der Einreichungsfrist: 31. Oktober 1912. Einreiclistelle: I., Seitenstettengasse 4, 11. Stock (Einreicliu ngspr o tokoll). Dr. Jakob Guldenthal-Stiftung. Anzahl der Plätze: Einer im Betrage von K. 890.—. Bewerbung«berechtigt sind: Rabbinats- und Lelu-amtskandidaten, welche sich an der Wiener k. k. Universität wissenschaftlich ausbilden. Gesuchsbeilagen: 1. Der Nachweis der österreichischen oder ungarischen Staatsangehörigkeit. 2. Geburtsschein. 3. Ein Zeugnis von einem bei einer israelitischen Gemeinde Oesterreich oder Ungarns wirklich fungierenden Rabbiner über den moralischen Lebenswandel des Bewerbers, sowie über dessen tüchtiges Bewandertsein in der hebräischen und rabbinischen Literatur. 4. Armutszeugnis. 5. Der Index oder der Matrikenschein über die Inskription des Bewerbers /als ordentlicher oder außerordentlicher Hörer der Wiener k. k. philosophischen Fakultät. 6. Die Bestätigung dreier Professoren dieser Fakultät über den fleißigen Besuch der Vorlesungen durch den Einschreiter. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 31. Oktober 1912. Einreichstelle: I., Seitenstettengasse 4, II. Stock (Einreichungsprotokoll). Ignaz Blumenfeld-Widmung. Anzahl der Platze: Einer im Betrage von K. 1600.—. Bewerbungsberechtigt sind: Der Musik sich widmende israelitische Jünglinge (junge Männer) mit besonderen Anlagen und bereits bewährten Leistungen. Bevorzugt sind: Oesterreichische oder ungarische Staatsangehörige. Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Heimatsschein, Mittellosigkeitszeugnis, Fachzeugnisse; Kunstbeilagen sind erst über Verlangen fl es Vorstandes zu erbringen. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 31. Dezember 1912. Einreichstelle: I., Seitenstettengasse 4, II. Stock (Einreichungsprotokoll). Ignaz und Rosalia Wolf-Kranken-Unterstützungs-Stiftung. Anzahl der Plätze: Unbestimmt, jedoch nicht unter K. 50.— per Platz, zusammen K. 190.—. Bewerbungsberechtigt sind: Arme, hilfsbedürftige Kranke der israelitischen Kultusgemeinde Wien. Bevorzugt sind: Unter gleichen Verhältnissen solche Bewerber, welche die Verwandtschaft mit dem stifterischen Ehepaare, das ist mit dem am 17. Dezember 1877 verstorbenen Herrn ijgnaz Wolf und der am 3. Mai 1870 verstorbenen Frau Rosalia Wolf s. A., nachzuweisen vermögen. \ Verleihungstag: 11. Thebet — 21. Dezember 1912. Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, Krankheitszeugnis, eventl. (Verwandtschaftsnachweis. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 31. Oktober 1912. Einreichstelle: I., Seitenstettengasse 4, II. Stock (Einreichungs pro tokoll). Dr. Adolf Sacks-Stiftungen für Techniker. Anzahl der Plätze: Vierzehn im Betrage von je K. 600. Bewerbungsberechtigt sind: Studierende der k. k. technischen Hochschulen in den im Reichsrate vertretenen Königreichen und Ländern, ohne Unterschied des Glaubensbekenntnisses, welche ihre Vermögenslosigkeit und die Armut ihrer Eltern nachzuweisen vermögen. Bevorzugt sind: Kompetenzberechtigte Bewerber, welche bereits im Genüsse dieser Stiftung gestanden sind, bei gleichgebliebener Würdigkeit. Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Heimatsschein, Armutszeugnis, Frequentationszeugnisse und Studienzeugnisse. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 31. Oktober 1912, Einreichstelle: I., Seitenstettengasse. 4, II. Stock (Einreichungsprotokoll). Dr. Max Friedländer Heirats-Ausstattungsstiftung für ein armes Waisenmädchen. Anzahl der Plätze: Einer im Betrage von K. 120.—. Bewerbuiigsberechtigt sind: Anne verwaiste Mädchen jüdischer Kontession. Gesuchsheilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, Totenschein, Sittenzeugnis, Verlobungsnachweis. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 31. Oktober 191H, Einreichstelle: I., Seitenstettengasse 4, II. Stock (Einreichungsprotokoll). Bewerberinnen, weiche sich vor der Verleihung dieser Stiftung verehelichen, werden jedes Anspruches an dieselbe verlustig. Elisabeth Ungar-Stiftung für Rabbinatskandidaten. Anzahl der Plätze: Unbestimmt, in Beträgen von Iv. 200.— bis K.;500.—, zusammen K. 1800.—. Bewerbungsberechtigt sind: 1. Ordentliche Hörer: a) der isr.-t .eol. Lelnaiittalt in Wien oder anderer isr.-theol. Lehranstalten der im Reichsrate vertretenen. Königreiche und Länder ohne Rücksicht auf die Staatsbürgerschaft; b) einer in Ungarn oder in Deutschland befindlichen isr.-theol. Lehranstalt, vorausgesetzt, daß nach dem Lehnplane und den Einrichtungen dieser Anstalt der Unterricht des Talmuds daselbst für alle Hörer und in allen Jahrgängen einen obligaten Lehr- und Prüfungsgegenstand bildet; 2. absolvierte Hörer der vorbezeichneten Lehranstalten, insolerne seit Ablauf der vorgeschriebenen Studienzeit in der betreffenden Lehranstalt ein Zeitraum von zwei Jahren noch nicht verstrichen ist, die Absolventen die Kabbinatsprüfung noch nicht abgelegt und clas Amt eines Rabbiners noch nicht bekleidet haben oder bekleiden; 3. sonstige israelitische Studierende, welche sich durch ein Zeugnis eines in amtlicher Stellung befindlichen Rabbiners über eingehende Kenntnisse des Talmu/ds, sowie mit glaubwürdigen Bestätigungen darüber auszuweisen vermögen, daß sie sich für den Beruf eines Rabbiners lieranbilden. Bewerber, welche als ordentliche Hörer eine der sub. 1 b bezeichnten Lehranstalten besuchen oder absolviert haben, sowie Bewerber der sub. 3) bezeichneten Kategorien müssen dem ös terreichischen Staatsverbande angehören. Gesuchs heilagen: Geburtsschein, Heimatsschein, Mittellosigkeitszeugnis, Nachweis über sittlich-religiösen Lebenswandel, sowie die für die Kompetenzberechtigung im Sinne der vorstehenden Bestimmungen erforderlichen Studiennachweise. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 31. Oktober 1912. Einreichs teile: I., Seitenstettengasse 4, II. Stock (Einreich u ngspro t okoll). Dr. Karl Bauer-Widmung für Rechtshörer. Anzahl der Plätze: Unbestimmt, im Betrage von zusammen K. 900.—. Bewerbungsberechtigt sind: Würdige, unterstützungsbedürftige israelitische Absolventen der Wiener k. k. juridischen Fakultät. Bevorzugt sind: Solche Bewerber welche sich an juristischen Seminarübungen hervorragend betätigt haben. Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Zeugnis über die rechtshistorische Staatsprüfung, Absolutorium, Seminarzeugnisse, Armutszeugnis. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 31. Oktober 1912, Einreichstelle: I., Seitenstettengassc 4, II. Stock (Einreich ungspro tokoll). Ignaz und Eleonore Fluss’sches Techniker-Stipendium Anzahl der Plätze: Einer im Betrage von K. 100.—. Bewerbungsberechtigt sind: Mittellose israelitische Hörer der k. k. technischen Hochschule in Wien. Bevorzugt sind: Verwaiste, insbesondere doppelt verwaiste, und unter gleichen Verhältnissen, in Galizien heimatsberechtigte Bewerber. Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Heimatsschein, Armutszeugnis, Studienzeugnisse und eventl. Totenschein den Eltern. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 31. Oktober 1912,. Einreichstelle: I., Seitenstettengasse 4, II. Stock (Einreichungsprotokoll). Der Vorstand der Israel. Kultusgemeinde Wien. Städt. Lehrer i. R.. kautionsu. repräsentationsfähig, ') sucht eine Hausadministrationsstelel od. irgend eine andere standesgemässe Beschäftigung, die ihn nicht allzusehr ans Zimmer fesselt. — Gell. Zuschriften: Wien, XV., Thalgasse 12, Tür 9. G.