Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Journal
- Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Volume
- 28 (1911)
- Issue
- 36 (8.9.1911)
- Date
- 1911-09-08
- Page
- – (sequence 15)
- Language
- German
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Hi"«^it»Bate^JbaKa6>^<gEaftBBaiBaacBS5S7^Bg',EZE Nr. 36 Dr. Blochs WochMchnfl Seite 607 Bevorzugt: cieiartiAS Witwuu aus der Familie und Verwandtschaft der Stifterin. Verleihungstag: 2. November 1911, 11. Geschwan. Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, Totenschein des Gatten, eventuell Verwandtschaftsnachweis. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 15. September 1911. Einreichstelle: I., Seitenstettengasse 4, II. Stock. Kaiser Franz Joseph Jubiläums-Stiftung* zur Unterstützung' israel. Waisen, errichtet von Phil. Thorsch. Der Unterzeichnete Vorstand verlautbart hiemit, daß aus den Stiftungserträgnissen der obigen Stiftung per K 8400.—: a) Jahresunterstützungen für das Jahr 1912 im Betrage von je K 600.— für Herz- und Aorta-Kranke zur Verleihung gelangen und daß b) der nach a) unverteilte Rest der Stiftungsinteressen von Fall zu Fall an ebensolche Kranke verteilt wird. Anspruch auf diese Stiftung haben bedürftige Personen, ohne Unterschied des Geschlechtes, des Standes und der Religion, welche mit hochgradigen Herz- und Aorta-Krankheiten behaftet sind, an Kongestionen gegen den Kopf leiden und infolge dessen ihren Beruf auf geben müssen. Ledige Männer haben den Vorzug. Die ungestempelten Gesuche sind bis 30. September 1911 im Einreichungsprotokolle der israelitischen Kultusgemeinde, AVien, I., Seitenstettengasse 4, II. Stock, woselbst auch Gesuchsblankette unentgeltlich behoben werden können, während der Amtsstunden zwischen 9 und 12 Uhr vormittags zu überreichen und müssen mit nachfolgenden Beilagen versehen sein: 1. einem amtsärztlichen Zeugnisse über das mit Kongestionen gegen den Kopf verbundene Herz- und Aorta- Leiden des Gesuchsstellers und über den Einfluß, welchen dieses Leiden auf die Berufsfähigkeit des Kranken ausübt; 2. einem glaubhaften Nachweise über die Armut des Bewerbers, worin auch das Alter und das Einkommen der Eltern, Geschwister, eventuell der Kinder wahrheitsgetreu anzugeben ist; 3. mit den Dokumenten über* Geburt und Zuständigkeit. Die Unterstützung von K 600.— wird für das Jahr 1912 verliehen und in vierteljährigen gleichen Dekursivraten, deren erste am 1. April 1912 fällig wird, ausbezahlt, gegen Beibringung entsprechender Belege, daß die Bedürftigkeit und Berufsunfähigkeit des Stiftlings fortdauert. Bei unverändert bleibenden Verhältnissen haben Bewerber, welche bereits im Genüsse dieser Stiftung stehen, in der Regel den Vorzug. Auszüge aus den Matriken der israelitischen Kultusgemeinde Wien sind als Gesuchsbelege nicht erforderlich; es genügt vielmehr die genaue Angabe der betreffenden Daten. Nicht entsprechend belegte oder verspätet überreichte Gesuche werden nicht berücksichtigt. Dp. Adolf Saek’sche Stiftung1 für Herz- und Aorta- Kranke. Anzahl der freien Plätze: Vier im Betrage von je E 800. Bewerbungsberechtigt sind: Arme Kinder israel. Konfession, welche das 14. Lebensjahr noch nicht erreicht haben und nachzuweisen vermögen, daß ihr Vater in Wien gestorben ist oder daß derselbe bis vor seinem Tode in Wien sein ordentliches1 Domizil hatte. Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, Totenschein des Vaters (im Falle dieser nicht in Wien verstorben ist, erscheint ein legaler Nachweis erforderlich, daß derselbe bis vor seinem Tode sein ordentliches Domizil in Wien hatte), Schulzeugnisse. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 15. Oktober 1911. Einreichstelle: I., Seitenstettengasse 4, II. Stock. Näheres in den von der Einreichstelle unentgeltlich zu beziehenden Gesuchsbögen. Israel. Kultusgemeinde Wienf-Hatiplkassa. Kundmachung. Es wird hiermit zur Kenntnis gebracht, dass an den hoben Festtagen im Kressen Sofien-Saale, III., Marxergasse 13 Hotel zur Post, >., Fleischmarkt 16 Hotel Continental, II., Taborstrasse 4 feierliche Gottesdienste stattfinden werden. Jene Parteien, welche auf die Sitzplätze, die sie im Vorjahre inne hatten, auch heuer reflektieren, können die betreffenden Karten vom 4. September bis 11. September an der Betsifzkarten- Kassa der Kultusgemeinde, I., Seitenstettengasse 4, I. Stock täglich von 9 Uhr vormittags bis 1 Uhr nachmittags beheben. Ab 12. September a. c. gelangen die nicht im Vorverkäufe behobenen Karten znm allgemeinen Verkaufe. Wien, im August 1911. Israel. Kultusgemeinde Wien. Fein gebild Dame, KÄÄ irgend welche Anstellung. — Offerte an H. Jacoby, München, Amalienstrasse* 38._ G. Verein der Sabbathfrennde „Scbomre Schabber“ Wien, II., Kleine Schilfgasse 10. 1541 Bureaustunden: 8 -9 Uhr vorm, und 1—2 Uhr nachm. Offene Stellen: Buchhalter Kr Ungarn (deutsch, um?.), Verkäufer für Ungarn, Kolonial- und Spezereibranche (deutsch, ung., slavisch), Verkäufer aus der Eisen- und Leder brauche (deutsch, nag., slavisch), Steingraveur für Ungarn, Schriftsetzer für Ungarn. Bewerber: Buchhalter, Kontoristen, Verkäufer und Lehrlinge aller Branchen, Ratenagenten und Kassiere. p*|fl Qrlllllpr wird von vornehmer Familie in Wiener- OvIllllCl Neustadt in liebevolle vollständige Verpflegung gegen massige Bezahlung anfgeaommen. Obergymnasium, Oberrealschule, höhere Maschinenbau- und Gewerbeschule, Lehrerseminar, Bürgerschule mit Fachkurs (IV. Klasse) in der Stadt. Auskunft erteilt: Das Sekretariat der israelitischen Kultusgemeinde Wiener-Neustadt (M. A. Landau). G. Der Bethausverein Chewra Betii Mali errichtet anlässlich der hohen Feiertage ■■■ 2 grosse Bethäuser ■ und zwar eines im IX.) Seclisscliiiiiinelgasse 16 und eines im IX.) Lustttandlgasse 14 Auskünfte in der Vereinskanzlei IX., Müllnergasse 21. An Kindesstatt wird 3- bis 4jähriges, gesundes, liebliches Mädchen gegen einmalige, angemessene Entschädigung, von feinem gut situierten, kinderlosen israel. Ehepaar in Wien an* genommen. Anträge unter Chiffre „Liebevolle Fürsorge E 9770" an Haasenstein & Vogler A.-6., Wien I. Tlnmöhlinrtac 7immar in der nächsten Nähe der Seiten- UlllUUUlivI Ivo A.1111111CI stettengasse mit halber, event. ganzer Verpflegung wird ständig bei ruhiger jüdischer Familie von einem Beamten gesucht. — Briefe unter Chiffre „St.“, L, Seitenstettengasse 2, Portier zu richten. G. Der theologische Verein der Hörer an der israel.-theoiog. Lehranstalt empfiehlt seine Mitglieder als Prediger für die holten Feiertage. Gefällige Zuschriften sind an den Vereinsleiter zn richten. G. Mayer Winkler, Wien, U., Taborstrasse 69. Ein gut geschulter Vorbeter sucht gegen massiges Honorarar Über die hohen Feiertage Beschäftigung. Gefällige Anträge erbitte mir an die Administration dieses Blattes nnter „L 6. 500“. CIjim MiSSVl «MM. YSmimim bei besserer isr. Familie, even- Cieg. IhODL) )«p. MhURu tuen mit ritueller Pension zu vermieten (Anssicht Untere Augartenstr.). R. P.» II., Kl SchifTg. 2, 2. Stock, Tür IO. G.