Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Journal
- Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Volume
- 28 (1911)
- Issue
- 42 (20.10.1911)
- Date
- 1911-10-20
- Page
- – (sequence 15)
- Language
- German
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Seite 70? .jag:?ssn.-: Nr. 42 Dr. Blochs ÄZochenfchcift vbarloNe Kuffnsnsobk Eamilionsliftung. Anzahl der Plätze : Unbestimmt zusammen K 680. Bewerbungsberechtigt sind : Arme Verwandte der am 28. Dezember 18H6 in Wien verstorbenen Frau Charlotte Kuffner. Bevorzugt sind: Insbesondere mit der genannten Stifterin verwandte, arme Witwen. Verleihungstag r 23. Thebet *= 13. Jänner 1911. Gesuchsbei.agen : Geburtsschein, Armutszeugnis , legaler Nachweis der Verwandtschaft mit der Stifterin, eventuell Totenschein des Gatten. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 31. Oktober 1911. EinreichsteLe : I, Seitenstettengasse 4, II. Stock (Einreichungsprotoköll). Näheres in den von der Einreichstelle unentgeltlich zu beziehenden Gesuchsbögen. Dr. Ignaz Brunn’sche Stipendien-Stiftung für Studierende der Medizin. Anzahl der Plätze: Einer im Betrage von K 630. Bewerbungsberechtigt sind : Mittellose, würdige Hörer der Medizin an der k. k. Universität Wien, welche israelitischer Religion und aus Mähren gebürtig sind. Bevorzugt sind : Unter gleichen Verhältnissen aus Lnndenburg gebürtige Bewerber. Gesuchsbeilagen : Geburtszeugnis , Mittellosigkeitszeugnis, Frequentar.ionszeugnis und Studienzeugnisse. Letzter Tag der Einreichungsfrist; 31. Oktober 1911. Einreichsteiie : I., Seitenstettengasse 4, II. Stock (Einreichungsprotokoll). Näheres in den von der Einreichstelle unentgeltlich zu beziehenden Gesuchsbögen. Adolf Ignaz und Julie Marzelline Mautner v. Markhof’sche Stiftungen für Wiener Waisenkinder. Verliehen werden: 16 Stiftplätze von K 590 an acht Wiener Waisenknaben und acht Wiener Waisenmädchen, und zwar je vier an katholische, je zwei an evangelische (A. B. und H B.) und je zwei an israelitische Waisenkinder, ferner ein Stiftplatz im Stammbetrag von K 600 an ein israelitisches Waisenmädchen durch Verlosung. Zur Bewerbung sind berufen: Arme Waisenknaben im Alter von 12 bis 16 Jahren und arme Waisenmädchen im Alter von 10-bis 14 Jahren, die in Wien heimatsberechtigt sind. Dem vom gesetzlichen Vertreter einzubringenden Gesuche sind beizuJegen : Geburtsschein, Nachweis der Zuständigkeit und der Verwaisung, letztes Schulzeugnis und Vormundschafts-Dekret. Einreichstelle: Magistrats-Abteilung XIII. Einreichungstermin: 31. Oktober 1911. Verleihüngstäg: 6. Februar 1912. Elisabeth Ungar-Stiftung für Rabbinatskandidaten. Anzahl der Plätze : Unbestimmt in Beträgen von K 200 bis K 500, zusammen K 1700. Bewerbungsberechtigt sind; 1. Ordentliche Hörer: a) der Israelitisch-theologischen Lehranstalt in Wien oder anderer israelitischer Lehranstalten der im Reichsrate vertretenen Königreiche und Länder ohne Rücksicht auf die Staatsbürgerschaft; b) einer in Ungarn oder in Deutschland befindlichen Israelitischtheo ogischen Lehranstalt, vorausgesetzt, dass nach dem Lehrplane und den Einrichtungen dieser Anstalt der Unterricht des Talmuds daselbst für alle Hö:er und in allen Jahrgängen einen obligaten Lehr- und Prüfungsgegenstand bildet; 2. Absolvierte Hörer der vorbezeichneten Lehranstalten, insoferne seit Ablauf der vorgeschriebenen Studienzeit in der betreffenden Lehranstalt ein Zeitraum von zwei Jahren noch nicht verstrichen ist, die Absolventen die Rabbinatsprüfung noch nicht abgelegt und das Amt eines Rabbiners noch nicht bekleidet haben oder bekleiden; 3. Sonstige israelitische Studierende, welche sich durch ein Zeugnis eines in amtlicher Stellung befindlichen Rabbiners über eingehende Kenntnisse des Talmuds, sowie mit glaubwürdigen Bestätigungen darüber auszuweisen vermögen, dass sie sich für den Beruf eines Rabbiners heranbilden. Bewerber, welche als ordentliche Hörer eine der sub 1 b bezeichnten Lehranstalten besuchen oder absolviert* haben, sowie Bewerber der sub 3 bezeichnten Kategorien müssen dem österreichischen Staatsverbande,,angeboren. Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Heimatsschein, Mittellosigkeitszeugnis , Nachweis über sittlich-religiösen Lebenswandel, sowie die für die Kompetenzberechtigung im Sinne der vorstehenden Bestimmungen erforderlichen Studiennachweise. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 31. Oktober 1911. Einreichstelle: Wien, I., Seitenstetteogasse 4, II. Stock (Einreichüngsprotokoll). Näheres in den von der Einreichstelle unentgeltlich zu beziehenden Gesuchsbögen. Wien, 1, Oktober 1911. Der Vorstand der Israel. Kultusgemeinde Wien. . Israelitische Kultusgemelnde Wien. Z. 6503 ex 1911. Wien» im Oktober 1911. Beginn des Jugendgottesdienstes Schuljahr 1911/12. a) Volks- und Bürgerschulen Beginn BetLau3 1., Seitenstettengasse 4 11., Tempelgasse 3 11., Malzgasse 16 111., Unt. Viaduktgasse 13 V. , Siebenbrunnengasse 1 VI. , Schmalzhofgasse 3 VIII. , Neudeggergasse 12 IX. , Müllnergasse 21 X. , Humboldtgasse 29 XL, Braunhubergasse 7 XIII., Penzingerstrasse 132 XV. , Tarnergasse 22 XVI. , Hubergasse 8 XVI., Hubergasse 8 XVIII., Schopenhanerstr. 39 XIX. , Dollinergasse 3 XX. , Kluckygasse 11 XXI. , Schindlergasse 4 Tag | Stunde 21. Oktb. 11 Uhr 26 M. 21. „ N „ 28. „ H „ „ 21. . „ 2 Nchm. 28. „ 2 „ 21. „ 1t » 20 M. 21. 3 „ 40 N. 21. a 11 „ 20 M. 21. „ 11 n 21. „ 11 „ 25 „ 21. B 2 „ 30 N. 20. a Freita g Abds. 28. 3 Uhr Nchm. 21. „ 3 n „ 21. 3 „ 15 N. 28. „ 3 „ 1» » 21. 3 » 45 „ 21. 3 „ 45 „ 21. u » 20 „ 28. 12 20 , 21. „ Lizeen 1 „ 30 „ Schüler Knab. a. MädctT. Knaben Mädchen Knaben Mädchen Knab. u. Mädch. Knaben Mädchen Knab. u. Mädch. Knaben Mädchen Knab. u. Mädch. b) Mittelschulen und I., Seitenstetteugasse 4 21. Üktob. 3 Uhr — Min. II, Tempelgasse 3 21. 3 „ — „ VI. Schmalzhofgasse 3 21. „ 3 — „ IX., Müllnergasse 21 21. „ 3 „ — „ XIII., Penzingerstrasse 132 21. 1 — „ XV., Turnergasse 22 21. „ 3 „ — „ XVI., Hubergasse 8 21. 3 15 „ XVIII., Schopenhauerstrasse 39 21. 2 45 „ XIX., Dollinergasse 3 28. „ 3 „ Nchm. XXL, Schindlergasse 4 21. n 2 n 30 Min. DieSchuljugenderscheintimFestgewande. Nach dem Gebete für den Laudesvater wir d von den Schülern bei offener Bundeslade die I. und IV. Strophe der Volkshymne gesungen. Der Vorstand. Humanitärer Verein „Tiferes Bachurim“ zur Unterstützung armer Wiener Talmudschüler II., Kleine Sperlgasse 5. Kundmachung. Die gefertigte Vereinsleitung gibt hiemit bekannt, dass sie mit dem nach beginnenden Semester monatliche Unterstützungen an hiesige in den auswärtigen Jeschiwohs lernende arme Talmndisten erteilt. Es werden daher die Eltern oder Vormünder, die beabsichtigen, ihre Kinder in die Jeschiwoh zu schicken, ersucht, ihre Gesuche an obigen Verein einzureichen. Ebenso können auch mündliche Gesuche durch den Obmann an den Verein gerichtet werden. Für die Vereinsleitnng: G. Rudolf Eiland, Schriftführer. Jacob Pinkas, Obmann. racimllt Tirird tfir Sine ältere, kinderlose, feine Familie UtSoliblil W11II eine bessere jüdische Fxan im Alter gegen 40 Jahre als routinierte Haushälterin, Gesellschafterin, die auch eine gute hygienische Küche zu führen versteht. Nähere Verständigung und Bedingnisse brieflich per Adresse M. Heiseikorn, Stryj, Galizien. Ziehung: unwiderruflich 11. November 1911! 8 Uhr abends, Schottenring 11 (Polizeidirektion) der k. k. Wiener Polizei-Beamtenand ihrer Witwen und Waisen 1 Los kostet 1 La, kostet 1 Krone UUUCriC. i Krone 1. Haupttreffer 30.000 Kronen Wert. Lose erhältlich in allen Wechselstuben, Lottokollektoren n. Tabaktrafiken. Gesamt-Trefferwert 70.0GO Krönen"