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Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift · 1912-10-18 · 42 (18.10.1912) · page 17

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Journal
Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
Volume
29 (1912)
Issue
42 (18.10.1912)
Date
1912-10-18
Page
– (sequence 17)
Language
German
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Nr. 42 Seite 717 Dr. Blochs Wochenschrift Krieskasten. I, L. Wien. Eine lliichtigstellung betreffend die Familie von Schey findet sicy bereits in der letzten Nummer u.iseres Blattes S. 6r9. M. S. in B Znr Publikation ungeeignet. Das rabbinische Studium erfordert vieljährige mühselige Anstrengung und Opfer an Zeit und Geld. Dr. B. in R. Der 4. Februar 1898 war Freitag am 12. Schebat 5658; der 2. August 1893 war Mittwoch am 20. Ab 5653. Alter Abonnent. Wien. Die Frau kann ohne weiteres beim Wiener R rbbinat ihren Wiedereintritt in das Judentum anmelden; die Wiederaufnahme erfolgt, auch wenn -er Mann innerhalb des Christentums verbleibt. Nach Franzensbad. Wir bestätigen, daß Herr Theodor Spiegel uns keine Berichte z,.geseud<l hat, demgemäß auch unsere Antwort in der letzten Nummer der Wochenschrift auch nicht an seine Adresse gerichtet ist. Notizen. Jüdische Bühne. Direktion: M. S i e g l e r, „Hotel Stefanie", II., Tavorstraße 12. Freitag den 18, Samstag den 19., Sonmag den 20., Montag den 21. und Dienstag den 22. Oktober 1912: „Der Jachsen", Operette von A. Schorr, Musik von Rumschinski. Soniilag den 20 Oktober, halb 4 Uhr nachmittag, bei ermäßigten Preisen „Die erste Liebe", Operette von A. Schorr. Mittwoch den 23. Oktober, WohltäligleilSvorstellung des Vereines der „Jüdischen Kleingewerbetreibenden" „Sulamith". Operette von Goldfaden. Donnerstag den 24 Ok-ober, „Der Jachsen" von A. Schorr. In Vorbereitung: „Bas Slewa". Operette von Lateiner, und „Der Unbekannte" von I. Gordin. Eine unentgeltliche Lustreise durch das gesamte Mittelländische und Adriatisclie Meer kann jeder machen, der nach Nord- oder Südamerika fahren will. Hie Schiffe der Austro-Americana fahren von Triest über Dalmatien, Griechenland, Sizilien, Algerien, Nordafrika und Spanien. Man hält in jedem Hafen so lange, daß man sich Land und Leute besehen kann, und fährt dann nach 6—8 Stunden weiter. Das ruhige Meer hilft einem, sich an die Seereise rasch zu gewöhnen. Seekrankheiten sind fast ausgeschlossen, und da auf dieser südlichen Linie weder Eisberge verkommen, noch gefährliche Stürme entstehen, ist die Fahrt nach Amerika über Triest besonders zu empfehlen. Osias H. Schorr’sche Stiftung für Hörer der Israelitischtheologischen Lehranstalt in Wien. Anzahl der Platz :e: Unbestimmt, im Gesamtbeträge von K. 11,400, u. zw. a) für Kabbinatskandidaten im Betrage von je K. 600.—, b) für Lehramtskandidaten im Betrage von je K. 400.—. Bewerbungsberechtigt sind: Seminaristen, welche sich an der israelitisch-theologischen Lehranstalt a) zu Rabbinern, b) zu Lehrern heranbilden und sich zumindest im zweiten Jahrgange ihrer Studienepoche befinden. Dieselben müssen aus dem ersten Studienjahre guten Fortgang und sittliches Verhalten ausweisen und arm sein. Bevorzugt sind: In einer galizischen Gemeinde zuständige Bewerber, welche sich mittels schriftlicher Erklärung verpflichten, nach Beendigung ihrer Studien in Galizien wirksam zu sein. Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, Studienzeugnisse der israelitisch-theologischen Lehranstalt und der k. k. phil. Fakultät Wien, Indiens dieser Unterrichtsanstalten, Bestätigung des Rektorates der Israel,-theol. Lehranstalt über das sittliche Verhalten des Bewerbers. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 31. Oktober 1912. Einreichstelle: I., Seitenstettengasse 4., II. Stock (Einreichungsprotokoll). Moriz Todesko-Stiitung für Maler, Bildhauer und Operateur-Zöglinge. Anzahl der Plätze: Einer im Betrage von K. 1000. Bewerbungsberechtigt sind: Mittellose, wohlverhaltene Israeliten, welche in einem Lande des Kaisertumes Oesterreich geboren sind und siöh für die Maler- oder Bildhauerkunst heranbilden oder Operateurszöglinge sind. Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Mittellosigkeitszeugnis, Frequentationszeugnis und Nachweis der Studienerfolge. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 31. Oktober 1912. Einreichstelle: I., Seitenstetlciigasse 4, Ir. r>cock (Einreichungsprotokoll). Gustav Figdor’sche^Stipendien. Verliehen werden: Für das Studienjahr 1912/13 drei Gustav Figdorsche Stipendien im Betrage von je 1000.— Kronen, an je einen armen, durch Fleiß, Sitten und Geistesgaben hervorragenden Hörer der Hechte, der Medizin und der Philosophie (Naturwissenschaften) in Wien; und zwar wird beteilt je ein Studierender des katholischen, protestantischen oder evangelischen, und des israelitischen Bekenntnisses. Dem Gesuche sind beizulegen: Geburtsschein, Impfzeugnis, Heimatschein, Armuts-(Mittellosigkeits-)zeugnis, Maturitätszeugnis und Studiennachweis. Einreichstelle: Magistratsabteilung XIII. Einreichungsfrist: Bis 20. November 1912. Teobald Uffenheimer’sche Studentenstiftung. Verliehen werden: Vier Stipendien mit dem Jahresbetrage von je K. 275.—, und zwar je eines an einen Hörer der juridischen, medizinischen und philosophischen Fakultät der k. k. Universität in Wien und an einen Hörer der k. k. technischen Hochschule in Wien für die Dauer eines Jahres. In diesem Studienjahre sind nur Hörer israelitischen Bekenntnisses anspruchs berechtigt. Vorzugsberechtigt sind: Verwandte der Stifters, dann, nach Wien zuständige oder im Bezirke Leopoldstadt in Wien oder in Wien überhaupt geborene Bewerber. Dem Gesuche sind beizulegen: Geburtsschein, Heimatsschein, Armuts- oder Mittellosigkeitszeugnis, Maturitätszeugnis, Impfzeugnis, Studiennachweis und eventl. Nachweis der Verwandtschaft. Einreichstelle: Magistratsabteilung XIII. Einreichungsfrist: Bis 15. November 1912. Albert Baum-Stiftung für Techniker. Anzahl der Plätze: Zwölf im Betrage von je K. 200. -. Bewerbungsberechtigt sind: Junge Leute jüdischer Religion, die sich der Technik widmen. Bevorzugt sind: Die Söhne des Herrn Simon Baum, Bruders des am 29. Feber 1864 verstorbenen Herrn Albert Baum s. A. (für solche Einschreiter beträgt der Stiftplatz K. 600.—). Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, Studienzeugnisse. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 31. Oktober 1914- Einreichstelle: I., Seitenstettengasse 4, II. Stock (Einreichungsprotokoll). Jonas Freiherr von Königswarter’sche Stipendien für Theologen. Anzahl der Plätze: Zwei im Betrage von je K. 890. . Bewerbungsberechtigt sind: Hörer jüdischer Theologie der Wiener israelitisch-theologischen Lehranstalt, welche den philosophischen Studien an der k. k. Universität Wien obliegen oder obgelegen sind. Verleihungstag: 11. Thebet — 21. Dezember 1912. Gesuchsbeilagen: 1. Geburtsschein, 2. Nachweis der österreichischen oder ungarischen Staatsangehörigkeit, 3. Maturitätszeugnis, 4. Matrikenschein der k. k. philosophischeu Fakultät in Wien, 5. Universitäts-Kolloquienzeugnisse, 6. Zeugnisse über den derzeitigen Betrieb theologischer Studien, 7. Armutszeugnis. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 31. Oktober 1912. Einreichstelle: I., Seitenstettengasse 4, II. Stock (Einreichungsprotokoll). Dr. Ignaz Lemberger Heirats-Ausstattungs-Stiftung für arme verwaiste Mädchen. Anzahl der Plätze: Einer im Betrage von K. 270. . Bewerbungsberechtigt sind: Arme Waisen nach einem Mitgliede der israelitischen Kultusgemeinde Wien, welche sich zu verehelichen im Begriffe sind. Bevorzugt sind: Bewerberinnen, welche ihre Verwandtschaft oder Schwägerschaft mit dem am 24. Oktober 1866 verstorbenen Herrn Dr. Ignaz Lemberger s. A. oder ihre Zuständigkeit nach Wien auszuweisen vermögen. Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, Totenschein, Sittenzeugnis, Verlobungsnachweis. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 31. Oktober 191H. Einreichstelle: I., Seitenstettengasse 4, II. Stock (Einreichungsprotokoll). Bewerberinnen, welche sich vor der Verleihung dieser Stiftung verehelichen, werden jedes Anspruches an dieselbe verlustig. Der Vorstand der Israel. Kultnsgemeinde Wien*

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