Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Journal
- Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Volume
- 28 (1911)
- Issue
- 36 (8.9.1911)
- Date
- 1911-09-08
- Page
- – (sequence 14)
- Language
- German
- Belongs to
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Sette SV6 Dr. Blochs Wochenschrift Nr. 39 bleibeu. Sie blieben nahezu anderthalb Stunden wortlos und in Gedanken versunken stehen. Als sie nachher den Friedhof verließen, überreichten sie dem Friedhofswachter eine größere Summe, mit dem Aufträge, das Grad in Stand zu halten und von Zeit zu Zeit.mitfrdchen Blumen zu schmücken. I.. M in Wien. Das Feuilleton „Ein Kind ohne Vater" in Nummer 60, 1910 stammt . aus der Feder des Max I. Meth, Wren. Zur gefälligen Beachtung! Wir ersuchen diejenigen unserer Abonnenten, welche noch mit der Aboimeipentsgebfihr im Rückstände sind, die zur Einhebnng derselben von uns versendeten Postaufträge gefälligst honorieren zn wollen. Die Administration. Moriz Todesko Stiftung für Haler, Bildhauer und Operateurs-Zöglinge. Anzahl der Plätze: Einer im Betrage von K 1000.—. Bewerhungsherechtigt sind: Mittellose, wohl verhaltene Israeliten, welche in einem der Länder des österr. Kaiserstaates gehören sind und sich für die Maler- oder Bildhauerkunst heranbilden oder Operateurzöglinge sind. Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Mittellosigkeitszeugnis, Erequentationszeugnis und Nachweis der Studienerfolge. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 30. September 1911. Einreichstelle: I., Seitenstettengasse 4, n. Stock, (Einreichungsprotokoll). Näheres in den von der Einreichstelle unentgeltlich zu beziehenden Gesuchsbögen. Betty Tapezier er’sche Mädchen-Ausstattungs-Stiftung zum immerwährenden Andenken an deren Eltern: Gerson und Lotte Spitz. Anzahl der Plätze: Einer im Betrage von K 200.—. Bewerbungsberechtigt sind: Arme, sittsame jüdische Mädchen, welche das 18. Lebensjahr bereits zurückgelegt haben und sich im Brautstande befinden. Bevorzugt sind: ä) in erster. Linie solche Bewerberinnen, welche mit den Eltern der Stifterin, dem Ehepaare Gerson (Gideon) Spitz und Lotte Spitz 'geb. Beer in einem nicht entfernteren als dem 7. Grade der Seitenlinie :— von der Stifterin gerechnet — verwandt sind, b) In Ermangelung von Bewerberinnen der vorbezeichneten Kategorie, solche Bewerberinnen, welche aus der Vaterstadt der Stifterin, d. i. Butschowitz in Mähren, gebürtig sind, wobei solche, welche seit mindestens drei Jahren in Wien das ordentliche Domizil besitzen, vor anderen be- . rücksichtigt werden, c) In Ermangelung von Bewerberinnen aus der Kategorie b) endlich solche Bewerberinnen, welche in einem der in Wien bestehenden Israel. Mädchcnwaisenhäuser erzogen worden sind. Verleihungstag: 9. Dezember 1911. Gesnchsbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, Sittenzeugnis, Brautstandsnachweis. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 30. September 1911. Einreichstelle: I., Seitenstettengasse 4, II. Stock (Einreichungsprotokoll). Bewerberinnen, welche sich vor dem Verleihungstage der Stiftung (9. Dezember 1911) verehelichen,' werden jedes Anspruches an dieselbe verlustig. Bewerbungsberechtigte Bräute, welche eine der oben angeführten Vorzüge geltend machen können, haben die entsprechenden Nachweise zu erbringen. Näheres in den von der Einreichstelle unentgeltlich zu beziehenden Gesuchsbögen. Israelitische Kultusgemeinde Wien. Das Kuratorium der Freiherrlich von Rothschildsehen Künstler-Stiftung verlautbart, daß aus den Erträgnissen der- . selben mehrere Stipendien im Mindestbetrage von je K 800 für das Jahr 1911 zur Verleihung gelangen! Kompetenzberechtigt für diese Stiftung erscheinen mittellose jüdische in Oesterreich wohnhafte Künstler oder . Künstlerinnen österreichischer oder ungarischer Staats- . bürgerschaft, die ihren Beruf auf dem Gebiete der Architektur, der Bildhauerei, der graphischen Künste, der Malerei oder der musikalischen Komposition selbständig auszuüben .befähigt, sind.. Unter den den obigen Erfordernissen entsprechenden Kompetenten genießen jene den Vorzug, welche bereits Beweise ihres Talentes und ihres schöpferischen Wirkens gegeben haben. Von der Verleihung erscheinen diejenigen Bewerber ausgeschlossen, die sich auf anderen Kunstzweigen als den angeführten betätigen, ferner Künsteleven, Sowie überhaupt im Stadium der Vorbereitung für einen künstlerischen Beruf befindliche Personen. Die an das Stiftüngskuratörium gerichteten, mit Fachzeugnissen, sowie mit dem Geburts- und Heimatsscheine versehenen Gesuche sind bis längstens 12. Oktober 1911 im Einreichüngsprotokölle der israel. Kultusgemeinde, Wien, I., Seitenstettengasse 4, II. Stock, zu überreichen. Die Bewerber werden ihre Kunstbeilagen, insoferne solche gefordert werden, erst über Verlangen des Kuratoriums zu erbringen haben. Nicht entsprechend belegte oder verspätet überreichte Gesuche werden nicht berücksichtigt. Nähere Auskünfte werden im Sekretariate der isr. Kultusgemeinde (Stiftungsamt) erteilt. Das Kuratorium der Freiherrlich v. Rothschild-Künstler-Sliftung Sigmund und Regine Kauder’sehe Heiratsausstattun gs-Stiftung für mittellose jüdische Bräute Anzahl der Plätze: Einer im Betrage von K 220. Bewerbungsberechtigt sind: Arme jüdische Bräute und zwar: a) in erster Reihe: Verwandte des stifterischen Ehepaares Herrn Siegmund Kauders und dessen Gattin^ Frau Regine Kauders geb. Schlesinger, in erster, zweiter und dritter Linie; b) in zweiter Reihe: Verwandte der Familien Dr. Anton Kauders aus Körmend, Ungarn, und Johanna Wolf, verehelichte Kauders aus Eisenstadt, Ungarn, Josef Schlesinger aus Tyrnau, -Ungarn, und Johanna Neubrunn, verehelichte Schlesinger auS Trenczin, Ungarn (in erster und zweiter Linie); in Ermanglung von Bewerberinnen der vorgenannten Kategorien. c) in dritter Reihe: Bräute österr. oder ungar. Staatsangehörigkeit, unter welchen bei gleichen Verhältnissen nach Wien zuständige oder daselbst geborene und bis zur Zeit der Bewerbung in Wien wohnhaft gewesene Einschreiterinnen bevorzugt werden. Verleihungstag: 26. November 1911. Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Heimatsschein, Armutszeugnis, Sittenzeugnis, Verlobungsnachweis, eventl. Verwandtschaftsnachweis und Meldezettel. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 30. September 1911. Einreichstelle: I., Seitenstettengasse 4, II. Stock (Einreichüngsprotokoll). Bewerberinnen, welche sich vor dem Verleihungstage verehelichen, verlieren den Anspruch an die Stiftung. Näheres in den von der Einreichstelle unentgeltlich zu beziehenden Gesuchsbögen. Max Marmarosch Stiftung1 für Schüler der Wiener Handelsakademie. Anzahl der Plätze: Einer oder zwei im Betrage von K 660, bezw. K 330. Bewerbungsberechtigt sind: Arme israelitische Schüler der Wiener Handelsakademie. Bevorzugt sind: Bewerber, welche mit dem Stifter, Herrn Jakob Marmarosch, mit dessen Gattin Frau Rachel geb. Löbl oder mit deren Schwiegersöhnen Herrn Hermann Lemberger und Herrn Karl Pisling verwandt sind, ferner in zweiter Linie solche, welche in Bukarest geboren oder dort ihre Erziehung ganz oder zum Teile genossen haben. Verleihungstag: 26. November 1911, 5. Kislew. Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, Schulzeugnisse, eventuell die ein Vorzugsrecht begründenden Nachweisungen. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 30. September 1911. Einreichstelle: I., Seitenstettengasse 4, II. Stock. (Einreichungs-Protokoll.) Näheres in den von der Einreichstelle unentgeltlich zn beziehenden Gesuchsbögen. . Prof. Rosa Goldenthal-Stiftung für arme Witwen. Anzahl der Plätze: Einer im Betrage von K 22.—. Bewerbnngsberechtigt sind: Arme alte alleinstehende, gebrechliche Witwen jüdischer Konfession.