Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Journal
- Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Volume
- 29 (1912)
- Issue
- 8 (23.2.1912)
- Date
- 1912-02-23
- Page
- – (sequence 15)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 8 Dr. Vlschs Wochenschrift Seite 131 mir das Fehlen eines Klerus bei den Juden eine der wichtigsten zu sein, incleim der Jude mit seinem Gott sich ohne Vermittler in der „heiligen“ Sprache unterhält, die deshalb auch jedem geläufig sein muß. 8. W. Zeitschrift für Demographie und Statistik der Juden. Herausgegeben vom Bureau für Statistik der Juden, Berlin G, 2, An der Spandauerbrücke 15. Begründet von Dr. Arthur Ruppin. Redigiert von Dr. Bruno Blau. 8. Jahrgang, Heft Kr. 2, Februar 1912. Inhalt: I. Abhandlungen: 1. B. Baneth, Berlin: Zur Krankheitsstatistik der Juden. — 2. Dr. .'Max Rosenfeld, Drohobycz: Die jüdische Bevölkerung Galiziens nach der letzten Volkszählung von 1910. — 3. N. V. Goldstein, Kewyork: Die jüdischen Brüder- Orden in den Vereinigten Staaten. — II. Statistisches Archiv. Die Juden».an bayerischen Hochschulen. — Zahl der militärpflichtigen Juden in Algerien 1907. — Zahl der jüdischen Schulkinder in Algerien 1901 bis 1908. — Verteilung der jüdischen Bevölkerung auf Stadt und Land in Holland. — Literatur. „Jung-Juda“. Illustrierte Zeitschrift für unsere Jugend. XIII. Jahrgang. Kr. 4, Prag, 16. Februar 1912 (28. Schebat 5672). Inhalt: E. .Wolfsohn: Unser Glaube. — Emanuel Baumgarten (mit Bild). — Der Hofmeister und sein Zögling. — Genügend. Erzählung von Josef Hart. — Gottlieb König: Der Hüter Israels. — Bilclat, der reisende Heilkünstler. -r- Ein anderer mag dich loben. — Verschiedenes. — Uebersetzungsaufgabe und Rätsel. —- Redaktion und Administration: Prag, II., Stephansgasse 629. „Das freie Wort“. Frankfurter Halbmonatsschrift für Fortschritt auf allen Gebieten des geistigen Lebens. Begründet von Carl S a e n g e r. Herausgegeben von Max Henning. XI. Jahrgang, Kr. 22. Zweites Februarheft 1912. Inhalt: Halali. — C. M. v. Unruh: Was nun? — Doktor Ludwig Hey de: An Friedrich Kaumann. — Max Seber: Fleischnot oder Fleischteuerung? I. Teil. — Der katholische Modernismus. — Artur Kap: Diamanten. — F. Müller- Lyer-: Eine Theoriedes Kultusfortschritts. — J. G. Weiß: „Weltanschauung und Freiheit“. — Kleine Mitteilungen. — Neuer Frankfurter Verlag G. m. b. H., Frankfurt am Main. Briefkasten. K P. Die Zahl der jüdischen Bevölkerung von N:w-Dork betrug nach einer statistischen Studie, die Mr. Joseph Jacobs im Aufträge der New-Dorker Kehilla herausgibt, am 1. Jänner 1912 ungefähr 906.000 Seelen. Bisher wurde die Zahl der Juden inNew-Uork auf weit Über eine Million geschätzt. Mr. Jacobs hat aber auf Grund umfangreicher statistischer Nachforschungen festgestellt, daß die jüdische Bewohnerschaft von New-Iork sich am 1. Juli 1910 auf 825 000, am gleichen Tage des Jahres 19 > 1 auf 882.400 Seelen belief und seither durch die Einwanderung und den Geburtenüberschuß auf 906.000 Personen gestiegen ist. A. B. in L. Dr. Bloch dürfte ungefähr Mitte März zurückkehren. Ein jüdischer Hochschüler. Wir haben die „Private Mitteilung" der konzessionierten Realitäten-Verkehrsanstalt des Alois Bittner in der „Zeit", daß sein Unternehmen eine „renommierte christliche Veikehrsanstalt ist, gelesen. Damit Herr Bittner nicht vergebens renommiere, daß er eine christliche Verkehrsanstalt habe und von der jüdischen Kundschaft verschont bleibe, bringen wir seine Mitteilung den jüdischen Lesern zur Kenntnis. Sie werden sich wohl hüten, die „renommierte christliche Realitäten-Verkehrsanstalt des Alois B i t t n e r, Wien, VII., Neubaugasse Nr. 64 (Neubauhof)" mit ihren Aufträgen zu behelligen. Dem Herrn Bittner soll geholfen werden. Sombartrummel. Wir behalten uns noch vor, auf Ihren Artikel zurückzukommen. Heute sei bloß die folgende zutreffende Stelle desselben wiedergegeben: „Wenn Werner Sombart die Juden als tüchtige Kaufleute hinstellt, so beweisen seine erfolgreichen Geschäftsreisen in die großen Städte, wo Juden in größeren Massen leben, daß er zumindest ein schlauerer Geschäftsmann ist, als alle Juden zusammengenommen, denn für ihn sind die Juden Geschäftsartlkel und Konsumenten zugleich. Und es ist nur sehr bedauerlich, daß er noch überall Juden findet, die ihm auf die faule Ware hineinfallen; es könnte zu ihrer Entschuldigung höchstens vorgebracht werden, daß Sombart niemals diese Geschäfte machen könnte, wenn er zu denselben nicht wieder jüdische Gruppen als durchaus nicht stille Kompagnons fände." Notiz. Jüdische Bühne. Direktion: M. Siegler. „Hotel Stefanie" IL, Taborstraße 12. Freitag den 23. und Samstag den 21. Februar zum erstenmale „Kain in Ewel" von I. Zalaterewsky. Sonntag den 25., Montag den 26. und Dienstag den 27. Februar: „Kidusch H a s ch e m" Operette von I. Lateiner. Sonntag nachmittags Uhr „Schabes Kojdosch" Operette von S. Feinmanu. Mrttwoch den 28. Februar: „Der Ieschiw e Bücher" von R. Rakow Donnerstag den 29. Februar: „B l ü m a l e" Operette von I. Lateiner — —= Der . 1 Vortrag des Dr. Max Grunwald über Sombart’s „Die Zukunft der Men“ findet Sonntag den 25. Febrnar d. J., 7 Dhr abends im Beelhoven-Saal, I., Strauchgasse 4, statt. Eintritt frei ohne Karten. "HDW k Vorstand der israel. Kultusqemeinde Wien. Z 809 ex 1912. Konfirmanden-Unterrieht Der Vorstand bringt znr Kenntnis, dass der alljährlich in den Gemeinde-Tempeln stattfindenden Konfirmation der israel. Mädchen ein Konfirmanden-Unterrieht vorausgeht. Die Teilnahme an diesem Unterrichte steht solchen Mädchen frei, welche das 14. Lebensjahr bereits erreicht haben oder dasselbe bis September 1912 erreichen. Die P. T. Eltern oder Vormünder werden demgemäss eingeladen, ihre Töchter, bezw. Mündel zu veranlassen, sich bei ihrem Religionslehrer wegen Teilnahme am Konfirmanden-Unterrichte zu melden. Mädchen, die kelnea öffentlichen Unterricht genlsssen and Qher Wunsch der Eltern oder Vormünder konfirmiert werden sollen, sind Im Sekretariate der Israel. Knltusoemelnde (Abteilung für Schulangelegenhelten) bis spätestens 10. März d. J. anzumelden. Der Unterricht Ist unentgeltlich. Wien, im Februar 1912. Der Vorstane der israel. Kultusgemeinde Wien. Konkurs. Bei dem israel. Tempelverein Klobouk bei Brunn (Mähren) gelangt die Stelle eines Religionslehrer s Schochet, Ubodek, Wekora mit einem fixen Gehalt von 1000 K jährlich, freier Wohnung und zirka 400 K Schechita und Nebeneinkünfte zur sofortigen Besetzung. Reflektanten, die sich einem Probevortrag zu unterziehen haben, wollen ihre diesbezüglichen Gesuche beim gefertigten Vorstand einbringen und werden nur dem Akzeptierten die Reisespesen vergütet. Der Vorstand: Adolf Stahler. Konkurs. In unserer Kultusgemeinde ist die Stelle eines Kantors und Schächters der zugleich auch Koreb ist und den Religionswie auch hebräischen Unterricht in der deutschen Volksschule zu erteilen befähigt ist, in kurzer Zeit zu besetzen. Fixer Gehalt 900 K nebst Wohnung, die Einkünfte der Schechita und die üblichen Nebenemolumente. Reflektanten die über rrfcsp von anerkanntem Rabbiner verfügen, wollen ihre gehörig instruierten Gesuche an den Unterzeichneten Kultusvorstand einsenden. Elwanowitz am 20. Februar 1913. Israel. Kultusgemeinde Elwanowitz. CMm maliliMiIjiff separiert, event. mit Salon und mOOliene; LlMMEz keinem Klavier mit oder ohne Pension hei streng rellgiöser Familie preiswert zu vermieten. II., Malzgasse 8, II. Stock. G.