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Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift · 1912-08-02 · 31 (2.8.1912) · page 12

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Journal
Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
Volume
29 (1912)
Issue
31 (2.8.1912)
Date
1912-08-02
Page
– (sequence 12)
Language
German
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Seite 424 Dr. Brochs Wochenschr-ft Nr. 31 Anläßlich 1e; Ablebens des sel. Alexander Weinberg: Dr. Mar Weinberg 10 Kronen. Anläßlich de- Ablebens des sei. Alexander Munk: Dr. Carl Heinrich Kiesler 10 Kronen. Anläßlich des Ablebens des sel. Friedrich H o r s ch r tz: Rudolf Kahle-, Wien VII. 20 Kronen. Anläßlich te; Ablebens des sel. Eugen Vas: Eduard Nudinger, Pilsen 20, Joses Rudinger 10, E. C. W. 10, Rudolf Pollak 10. Zusamn en 50 Kronen. Anläßlich US Ablebens der sel. Fanny Reumann: Isidor Löwit 20, Oscar und Alice Löwit 10. Zusammen 30 Kronen. Anläßlich te; Ablebens des sei. Ludwig Pollak: Heinrich Böhm 20, Eduard Pollak 10, Julius Lampe 10. Zusammen 40 Kronen. Anläßlich des Ablebens der sel. Dora Schnabel: Leopold Schnätel, Berlin 100, Sigm. und Anna Schnabel. Eyör 20, David Meller, Eyör, 10. Jakob Unger 5, Sigm. Schotkek 10, Eugen Schiller 10, Salomon Sliglitz 10. Zusammen 165 Kronen. Anläßlich de; Ablebens des sel. Moriz Neurath: Arthur und Jda Neurath 10, Leopold und Hermine Löwenbein 10, Julius Neurath 10, Julius Gröbl 10, Mar Scholler 10, Albert Neurath 10, Gustav und Lotte Rapp 10, Mar Weiner 10, Jonas und Amalie Samek 10. Zusammen 90 Kronen. Anläßlich des Ablebens der sel. Ilona Hochner: Adalte.t Hochner 10 Kronen. > Anläßlich des Ablebens der sel. Amalie Lederer: Friedrich Weil 20 Kronen. Anläßlich de; Ablebens des sel. Bernhard Wolf: Ferdinand Neumann 50, Julius Kramer 10, E. H. 20, Gustav Oser 10, Dr. Emil Kersch 10, Calderara und Bankmann 20, Markus Rosengarten 20, Wilh. Sarl 5, Richard Peschek 50, Rudolf Fliegl 10, Direktor PH. Broch 20. Zusammen 225 Kronen. Anläßlich des Ablebens des sel. Leopold S t o w a s s e r: Mar und Rosa Eisenberg 20, Friedrich und Gustav Sücs 10, Dr. Heinrich Sücs 5, Dr. Moritz und Jda Wacht! 10. Zusammen 45 Kronen. Anläßlich des Ablebens des sel. Adolf Z a p p e r t: Komm.-Rat Moritz Eeiringer 20 Kronen. Anläßlich de; Ablebens des sel. Artur Simon: Paula Schäfer 20, Emil Goldschmidt 10, Otto Karplus 20. Zusammen 50 Kronen. Anläßlich de; Ablebens des sei. Wilhelm B r ü n n e r: Tempelverein Döbling 10 Kronen. Anläßlich des Ablebens des sel. Emanuel Cblamtatsch: I. Chlamtatsch 10 Kronen. Anläßlich d es Ablebens des sel. Leopold N e u m a n n: Famil'e Dr. Heinrich Stransky 20, Emilie Schnabl 15, M. Meider 5, Dr. Siegm. Stransky 20. Zusammen 60 Kronen. Wien. Herr Abraham Cbajtmann aus Suczawa wurde für den Pratertempel „Tefilath Jeschuron" einstimmig zum Oberkantor gewählt. Austritte aus dem Judentum Vom 21. Juli bis inkl. 27. Juli 1912. Adler Moritz, geb. 10. April 1884 zu Wien, III., Sofienbrückengasse 3. Altschul Henriette, Lehrerin, geb. 24. Jänner 1870, V., Stollberggasse 20 Auer Leo, Beamter, geb. 15. Oktober 1878, Pilsen, II., Praterstraße 25. Blum Bertha, -Private, geb. 23. Jänner 1881, XVI., Lorenz Mandlgasse 17. Blum Israel Samuel, k. k. Rechnungs-Assistent, geb. 8. Februar 1879, Lemberg, XVI, Lorenz Mandlgasse 16. Fischer Fanny, Haushälterin, geb. 23. Dezember 1881, Ujvidek, Ungarn, XVII., G'eblergasse 41. Fischer Malvine, Verkäuferin, geb. 25. Februar 1855, Zablga, Ungarn, XVI., Hubergasse 14. Gottlober Salomon, Sollizitator, geb. 1. Oktober 1886 zu Rostow a. Don, VI., Stiegengasse 16. Holländer Rom»no geb. Hartl, Beamtensgattin, geb. 6. Jänner 1882, Wien, XIX., Heiligenstädterstraße 9. Klarville Hildegard Edle v. geb. Goldschmidt, Fabrikantensgattin, geb. 10. November 1887, Breslau, I., Bartensteingasse 4, Klarville Georg Ludwig Ritter v , Fabrikant, geb. 27. April 1876, I., Bartensteingasse 4. Körner Anna, Bedienerin, XX., Klosterneuburgerstraße 51. Liebermann Sofie, Private, geb. 16. Jänner 1882 zu Odessa, Rußland, VI., Stiegengasse 16. Oehlbaum Adalbert, Redakteur, geb. 2. August 1888, Komodi, Ungarn. X., Trostgasse. Sommer Klara, geb. 4. Februar 1889, derzeit Jägerndorf. Sommer Margit, geb. 3. Oktober 1909, Wien, derzeit Jägerndorf, Kind. Tachau. Freitag den 26. Juli d. I. verschied hier die allgemein geachtete und verehrte Frau Henriette Lurje, Gattin des Herrn Samuel Lurje und Mutter des J.-Dr. Wilhelm Lurje in Tachau und M.-Dr. Nathan Lurje in Lewin. Bei dem am Sonntag der 28. Juli stattgefundenen Leichenbegängnis gab sich durch d e imposante Beteiligung aus allen Schichten der Bevölkerung ohne Unterschied der Konfession die Wertschätzung kund, deren sich die Verstorbene erfreute. Die Trauerfunktionen versahen Herr Rabb. Dr. M. Wohl und Kantor Josef Schön. Koste! (Mähren). Unser Rabbiner Ehrwürden Herr Jakob Hoffman« verließ nach vierjähriger, überaus erfolgreicher .Wirksamkeit unsere Gemeinde, um einem ehrenvollen Rufe nach Radautz zu folgen. Der Abschied, der von geradezu rührender Innigkeit war. ehrt in gleicher Weise Rabbiner und Gemeinde. Er gab beredtes Zeugnis von der seltenen Liebe und Verehrung, die Herr Rabbiner Hoffman« sich allseits zu erringen wußte. Vor feiner Abreise fand sich der gesamte Kultusaussckuß bei ihm ein und Herr Kultusvorsteher-Stellvertreter Adolf Weigl richtete eine längere Ansprache an ihn. Bewegt dankte er ihm im Namen der Gemeinde für die selbstlose Hingabe und den Eifer, den er in seinem heiligen Amte entfaltet hat. Frau Rosalia Spitz, Präsidentin des Frauenvereines, überreichte der Frau Rabbiner ein herrliches Bukett in Begleitung einer Ansprache. Am Bahnhose, wo die ganze Gemeinde anwesend war, sprach Herr Bürgermeister S. E i s i n g e r innige Worte des Abschiedes. Nachod. Samstag den 27. Juli feierte unser allverehrter Vorsteher Herr Jakob P i ck feinen 80. Geburtstag. Da derselbe gegenwärtig im Bad Kudowa weilt, fand Sonntag den 28. Juli die Gratulationscour statt. Der gesamte Vorstand, der Herr Rabbiner Dr. Sicher, die Lehrer und Kantoren begaben sich zu Wagen nach Kudowa. Der Vorsteher-Stellvertreter Herr Gustav Schur schilderte das Schaffen und Wirken des Jubilars während der langen Zeit seiner Tätigkeit als Mitglied des Vorstandes und als Vorsteher unserer Gemeinde. Hierauf schilderte Rabbiner Dr. Sicher in markanten Worten das erfolgreiche Wirken des Vorstehers als Privatmann, als Vorsteher der Gemeinde und schließlich sein Wirken für die Gesamtheit des Judentums. „Iwri onouchi“ war fein Wahlspruch und er trat immer für das Judentum mutvoll ein auch in Zeiten der Gefahr; er hielt jederzeit, die Fahne seines Stammes hoch. — Hierauf trug Herr Kantor Lebowitsch mit klangvoller Stimme einen Nisebeberaelt vor und Herr Oberlehrer B äumel dankte dem Jubilar für seine eifrige Sorgfalt um die israelitische Schule und sein mutiges Eintreten für dieselbe. Herr Jonas L e w i t h trug die Wünsche der Chewra-Kadischa vor. Tiefgerührt dankte Herr Jakob Pick für diese Huldigung. Meran. Das „Genesungsheim" des Vereines „Asyl für mittellose, kranke Israeliten, Meran" wird mit 1. Oktober 1912 für die Herbstsaison wieder eröffnet. Mittellose israelitische Bewerber wollen sich brieflich wegen der ausführlichen Aufnahmsbedingungen an die Kanzlei des Vereines wenden unter der Adresse: „Asyl für mittellose kranke Israeliten, Meran" (Tirol) und ihre Gesuche um Aufnahme möglichst bis Ende August überreichen. Preßburg. (Ein Lehrer als Bettler.) Auf dem Leopoldring in Preßburg wurde ein alter Mann von einem Konstabler dabei betreten, als er von Geschäft zu Geschäft ging und um Almosen bat. Der Konstabler brachte den Greis zur V. Bezirkshauptmannschaft, wo es sich herausstellte, daß der Bettler mit dem 68jährigen israelitischen pensionierten Lehrer Simon Dunajetz identisch sei. In seinem Besitze wurden zwölf Kronen Bargeld und ein auf einen unbedeutenden Betrag ausgestelltes Sparkaffebuch gefunden. Als man. den Greis wegen verbotener Bettelei in das Schubhaus transportieren wollte, brach der Bedauernswerte im Hofe des Gebäudes der Bezirkshauptmannschaft zusammen. Es mußten die freiwilligen Retter requiriert werden, die den Greis in das Rochusspital beförderten. Freiwaldau. Der Vorstand dcr israel. Kultusg'emeinde Freiwaldau fühlt sich anger-chm verpstchut. den p. t. edlen Spendern im Bade Gräsenberg, welche zur Stärkung des Fried- Hof-Fondes ihr Scherflein beigetragcn, d?n geziemenden Dank auszusprechen. Insbesondere gebührt Dank und Anerkennung den

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