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Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift · 1911-10-20 · 42 (20.10.1911) · page 14

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Journal
Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
Volume
28 (1911)
Issue
42 (20.10.1911)
Date
1911-10-20
Page
– (sequence 14)
Language
German
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Seite 706 Dr. Vü>chs M. L. Biedermann-Stiftung für Religionsschüler. Anzahl der Plätze: Sechs im Betrage von je K 120—. Bewerbungsberechtigt sind: Hiesige, bedürftige Knaben, vorzugsweise Waiden, we’che die israelitischen Unterrichtsanstalten (Talmud-Thora, Lese-, Sprach-, Bibel- oder Talmud- Schalen) in Wien mit gutem Fortgange besuchen. Gesuchsbeilagen : Geburtsschein, Armutszeugnis, Schulausweise, Bestätigung des Religionslehrers über die Würdigkeit des Bewerbers, eventuell Verwandtschaftsnachweis (Totenschein etc.) Letzter Tag der Einreichungsfrist: 31. Oktober 1911. Einreichstelle: I., Seitenstettengasse 4, II. Stock (Einreichungs-Protokoll). Näheres in den von der Einreichstelle unentgeltlich zu beziehenden Gesuchsbögen. Israelitische Kultusgemeinde Wien. Or. Karl Bauer-Widmung für Rechtshörer. Anzahl der Plätze: Unbestimmt im Betrage von zusammen K 900. Bewerbungsberechtigt sind : Würdige, unterstützungsbedürftige, israelitische Absolventen der Wiener k. k. juridischen Fakultät, Bevorzugt sind: Solche Bewerber, welche sich in den juristischen Semiuarübungen. hervorragend betätigt haben. Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Zeugnis über die rechtshistorische Staatsprüfung, Absolutorium, Seminarzeugnisse, Armutszeugnisse. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 31. Oktober 1911. Einreich8telie: I., Seitenstettengasse 4. II. Stock (Einreichungsprotokoll). Näheres in den von der Einreichstelle unentgeltlich zu beziehenden Gesuchsbögen. Wolf Isak Nassau’sche Stiftung für Mediziner. Anzahl der Plätze: Einer im Betrage von K 84. Bewerbungsberechtigt sind : Arme, jüdische Studierende der Arzneikunde an der Wiener Universität, welche sich rücksichtlich der Maturitäts-, als auch der medizinischen Prüfung über vorzügliche Erfolge ans weisen können. , Bevorzugt sind: Jene Bewerber, welche sich als Verwandte des Stifters oder seiner Gattin. Frau Eleonore geb. Wertheim, auszuweisen vermögen. Gesichsbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, Frequentationszeugnis, Maturitätszeugnis und Universitätszeugnisse. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 31. Oktober 1911. Einreichstelle: I., Seitenstettengasse 4, II. Stock (Einreichungsprotokoll). Näheres in den von der Einreichstelle unentgeltlich zu beziehenden Gesnchsbögen. Ignaz find RosaliaWolf Kranken-Unterstützungs- Stiftung. Anzahl der Plätze: Unbestimmt, jedoch nicht unter K 50, zusammen K 200. Bewerbungsberechtigt sind: Arme, hilfsbedürftige Kranke der israelitischen Knltusgemeinde Wien. Bevorzugt sind: Unter gleichen Verhältnissen solche Bewerber, welche die Verwandtschaft mit dem stifterischen Ehepaare nachznweisen vermögen. Verleihungstag: 11. Thebet 1. Jänner 1912. . Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis , Krankheitszeugnis, eventuell Verwandtschaftsnachweis. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 31. Oktober 1911. Einreichstelle: I., Seitenstettengasse 4, U. Stock (Einreichungs-Protokoll). Näheres in den von der Einreichstelle unentgeltlich zu beziehenden Gesnchsbögen. Abel Rappapott-Stiftung für Studierende. Anzahl der Plätze: Einer im Betrage von K 1100. Bewerbungsberechtigi sind: Bedürftige Studierende jüdischer Konfession ans Galatz, welche in Wien an einem Obergymnasium oder an der k. k. technischen Hochschule oder einer Oberreälkfchule," oder an der k. k. Universität oder an einer Handelsakademie den Stadien obliegen, ferner in Ermanglung solcher Studierender ans Galatz, sonstige Studierende der k. k. Universität Wien, welche ihre Bedürftigkeit, sittliche Unbescholtenheit und wissenschaftliche Verwendung aus.zuweisen vermögen. Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Nachweis der Zuständigkeit, Armutszeugnis, Studienzeugnisse. Letzter Tag der Einreichungsfrist r 31. Oktober 1911. Einreichstelie: I., Seitenstettengasse 4, IL Stock (Einreichungsprotokoll). ■; Näheres in den von der Einreichstelle unentgeltlich zu beziehenden Gesnchsbögen. Wochenschrift Nr. 43 OsiLS H. Schorr’sche Stiftung fcr Hörer der israelitischtheologischen Lehranstalt Wien. Anzahl der Plätze: Unbestimmt im Gesamtbeträge von K 11,400, und zwar: a) für Rabbinatskandidaten im Betrage von je K 600, b) für Lehramtskandidaten im Betrage von je K 40Ö. Bewerbungsberechtigt sind: Seminaristen, welche sich an der Israelitisch - theologischen Lehranstalt: a) zu Rabbinern, b) zu Lehrern heranbilden und sich zumindest im zweiten Jahrgange ihrer Studienepoche befinden. Dieselben müssen aus dem ersten Studienjahre guten Fortgang und sittliches Verhalten answeisen und arm sein. Bevorzugt sind: In einer galizischen Gemeinde zuständige Bewerber, welche sich mittels schriftlicher Erklärung verpflichten, nach Beendigung ihrer Studien in Galizien wirksam zu sein. Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, Studienzeugnisse der Israelitisch theologischen Lehranstalt und der k. k. philosophischen Fakultät Wien, Indices dieser Unterrichtsanstalten, Bestätigung des Rektorates der Israelitisch-theologischen Lehranstalt über das sittliche Verhalten des Bewerbers. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 31. Oktober 1911. Einreichstelle: I., Seitenstettengasse 4, II. Stock (Einreichungsprotokoll). Näheres in den von der Einreichstelle unentgeltlich zu beziehenden Gesnchsbögen. Jonas Freiherr v. Königswarter’sche Stipendien für Theologen. Anzahl der Plätze: Zwei im Betrage von K 890. Bewerbungsberechtigt sind: Hörer jüdischer Theologie der Wiener Israelitisch - theologischen Lehranstalt, welche den philosophischen Studien an der k. k. Universität Wien obliegen oder obgelegen sind. Verleihungstag : 11 Thebet — 1. Jänner 1912. Gesuchsbeilagen : 1. Geburtsschein. 2. Nachweis der österreichischen oder ungarischen Staatsangehörigkeit. 3 Maturitätszeugnis. 4. Matrikenschein der k. k., theologischen Fakultät in Wien 5. Universitäts-Kolloquienzeugnisse. 6. Zeugnisse über den dortigen Betrieb theologischer Studien. 7. Armutszeugnis. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 31. Oktober 1911. Einreichh8te(le: I., Seitenstettengasse 4, II. Stock (Einreichungsprotokoll). Näheres in den von der Einreichstelle unentgeltlich zu beziehenden Gesnchsbögen. Dr. Ignaz Lemberger Heiratsausstattungs-Stiftung für arme, verwaiste Mädchen. Anzahl der Plätze: Einer im Betrage von K 270.—. Bewerbungsberechtigt sind: Arme Waisen nach einem Mitglieds der israelitischen Kultusgemeinde Wien, welche sich zu verehelichen im Begriffe sind. Bevorzugt sind: Bewerberinnen, welche ihre Verwandtschaft oder Schwägerschaft mit dem sei. Herrn Dr. Ignaz Lemberger oder ihre Zuständigkeit nach Wien auszuweisen vermögen. Gssnchsdeiiagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, * Totenscheine, öittenzeugnis, Verlobnngsnachweis. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 31. Oktober 1911. Einreichsteile: I., Seitenstettengase 4, II. Stock (Einreichungsprotokoll). Bewerberinnen, welche sich vor der Verleihung dieser Stiftung verehelichen, werden jedes Anspruches an dieselbe verlustig. Näheres in den von der Einreichsteile unentgeltlich zu beziehenden Gesnchsbögen. Dr. Jakob Goldenthal-Stiftung. Anzahl der Plätze: Einer im Betrage von K 95. Bewerbungsberechtigt sind : Rabbinats- und Lehramtskandidaten, welche sich an der Wiener k. k. Universität wissenschaftlich ausbilden. Gesuchsbeilagen: 1. Nachweis der österreichischen oder ungarischen Staatsangehörigkeit. 2. Der Geburtsschein. 3. Ein Zeugnis von einem bei einer israelitischen Gemeinde Oesterreichs oder Ungarns wirklich fungierenden Rabbiners über den moralischen Lebenswandel des Bewerbers, wie über dessen tüchtiges Bewandertsein in der hebräischen und rabbinischen Literatur. 4. Das Armutszeugnis. 5. Der Index oder der Matrikenschein über die Inskription des Bewerbers als ordentlicher oder ausserordentlicher Hörer der Wiener k. k. philosophischen Fakultät. 6. Die Bestätigung dreier Professoren dieser Fakultät über den fleissigen Besuch der Vorlesungen durch den Einschreiter. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 31. Oktober 1911. Einreichstelie: I., Seitenstettengasse 4, II. Stock (Einrei- 1 chungsprotkoll). Näheres in den von der. Einreichstelie unentgeltlich zu be- ' ziehenden Gesuchsbögen.

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