Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Journal
- Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Volume
- 29 (1912)
- Issue
- 29 (19.7.1912)
- Date
- 1912-07-19
- Page
- – (sequence 15)
- Language
- German
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Nr. 29 Dr. BL»chs WochLichchM Seite 49» Dr. L. Rothf, Die. Geschichte der Gaonim. Preis K 2.—. — Esseg-g- 1909. (Druck und Verlag von Ludwig Szekler, Essegg.) Dr. M. Cahn, Provinzial-Rabbiner in Fulda. Die religiösen Strömungen in der zeitgenössischen Judenheit. Verlag von Sänger und Friedberg, Frankfurt am Main. 1912. Rabbiner iakob Hoffmann in Kostei, Mähren. Die Bedeutung des Sabbat im jüdisch-religiösen Leben. Vortrag gehalten in Wien im Verein der Sabbatfreunde »Schomre Schabbos«. Verlag von Jos. Schlesinger Buchhandlung, Wien und Budapest. 1912. „Jung-Juda“. Illustrierte Zeitschrift für unsere Jugend. XIII. Jahrgang, Nr. 14-15. Prag den 12. Juli 1912 (27. Pärnus 5672). Inhalt: Tischo-Beab. — Der Kadisch. — Der Hofmeister und sein Zögling. — Goltlieb König: Das Geld. — Geld als Tauschmittel, (Illustrationen). — Der Weltenherr. — Josef Hart: Die Zwillinge (Schluss). -- Meyer-Rothschild. — Bei Dr. Adolf Kraus. — Minister Sir Rufus Isaacs. — Uebersetzungsaufgabe und Rätsel. — Briefkasten. — Redaktion und Administration: Prag, II.. Stefansgasse 629. Zehnter Geschäftsbericht (1911) des Hilfs vereines der Deutschen Juden, erstattet der Generalversammlung am 14. April 1912. Berlin 1912. Dr. Edmund Kalt, Samson. Eine Untersuchung des historischen Charakters von Rieht XIII—-XVI. Freiburg im Breisgau 1912. Herdersche Verlagsbuchhandlung. ' Kriefkasten. K. L Sie finden über das Opus in der Münchener „Jugend" nachstehende Würdigung: In Weimar ist ein antisemitischer „Gotha" erschienen — der „<semigotha". Dieser geniale, genealogische Almanach verzeichnet alle adeligen und sonstigen hochstehenden Persönlichkeiten, in deren Adern „jüdisches Blut" fließt. Darunter findet man außer einer Reihe ostelbischer Grafen auch acht Päpste und verschiedene Kardinale semitischen Ursprungs. Das stimmt. Die Päpste hießen bekanntlich: Levh, Silberstein, Hirsch, Rosenstengel, Aron, Pulverbestandteil, Seeligleben und Karfunkelstein. — Von regierenden Fürstlichkeiten konnte leider nur der ehemalige Fürst von Mazedonien festgenagelt werden; doch ist man weiteren Verdächtigen auf der Spur. Als der preußische Kriegsminister den Almanach durchgeblättert hatte, soll er da geäußert haben: „Acht Päpste ist ja janz nett — aber mit dem Reserveleutnant wird es trotzdem nischt, denn zwischendurch hat jewöhnlich dock 'ne Tante mit Eiern jehandelt." B. R. Die letzte Nummer des „Simplizissimus" veröffentlicht folgende charakteristische Mahnung eines Hanptmanns: „Herr Leutnant, loben sie den Einjährigen Cohn nicht so oft, sonst merkt er noch, daß er mehr kann als die Offiziersaspiranten. Ich möchte nicht gern ungerecht sein." Kultus gemeinde Kopriviea. Wenden Sie sich an die Firma Brüder Goldmann, Wien, I., Adlergasse 3. G. F Leider uns nicht bekannt. G. M. Bitte sich an Herrn Rabbiner Dr. Max Grunwald, Wien, XV, Mariahilferstraße 167 zu wenden, der Anfangs Oktober iu kleinerer Reisegesellschaft Palästina, insbesondere die dem jüdischen Interesse näherliegenden Stätten alten und neueren Datums, zu besuchen gedenkt. B. K. in Lackenbach. Rostock und Greifswald. K. in 8. M und B R. in L. Berichte über Schulfeiern zum Schulschluß können wir wegen Raummangels nicht publizieren. K. B. Wenn Sie an der Palästinaresse teilnehmen wollen, wenden Sie sich an Dr. Grunwald, Wien, XV., Mariahilferstraße 167. Notiz. Eiugesendet. Von böswilliger Seite wird das Gerücht ausgestreut, daß die Besitzer des im „Elsa-Hof" gelegenen Kaffeehauses antisemitischen Tendenzen huldigen. Wer dieses uralte, auf echt bürgerlicher Basis geführte Geschäft kennt, weiß auch, daß den Besitzern nichts so ferne liegt, als sich in das parteipolitische Getriebe zu mengen. Dennoch halten sie es für geboten, da nichts so leicht Wurzel faßt, als Verleumdung, diese Anschuldigung mit Entrüstung zurückzuweisen und bezeichnen das Ganze als ein offensichtlich tendenziöses Manöver. Im übrigen erlauben sie sich, auf die in der heutigen Nummer enthaltene Eröffnungsanzeige hinzuweisen. Josef und Marianne Perthold. Cafe „Elsa-Hof", VII., Neubaugaffe 85. Aufträge von kalligraphischen Arbeiten hebräisch oder deutsch — Jahrzeittabellen per K 3.20 inbegriffen — werden wie bisher prompt ausgeführt von Moritz Hosner, ns'v Pressburg, Weidritz 32. Zur gefälligen Beachtung! Wrr ersticken unsere gesckshien .Abonnenten um reckhertige Einsendung der lausenden Abonnements gebükr, damit die Zusendung des Blattes keine Unterbreckung erleide. Zur Einsendung der Betraue wolle rnart ssck des in der letzten Nummer beiuelegten Poste^aqsc hei «es bedenen. Die Administration. Konkursausschreibung. Die Kultusgemeinde Tulln mit dem Sitze in Klosterneu* bürg beabsichtigt in Klosterneuburg einen Tempel zu erbauen. Die Herren Architekten werden eingeladen, Bauskizzen, bezw. Pläne samt Kostenvoranschlag bis spätestens 31. August 1912 bei der Kultusvorstehung einzureichen. Die eingereichten Pläne werden einem Schiedsrichterkollegium zur Begutachtung vorgelegt und nur der von dem Schiedsrichterkollegium zu genehmigende Plan honoriert. Nähere Auskünfte erteilt Herr Hermann Erb, Hausbesitzer in Klosterneuburg und der gefertigte Kultusvorsteher. Der Kultusvorsteher: Dr. Rudolf Schneeweiss, Advokat in Klosterneuburg. Für einen Wiener Tempel wird per 15. August d. J. ein Tempeldiener nicht über 35 Jahre alt, der Schochet, Koreli und Bodek sein muss, gute Handschrift besitzt und zur Einkassierung zu verwenden ist, aufgenommen. Gehalt nach Uebereinkommen. — Offerte erbeten unter Chiffre „P. VIII.“, postlagernd Postamt Wien, IX/1, Popzellangasse. Als Haushälterin wird gesucht israelitische Frau oder alleinstehende Witwe, welche auch gut kochen kann, neben Stubenmädchen. Vorzustellen 10—12 Uhr. „Auerlicht“, I., Jordangasse 9. VftVTvflpffllTlI? Suche für meinen Sohn, der die Handels- * schule absolvierte, in Wien bei einer anständigen jüdischen Familie, welche koschere Küche führt, Verpflegung. Gell. Anträge erbitte ich je eher. Filip Barta, Yeszprem» Feine jüd. Familie nimmt jungen Mann oder junges Mädchen aus ebensolchem Haus für nächste Schulsaison in ganze Verpflegung. „Mütterliche Aufsicht“. Klavier, Bad im Hause. — Zuschriften an die Administration des Blattes unter „M. L. K. in Wien“. Zweiklassige.in Ung.-Brod (Mähren) für Knaben, mit separatem Kurs für Mädcben, gelangt am 1. Oktober 1912 zur Eröffnung. Ausser intensivem Unterrichte in allen Handelsfächern wird auch jüdische Literatur unterrichtet. Für verlässliche Pensionen ist vorgesorgt. Anfragen erledigt der Vorstand. Ung.-Brod, im Juni 1912. Der Kultusvorsieher und Gremialvorsiand: Brammer. Gut bekanntes, auf frequentem Posten stehendes Selchwaren- und Geflügelgeschäft ist für das Jahr 1913 zu verpachten, eventuell zu verkaufen. Kühlräume sowie Eiskeller stehen zur Verfügung, daher für Schächter zur Errichtung einer koscheren Fleischbank besonders geeignet. Nähere Auskunft Hotel und Pension Ischlerhof. Bad Ischl. Josef Kohn, Hotelier. 81292395