Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Journal
- Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Volume
- 29 (1912)
- Issue
- 38 (20.9.1912)
- Date
- 1912-09-20
- Page
- – (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 38 Dr. Btochs Wochenschrift Sette 635 in 3 Schufen für Buchbinder ... 36 Israeliten in 1 Schule für Drechsler .... 6 „ in 1 Schule für Elektrotechniker . . 12 in 1 Schule für Färber.2 „ in 2 Schulen f. Gürtler u. Broncearb. 2 in 1 Schule für Hufu. Wagenschmiede 1 ,. in 1 Schule für Hutmacher .... 10 ,. in 1 Schule für Industriemaler . . 1 in 1 Schule für Installateure und Elektrotechniker ..32 in 2 Schulen für Juweliere, Gold- und Silberarbeiter.113 in 11 Schulen für Kleidermacher . . 67 „ in 1 Schule für Kürschner .... 87 in 1 Schule für Maschinengewerbe . . 2 „ in 4 Schulen für Maschinenschlosser . . 12 in 4 Schulen für Mechaniker .... 13 „ in 3 Schulen f. Metalldreher u. Gießer 4 in 4 Schulen für Maschinenschlosser . . 12 in 2 Schulen für Metallgewerbe, außer Schlosser. 3 in 1 Schule für Rauchfangkehrer . . 15 „ in 1 Schule filr Riemer und Sattler 1 „ in 6 Schulen für Schlosser .... 18 „ in 11 Schulen für Schuhmacher ... 58 „ in 1 Schule für Tapezierer .... 49 in 1 Schule für Taschner.14 „ in 10 Schulen für Tischler.25 in 1 Schule für Weber, Wirker und Posamentierer ..25 „ in 1 Schule für Zahntechniker ... 39 „ Außerdem wurden von 147 jüdischen Handwerkslehrlingen nachstehende genossenschaftliche Fachschulen für Lehrlinge besucht. Die Schule der Anstreicher und Lackierer. von 3 Burschen Buchbinder. ,, 2 ,, Buchdrucker. 17 ,, Drechsler. ,, 3 ,, Fleischhauer. „ 15 „ Friseure, Raseure. ,, 10 „ Gastwirte. ,, 10 ,, Glaser, Glashändler, Glasschleifer . ,, 5 Gürtler. ßß 1 ,, Hoteliers . „ 5 ,, Juweliere. 14 ,, Kleidermacher. ,, 6 „ Optiker. ,, 1 ,, Schlösser. „ 3 Schuhmacher. K, 2 „ Spengler. >, 12 „ Tapezierer. ,, 13 „ Tischler. ,, 1 ,, Uhrmacher. ,, 18 ,, Zimmermaler.. ,, 4 ,, Zuckerbäcker. „ 2 ,, Von den jüdischen Lehrmädchen besuchten 269 nachstehende fachliche Fortbildungsschulen: Die 19 Schulen für Kleidermacherinnen .... 197 „ 1 „ „ Kunstblumenerzeuger und Federnschmücker.14 „1 „ „ Modistinnen.50 „ 2 „ „ Wäschewarenerzeugung . . 8 überdies besuchten 159 Mädchen genossenschaftliche Fachschulen, und zwar die der Modistinnen 122, die der Wäschewarenerzeuger 37. Außerdem war die kaufmännische Fortbildungsschule für Lehrlinge von 946 Schülern und die für Lehrmädchen von 26 Schülerinnen besucht. Zusammen besuchten 2220 jüdische Schüler und Schülerinnen die gewerblichen und kaufmännischen Schulen. Unter den Handelslehranstalten besuchten die Wiener Handelsakademie .... 615 Iuden die Reue Handelsakademie.319 „ die Handelsakademie für Mädchen . . 72 Jüdinnen die Gremialhandelssachschule des Wiener Handelsstandes 972, die Privathandelslehranstalten 1106 Iuden und Jüdinnen. > Die Zahl der jüdischen Volksschüler betrug im Jahre 1910 16.908, und zwar 7695 Knaben und 9213 Mädchen, hievon besuchten 1551 Knaben und 2748 Mädchen die Bürgerschulklassen und 6144 Knaben und 6465 Mädchen die allgemeinen Volksschulklassen. Jüdische männliche Lehrpersonen standen in Verwendung : im Jahre 1906 . . . ... 91 „ 1907 . . . ... 73 „ 1908 . . . ... 76 „ 1909 . . . ... 73 „ .. 1910 . ... 73 Jüdische Lehrerinnen standen in Verwendung im Jahre 1906 . . . ... 60 ,. 1907 . . . ... 50 ,. 1908 . . . ... 54 „ 1909 . . . ... 52 „ .. 1910 . . . ... 51 Don den 73 jüdischen männlichen Lehrpersonen waren: 3 Direktoren an Bürgerschulen 7 Oberlehrer 17 Bürgerschullehrer I. Klasse 46 Volksschullehrer I. Klasse Von den. 51 jüdischen weiblichen Lehrpersonen waren: 8 Bürgerschullehrerinnen I. Klasse 42 Volksschullehrerinnen I. Klasse 1 Volksschullehrerin II. Klasse 42 Lehrer erteilten Unterricht in Religion, überdies waren 41 besondere Religionslehrer angestellt, und zwar 27 an Bürgerschulen und 17 an allgemeinen Volksschulen. Außer den kommunalen Volksschulen besuchten 338 jüdische Knaben und 315 jüdische Mädchen Privatvolksschulen und 13 Knaben Schulen für israelitische Sprache und Religion. Einen bescheidenen, wenn auch erfreulichen Aufschwung nehmen die Kinderhorte für jüdische Kinder; das Jahrbuch verzeichnet pro 1910 im II. Bezirke die 2 Horte, welche der Verein zur Errichtung und Erhaltung von Horten für schulpflichtige Kinder (Obmann Dr. Isidor Samuely) begründete und die insbesondere durch die bewunderungswürdige beispiellose Hingebung des Vorstandsmitgliedes Karl Freund und seiner Gattin ungemein segensreich wirken. Was bedeuten aber 196 jüdische Knaben gegenüber den 10.489 katholischen Knaben. Der 'genannte Verein hatte übrigens im Jahre 1910 auch im XIV. Bezirke einen Knabenhort für 68 Knaben und einen Mädchenhort für 60 Mädchen im Betriebe. Unter den Unterrichtsanstalten für nicht vollsinnige Kinder nimmt die erste Stelle das Allgemeine österreichische israelitische Taubslummeninstitut ein (Präsident Dr. Arthur Kur an da, Direktor Dr. Moriz Friedeberger): es standen in 7 Klassen 10 männliche und 1 weibliche Lehrkraft in Verwendung: die Gesamtzahl der der Zöglinge betrug 63 männliche, 41 weibliche, darunter schulpflichtig 53 Knaben und 29 Mädchen: 61 Zöglinge wurden unentgeltlich verpflegt, Auslagen K 48.978,12: weiters das israelitische Blindeninstitut (Präs. Wilhelm v. Kufsner, Dir. Sim. Heller) mit 11 männlichen und 4 weiblichen Lehrkräften: in 3 Klassen wurden 24 Knaben (15 schulpflichtig) und 17 Mädchen (10 schulpflichtig) unterrichtet. 5 Zöglinge wurden unentgeltlich